Schweiz
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Die Kantone wollen bis 2018 mindestens eine halbe Milliarde bei der Bildung sparen



beat zemp

Zentralpräsident des Lehrerverbandes: Beat Zemp.
Bild: zvg

Die Lehrer schlagen Alarm: Angesichts leerer Staatskassen wollen die Kantone weniger für die Bildung ausgeben. Eine Zusammenstellung des Lehrerverbands, über die Tages-Anzeiger und der Bund heute berichteten, sind von 2016 bis 2018 Sparmassnahmen von mindestens 536 Millionen Franken fest eingeplant.

Um die Zahl zu eruieren, hat der Dachverband LCH seine kantonalen Mitgliederorganisationen befragt. Von 21 befragten Sektionen meldeten 20 Sparmassnahmen bei Volksschule, Mittelschule oder Berufsbildung zurück. Nicht erfasst wurde die Gemeindeebene.

Die Lehrerorganisation hat aber noch tiefer gegraben und analysiert, wie genau die Kantone zu sparen gedenken. Das Ergebnis: Nachdem in der Vergangenheit vor allem die Lehrer verschlechterte Arbeitsbedingungen hätten hinnehmen müssen, rücke nun vermehrt der Unterricht in den Fokus.

Das heisst laut den Zeitungen: Weniger Förderangebote für schwache und auch für besonders begabte Schüler, grössere Klassen oder radikaler Abbau von Freifächern. Da in vielen Kantonen noch Entscheide für weitere Sparübungen anstehen, organisieren die Lehrer Protestaktionen. (trs)

So geht die Welt zur Schule: 47 Klassenzimmer

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    Alle Leser-Kommentare
  • John Galt 26.11.2015 18:59
    Highlight Highlight Nachdem Firmen und reichen Privaten mit der USR II hunderte Millionen geschenkt wurden, und mit der USR III weitere folgen werden, muss das fehlende Geld ja irgendwo eingespart werden.
    Das ganze ist ein typische Folge bürgerlicher Voodoo-Steuerpolitik. Steuern für reiche und Firmen senken, das führt zu weniger Steuereinnahmen pro Kopf, da dadurch das Wirtschaftswachstum und damit die Zuwanderung gefördert wird. Als Resultat bleibt dem Staat weniger Geld für jeden Bürger.
  • Tobi-wan 26.11.2015 17:24
    Highlight Highlight Die Wirtschaft beschwert sich wegen Fachkräftemangel. Die bürgerlichen Parteien sparen bei der Bildung. Die Wirtschaft unterstützt die bürgerlichen Parteien. Okaaaaaaaaaaaaaaay!
    • Chrigu91 26.11.2015 19:58
      Highlight Highlight Und dann gibts noch den Herrn Mörgeli, dem die ankommenden Fachkräfte nicht geheuer sind 😄😄
  • Alnothur 26.11.2015 14:11
    Highlight Highlight Das kommt jetzt halt, nach den ganzen Bürokratieausbauten... Würde mich nicht wundern, wenn das Geld ohne negative Konsequenzen für die Schüler eingespart werden könnte.
  • Monti_Gh 26.11.2015 12:42
    Highlight Highlight der neoliberale Sparwahnsinn kennt kennt keine Grenzen!
    Bildung ist unsere Zukunft.
    Unterstützt die Schulen/Bildungseinrichtungen im Kanton Zürich unter: www.tagderbildung.ch
  • Schneider Alex 26.11.2015 10:49
    Highlight Highlight Diskutiert doch mal über Bildungsinhalte und die Steigerung der Kosten/SchülerIn in den letzten Jahren.
  • Timä 26.11.2015 09:39
    Highlight Highlight In der Bildung sparen klingt für mich wie für die Zukunft zu sparen. Meiner persönlichen Meinung nach macht das keinen Sinn. Die Wirtschaft, die Forschung und allg. die ganze Schweiz möchte sich immer als Spitze sehen, aber die Spitze der Welt ist modern, aktuell und vor allem Intelligent. Selbst der Chef der ISIS ist klug, sonst wäre diese Organisation längst weg vom Fenster, oder?
    • Louie König 26.11.2015 11:22
      Highlight Highlight Wissen ist eine der grössten Ressourcen der Schweiz und nun soll das weggespart werden? Das macht definitiv keinen Sinn. Ich habe grosse Angst um unser Land, denn es wird von innen destabilisiert und eine Zweiklassengesellschaft angestrebt. Wenn das so weiter geht, haben wir bald mal US-Verhältnisse, wo sich Durchschnittsbürger eine gute Ausbildung nicht mehr leisten können.
  • Nivea Duschgel 26.11.2015 09:19
    Highlight Highlight Irgendwie müssen die Bürgerlichen ja ihre Wähleranteile halten...
  • barbarodastice 26.11.2015 09:11
    Highlight Highlight Immer schön, wenn die Bürgerlichen da sparen, wo es später die meisten Probleme auslöst, über die sie sich dann wiederum nach Lust und Laune beklagen können. Das nennt sich wohl Parteiprogramm-Boosting.
  • User01 26.11.2015 08:52
    Highlight Highlight Demfall mues mer jo nömm Hochdütsch schribe, verstod di nöchscht Generation jo sowieso ned...
  • atomschlaf 26.11.2015 08:50
    Highlight Highlight Bei der Bildung könnte man einiges sparen und zwar ohne die Bildungsqualität negativ zu beeinflussen, indem man die in den letzten Jahren massiv übertriebene Bürokratie in den Schulen wieder auf ein vernünftiges Mass zurückstutzt. Fragt mal einen Lehrer oder eine Lehrerin eures Vertrauens...
    • Yolo 26.11.2015 09:44
      Highlight Highlight Welche Bürokratie?
  • Howard271 26.11.2015 08:47
    Highlight Highlight Wir haben im internationalen Vergleich rekordtiefe Steuersätze, besonders für die Unternehmen. Weshalb schraubt man diese nicht ein bisschen hoch? Was für die einzelnen Firmen (und die einzelnen Personen) wenig ist, kann in der Summe viel bewirken.
    • Bijouxly 26.11.2015 09:00
      Highlight Highlight es ist genug geld da - es wird einfach an den falschen ecken investiert und vor allem haben wir einen riiiiiiiiiiiiiiesigen verwaltungsapparat!
    • Howard271 26.11.2015 09:25
      Highlight Highlight Auch unsere Bürokratie und Verwaltung ist vergleichsweise klein. Vielleich stellenweise sogar zu klein... Besonders in ländlichen Regionen sind öffentliche Ämter oft so unterbesetzt, dass vieles ineffizient und in die Länge gezogen wird. Wir haben ein Einnahmen-, kein Ausgabenproblem (zumindest im Bildungsbereich).
    • Bijouxly 26.11.2015 17:07
      Highlight Highlight Unsere Bürokratie und Verwaltung ist überhaupt nicht klein. Es ist falsch, dass in der Bildung gespart wird, das ist mit Vehemenz zu bekämpfen, da bin ich total dafür. Ich sage nur, dass unsere Gelder oft an falsche Orte fliessen. Es ist genug Geld da - man muss es einfach effizient einsetzen. Auch ich wohne auf dem Land (500 EW), natürlich ist es nicht diese, die die höchsten Kosten bringt. Schauen Sie nur schon nach Winterthur: überall ist noch ein Berater des Beraters, Projekte werden ausgearbeitet, Studien für Millionen gemacht: und alles verläuft im Sand. DAS kostet unnütz Geld!
  • dracului 26.11.2015 08:41
    Highlight Highlight Mir ist längst klar, dass diese Ideen von Förderunterricht im gleichen Klassenzimmer mit Zusatzlehrern, die Spezialisierung der (Primar-)Lehrer, Einführung von Schulleitung, Verstärter Einsatz von IT und letztlich der Kantönli- und Gemeindegeist zu mehr Kosten führen. Schade ist nur, dass man die Planungsfehler jetzt wieder auf die Lehrer und den Schüler abwälzen will, anstatt weitsichtiger zu planen.
  • lilas 26.11.2015 08:37
    Highlight Highlight wenn an der Bildung gespart wird: knnöen usenre Kdiner desien Txet nchit mher etnizffren und.mssüen den Biclk leesn, fllas sie üerbahupt ncoh leesn knnöen...
    • Yolo 26.11.2015 09:45
      Highlight Highlight gute Imitation eines Bildungsopfers
  • 7immi 26.11.2015 08:26
    Highlight Highlight Es gibt bei der bildung sicherlich ein bisschen optimierungspotential. So drastisch zu sparen ist allerdings falsch. Einerseits ist bildung immer gut angelegt und unsere einzige ressource, zum anderen wollen die flüchtlingskinder auch irgendwann zur schule, was sicher eine höhere kapazität erfordern wird.
    Stattdessen könnte man ja das 1. klasse GA wegsparen für parlamentarier und deren "lohn" kürzen. Schliesslich gehen gute chefs mit gutem beispiel voran...
  • amore 26.11.2015 08:12
    Highlight Highlight Solches Tun bringt die Schweiz weiter näher zur demokratischen Rechtsdiktatur.
  • phoxr41 26.11.2015 08:10
    Highlight Highlight In schwierigen Zeiten an der Bildung zu sparen ist quasi das staatliche Pendant fürs privatwirtschaftliche Sparen an der Werbung und der Kommunikation: kurzfristig gedacht und falsch.
    • Yolo 26.11.2015 08:23
      Highlight Highlight In der Betriebswirtschaftslehre gibt's ein Ausdruck; Quick wins, leider wird dies oft falsch angewandt...
  • Dadaist 26.11.2015 08:01
    Highlight Highlight Jetzt ist es Zeit auf die Strasse zu gehen und dagegen zu kömpfen und der Bevölkerung zu zeigen was passiert wenn man Rechts wählt! Nicht das am Schluss wieder die SP und die Grünen schuld sind!
    • 7immi 26.11.2015 08:58
      Highlight Highlight Ähm... Das geld wurde vorher vernichtet, also zu zeit der mitte-links regierung. Diese ganze schuldzuweisung ist allerdings unnötig und nicht konstruktiv...
    • phreko 26.11.2015 09:06
      Highlight Highlight 7immi, was habe ich verpasst? Wieviele Kantone sind links regiert?
    • Shlomo 26.11.2015 09:11
      Highlight Highlight Äm 7immi SeJar schreibt hier von der Schweiz. Ich weis nicht von von welchem Land du schreibst aber in der Schweiz hatten wir seit 1848 immer noch eine rechte Regierung mit zuletzt einem Anteil von 5:2 im Bundesrat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 26.11.2015 07:56
    Highlight Highlight Neoliberale Politik der bürgerlichen Politik (SVP, FDP, GLP, BDP, CVP). Schule kaputtsparen und dann den Privatschulen für die reiche Elite den roten Teppich auslegen. Dafür gibts Steuersenkungen für die Wohlhabenden und billige Fachkräfte zu Dumpinglöhnen aus dem Ausland für die Wirtschaft.
    • Bijouxly 26.11.2015 09:03
      Highlight Highlight verantwortungslose politik der linken (sp, grüne) das geld aus dem fenster zu werfen, nicht zukunftsorientiert planen und danach bei den bürgerlichen jammern, man habe zu wenig geld. jaja.
    • Yolo 26.11.2015 09:52
      Highlight Highlight Bijouxly: Kann ich nur bestätigen, subventionierte Landwirtschaft, 5 Mia fürs Militär und steuerliche Entlastungen für die Reichen sowie Schröpfung des Mittelstandes bringt unser Land viel weiter. /Ironie
    • Le_Urmel 26.11.2015 09:59
      Highlight Highlight So wie in Baselland, wo die Rechtsbürgerlichen von den bösen Linken aus der Stadt mit 80 Millionen subventioniert werden und die erste Massnahme der Rechtsbürgerlichen war das Sparen zu reduzieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lord_Mort 26.11.2015 07:56
    Highlight Highlight Die bürgerlichen Parteien wollen halt in 20 Jahren auch noch Wählerinnen und Wähler haben. Darum wird bei der Bildung gespart, denn die ist Gift für den bürgerlichen Wahlerfolg.
    • Louie König 26.11.2015 11:14
      Highlight Highlight Absolut korrekt. Wie kannst du ein Volk beeinflussen, ohne das dieses merkt, dass es beeinflusst und benutzt wird? Halte es dumm.
  • Louie König 26.11.2015 07:55
    Highlight Highlight Das kann doch wohl nicht wahr sein. An der Bildung sparen ist ganz sicher nicht die Lösung. Das kann nur aus dem Dunstkreis der Sünnelisekte gekommen sein, denn die haben reges Interesse an einer ungebildeten Gesellschaft. 1. Können Sie so weiter mit Ihren Angstkampagnen punkten und 2. muss die Schweiz so natürlich Fachkräfte aus dem Ausland holen, weil unsere Kinder nicht mehr den Bildungsstand dazu haben, was wiederum Wasser auf den Mühlen der SVP ist, da man so behaupten kann, die Ausländer seien das Problem. Wie wäre es mit Einsparungen beim Militär? Oder wirkliche Steuern für Reiche?
    • f303 26.11.2015 09:57
      Highlight Highlight viel mehr muss man dazu nicht sagen
  • DerGrund 26.11.2015 07:37
    Highlight Highlight Die Schweiz hat keine Rohstoffe, keine grosse Exportlandwirtschaft, in absehbarer Zeit auch keinen herausragenden Finanzplatz mehr. Alles was wir haben ist Kapital in Form von schlauen Köpfen und dem Wissen das wir exportieren. Da zu sparen ist einfach das dümmste. Und das in einem der reichsten Länder der Welt...
  • Haaz 26.11.2015 07:37
    Highlight Highlight Die Schweiz ist ein Dienstleistungsland Bildung ist die wichtigste "Ware" welche wir haben.
    Sparen wir bei der Bildung wird der Wirschaftsstandort uninteressanter oder es werden noch mehr Leute aus dem Ausland geholt, was der SVP in die Hände spielen würde.
    Schuld sind aber alle Schweizer, sie haben diese Leute gewählt.
    • Karl33 26.11.2015 07:58
      Highlight Highlight die SVP hat im Initiativtext der MEI selbst explizit geschrieben, dass die Einwanderung nach den Bedürfnissen der Wirtschaft (!) gerichtet werden soll. Und das tut sie ja bereits heute: Billige Arbeitskräfte überschwemmen das Land und ersetzen Schweizer Arbeitnehmer. Die SVP ist die erste Befürworterin von billigen ausländischen Arbeitskräften in der Schweiz. Damit die Aktionäre der Firmen möglichst höhe Gewinne einstreichen können.
  • Sapere Aude 26.11.2015 07:17
    Highlight Highlight Beispiel Kanton Aargau: Zuerst macht man jahrelang Steuergeschenke für gut Betuchte und Unternehmen, behauptetet sogar man habe kein Einnahmeproblem. Dann gleist die Regierung ein Sparpaket auf, verkauft es als "Leistungsanalyse" und will dann noch den Grossteil in der Bildung einsparen. Da wird der Bürger munter für dumm verkauft, während der Angriff auf den Staat und die Chancengleichheit weiter geführt wird. Diejenigen die diesen Kurs mittragen sollen ja angeblich fürs Volk sein, natürlich, denn zuviel Wissen bekommt dem Volk oder der Partei nicht.
    • stadtzuercher 26.11.2015 08:06
      Highlight Highlight Beispiel Luzern: Die Schulen werden schon mal eine Woche extra geschlossen, damit die Steuersenkungen für die Wirtschaft und die Reichen finanziert werden können.
    • magicfriend 26.11.2015 08:31
      Highlight Highlight Das ist tatsächlich ein Unding im Aargau. Herr Hürzeler meldet gebetsmühlenartig, dass diese Einsparungen im Einklang mit den anderen Departementen in der Regierung einhergehen müssen. Nein, müssen sie nicht! Definitiv läuft bei vielen Kantonen etwas total aus dem Ruder. Steuerwettbewerb wo es geht und schlussendlich haben doch alle kein Geld für gar nichts. Schimpfen über den Finanzausgleich und starten die nächste Sparrunde.
  • Doolin 26.11.2015 07:08
    Highlight Highlight Ja genau! Noch mehr sparen bei der Bildung.. Es ist ja nicht so das Kinder unsere Zukunft sind.. 🤔
    • stadtzuercher 26.11.2015 08:07
      Highlight Highlight Man spart ja nicht bei der Bildung per se. Die Reichen haben ihre Privatschulen. Man spart bei der Bildung der Normalverdiener und des Mittelstandes: der Volksschule.
  • tomdance 26.11.2015 07:06
    Highlight Highlight Bei der Bildung sparen ist wohl etwas vom Dümmsten das man machen kann. Wir gefährden damit sie Zukunft unserer Kinder, unserer Gesellschaft und unseres Landes.
  • Yolo 26.11.2015 07:04
    Highlight Highlight Bei der Bildung sparen kann auch nur eine Idee von Bildungsfernen sein. Die einzige unerschöpfliche Ressource in der Schweiz soll trockengelegt werden... und solcher Mist wird die nächsten Jahre vermehrt aus den konservativ-bürgerlichen Lager kommen. Ganz nach dem Motto; Frei von Bildung bleiben
  • Wilhelm Dingo 26.11.2015 06:58
    Highlight Highlight Est ist ein Kampf um die Ressourcen: Viele Franken welche in die Landwirtschaft gehen könnten in die Bildung gehen. Jeder Franken der mehr ausgegeben wird in Sozialhilfe und Asylwesen könnte in die Bildung fliessen. Die Liste könnte lange fortgesetzt werden, überall findet man mächtige Lobbyisten ausser bei der Bildung, dort haben wir nur den Lehrerverband der ab und zu was sagt.
  • _kokolorix 26.11.2015 06:31
    Highlight Highlight wie war das doch gleich?
    laut blocher kann der staat 30% seiner ausgaben kürzen ohne eine einzige leisting abzubauen!
    http://www.nzz.ch/schweiz/die-svp-ist-freiheitlicher-1.18648750
    blocher for bundesrat, dann wird alles gut!
    • Anam.Cara 26.11.2015 07:55
      Highlight Highlight Déjà-vu, _kokolorix? :-)

      Es stellt sich doch auch die Frage, ob die Kürzung der Schulbildung nicht auch eine Soziale Abwärtsspirale auslöst.
      Ich war bisher immer recht stolz auf die ziemlich gute Chancengleichheit in der Schweiz...


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