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Schwyz: Biberfamilien leben im Kanton Schwyz

Im Kanton Schwyz leben wohl Biberfamilien

16.01.2026, 10:3416.01.2026, 10:34

In der Bätzimatt bei Tuggen SZ und in Hurden SZ leben wohl Biberfamilien. Auch für weitere Gebiete liegen Hinweise auf einzelne Tiere vor, weshalb der Kanton Schwyz ein Biberkonzept erarbeiten will.

ARCHIVBILD --- ZUM TAGESGESCHAEFT DER FRUEHJAHRESSESSION AM MITTWOCH, 20. MAERZ 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG --ARCHIV - Ein Biber, fotografiert am 15.07.2009 in Düren na ...
Der Biber ist in der Schweiz eine geschützte Tierart.Bild: DPA

So wurde an der Rigiaa im Sommer 2025 ein Biber beobachtet, wie das Schwyzer Umweltdepartement am Freitag mitteilte. Im November fanden sich Nagespuren an Gehölzen am Sihlsee bei Egg und entlang der Sihl. Kurz darauf erschien der Biber auch auf Aufnahmen einer Fotofalle des zuständigen Wildhüters.

Wie das Schwyzer Umweltdepartement schreibt, können Biberaktivitäten lokal «zu Nutzungskonflikten führen». Ein kantonales Biberkonzept soll eine «fachlich fundierte Grundlage» für den Umgang mit der Art schaffen.

Der Kanton Schwyz will sich für sein Konzept auf ein Grundlagenpapier des Bundesamts für Umwelt (Bafu) stützen, das derzeit überarbeitet wird.

Ein Biber frisst Aeste und Wurzeln, fotografiert am Montag, 12. Februar 2024 am Andreasgraben in Zuerich Oerlikon. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Die Biber können dabei helfen, an Bächen neuen Lebensraum zu schaffen.Bild: KEYSTONE

Der Biber ist in der Schweiz eine geschützte Tierart. Seit Februar 2025 dürfen gemäss in Kraft getretenem Jagdgesetz jedoch einzelne Biber geschossen werden, wenn sie erhebliche Schäden anrichten oder Menschen gefährden.

Gemäss der Bestandserhebung der Nationalen Biberfachstelle des Bafu, lebten 2022 rund 4900 Biber im Schweizer Mittelland und den breiten Alpentälern. Die Tierart wird derzeit als nicht gefährdet eingestuft.

Wie es im Bericht zur Biberbestandserhebung heisst, könne der Biber dabei helfen, an Bächen neue Lebensräume zu schaffen und diese ökologisch aufwerten. Doch würden auch rund ein Drittel der Biberreviere Konflikte verursachen. (sda)

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