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Roosh V. spielt jetzt beleidigte Leberwurst.
screenshot: youtube 

Hach, das tut uns jetzt aber gewaltig leid ... Anti-Feminist Roosh V. sagt seine Treffen ab 



Die Nicht-Meldung des Tages erreicht uns aus Amerika: Roosh V., seines Zeichens überzeugter Hardcore-Sexist und Frauenverächter, muss seine weltweiten Treffen für verzweifelte und ausgebeutete Männer absagen. 

Zunächst hatte der Pick-up-Artist und Buchautor am 6. Februar in 45 Ländern und 165 Städten zum internationalen «Meet up day» aufgerufen. Unter anderem auch war auch ein Treffen am Basler Barfüsserplatz geplant. Die radikalen Positionen, «Vergewaltigungen sollten legalisiert werden», von Daryush Valizadeh (so heisst der Kerl mit bürgerlichem Namen) sorgten für grosses Aufsehen und ein beachtliches Medienecho (Ja, auch wir haben über die geplanten Meetings geschrieben). 

Unerwartete Wende

Eine gewisse Katie Pruszynski aus London war ob den Plänen von Roosh V. derart schockiert, dass sie eine Online-Petition startete, um in Grossbritanien die besagten Treffen zu verhindern. Und sie hatte damit Erfolg: Bis heute wurde die Vorlage bereits über 80'000 Mal gezeichnet. Auch in Australien regte sich der Widerstand, dort wurde eine ähnliche Petition gar 100'000 Mal unterschrieben. 

Roosh V. liess sich durch den Druck vorerst nicht beeindrucken und meldete via Twitter, dass die Treffen wie geplant durchgeführt würden. 

Irgendwann schien ihm die Sache dann aber doch zu heiss zu werden und so beschloss der Provokateur heute, die ganze Übung abzublasen. Die Sicherheit der Teilnehmer sei nicht gewährleistet, so die Begründung von Roosh V. Bereits zuvor warnte er vor «durchgeknallten Feministinnen», welche die Treffen stören könnten.  

Doch damit nicht genug: Auf einmal scheint der «Social Media Feind Nr. 1», alles gar nicht so gemeint zu haben. Es sei alles nur Satire gewesen, «die Medien Lügen», schreibt Roosh V. auf seinem Twitter-Kanal. 

Auf einer Skala von 1 - 10, wie fest leid tut dir Roosh V.?

(cma)

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