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Adolescents kid around with their smart phone while commuting in the city train between Zurich and Zug, Switzerland, on June 16, 2015. (KEYSTONE/Christof Schuerpf)

Jugendliche albern mit dem Smartphone herum, aufgenommen am 16. Juni 2015 in der S-Bahn reisend zwischen Zuerich und Zug. (KEYSTONE/Christof Schuerpf)

Fahren Junge bald noch glücklicher im öffentlichen Verkehr? Sie sollen ein GA für 1000 Franken erhalten, wenn es nach den Grünen geht. Bild: KEYSTONE

«Die Pläne von Rytz gehen in die richtige Richtung»: Der erste Schritt zum Gratis-ÖV?

Die grüne Idee des 1000-Franken-GA für Junge bis 25 Jahre stösst selbst bei Bürgerlichen auf gutes Echo. Nationalrat Cédric Wermuth, Kandidat für das SP-Co-Präsidium, strebt mittelfristig einen Systemwechsel an.

Othmar von Matt / ch media



Er selber gehöre zu den Privilegierten, gesteht Nationalrat Lorenz Hess (BDP). Als Parlamentarier erhält er das Generalabonnement gratis. Davon profitieren auch seine beiden Töchter. «Sie kommen in den Genuss eines verbilligten GA», sagt er. Statt für 2650 Franken (16 bis 25 Jahre) können sie das GA zum Vorzugspreis von 925 Franken beziehen. Weil sie im gleichen Haushalt eine erwachsene Person mit Basis-GA haben.

Dieses System habe «soziale Ungerechtigkeiten» zur Folge, sagt selbst Hess. Er vertritt die Motion von Ex-Nationalrat Hans Grunder: Jugendliche bis 16 Jahre sollen den ÖV gratis nutzen können. Der Vorschlag sei radikaler als das 1000-Franken-GA, sagt Hess.

«Die Jugendlichen werden damit für den ÖV sensibilisiert. Gleichzeitig wäre das eine Entlastung für die Eltern.»

Cédric Wermuth arbeitet auf Systemwechsel hin

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS CEDRIC WERMUTH IM 2. STAENDERATSWAHLGANG NICHT MEHR ANTRETEN WIRD --- Cedric Wermuth, SP-AG, stellt eine Frage an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 11. September 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Cédric Wermuth strebt einen Systemwechsel an. Bild: KEYSTONE

Die Pläne, den ÖV für Junge billiger zu machen, scheinen im Mitte-Links-Lager mehrheitsfähig. «Die Pläne von Rytz gehen in die richtige Richtung», sagt Nationalrat Cédric Wermuth, wohl bald Co-Präsident der SP.

Als Co-Präsident der SP Aargau hatte Wermuth 2016 die Forderung aufgestellt, Kanton und Gemeinden sollten den ÖV im Aargau gratis zur Verfügung stellen. Eine Vision, die er noch heute vertritt.

«Fernziel ist der Systemwechsel.»

Sein Parteikollege Fabian Molina hatte im Frühling 2019 die Forderung aufgestellt, der Bund solle allen Jungen unter 25 Jahren ein Gratis-GA schenken.

Für Wermuth ist klar, dass pragmatische Schritte einen Systemwechsel vorbereiten müssen. «Erstens geht es darum zu verhindern, dass die Ticketpreise verteuert werden», sagt er. Das komme sozial- und klimapolitisch nicht in Frage. «In einem zweiten Schritt muss die ÖV-Infrastruktur auf dem Land ausgebaut werden und die Ticketpreise sollen sinken.» So will Wermuth den Weg frei machen für seine Vision: «Der ÖV soll gebührenfrei sein und von den Steuern finanziert werden.»

Es war Grünen-Nationalrat Michael Töngi, der die Idee eines 1000-Franken-GA für Jugendliche ursprünglich ins Spiel brachte. «Ich bin nicht für Gratis-ÖV», sagt er.

«Aber wir brauchen günstige GA’s für junge Menschen. Es kann nicht sein, dass jene in die Röhre schauen, die keine Eltern mit GA haben.»

Die Idee eines Jugend-GA fällt sogar bei SVP-Nationalrat Thomas Hurter auf fruchtbaren Boden, auch Präsident des Automobil Club der Schweiz (ACS). «Grundsätzlich finde ich das eine gute Sache», sagt er. «Es ist in Ordnung, wenn es für Jugendliche in Ausbildung günstiger ist.» Gratis dürfe es aber nicht sein. «Wir müssen am Kostendeckungsgrad des ÖV arbeiten.»

30 Rappen weniger für Betriebsstoffe bei Autos und Töffs?

Wenig Freude an den Ideen von Rytz hat SVP-Nationalrat Benjamin Giezendanner. «Das ist Bauernfängerei», sagt er. «Die Grünen wollen den ÖV à gogo fördern, den Individualverkehr aber verhindern.» Der Vorschlag finde «auf dem Buckel der Randregionen» statt.

Augenzwinkernd fügt er hinzu, er fordere nun im Gegenzug, dass der Betriebsstoff bei Autos und Töffs für Jugendliche bis 25 Jahre um 30 Rappen verbilligt werde.

«Damit könnte man etwas für die Randregionen tun.»

Was sagt man beim Verband öffentlicher Verkehr (VöV)? «Auch uns ist es ein Anliegen, dass möglichst viele Jugendliche den ÖV benützen», hält Direktor Ueli Stückelberger fest. Sei die Politik bereit, für die Mindererträge aufzukommen, stehe die ÖV-Branche der Diskussion «offen gegenüber» Eines will er nicht: Gratis-ÖV für Junge. «Was nichts kostet, ist nichts wert», sagt er.

«Wir wollen aber einen qualitativ guten ÖV anbieten.»

(aargauerzeitung.ch)

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60Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Turicum04 22.01.2020 22:23
    Highlight Highlight Einen allg. Systemwechsel (Kapitalismus überwinden) ist begrüssenswert! Alle Jungen sollen weder Steuern noch ÖV noch KK Beiträge bezahlen. Durch eine Reichensteuer kann alles subventioniert werden. Ich hoffe, dass sich die SP mit der neuen Führung durchsetzen kann.
    • Kontext 23.01.2020 08:48
      Highlight Highlight Wünschenswerter Systemwechsel: Den richtigen Kapitalismus umsetzten.
  • Kontext 22.01.2020 14:52
    Highlight Highlight Stimmenkauf mit Steurgeldern ist es, was Frau Rytz da machen will.
  • Zyniker haben es leichter 22.01.2020 12:41
    Highlight Highlight Die Reaktionen hier zeigen deutlich, Linke und Grüne wollen Energie und damit Mobilität generell verteuern, es soll "Luxus" sein wird gar gefordert... Und ihr wundert euch, dass ein Arbeiter Rechts wählt? Eure Politik vergrössert die Schere zwischen arm und reich viel mehr als jede noch so ungerechte Vermögensverteilung, ihr treibt die Wohlstandsschere mit Karacho auseinander, im Namen der "Gerechtigkeit".
  • Re460_044 22.01.2020 11:38
    Highlight Highlight Gratis ÖV würde noch zu viel mehr überlasteten Zügen und Busse führen. Gerade das Schienennetz ist zu denn Hauptverkehrszeiten schon heute an der Kapazitätsgrenze. Will nicht wissen wie das in gut 15 Jahren mit einer 10 Milionen Schweiz aussieht. Mobilität ist viel zu günstig.
    Man müsste zuerst mal dafür Sorgen, dass mehr Menschen dort Wohnen wo sie arbeiten.
  • Donald 22.01.2020 10:57
    Highlight Highlight Wie wärs mit GA abgschaffen und faire Ticketpreise einführen?

    Keine Ahnung, wie man mit "Mobilität à discrétion" die Umwelt schützen möchte... dies führt einzig zu mehr und längeren Fahrten. Ist ja nicht so, dass Züge und Busse CO2 schlucken und Sauerstoff ausspucken...
    • Felix Meyer 22.01.2020 12:45
      Highlight Highlight Das Problem ist: Beim Auto hast du faktisch auch Mobilität à discrétion. Benzin ist günstig und Service, Versicherung usw. fallen sowieso an, unabhängig davon, wie viel du fährst.
      Um in dieser Hinsicht konkurrenzfähig zu sein, braucht der ÖV also das GA.
      Dazu kommt noch die Bequemlichkeit, sich nicht um Tickets kümmern zu müssen und einfach überall einsteigen zu können - ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
    • Donald 22.01.2020 13:37
      Highlight Highlight @Felix Meyer
      Da stimme ich nicht mit dir überein. Wie gesagt, man könnte einfach die Ticketpreise so anpassen, damit sie auch für Leute ohne Abo eine Überlegung wert währen.

      Aber man muss dabei auch bedenken, dass dann die Auslastung des ÖV viel schwerer vorhersehbar wäre und man öfters mal in überfüllten Fahrzeugen reisen müsste...

      Das ist eigentlich der einzige Vorteil von Abos bzw. dem GA. Die Anzahl Reisender ist relativ stabil und gut abschätzbar.
  • Aithria 22.01.2020 10:50
    Highlight Highlight Eines will er nicht: Gratis-ÖV für Junge. «Was nichts kostet, ist nichts wert», sagt er.

    So ist es, aber billiger auf jeden Phallus.
  • Rethinking 22.01.2020 10:40
    Highlight Highlight Hört sich gut an... Aber wer bezahlt dafür dann mehr?

    Letztlich wohl die, die sonst schon immer für alle Kosten aufkommen...

    Steuerzahler die wenige Abzüge geltend machen können...

    Also Kinderlose und unverheiratete...
  • kobL 22.01.2020 10:32
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn man einfach die unglaublichen Rabatte abschafft, sobald jemand im gleichen Haushalt / Familie ein GA hat? Wie ist das überhaupt gerechtfertigt? Sorry, aber mit günstigen GAs (sprich Flatrate Mobilität) fördert man genau eines: Unnötig weites pendeln und somit überfüllte Züge, die wiederum extrem teure Infrastruktur Ausbauten zu Folge haben.
    Versteht mich nicht falsch, ich bin ganz klar pro ÖV. Aber so wird Pendeln über weite Distanzen massiv gefördert. Und das hat für mich nichts mehr mit Umweltschutz zu tun.
    Mein Vorschlag: GA verteuern, dafür Einzelbillete massiv günstiger.
    • ChillDaHood 22.01.2020 12:23
      Highlight Highlight Das muss ich leider befürworten. Ich bin selber GA Besitzer, welches ich schon beim Pendeln zur Arbeit "rausfahre". D.h. ich reise in der Freizeit "gratis". Flatrate-ÖV ist nicht die richtige Lösung.

      Günstiger für Jugendliche, okay. Aber in jedem Fall sollte mehr Fahren = Mehrkosten gelten.
  • Morgan Wlan 22.01.2020 10:03
    Highlight Highlight Finde ich gut. Gerade für die Lehre oder den Gymer brauchen viele junge Leute ein GA. Gibt bei zwei Kindern schon rund 5000 Franken im Jahr. Gerade Haushalte mit tiefen Einkommen könnten das Geld gut an anderen Orten brauchen.
    • Donald 22.01.2020 10:51
      Highlight Highlight Ich glaube lokale ÖV-Abos für 50-150 pro Monat sind für die meisten Schüler schon ausreichend...
    • Forest 22.01.2020 10:56
      Highlight Highlight Nein, für die lehre oder Gymi reicht auch ein Zonen Abo. Kein Zürcher geht in Genf oder Bern zur Lehre. Ein gratis GA würde nur vermitteln das Mobilität nichts Kosten darf. Zu meiner ersten Lehrzeit kostete mich mein Abo 1/4 meines Lohnes und trotzdem konnte ich Ende Monat etwas zur Seite legen.
    • Morgan Wlan 22.01.2020 11:39
      Highlight Highlight Bei meiner Lehre hat ein GA rentiert, da ich nach Bern zur Arbeit und in Biel in die Schule ging. Kostenpunkt: 2600 pro Jahr. Zudem habe ich in den ersten zwei Jahren keinen Rappen verdient. Auch die Zonenabos meiner Schwester, die das Gymnasium besuchte, schlugen mit rund 900 Franken im Jahr zu Buche. Ergibt rund 3500 Franken pro Jahr bei zwei Kindern. Zum Glück konnten uns unsere Eltern finanziell unterstützen. Ich fordere hier kein Gratis GA (was ich aber auch nicht ablehnen würde), ich fordere lediglich, dass man sich in die Lage von denen versetzt, die nicht viel haben.
  • Robster88 22.01.2020 09:55
    Highlight Highlight Schade dass selbst die Grünen nicht bereit sind die Mobilität als Luxus zu betrachten. Dass wir Schülern, Studenten, Arbeitslosen oder Hilfsbedürftigen eine andere Möglichkeit bieten müssen steht ausser Frage. Aber in Form eines GA 365 Tage uneingschränkte Mobilität? Das zeigt wieder einmal wie bereit wir sind uns zu verändern im Sinne der Klimadiskussion - 0%. Toll wäre wenn das GA noch mit einem hippen "Wir retten den Planeten" Sticker daherkommt... Wegen Gewissen und so.
    • Morgan Wlan 22.01.2020 11:41
      Highlight Highlight Mobilität sollte kein Luxus sein müssen.
    • mutorintemporibus 22.01.2020 12:42
      Highlight Highlight @Morgan Wlan:
      "Mobilität sollte kein Luxus sein müssen": Das beziehen Sie auf alle Verkehrsmittel? Wenn nein, warum nicht?
  • Kontext 22.01.2020 09:51
    Highlight Highlight There ain't no such thing as a free lunch
  • stadtzuercher 22.01.2020 09:43
    Highlight Highlight Lass unserer Klientel Geschenke machen. Aber nur unserer Klientel. Den alten weissen Männern auf keinen Fall, die sollen schliesslich die Geschenke bezahlen.

    Diese Klientelpolitik kotzt mich sowas von an. Aus privilegierter Position Privilegien verteilen...
  • Resistance 22.01.2020 09:23
    Highlight Highlight Zuerst muss in die Infrastrucktur investiert werden. Es ist jetzt schon immer alles total überfüllt!
    • ChillDaHood 22.01.2020 14:20
      Highlight Highlight Sorry, aber das stimmt einfach nicht. Es ist auf gewissen Strecken zu gewissen Zeiten alles hoffnungslos überfüllt. Und mit einem vergünstigten "Du darfst zu jeder Zeit auf jedem Ö-Verkehrsmittel fahren" wird das auch nicht besser.
  • Nonne 22.01.2020 08:03
    Highlight Highlight Gratis ÖV für Junge würde vor allem Familien entlasten. Man fährt ja nicht in überfüllten und verspäteten Zügen, weils Spass macht, sondern weil man keine Alternative hat. Der marode Staatsbetrieb soll dafür aber nicht zusätzliche Steuergelder erhalten. Es braucht keinen Systemwechsel. Die SBB macht heute bereits unerlaubt Gewinne mit ihren überteuerten Preisen.
    • Bündn0r 22.01.2020 16:14
      Highlight Highlight Rund die Hälfte der Kosten der Bahn werden quersubventioniert. Nein, zu teuer sind sie sicher nicht. Wennschon, dann ineffizient.

      Gruss, ein GA Besitzer
      (Danke Autofahrer)
  • Auric 22.01.2020 07:58
    Highlight Highlight Was nix kostet ist nix wert, was kommt als nächstes?
    Gratis Wohnen, Gratis Internet, Freibier, Gratis Monatshygieneartikel, usw.

    Das geht selbstverständlich weil die zukünftigen Generationen ja auch ihre Arbeitsleistung gratis der Gesellschaft anbieten werden.
    • skater83 22.01.2020 10:14
      Highlight Highlight Auch wenn ironisch gemeint - das stimmt sogar bis zu einem gewissen grad...
      Die gesellschaftsentwicklung wird gemäss verschiedenen Modellen dahin gehen, dass der eigentliche workload aufgrund von Automatisierungen sinken wird und ein grösserer Anteil der Gesellschaftlich notwendigen Arbeiten in freiwilligem engagement stattfindet - siehe dazu z.B. das sehr spannende Buch "The end of Banking" von Jonathan McMillan.
    • Amenokal 22.01.2020 10:26
      Highlight Highlight wenn sie dafür die Früchte der Arbeit gratis konsumieren können wieso nicht? Eine gute Grundlage um unsere Einstellungen zu Arbeit/Freizeit/Konsum zu überdenken.. aber soweit sind wir noch nicht!
      Ausserdem würde eine Orientierung weg vom Geld auch Machtverlust für Finanzeliten bedeuten. Dann müssten diese "Schmarozer" auch mal wieder was sinnvolles tun...
    • Auric 22.01.2020 12:19
      Highlight Highlight Dann empfehle ich den Spiegel Beitrag mal zu lesen wo das hinführt

      https://www.spiegel.de/geschichte/west-berlin-paradies-der-sozialisten-a-1001572.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Borki 22.01.2020 07:31
    Highlight Highlight Gegenvorschlag: Es gibt ein vergünstigtes GA für U25, wenn die im Gegenzug auf das Autobillet verzichten. Das wäre grün.
    • HAL1 22.01.2020 08:08
      Highlight Highlight Nein wäre es nicht da in absehbarer zeit klimaneutrale fahrzeuge hoffentlich den durchbruch schaffen. Wer bezahlt die strassen und den gratis öv wenn niemand mehr auto fährt. Wichtig ist die balance. Nimmst du zu viel wasser aus dem topf springt der frosch raus... ist das wasser zu schnell zu heiss springt er auch raus.
    • Bits_and_More 22.01.2020 09:05
      Highlight Highlight Blöde nur für alle, welche im Beruf auf ein Auto angewiesen sind. Gerade Handwerker. Wenn schon müsste diese Idee an den Verzicht auf ein Auto ausgelegt sein.
    • DerBenutzer 22.01.2020 09:28
      Highlight Highlight Dürfte ich also nicht von einem günstigen GA profitieren, nur weil ich alle 2 Wochen kurz das Auto der Eltern brauche? Und das obwohl ich immer mit dem ÖV zur Schule/Arbeit gehe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 22.01.2020 07:27
    Highlight Highlight gratis ga, bedingungsloses grundeinkommen, klima retten...
    eow, in 10 jahren kann ich gratis zug fahren in einer sauberen welt und muss nicht mal mehr arbeiten.... wenns nach den grünen geht...
    • _Qwertzuiop_ 22.01.2020 09:32
      Highlight Highlight Und das Problem liegt wo genau?
  • Toerpe Zwerg 22.01.2020 07:23
    Highlight Highlight Wir müssen dringend etwas gegen die Klimaerwärmung tun!

    Yeah! Lass uns Mobilität gratis machen.
    • Arneis 22.01.2020 08:29
      Highlight Highlight Ach Toerpe, Dein Fatalismus ist erschreckend.
      Nicht mal die allerkleinsten Verbesserungen werden gewürdigt,
      sondern vehemment mit Scheinargumenten gegängelt.
    • Toerpe Zwerg 22.01.2020 10:18
      Highlight Highlight Ist es denn unter dem Aspekt Klimaschutz sinnvoll, Mobilität noch stärker zu subventionieren?
    • aglio e olio 22.01.2020 10:23
      Highlight Highlight Mobilität ist kein Selbstzweck.
      Zumindest meistens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • S.Potter 22.01.2020 07:22
    Highlight Highlight Die Pläne, das Geld anderer mit offenen Händen auszugeben, scheinen im Mitte-Links-Lager mehrheitsfähig.
  • Ig nid är 22.01.2020 06:50
    Highlight Highlight Naja lieber wäre mir gratis Deo für meine Mitfahrer -.-
  • Schneider Alex 22.01.2020 06:35
    Highlight Highlight Wegen des relativ günstigen GAs hängen viele Pensionierte in den Zügen herum. Sie fahren oft täglich irgendwohin. Das muss aufhören. Und wenn wir das jetzt noch auf die Jungen ausdehnen, wird die Überfüllung des öV auf den Hauptstrecken noch schlimmer.
    • Auric 22.01.2020 08:00
      Highlight Highlight Richtig, wenn immer das Grosi wieder auf Krawall gebürstet ist, haut der Schwiegervater ab, GA sei dank.
    • gupa 22.01.2020 08:33
      Highlight Highlight Ich denke ähnlich, hätte es aber etwas anders formuliert 😉 Egal was man macht, Flatrate für alle, Dynamic Pricing, es wird immer Vor- und Nachteile haben. Und ja ich bin GA Besitzer
    • Hunter (1) 22.01.2020 09:01
      Highlight Highlight Hoffentlich wirst du nie pensioniert!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricola74 22.01.2020 05:50
    Highlight Highlight Hiess es letztens nicht, dass die Gas vor dem aus stehen, weil sie viel zu billig sind?
    Und wer soll das dann finanzieren? Lasst mich raten, die Autofahrer
    • Auric 22.01.2020 08:01
      Highlight Highlight wer sonst?

      Die Konzerne die hier Steuerprivilegien bekommen?

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