Schweiz
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ARCHIVBILD ZUR KANDIDATUR VON REGULA RYTZ FUER DEN BUNDESRAT, AM DONNERSTAG, 21. NOVEMBER 2019 - Gruene-Parteipraesidentin und Nationalraetin Regula Rytz lacht wahrend der Elefantenrunde des Schweizer Fernsehens RTS und SRF mit den Praesidenten der Parteien, am Tag der eidgenoessischen Wahlen, am Sonntag, 20. Oktober 2019 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Regula Rytz: «Wir haben in den letzten Jahren über 3000 neue Mitglieder gewonnen.» Bild: KEYSTONE

Interview

Regula Rytz: «Cassis ist der Bundesrat von Glencore»

Die Grünen-Präsidentin Regula Rytz fordert ein GA für unter 25-Jährige für weniger als 1000 Franken. Sie erklärt, warum die Schweiz die Klimawende leichter schaffen kann als Europa – und kritisiert den Leistungsausweis von Aussenminister Ignazio Cassis.

Othmar von Matt / Aargauer Zeitung



Ging der grüne Wahlsieg spurlos vorbei an der Schweizer Politik?
Regula Rytz: Nein, überhaupt nicht. Die ersten Diskussionen zum CO2-Gesetz in der Nationalrats-Kommission mit den neuen Mehrheiten zeigen: Wir können in grünen Fragen mehr bewegen als vor den Wahlen. Es gab ein klares Ja zur Flugticket-Abgabe, neu auch für Privatflugzeuge. Doch wir sind noch längst nicht am Ziel. Wichtige Entscheidungen etwa zum Finanzplatz stehen aus. In Umweltfragen ist das Parlament nach dieser Klimawahl aber klar besser aufgestellt.

«Wir Grünen sind bereit, in einer Zeit der Umbrüche Regierungsverantwortung zu übernehmen.»

Bei den Bundesratswahlen sah das aber anders aus.
Die Bundesratskandidatur war logisch und notwendig. Auch wenn kein Platz frei war. Wir Grünen sind bereit, in einer Zeit der Umbrüche Regierungsverantwortung zu übernehmen. Wir bleiben es weiterhin. Wir haben nun einen Fuss in der Tür und die anderen Parteien sind im Zugzwang. Sie müssen aufzeigen, wie sie den Wählerwillen im Bundesrat besser abbilden und die Grünen als viertstärkste Partei in die Zauberformel einbinden. Sonst sind sie maximal unglaubwürdig. Die Kandidatur hat aber noch etwas anderes auslöst.

Was?
Eine Auseinandersetzung mit der schlechten Regierungsbilanz von Bundesrat Ignazio Cassis. Er ist der Bundesrat der Konzerne wie Glencore oder Nestlé. Er will die Einwicklungszusammenarbeit zu einem Hilfsdienst für private Wirtschaftsinteressen umbauen. Und er hat die Europapolitik mit dem Angriff auf den Lohnschutz in die Sackgasse geführt. Scheitert das Rahmenabkommen, dann ist auch Cassis auf der ganzen Linie gescheitert. Das muss Konsequenzen haben.

CVP-Präsident Gerhard Pfister kündigte einen Konkordanzgipfel an. Gibt es schon einen Termin?
Nein. Bisher wurde noch keine Terminumfrage verschickt.

Der CVP-Präsident Gerhard Pfister will die Amtszeit von Bundesräten auf acht Jahre beschränken und damit ein besseres politisches System in der Schweiz schaffen. (Archivbild)

Gerhard Pfister möchte einen Konkordanz-Gipfel einberufen. Bild: KEYSTONE

Welche neue Regel für die Bundesratswahlen steht für Sie im Vordergrund?
Historische Verschiebungen bei den Parlamentswahlen müssen die Zusammensetzung des Bundesrats verändern. Die stärksten Parteien – SVP und SP – haben heute Anspruch auf je zwei Sitze, FDP, CVP und Grüne auf je einen.

Das heisst: Für Sie geht der Sitz der Grünen auf Kosten der FDP?
So wie heute die Wähleranteile aussehen: Ja.

Als nächster Bundesrat könnte Ueli Maurer zurücktreten. Greifen die Grünen dann den SVP-Sitz an?
Ueli Maurer hat angekündigt, noch vier oder sogar acht Jahre zu bleiben. Lassen wir also die Spekulationen.

Und wenn er doch geht?
Sollte diese Situation eintreten, werden wir sie analysieren. Interessant war ja, dass bei den Bundesratswahlen in der FDP plötzlich Überlegungen gemacht wurden zu einer inhaltlichen Konkordanz. Sie müsste dann einen SVP-Sitz in Frage stellen. Die nächsten grossen Abstimmungen sind die zur Personenfreizügigkeit und das Referendum gegen das CO2-Gesetz. In beiden Fällen tritt die SVP alleine gegen alle anderen Parteien an.

«Die Aufgabe der Schweiz ist viel einfacher als jene der EU-Staaten.»

Was wollen die Grünen in der Klimapolitik erreichen?
Die Schweiz muss ihre Zurückhaltung in der Klimapolitik ablegen und eine Vorreiterrolle übernehmen. Die Zeit läuft uns davon. Als progressives Land sollten wir nicht auf die anderen warten. Sondern vorangehen.

Wie soll das aussehen?
Die Aufgabe der Schweiz ist viel einfacher als jene der EU-Staaten. Die EU diskutiert über einen fundamentalen Umbau der Wirtschaft: Sie muss aus der Kohleindustrie aussteigen und die Automobilindustrie erneuern. In der Schweiz ist die Deindustrialisierung schon weit fortgeschritten. Wir müssen beim Klima drei Dinge anpacken: die Verkehrswende, den Ersatz von Ölheizungen und die Reform der Landwirtschaft.

Was muss die Schweiz beim Verkehr tun?
Sie sollte das ÖV-Rückgrat noch verstärken. Im Individualverkehr müssen wir rasch auf neue Antriebssysteme umschalten. Bis 2030 wollen wir die CO2-Grenzwerte für neue Fahrzeuge etappenweise von 95 auf 20 Gramm CO2 pro Kilometer senken. Ab 2030 sollen keine neuen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mehr in Betrieb genommen werden.

Was sehen Sie bei Ölheizungen vor?
Das CO2-Gesetz will ab 2026 keine neuen Ölheizungen mehr. Um die Hausbesitzer und Mieterinnen zu entlasten, müssen Gemeinden, Städte und Kantone mehr in die Gebäudeprogramme investieren.

Und bei der Landwirtschaft?
Die Landwirtschaft kann einen Beitrag zur CO2-Speicherung leisten. Wir müssen aber auch über den Höchsttierbestand diskutieren. Ohne importierte Futtermittel aus Brasilien sinken Tierbestand und Klimabelastung.

Wo sollen die Grünen wachsen?
In den ländlichen Kantonen und bei den Jungen. 2020 finden acht kantonale Wahlen statt. Die Dynamik ist gross. Wir haben in den letzten Jahren über 3000 neue Mitglieder und erstmals Nationalratssitze in Kantonen ohne grosse urbane Zentren wie Wallis, Glarus und Thurgau gewonnen. Das bedeutet: Wir haben in ländlichen Kantonen noch viel Potenzial.

Martin Neukom, (Gruene) strahlt im Mediencenter bei den kantonalen Wahlen in Zuerich am Sonntag, 24. Maerz 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Gilt als Vorbild: Der Grüne Regierungsrat Martin Neukom. Bild: KEYSTONE

Was wollen Sie da tun?
Mit Vorbildern wie dem Zürcher Regierungsrat Martin Neukom bieten sich uns konkrete Möglichkeiten zur Umsetzung von grüner Politik. Wir müssen in den nächsten vier Jahren aber auch eine Strategie für ländliche Regionen entwickeln. Wichtig für uns ist es zu zeigen, dass der Klimaschutz eine Chance ist für die Wirtschaft. Er stärkt die lokalen Arbeitsplätze in den Kantonen. Entscheidend ist, dass der Umbau sozial geschieht.

Und wie wollen Sie das erreichen?
Lenkungsabgaben mit Rückvergütungen wirken wie ein Ökobonus und entlasten Haushalte mit tiefem Verbrauch. Energiesanierungen dürfen zudem nicht dazu benutzt werden, um Profite der Hauseigentümer zu erhöhen. Hier braucht es eine Reform des Mietrechts. Entscheidend ist auch, dass man mit einer klimafreundlichen Mobilitätspolitik Geld sparen kann.

Wie stellen Sie sich das vor?
Effiziente Fahrzeuge sind günstiger als SUV. Es braucht aber auch gezielte Entlastungen beim öffentlichen Verkehr. Er soll für Kinder und Jugendliche stärker verbilligt werden.

Haben Sie dafür konkrete Ideen?
Wir schlagen ein Generalabonnement für Junge bis 25 Jahre für maximal 1000 Franken vor. Damit könnte man die Energie-, Klima- und Verkehrswende gezielt sozial umsetzen. Wollen wir den Klimaschutz voranbringen, müssen wir sehr viele konkrete Reformen anpacken. Dafür brauchen wir unbedingt soziale Akzeptanz. Nur so schaffen wir es, die Bevölkerung für schnelle Lösungen ins Boot zu holen. Es braucht aber auch Anreize für die Wirtschaft. Der Weg aus der Klimakrise ist Teamwork. Und er gelingt nur, wenn die Jugendlichen in Bewegung bleiben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • dho 23.01.2020 00:17
    Highlight Highlight Grüner Angriff auf die FDP und dann FDP Angriff auf die SVP. Na, das ist doch einmal ein Szenario 😉
  • FaceReality_4.0 21.01.2020 14:40
    Highlight Highlight Schafft die Konkordanz ab ! Eine anachronistische Methodologie aus dem letzten Jahrtausend. War mal gut und passend, heute eher ein Bremsklotz und eine Bürde. Bringt enorme Verzögerung in die politischen Prozesse und führt auch zu einer Regierung, die das Volk so nicht gewählt hat.

    Wir sollten über Lösungen für Probleme diskutieren, für alles ander ist keine Zeit mehr
  • Saerd neute 21.01.2020 13:24
    Highlight Highlight Die Grünen sind die Inkonsequentisten in Reinform. Sie plädieren für Natur- und Umweltschutz kritisieren aber im gleichen Atemzug Chassis dafür dass er das Rahmenabkommen mit der EU nicht vorantreibt. Wohlwissend ( oder wissen sie es wirklich nicht?) dass es in den allermeisten internationalen Abkommen um ungehinderten Waren- und Personenverkehr geht. Handelsabkommen sind zwar nicht umweltfreundlich dafür aber für unseren Wohlstand auf Kosten anderer umso nützlicher.
    Das gleiche gilt für das Thema Klimawandel am WEF, welches ein grossartiges Mäntelchen für alle Wirschaftsgespräche ist.
    • MarGo 21.01.2020 17:02
      Highlight Highlight Willst du einfach ein bisschen bashen?
      Das eine hat - wie du schon selbst sagst - nichts mit dem anderen zu tun... und gleichzeitig kritisierst du Cassis ebenfalls, da es dort wirklich mal vorwärts gehen sollte... was die Grünen ja auch sagen... Was willst du uns also letztlich sagen??
    • Saerd neute 21.01.2020 19:57
      Highlight Highlight MarGo
      Vielleicht habe ich mich ungenau ausgedruckt.
      Grün sein und für ungehinderten Personen- und Warenverkehr einstehen passt nicht zusammen.
    • Hoci 22.01.2020 00:35
      Highlight Highlight Doch das passt. Es gibt nicht nur schwarz und weiss, am besten fährt man grau.
      Heisst man kann Personen- und Warentransport mit Regeln zulassen.
      Handelsabkommen sind nötig und neutral, es geht bloss ums wie: Hauptziel einige reiche superreich zu machen, also geldgierig rücksichtslos umweltschädlich Kapitalitisch a laUSA oder die Weichen für grünere und sozialere Handelsabkommen stellen: zb keine Äpfel und Erdbeeren von anderen Kontinenten, kein Zwang zu Laborfood aus gentechnisch verönderten Lebewesen, Einschränkung Import Plastikwaren, wenn ökologische Produkte vorhanden sind usw.
  • PC Principal 21.01.2020 13:03
    Highlight Highlight Wenn Statt Nestlé Danone, Uniliver oder Kraft ihren Sitz in der Schweiz hätten, dann würde Rytz diese Unternehmen kritisieren und vertreiben wollen.

    Diese Pauschale, inhaltslose Kritik an allen grossen Unternehmen ist einfach zu machen, aber wo sollen in Zukunft unsere Lebensmittel, unsere Rohstoffe, Steuereinnahmen und unsere Arbeitsplätze herkommen?
    • AmongThieves 21.01.2020 13:13
      Highlight Highlight ich frag mich echt wo du deine schule absolviert hast. diese firmen die du ansprichst, vergiften unsere welt. und scheren sich einen dreck um die indirekten kosten die für die restlichen menschen entstehen. hauptsache sie machen gewinn koste es was es wolle. keiner hätte was gegen diese firmen wenn sie sich nicht ständig aus der Verantwortung ziehen.
    • FrancoL 21.01.2020 13:28
      Highlight Highlight Von einem faireren Umgang mit den Ressourcen, das können auch grosse Unternehmen tun OHNE dass sie schrumpfen müssen.
      Wären faire Preise angesagt würde man auch vorsichtiger und nachhaltiger mit den Ressourcen umgehen.
    • PC Principal 21.01.2020 14:19
      Highlight Highlight @AmongThiefes: Ich weiss nicht was du mit vergiften meinst, aber zumindest in der Schweiz haben wir Gesetze die das Vergiften bestimmter Sachen verbieten. Falls du mit den Rahmenbedingungen nicht einverstanden bist, musst du die Politik kritisieren und nicht die Firmen.

      Die Firmen, die ich angesprochen habe, ernähren unsere Welt. Bei 7 Milliarden ist es gar nicht möglich, dass jeder sich selbst ernährt. Unser heutiges System ist effektiv durch Arbeitsteilung, das lernt man an jeder Schule.

      @FrancoL: Ein Preis ist niemals fair, er entsteht durch Angebot und Nachfrage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 21.01.2020 12:35
    Highlight Highlight Lauscht mal dem Dr. Rügemer...

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    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.01.2020 05:11
      Highlight Highlight 🙄 Kinderlein, auch wenn's den Anschein macht, irgendwelche alternative News zu sein, ist es das nicht. Auch kein esoterisches Geschwafel. Der Mann ist zwar wahrhaftig kein besonders guter Rhetoriker, aber was er sagt, entspricht einfach den Tatsachen. Gerade die Wutbürgerfraktion sollte es sich ansehen.

      Angesichts der kommenden Wohnungsinitiative ist das Video umso interessanter, Rügemer ist vertrauenswürdig. https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_R%C3%BCgemer

      Auf das WEF bezogen können die Informationen nicht aktueller sein.

      Über Blackrock gibt's auch von Arte eine schöne Doku.
  • Luukituuki 21.01.2020 12:01
    Highlight Highlight Ich muss durchaus sagen die Inputs von Frau Rytz sind im Grundsatz richtig.

    Mann muss den Öv günstiger wie auch attraktiver gestalten. Jedoch nicht auf kosten der Co2 Abgabe welche geplant ist.

    Wenn dies so getätigt werden soll, ist es nur eine frage der Zeit, bis die einnahmen rückläufig sind was ja toll ist. Der Öv aber, wird durch die grössere Beanspruchung teuer.

    Folglich muss die Abgabe weiter erhöht werden, damit die Preise im Öv nicht steigen sonst ginbts den Jojo Effekt.

    Deshalb müssen mit der allfälligen Abgabe Technologien gefördert und nicht Einrichtungen suventioniert werden.
    • Bambulee 21.01.2020 15:15
      Highlight Highlight Ich denke zuerst sollten wir sicherstellen, dass unsere Energiegewinnung grüner und unabhängiger vom Ausland wird. Ansonsten können die Leute noch so viel ÖV fahren oder Elektroautos kaufen, der Strom den wir dafür benötigen und nicht haben wird zwangsläufig aus dem Ausland bezogen (DE - Kohlekraftwerke od. FR - Atomkraftwerke).
    • Clife 21.01.2020 17:56
      Highlight Highlight Die ÖV wird aber leider nicht einfach so günstiger. Irgendwo müsste man folglich sparen. Wenn man über die Grenze schaut sieht man, dass man nur in der Hygiene, dem Personal und beim Komfort sparen kann 🤷‍♂️
    • Hoci 22.01.2020 00:49
      Highlight Highlight Es geht nicht um sparen sondern umverteilen. Die Strasse trägt nicht Mal ansatzweise ihre (umweltkosten, angefangen bei der Zerstörung von Böden, Gewässern und Klimaerwärmung.
      GA für junge ist wichtig, aber nicht Spotbillig.
      Und schon längst vorgeschlagen, nichterneuerbare Energien nicht Arbeit besteuern.
      Die verwendung von Elektrizitöt ist übrigens ein Sackgasse. Wo soll soviel Strom herkommen? Unsere Gewösser sind längst verbaut, und all die Autos und propagierten Waermepumpen benötigen Unmengen Strom.
  • Rudolf Thomas 21.01.2020 11:12
    Highlight Highlight Gott sei Dank wurde diese Frau nicht zur Bundesrätin
    gewählt. Das wäre noch schlimmer als der Klimawandel
    geworden.
    • ingmarbergman 21.01.2020 12:06
      Highlight Highlight 😂😂😂
  • luckier than luke 21.01.2020 10:57
    Highlight Highlight Wir sollten den Fokus auf die Lebensqualität setzen. Was bringt uns der ganze vermeintliche Fortschritt wenn die Lebensqualität abnimmt? Mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im leben. Slow down, weniger materieller Konsum und dafür bewusster. Entspricht halt leider nicht dem immer schneller immer mehr denken, welches unser Wirtschaftssystem am Leben hält.
  • Stambuoch 21.01.2020 10:43
    Highlight Highlight Nein Frau Ritz, die Linke hat nicht 3 Sitze zu Gute (SP & GP), sondern deren 2. Wenn jemand ein Anrecht auf einen weiteren Sitz hätte, dann die Mitte und die besteht aus GLP-CVP.
    Und wenn in den nächsten Wahlen die SP hinter die FDP fallen würde, wäre dann Frau Ritz so ehrlich und würde den Sitz von der SP einfordern?
    Dass die SP die Spielchen von Ritz nicht mitmacht, hat schon seinen Grund. 3 Sitze für die Linke wären einer zu viel...dann müsste die SP "bluten".
    Man versuchte der SVP den 2. Sitz mit dem Argument "inhaltliche Konkordanz" anbzusprechen. Nun gilt auf einmal reine Arithmetik?
    • Güzmo 21.01.2020 12:34
      Highlight Highlight Die im (für mich) veralteten Links-Rechts-Schema links stehenden Parteien zu "Die Linke" zusammenzufassen ist keine reine Arithmetik?

      Irgendwie bedienen Sie sich genau derselben Herleitung, die Sie Frau Ritz vorwerfen. Nur die Ausgangszahlen unterscheiden sich.

      ps: Das Argument der inhaltlichen Konkordanz hat doch die SVP ins Spiel gebracht (srf/Arena), um alle linksorientierten Parteien mit den links-mitte Parteien zusammenfassen zu können um so die Rechnung der "3 linken Sitze" zu begründen. Selbst schuld wenn das nach hinten losgeht.

    • Oigen 21.01.2020 12:55
      Highlight Highlight ich dachte immer es geht nach partei und nicht nach rechts,mitte,links?
    • Stambuoch 21.01.2020 16:09
      Highlight Highlight Nein die "inhaltliche Konkordanz" war ein Begriff der Linken (und teilweise der CVP), welcher nach dem Wahlen 1999 gebraucht wurde, um zu erklären, wieso man der neu stärksten Partei (SVP) keinen zweiten Bundesratssitz zugestehen möchte, selbst nach einem weiteren fulminanten Wahlsieg 2003 weigerte sich die Linke.
      Also auch die Grünen, welche jetzt sofort kompromisslos einen BR-Sitz wollen und dazu noch die Wähleranteile der GLP dazurechnen...und sich skandalisieren, dass sie den Sitz nicht sofort erhalten haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 21.01.2020 10:31
    Highlight Highlight Firmen wie Nestlé tragen dazu bei, dass es sehr bald genügend Nahrung für die wachsende Zahl von Menschen gibt. Frau Rytz würde es wohl schaffen, ihr Essen selbst anzupflanzen, aber global betrachtet ist das einfach nicht möglich.

    Wenn sie diese Unternehmen weg haben will und der Sitz verlegt wird, dann hat das global betrachtet keinen Einfluss auf irgendwas. Aber wo sollen dann die vielen Menschen in der Schweiz eine Arbeit finden?
    • AmongThieves 21.01.2020 12:44
      Highlight Highlight nestle trägt hauptsächlich dazu bei die Bevölkerung zu überzuckern..
    • P.Rediger 21.01.2020 12:59
      Highlight Highlight Haha, Firmen wie Nestlé sind nur auf den eigenen Profit aus. Weshalb sonst sollten die denn wollen, dass Wasserversorgungen privatisiert werden? Oder weshalb bezahlen die denn ihren Produzenten keine fairen Löhne. So grosse Konglomerate sind nie gut für die Allgemeinheit, weil sie viel zu grossen Einfluss auf Entscheidungsträger und somit die Politik haben.

      https://www.publiceye.ch/de/tag/nestle
    • PC Principal 21.01.2020 14:12
      Highlight Highlight @AmongThieves: Ich mag Zucker.
      @P.Rediger: Firmen (nicht nur solche wie Nestlé, sondern alle) sind auf den eigenen Profit aus. Aber weisst du was das schöne ist? Profit machen sie dadurch, indem sie eine Wertschöpfung für andere generieren (auch für die Produzenten). Und vom Profit bezahlen sie dann auch noch Steuern, davon haben wirklich alle was. Solange sie sich in den gesetzlichen Rahmenbedingungen bewegen, ist alles super. Und Nestlé kann Wasser nicht privatisieren, das entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Benjamin Schlegel 21.01.2020 10:10
    Highlight Highlight Ich wäre dafür, dass jede Person ein GA für max. 1000 CHF bekommt, nicht nur die Jungen. Ein Teil könnte mit einer CO2 Angabe auf fossile Treibstoffe finanziert werden. Wenn mehr Personen den öffentlichen Verkehr statt das Auto benutzen, nützt das allen etwas.
    • RETO1 21.01.2020 12:00
      Highlight Highlight und du schaust dann dafür, dass in den jetzt schon chronisch überfüllten Zügen plötzlich viel mehr Platz zur Verfügung steht
      notabene auf einem jetzt schon völlig überlasteten Schienennetz
    • vonBroesel 21.01.2020 13:46
      Highlight Highlight die Steuern aus den fossilen Brennstoffen subventionieren schon massiv ihr GA, sonst wäre das nicht so günstig ;-)
      Hätte die Bahn alle Investitionen aus der eigenen Tasche bezahlen müssen und wäre nicht aus den Abgaben der Mineralölsteuern querfinanziert worden, sähe die Infrastruktur Heute nicht so aus.
      Die Bahn stösst bereits an die Kapazitätsgrenzen. Siehe die überfüllten Züge im Pendlerverkehr. Zudem Leben nicht alle in der aglomeration einer Stadt und haben entsprechende ÖV Angebote. Last but not least: Versuchen sie mal als Schichtmitarbeiter mit ÖV zur Arbeit zu fahren...
    • Benjamin Schlegel 21.01.2020 13:56
      Highlight Highlight Ausser zu Stosszeiten sind die Züge so gut wie nie voll. Ich habe fast immer einen Sitzplatz. Und lieber das Geld in den Ausbau des öVs stecken als in den Ausbau von Autobahnen. Autos brauchen pro Person viel mehr Platz als der öV. Und: mit der (Teil-)Automatisierung des Schienenverkehrs, wird das Netz etwa 30% mehr Züge aufnehmen können. Das das ganze nicht gratis ist, ist klar. Aber für etwas zahlen wir ja Steuern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Capslock 21.01.2020 10:04
    Highlight Highlight diese Frau hat es noch immer nicht gemerkt, dass sie in der Politik absolut neben den Schuhen steht und konsequenterweise müsste sie diese Bühne längstens verlassen. Aber eben, als Greenpeace-<Lobbyistin wird sie dies wohl kaum tun, traurig aber wahr
    • Oigen 21.01.2020 12:56
      Highlight Highlight "diese Frau hat es noch immer nicht gemerkt, dass sie in der Politik absolut neben den Schuhen steht und konsequenterweise müsste sie diese Bühne längstens verlassen"

      erzählst Du uns auch warum?
      Oder einfach ist so weil ist so?
    • petrolleis 21.01.2020 13:14
      Highlight Highlight Gerade einem sherpa sollte es doch wichtig sein unsere umwelt zu schützen. Er lebt immerhin davon.
    • Capslock 21.01.2020 16:46
      Highlight Highlight und weil es mir so wichtig ist muss diese Frau endlich mal zu ihrer Einstellung klar Stellung beziehen und sich mit Worthülsen aller Art immer wieder aus der Verantwortung ziehen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 21.01.2020 10:03
    Highlight Highlight Ist schon erstaunlich wie sich diese Frau selbst qualifiziert.
    Möchte Ständerat werden aber schafft es nicht, möchte Bundesrat werden aber verliert die Wahl - aber schiesst auf einen gewählten Bundesrat!
    Sie sollte sich um ihre eigenen Probleme kümmern. Hat das Gefühl weil die Grünen im Aufwind könne sie sich als Chefin fühlen.
    • Albert Stpeck 21.01.2020 17:46
      Highlight Highlight @Peter
      Mit dieser Logik solltest du dich aber hüten, Rytz zu kritisieren - ausser natürlich, hinter deinem Account verbirgt sich ein Stände- oder Bundesrat. Herr Peter Hegglin, bist du‘s?
  • Gubbe 21.01.2020 09:58
    Highlight Highlight Ja Frau Regula Rytz, sie haben einen Fuss in der Tür, dieser ist aber bös eingeklemmt. Wer so gegen einen BR öffentlich schiesst, kann froh sein, nicht angeklagt zu werden. Auch dass die Frau dem Mädchen mit den 1.5° nachplappert, ist nicht schlau. Wurde doch der Median für diese Annahme wiederholt gesenkt und gehoben. Frau Rytz reitet auf dem Klima als einziges Thema und versucht so die Jungen abzuholen. Linke Politik ist wie ein Sack ohne Boden. Dazu muss alles weg, was Profit bringt. Welchen sozialistisch-grüne Staat als Vorbild gibt es denn?
    • Hoci 22.01.2020 01:05
      Highlight Highlight Das meiste was du schreibst ist durch den Artikel widerlegt.aber das interessiert dich gar nicht gell.
  • Raphael Eymann 21.01.2020 09:48
    Highlight Highlight Soweit sind wir nun also, schweizer Politiker haben den Lobbyismus schon so weit akzeptiert dass sie sich gegenseitig nun mit den Firmen die sie Sponsern beleidigen. Schon interessant wie man das Grundproblem des Lobbyismus nicht angeht aber dann gleich dieses Thema für seine eigenen Vorteile verwendet.
  • Kampfsalami 21.01.2020 09:20
    Highlight Highlight Hä und wo sind die Plan- und Proflielosen Grünen?? Wirkt auf mich sehr nüchtern und hinterfragt. Und alle welche Glencore Nestle und Co. verteidigen bezüglich Rohstoffe und Nahrung: Wenn sie nicht über Leichen gehen würden, und das tun sie, ist ja oft genug dokumentiert worden, hätte ich auch kein Problem aber es ist mir unverständlich wie gewisse Menschen ohne nachzudenken Sachen einfach akzeptieren und als wichtig oder gut verteidigen...
  • der nubische Prinz 21.01.2020 09:16
    Highlight Highlight Hahaha wie geil, das nennt man Populismus.
    Glencore böse? Hm ja schade sind die einer der grössten Kobaltzulieferer.
    GA für alle Jungen, was ist denn daran bitte grün??? Nur weil der Zug mit Strom läuft ist Mobilität nicht auf einmal gut.
    Und wenn man die Sitzverteilung von FDP & SP anschaut, bin ich mir nicht so sicher ob die FDP einen abgeben muss. Frau Ritz vergisst hier wohl den Ständerat.
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  • THEOne 21.01.2020 09:11
    Highlight Highlight mich erstaunt immer wieder die arroganz jener, die fordern die schweiz MUSS die führung in sschen klimapolitik übernehmen. das meiste hier dargestellte ist blauäugige zukunftsvision und in der zeitspanne garnicht machbar, weils sehr viel geld kostet. und wer das zahlen soll ist mir schleierhaft. mit co2 steuer und flugticketabgabe (beides lachnummern) wird das sicher nicht gehen
    • P.Rediger 21.01.2020 12:53
      Highlight Highlight Wissen Sie was es uns kostet, wen wir nichts machen? Glauben Sie mir, dann kommt es so teuer, das wollen Sie nicht mehr erleben. Oder haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn unsere Gletscher weg sind? Woher wollen Sie denn das Trinkwasser her nehmen? Wenn Kriege um solche grundlegenden Ressourcen ausbrechen, oder wenn man tausende von Entsalzungsanlagen entlang der Meeresstrände bauen muss. Was kostet die Australier die aktuelle Feuersaison? Und wenn Sie schon kritisieren, dann machen Sie doch bitte auch bessere Vorschläge, denn nur kritisieren kann jeder.
    • petrolleis 21.01.2020 13:19
      Highlight Highlight Lieber nichts tun?
      Apathisch da sitzen und warten bis alles bach ab geht?
      Öffnet eure augen, langsam sollte allen klar werden, dass am menschen gemachten klimawandel was dran sein muss...
  • Mutbürgerin 21.01.2020 08:33
    Highlight Highlight Ohne Firmen wie Glencore gibt's keine Elektrofahrzeuge und Nestle bringt Nahrung in die ganze Welt. Diese und weitere Firmen schaffen Arbeitsplätze. Grüne sind Staatsangestellte und leben auf Steuerkosten. Alles was sie bringen, sind Verbote.
    • AdiB 21.01.2020 09:05
      Highlight Highlight Sie blenden auch schön sus wieviele menschen ihr hab und gut wegen diesen firmen verlor. Sie blenden azs wieviele menschen wegen diesen unternehmen und deren geldgier ihr leben liessen.
      Aber ja sie bringen arbeitsplätze, dieses argument ist veraltet.
    • Nick Name 21.01.2020 09:14
      Highlight Highlight Bis auf den zweiten Satz sind alle Behauptungen ganz objektiv gesehen falsch (um nicht zu sagen fake news).
      Für Elektrofahrzeuge braucht es kein Glencore, sondern u.a. Rohstoffe; die können auch auf andere Weise als bei Glencore hervorgebracht werden.
      Dito: Für Nahrung in der ganzen Welt braucht es Nestlé nicht.
      Es gibt tausende Grüne, die nicht Staatsangestellte sind.
      Und das mit den Verboten ist nicht mal ein schlechter Witz.

      Schliesslich: Die Mafia schafft auch Arbeitsplätze. Toll, nicht?
    • Juliet Bravo 21.01.2020 09:22
      Highlight Highlight Sie hat aber kein einziges mal von Verbot geredet im Interview😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bene883 21.01.2020 08:09
    Highlight Highlight Das einzig Konkrete in den Vorschlägen von Frau Rytz ist, alles was Klimaschädlich ist nicht hier zu tun aber anderswo...
    Deindustrialisieren -> die Leute wollen konsumieren, also wird anderswo produziert, vermutlich in Asien oder Afrika
    Tierbestand verringern -> so lange Leute Fleisch essen wollen wird dann mehr importiert, v.a. mehr wo nicht unserem Verständnis von Tierschutz entsoricht etc.
    Schade, viel heisse Luft grün angestrichen.
    • FrancoL 21.01.2020 08:31
      Highlight Highlight Sie haben aber schon verstanden, wie die Ziele erreicht werden sollen oder ist der Text doch zu schwer?
      Vielleicht muss man endlich verstehen dass eben die "Leute" nicht einfach alles haben können, ständiges Wachstum nicht zu realisieren ist und eine überbelastete Zukunft, eine Zukunft mit viel Entbehrungen sein wird, also alles andere als die moderaten Eingriffe, die man heute andenkt.
    • THEOne 21.01.2020 09:05
      Highlight Highlight @ben883
      bin ich deiner meinung. letztenendes ist es nichts als heuchlerei. hier will man co2 frei werden mit abrüstung von praktisch allem, das muss dann natürlich importiert werden.... aber hey, hauptsache die schweiz ist co2 neutral. btw. co2 macht an der grenze nict halt....
    • eldorak 21.01.2020 09:32
      Highlight Highlight @FrancoL: Das ändert trotzdem nichts daran, dass die Leute das Zeug einfach im Ausland kaufen. Hier hätten wir wenigstens die Möglichkeit zu schauen, dass es nachhaltig produziert wird.
      Das Fleisch ist ja jetzt schon vielen zu teuer. Wenns noch teurer wird kaufts gar niemand mehr hier.
      Es ist keine Lösung, alles unangenehme einfach ins Ausland zu verlagern
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  • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 21.01.2020 08:04
    Highlight Highlight Ach ja, wenn man dann schon so Rechenspiele mit Anteilen im Bundesrat nach Wähleranteil anstellt, dann bitte gleich von der SP auch einen Sitz zugunsten der Grünliberalen fordern... aber das geht ja nicht, weil dann der BR wieder nich links wäre.
    Irgendwie scheinheilig das Ganze.
    • Der Soziale 21.01.2020 09:46
      Highlight Highlight Nix da Scheinheilig.
      2 SVP, 2 SP, 1 Grüne, 1 CVP und 1 FDP Bundesrat würde den Wählerwillen vertreten.
    • Herr J. 21.01.2020 11:04
      Highlight Highlight Korrekt - Grüne und SP (politisch eh identisch) haben gemeinsam Anspruch auf zwei Sitze, sicher nicht auf drei. Durchsichtig, diese grünen Rechenspiele...
    • der nubische Prinz 21.01.2020 12:22
      Highlight Highlight Sitzverteilung National- & Ständerat:
      Svp 59
      Sp 48
      Fdp 41
      Cvp 38
      Gps 33
      Glp 16
      Soooo glasklar ist der anspruch der gps auch wieder nicht, vor allem weil die glp eher politisch bei der fdp anzusiedeln ist...
  • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 21.01.2020 08:04
    Highlight Highlight Einige gute Ansätze von Frau Rytz, vor allem Budget-GA für U-25. Und damit man die ganzen Pensionäre von der Strasse bekommt das gleiche für jeden Ü-70 welcher seinen Fahrausweis abgibt.
    Leider vergisst Frau Rytz aber, dass ausgerechnet Glencore einer der Wichtigsten Rohstoff-Zulieferer im Bereich E-Mobilität wie auch Solarenergie ist. Alternativen zu Glencore? ... gibt’s, sind vornehmlich in China beheimatet und halt leider keinen Deut besser 😳.
    • zipper 21.01.2020 09:12
      Highlight Highlight und darum soll man die Leute von Glencore noch reicher machen? Glencore gehört geschlossen und der Vorstand hinter Gitter! Elektrofahrzeuge sind eine Sackgasse das sollte inzwischen jedes Kind wissen. Wasserstofffahrzeuge sind die Zukunft und nicht die Ausbeutung von Rohstoffen in den ärmsten Ländern.
    • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 21.01.2020 11:41
      Highlight Highlight Na ja, die Glencore-Leute werden ja vor allem von den Beschleunigern der E-Mobilität (sprich Grüne) noch reicher gemacht. Deren „Messias“ (Musk) ist ja auch einer der besten Glencore-Kunden. Da ist dann halt das Glencore-Bashing schon etwas scheinheilig, zumal es in diesem Business nur „Glencores“ gibt.
      Tja, Wasserstoff wär eigentlich das zukunftsweisendste, nur fehlt da die Energie-Lobby ...
    • mutorintemporibus 21.01.2020 17:05
      Highlight Highlight @ifyou... : V.a. deswegen das "zukunfstweisenste" weil für die Herstellung, Lagerung, Transport unmengen elektrischer Energie benötigt wird, damit im Endeffekt wieder ein Elektrofahrzeug angetrieben wird?
      Allenfalls funktioniert das, wenn wir energihungrigen Europäer die benötigten (Solar)strommengen in der Sahara produzieren. Ein kolonialistisches Beigeschmäckle bliebe auch da.
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  • Adi E. 21.01.2020 08:04
    Highlight Highlight Wenn man sich die linke Politik leisten kann, klingts schon gut, zugegeben. Viel Spass, wenns erstmal am eigenen Portemonnaie zehrt.
    • bbelser 21.01.2020 09:34
      Highlight Highlight Die rechte Politik kostet uns offensichtlich nicht nur Geld, sondern gerade unsere ganze Zukunft dank externalisierter Klima- und Umweltkosten. Aber stimmt: diese "Erbschuld" geben einfach an unsere Enkel weiter und kneifen ganz fest die naiven Äuglein zu. Dann sieht das keiner.
  • 3klang 21.01.2020 08:01
    Highlight Highlight Eigentlich sollten wir das Mobilitätsverhalten dahingehend verändern, dass möglichst wenig gereist wird. Mit einem GA für unter 1'000.- wird Mobilität sehr günstig und somit gewöhnt man den unter 25-jährigen ein falsches Verhaltensmuster an.

    Wie wäre es denn, wenn die Grünen mal das Thema verdichtetes Wohnen konkreter unterstützen würden (Ausnutzungsziffer, max Bauhöhe, Schattenwurf usw). So hätten die Menschen vermehrt die Möglichkeit, da zu Wohnen wo sie arbeiten, was wiederum die Reisetätigkeit senkt.
    • R. Peter 21.01.2020 10:47
      Highlight Highlight Und wenn meine Frau und ich Arbeitsplätze an unterschiedlichen Orten haben, sollen wir uns trennen oder was?! Ausserdem gefällts mir sehr gut, da wo ich wohne, da wo ich arbeite deutlich weniger. Es gibt nicht jeden Job überall.
    • FrancoL 21.01.2020 11:47
      Highlight Highlight @R. Peter; was zum Teufel ist so schwer am Ausdruck "vermehrt die Möglichkeit" zu verstehen?

      Dies bedeutet nicht alle, aber vermehrt die Möglichkeit zu bieten kürzere Arbeitswege zu haben, eine mehr als vernünftige Idee.
    • R. Peter 21.01.2020 16:20
      Highlight Highlight Im Raum Zürich gibts viele Wohnungen, halt nicht in der Stadt selber, aber in der gut erschlossen Agglo. Die Politik tendiert aber dazu, das Pendeln zu bestrafen. Es geht nicht um fehlende Möglichkeiten, es geht einmal mehr um Lenkung.
  • Denverclan 21.01.2020 07:45
    Highlight Highlight @FITO: Kennen Sie den Unterschied zwischen profitgeilen, konservativen Politikern und den grünen Politikern ? Es gibt keinen Unterscheid, beide ziehen Ihnen das Geld aus der Tasche. Nun, der Schweizer Bürger wird sich das mehrheitlich natürlich gefallen lassen, denn schliesslich will er 1. die Arbeit nicht verlieren und 2. ein reines Gewissen bezüglich Umwelt haben. Auf der Strecke bleiben natürlich wie immer die "Kleinen", welche sich tagtäglich an die Decke strecken müssen. Wer Geld hat, wird leben wie bisher, wird sich Flüge ohne Ende leisten und einen Elektro-Chlapf in der Garage halten.
    • FrancoL 21.01.2020 08:33
      Highlight Highlight Es geht doch nicht um ein "reines Gewissen" es geht um ein GEWISSEN ganz allgemein und da gehört auch die Sicht der Zukunft und der zukünftigen Belastungen dazu.
  • DerAlteBenisun 21.01.2020 07:38
    Highlight Highlight Ritz verspricht vieles, ohne dass sie je in die Situation kommt irgendetwas liefern zu müssen. Wenn also Cassis der Bundesrat von Glen ore ist, dann ist Rytz die Vorsitzende vom Politbüro der Sowjetunion. Viel lafern und nix tun.
    • FrancoL 21.01.2020 08:34
      Highlight Highlight Können Sie uns Ihre Argumentation nachliefern oder versuchen Sie ihre geschichtliche Bildung uns zu verkaufen?
    • Globidobi 21.01.2020 08:51
      Highlight Highlight Wie soll Rytz alleine etwas tun, wenn sie nicht in den Bundesrat gewählt wird. Die Grünen sind im Moment die Opposition, da ist es normal alles was getan wird als schlecht zu verkaufen und wenn dan noch Ideen gebracht werden, ist dies eher eine gute Opposition. Siehe USA, da sind die Demokraten eine schlechte Opposition, schiessen nur auf Trump ein, ohne Ideen, wie man den Kohlearbeitern und Staalarbeitern Jobs sichern kann.
    • karl_e 21.01.2020 10:19
      Highlight Highlight Soviel ich weiss, existiert das Politbüro der Sowjetunion seit ca. 30 Jahren nicht mehr. Hast du das nicht mitbekommen? 30 Jahre geschlafen? Respekt!
      Cassis scheint sich in der Analregion von Nestlé und Glencore sehr wohl zu fühlen. Vielleicht wird er nach hoffentlich kurzer Amtszeit dort Verwaltungsrat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 21.01.2020 07:36
    Highlight Highlight Sehr handfest, konkret und konstruktiv!
    Vielen Dank, Frau Ritz, dass Sie uns ein wenig Vertrauen in die Schweizer Politik zurück geben!
    Und dass Herr Cassis in mehr die Interessen Multinationaler Konzerne, wie Glencore, vertritt, als diejenigen des Kantons Tessin, ist im Laufe seiner Amtszeit als Bundesrat mehr als deutlich geworden...
  • Useurbrain 21.01.2020 07:35
    Highlight Highlight Politiker bla bla diesmal mit grüner Färbung; „effiziente Fahrzeuge sind billiger als SUV“ was für eine konkrete Aussage.... was bitte ist ein effizientes Fahrzeug? Sind Millionen neu produzierter E-Fahrzeuge nachhaltiger als ein 10 Jahre Gebrauchtwagen, der weiterverkauft wird? Die Schweiz sitzt dann im eigenen um 2 Grad tieferen Klima als der Rest von Europa? Durch Abgaben und Verbote? Ausser dem Jugend GA nur akademisches, urbanes blabla… total wirtschaftsfremd…ja, gimme lightnings!
    • FrancoL 21.01.2020 08:37
      Highlight Highlight Wann kriegen wir zB eine Darstellung dass der 10 J alte Gebrauchtwagen nachhaltiger ist als ein neues Elektrofahrzeug? Ich danke das kriegen wir von Ihnen oder liefern Sie einfach mal bla bla bla?
    • Globidobi 21.01.2020 08:53
      Highlight Highlight Nein, durch das umrüsten unserer Mobilitätsversorgung, sowie den gezielten Ausbau von Solaranlagen und Photovoltaikanlagen wird in der Schweiz ein neues Geschäftsfeld eröffnet. Daraus folgen Arbeitsplätze und neue Berufe.
    • Trompete 21.01.2020 11:58
      Highlight Highlight @FrancoL
      Ich besitze kein Auto und kann auch kein Nachhaltigkeitsvergleich der beiden Formen anstellen.
      Aber: bei vielen Niedriglöhnern stellt sich die Frage gar nicht, ob sie Elektro oder Verbrenner bevorzugen, da das Budget schlichtweg nur für einen Occasion-Verbrenner reicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Le French 21.01.2020 07:17
    Highlight Highlight Wie wahr
    Benutzer Bild
    • Paul55 21.01.2020 11:05
      Highlight Highlight Perfekt!
    • Herr J. 21.01.2020 11:06
      Highlight Highlight Linkspopulismus at its best
    • Paul55 21.01.2020 11:07
      Highlight Highlight Nur ist dann die Frage: Hat Cassis mit seiner Postur überhaupt den Platz für all seine grausligen, korrumpierenden und gewinnsüchtigen Sponsoren?
  • Thomas G. 21.01.2020 07:11
    Highlight Highlight Was Frau Rytz hier fordert Ist eine Neuauflage des Ablassgandels und der Inquisition, mit der heiligen Regula als Gallionsfigur. Nein danke!
    • 044 508 39 39 het sie gseit 21.01.2020 08:13
      Highlight Highlight Finde ich auch. Der Mensch hat sich seit dem Mittelalter emotional nicht wirklich entwickelt.
      Wähle Grün und die Umwelt verliebt dir und du bist gut.
      So funktioniert es offenbar im Moment.
      Nur keine Selbstverachtung bitte.
  • PC Principal 21.01.2020 07:08
    Highlight Highlight Ist ja positiv wenn jemand nicht gegen Nestlé und Glencore ist!
    • MarGo 21.01.2020 07:19
      Highlight Highlight Was bitte schön ist denn positiv an Nestle und Glencore??
    • PC Principal 21.01.2020 08:00
      Highlight Highlight @MarGo: Die Lebensmittel und die Rohstoffe, die wir täglich brauchen. Und das Geld, das Rytz fleissig ausgeben will. Wo soll das herkommen, wenn sie diese Unternehmen erfolgreich losgeworden ist? Wäre ja ein einfaches, den Sitz nach Singapur zu verlegen.
    • EnnoConda 21.01.2020 08:07
      Highlight Highlight @MarGo: Nestle positiv = Essen; Glencore positiv = Rohstoffe. Oder willst du dein Essen selber jagen und das Kobalt selber schürfen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • brudi 21.01.2020 07:06
    Highlight Highlight Fleisch muss jetz schon importiert werden, weil zu wenig heimisch produziert wird. Sie müsstecdie wahrheug sagen.
    Wenn wir die klimaziele einigermaßen schaffen wollen, geht das nur über VERZICHT. Warum höre ich das von keinem Politiker? Wahrscheinlich nicht populär, bzw. Mehrheitsfähig
  • pamayer 21.01.2020 06:55
    Highlight Highlight Klar hat das träge Parlament so eine im Dezember nicht gewählt. Die macht Nägel mit Köpfen.
    • koks 21.01.2020 08:24
      Highlight Highlight @Pamayer, ich schätze eher, sie ist wegen ihrer gleichstellungsfeindlichen Haltung durchgefallen.
  • b4n4n4j03 21.01.2020 06:33
    Highlight Highlight Beim thema mobilität fehlt mir der punkt: wie wir es hinkriegen, dass wir nicht mehr so weite wege reisen müssen.
    wenn wir schweizer weniger reisen müssten/würden, würde die umwelt davon auch profitieren...
    • dä dingsbums 21.01.2020 07:39
      Highlight Highlight Das ist tatsächlich eine wichtige Frage.

      Während man früher eher da gearbeitet hat wo man lebte, werden die Strecken die man heute pendelt immer länger.

      Gerade die Dienstleistungsbranche verstärkt den Sog in die Zentren, was steigende Preise und wiederum weitere Strecken für Pendler nach sich zieht.

      Ganz wenige hinterfragen diesen Kreislauf und niemand hat eine Antwort darauf.
    • PeteZahad 21.01.2020 07:55
      Highlight Highlight Genau, die weiten Wege sind in der Schweiz (eines der kleinsten Länder) ein Riesenproblem.
    • 7immi 21.01.2020 08:42
      Highlight Highlight @dädingsbums
      Heute wechselt man aber auch mehr die Stelle. Mein Vater zb arbeitet seit 40 Jahren beim gleichen Arbeitgeber. Dies bedeutet dann, dass man deutlich mehr umziehen müsste, was aber mit Familie kontraproduktiv ist. Daher nimmt man dann einen entsprechenden Weg in Kauf. Man wohnt ja nicht grundlos weit vom Arbeitsort weg…
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waeles 21.01.2020 06:30
    Highlight Highlight Wenn sie den Tierbestand reduzieren will, wird dann das Fleisch importiert? Ist das dann besser? Ich denke nicht!
    • rodolofo 21.01.2020 07:44
      Highlight Highlight Tierbestand reduzieren und Qualitätsstandard erhöhen, nach den Prinzipien: "Teurer, aber auch wertvoller!" und "Weniger kann mehr sein."
    • Asmodeus 21.01.2020 08:03
      Highlight Highlight Theoretisch könnte man auch grossflächig versuchen von Rind auf Strauss umzusteigen.

      Die CO2-Bilanz ist besser, das Fleisch ist gesünder und es schmeckt in etwa gleich (oder für mich persönlich sogar besser)
    • Waeles 21.01.2020 08:34
      Highlight Highlight Richtig! Dann muss das importfleisch aber mit den gleichen standarts produziert werden. Ich bezahle gerne etwas für ein gutes stück Fleisch, jedoch decken die meisten immer noch geiz ist geil
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philboe 21.01.2020 06:28
    Highlight Highlight Ab 2030 keine Fahrzeuge mehr mit Verbrennungsmotor. Ich sehe die Elektromobilität eher kritisch. Nur schon in 10 Jahren eine Infrastruktur dafür zu bauen verschlingt Milliarden, welche der Steuerzahler bezahlt und das finde ich falsch. Ich denke Wasserstoff wäre einiges ökologischer als diese Lithium-Batterien. Wir dürfen uns einfach nicht für dumm verkaufen lassen mit diesem Ablasshandel der CO2 Steuer. Wir haben es in der Hand, vermutlich sind wir aber zu träge als Gesellschaft und fahren weiter munter SUV.
    • Raphael Stein 21.01.2020 07:26
      Highlight Highlight Und du meinst Wasserstoff poppt dann so zum Boden raus?
    • Wiesler 21.01.2020 07:41
      Highlight Highlight Was meinen sie mit:
      Wir dürfen uns einfach nicht für dumm verkaufen lassen mit diesem Ablasshandel der CO2 Steuer?
      Um den Verbrauch fossiler Energieträger zu drosseln/stoppen, muss der Preis spürbar erhöt werden.
      Dies ist unpopulär, aber nowendig, um unsere träge Gesellschaft zum Handeln anzuregen.
    • dä dingsbums 21.01.2020 07:42
      Highlight Highlight Welche Infrastruktur wird vom Steuerzahler bezahlt werden?

      Die Strassen gibt es schon, Tankstellen werden zu Ladestationen (oder man montiert zu Hause eine Steckdose) und Energie liefern privatisierte Elektrizitätswerke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSeher 21.01.2020 06:07
    Highlight Highlight Und wie sollen die ganzen Pläne finanziert werden Frau Rytz? ...
    • Rigol 21.01.2020 06:57
      Highlight Highlight Mir kommt da spontan ein 6mia projekt in den Sinn, welches hoffentlich versenkt wird:)
    • sunshineZH 21.01.2020 06:59
      Highlight Highlight @DerSeher Das weiss weder sie noch die Blitzer...
    • Oigen 21.01.2020 07:14
      Highlight Highlight indem man aufört Firmen und Reiche mit steuern zu bevorzugen, indem man KEINE neuen Spielzeugjets für 6 mia kauft...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zauggovia 21.01.2020 05:20
    Highlight Highlight Wiedereinmal zeigt sich, dass die Grünen eine 1:1 Kopie der SP mit einem sexyer Namen sind.
    • FrancoL 21.01.2020 08:47
      Highlight Highlight Und was soll dabei negativ sein? Einfach mal nichts tun? Es kommt schon gut beten oder was genau?
    • AdiB 21.01.2020 09:22
      Highlight Highlight @franco, die bürgerlichen wollen den status quo beibehalten und wenn dann auch die ärmsten länder uns überhollen, jamnern sie wieder über die linken. Sie hätten nichts getan.
      Für diese leute ist ihr weltbild simpel. Nichts tun und wenns schief läuft sind die anderen schuld.
  • Raber 21.01.2020 05:08
    Highlight Highlight Schön wie Rytz hier auch konkrete Vorschläge liefert, die durchaus realistisch tönen. Das gefällt!
    • Saerd neute 21.01.2020 09:08
      Highlight Highlight Rainer

      Du meinst das GA für 1000.- Fr. auf Kosten der Steuerzahler?

      Das ist nichts anderes als ein weiterer Ausbau des Sozialstaates. Die Grünen sind einfach nicht konsequent. Zurück zur Natur heisst nicht die allg. Wohlfahrt dem Staat belasten sondern heisst schlicht und einfach weniger Wohlstand.
    • Elina87 21.01.2020 17:19
      Highlight Highlight Ja, weniger Wohlstand d.h. nicht mehr 4x pro Jahr in die Ferien fliegen, nicht mehr ungebremst Einfamilienhäuschen bauen, nicht mehr drei Autos pro Familie. Unsere Umwelt wird es uns danken und unsere Enkel werden uns auch danken. Denn was bringt uns unser kurzfristiger Wohlstand, wenn wir langfristig alles zerstören?

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