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Dokumenten-Klau

Paris bittet Schweiz um Hilfe bei Suche nach Dieb von Schumis Krankenakte



Ferrari driver Kimi Raikkonen of Finland steers his car in the first corner during the qualifying session at the Formula One Bahrain International Circuit in Sakhir, Bahrain, Saturday, April 5, 2014. Painted on the rail in the background is

Bild: Luca Bruno/AP/KEYSTONE

Die Ermittler der französischen Polizei haben ihre schweizerischen und deutschen Berufskollegen um deren Mithilfe gebeten bei der Suche nach dem Dieb der Krankenakte von Michael Schumacher. Dies teilte am Montag der Staatsanwalt von Grenoble mit.

«Bislang wurde niemand als Verantwortlicher für die Tat identifiziert. Die Ermittlungen laufen und sind noch lange nicht abgeschlossen», sagte der Grenobler Staatsanwalt Jean-Yves Coquillat mit Bezug auf die Anfrage für Amtshilfe bei der deutschen und der Schweizer Polizei.

In dem etwa elf- oder zwölfseitigen Schreiben sind Angaben zur mehrmonatigen Behandlung Schumachers in der Uni-Klinik der französischen Alpenstadt Grenoble festgehalten. Adressiert war das Schreiben an die Klinik in Lausanne, in die Schumacher zur Reha gebracht wurde.

Das Dokument – laut Ermittlern nur ein Entwurf – wurde Medien für 60'000 Schweizer Franken zum Kauf angeboten. Ermittlerangaben, wonach die IP-Adresse eines Computers in Zürich ermittelt wurde, von dem aus die E-Mails an die Journalisten abgeschickt wurden, wollte Staatsanwalt Coquillat nicht bestätigen. Eine IP-Adresse könne auch von ausserhalb benutzt werden, sagte. (pma/sda)

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