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Streit um Zusammensetzung der «Arena» zum Medienpaket ist beigelegt

Streit um Zusammensetzung der «Arena» zum Medienpaket ist beigelegt

Die Befürworter des Mediengesetzes wollten einen bürgerlichen Politiker in der ersten Reihe auftreten lassen. Das schien unmöglich. Aber nun fand die Redaktionsleiterin der «Arena» einen Kompromiss.
20.01.2022, 05:4520.01.2022, 05:45
Francesco Benini / ch media
sandro brotz arena.
Ist gefordert: Sandro Brotz, der Moderator der «Arena».Oscar Alessio/SRF

Darf ein Vertreter der Mitte-Partei in der ersten Reihe der «Arena» für die Annahme des Medienpakets plädieren, auch wenn man noch nicht weiss, ob die Mitte die Ja-Parole beschliesst? Vor diesem Problem stand die Redaktion der SRF-Diskussionssendung. Die Abstimmungsarena findet am kommenden Freitag statt, die Delegiertenversammlung der Mitte erst am folgenden Samstag.

Die Regeln der Arena besagen, dass in der ersten Reihe nur Politiker sprechen, welche die Meinung ihrer Partei vertreten.

Redaktionsleiterin Franziska Egli hat nun entschieden: Der Mitte-Nationalrat Martin Candinas darf sich an der Seite von Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) für die Vorlage einsetzen. Egli erklärt, dass die Parolen der Mitte-Kantonalsektionen ein Ja der nationalen Partei erwarten liessen. Aber: In der zweiten Reihe der Gegner tritt Marc Rüdisüli auf, der Präsident der Jungen Mitte. Sie ist gegen die Vorlage.

Die Befürworter hatten sich dafür eingesetzt, dass den Platz neben Sommaruga ein bürgerlicher Politiker erhält. Nun wurde ein Kompromiss gefunden. In der ersten Reihe der Gegner treten der vormalige FDP-Nationalrat Peter Weigelt sowie SVP-Nationalrätin Esther Friedli auf. Moderator Sandro Brotz ist gefordert. Im «Club» zum Medienpaket waren am Dienstagabend die Argumente zum Teil nicht zu hören, weil sich drei Diskussionsteilnehmer ständig ins Wort fielen. (saw/aargauerzeitung.ch)

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