DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Spesenaffäre kostet ehemaligen HSG-Professor 80'000 Franken

23.09.2020, 12:15
Bild: KEYSTONE

Die Universität St. Gallen (HSG) hat sich mit ihrem ehemaligen Professor Peter Sester nach einer Spesenaffäre geeinigt: Sester zahlte der HSG wegen seiner Verfehlungen 80'000 Franken, dafür wurde das Strafverfahren gegen ihn eingestellt.

«Die HSG und Prof. Sester betrachten damit ihre Auseinandersetzung als umfassend bereinigt und erledigt», teilte die Universität am Mittwoch mit. Sester könne seine Karriere unbehelligt fortsetzen. Der Rechtsprofessor hatte in den Jahren 2014 bis 2018 gegen die Spesenordnung der Universität verstossen.

Dies führte zu einem Disziplinarverfahren und einer Strafanzeige gegen den vormaligen Ordinarius für Internationales Wirtschaftsrecht und Direktor eines HSG-Instituts. Sester kündigte im April 2019 seine Anstellung fristgemäss auf Ende Januar 2020. Damit wurde auch die Disziplinaruntersuchung beendet.

Im vergangenen Mai stellte die St. Galler Staatsanwaltschaft den Parteien in Aussicht, die Strafuntersuchung gegen Sester einzustellen. Die HSG beabsichtigte zuerst, die Weiterführung des Verfahrens zu beantragen, wie es im Communiqué heisst.

Zwischenzeitlich habe man mit dem Professor eine umfassende Einigung getroffen. Im Gegenzug zu Sesters Zahlung von 80'000 Franken verzichtete die HSG auf eine Fortsetzung der Strafuntersuchung. Diese ist mittlerweile rechtskräftig eingestellt. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Isolation und Quarantäne – so viele Menschen sitzen in ihren Wohnungen fest
Das Coronavirus zwingt Personen in Isolation oder Quarantäne. In der Schweiz sind davon aktuell rund 214'000 Einwohner betroffen. Welcher Kanton ist am stärksten betroffen – und welcher am wenigsten?

In der Schweiz befinden sich aktuell 162'526 Personen wegen des Coronavirus in Isolation. Das sind gegenüber den Werten vom letzten Freitag knapp 2000 mehr. Zudem müssen sich 51'433 Personen in Quarantäne aufhalten. Macht insgesamt rund 214'000 Einwohner der Schweiz – oder knapp 2,5 Prozent aller Einwohner – die momentan Zuhause ausharren müssen. Das sind deutlich mehr als der Höchstwert während der Delta-Welle Mitte Dezember 2021. Damals waren im Schnitt rund 95'000 Personen in Isolation oder Quarantäne.

Zur Story