Schweiz
St Gallen

Acht Lamas des Circus Knie in St.Gallen ausgebüxt

Acht Lamas des Circus Knie in St.Gallen ausgebüxt

05.05.2015, 11:5905.05.2015, 16:25

Acht Lamas sind in der Nacht auf Dienstag aus dem Gehege des Circus Knie in St.Gallen ausgebüxt. Dank Hinweisen von Passanten wurden die Tiere auf ihrem Spaziergang auf der Langgasse von Polizisten und Zirkusmitarbeitern gefunden und wieder eingefangen.

Ein Nachtwächter des Circus Knie, der noch bis Dienstagabend auf dem Spelteriniplatz in St.Gallen gastiert, stellte gegen 0.45 Uhr fest, dass die Tiere nicht mehr in ihrem Gehege waren. Er rief die Stadtpolizei an.

Vier Polizisten und zwei Tierpfleger machten sich auf die Suche nach den ausgebüxten Lamas, wie Polizeisprecher Dionys Widmer eine Meldung von blick.ch bestätigte. Sie fanden die Tiere an der Langgasse. Die Lamas waren laut Widmer in der Herde unterwegs und der Strasse gefolgt.

Durch die Rufe der Tierpfleger und mit Futter als Lockmittel liessen sich die Tiere rasch einfangen. Sie wurden zum Zirkus zurückgebracht und mussten die Nacht in einem Transporter verbringen. Den Lamas gehe es gut, sagte Knie-Mediensprecher Peter Küchler dem «St.Galler Tagblatt». Die Tiere seien alle ruhig und entspannt.

Durch den starken Wind dürfte ein Zaun des Lamageheges umgestürzt sein, vermutet Polizeisprecher Dionys Widmer. Die Lamas nutzen die Gelegenheit und machten sich auf einen nächtlichen Ausflug durch die Strassen St.Gallens. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Tierexperte Andreas Moser: «Die Bejagung von Wölfen dürfte extreme Kosten verursachen»
Kein anderes Wildtier polarisiert so stark wie der Wolf. Seit seiner Rückkehr ins Gebiet der Schweiz haben sich die Fronten zwischen Naturschützern und Nutztierhaltern zusehends verhärtet. Wissenschaftsautor Andreas Moser bringt mit seinem neuen Buch Fakten in die Diskussion.
Seit nunmehr 30 Jahren wandern Wölfe wieder in den gesamten Alpenbogen ein und kehren damit auch in die Schweiz zurück. 2012 entstand das erste Rudel im Bündner Calandagebiet. Doch die Rückkehr dieses Spitzenprädators hat auch alte Ängste geweckt und mit dem Wolfsbestand wuchs auch der Widerstand, etwa von Nutztierhaltern. Dies fand seinen Niederschlag in einer Verschärfung der Politik.
Zur Story