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8 Kilometer Stau in beide Richtungen: Die halbe Schweiz steht am Gotthard 

Wer in den Süden fährt, braucht vor dem Gotthard aktuell genauso viel Geduld wie jene, die aus den Ferien zurückkehren. Im Laufe des Tages dürfte die Blechlawine auf bis zu 15 Kilometer anwachsen.
22.07.2017, 06:0022.07.2017, 15:24
Stau vor dem Gotthard am Freitagabend – und es dürfte noch schlimmer werden.
Stau vor dem Gotthard am Freitagabend – und es dürfte noch schlimmer werden.Bild: EPA/KEYSTONE

Eine weitere Reisewelle hat vor dem Gotthard-Tunnel für einen langen Stau Richtung Süden gesorgt. In der Nacht auf Samstag wuchs er auf zwölf Kilometer an. Am Mittag ging die Kolonne auf acht Kilometer zurück - dafür stauten sich die Fahrzeuge auch Richtung Norden.

Der Verkehr staute sich auf mehreren Abschnitten zwischen Erstfeld und Göschenen. Kein Durchkommen gab es zudem auf der Hauptstrassen zwischen Flüelen und Göschenen.Das Nadelöhr Gotthard einmal passiert, gerieten die Automobilisten vor dem Grenzübergang Chiasso-Brogeda in einen weiteren Stau. Am Morgen wuchs die Schlange dort auf drei Kilometer an.

Die Verkehrsdienste empfehlen als Alternativroute nach Italien die A13 und den San-Bernardino-Tunnel oder den Lötschberg-Autoverlad und die A9 über Simplon oder Grosser St. Bernhard.

Bis zu 15 Kilometer Stau erwartet

Die Blechlawine könnte im Verlauf des Samstags auf bis zu 15 Kilometer anwachsen, wie der Verkehrsinformationsdienst Viasuisse mitteilte. Bereits am Freitagnachmittag war die Kolonne im Urnerland bis zu elf Kilometer lang gewesen.

Für Heimkehrer aus dem Süden dagegen gab es am frühen Samstag vorerst freie Fahrt. Das änderte sich dann jedoch schnell, und am Mittag stauten sich die Fahrzeuge zwischen Biasca und der Raststätte Stalvedro auf einem Abschnitt von sieben Kilometern.

In der Schweiz sind zurzeit in allen Kantonen Schulferien. Zudem beginnen dieses Wochenende in fünf deutschen Bundesländern und in den nördlichen Provinzen der Niederlande die Sommerferien.

Hier, ein Souvenir aus Knäcks Ferien: 9 Reise-Typen, die wir nie wieder sehen wollen

Video: watson
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