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Frau stoppte auf der A1 für Spurwechsel – das Bundesgericht findet das nicht witzig



Des voitures circulent sur trois pistes dont la bande d'arret d'urgence, BAU, sur l' autoroute Yverdon - Lausanne, A1, entre Villars-Ste-Croix et Cossonay ce mercredi 22 janvier 2020 a Mex. A partir du 20 janvier 2020, le tronCon autoroutier situE entre la jonction de Cossonay et l'echangeur de Villars-Ste-croix est dote d'une bande d'arret dÕurgence active qui sera mise en service aux heures de pointe du matin et du soir. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

Das Bundesgericht hat die Verurteilung einer Autofahrerin wegen grober Verkehrsregelverletzung bestätigt. Sie hatte ihr Fahrzeug auf der Mittelspur der Autobahn A1 mehrere Sekunden zum Stillstand gebracht. Die Frau wollte auf die rechte Fahrspur wechseln, wo sich die Autos stauten.

Die Fahrerin hatte zuvor auf der zweiten Überholspur einen Sattelschlepper überholt, bevor sie auf die mittlere Fahrbahn einschwenkte. Von dort wollte sie in die rechte Spur einfädeln. Der Chauffeur des überholten Sattelschleppers musste wegen des Manövers der Frau eine Vollbremsung machen und ausweichen. Es herrschte ein hohes Verkehrsaufkommen.

Das Bundesgericht hat in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil den Entscheid des Berner Obergerichts bestätigt, wonach die Autolenkerin mit ihrem Fahrmanöver grob fahrlässig gehandelt und eine konkrete Unfallgefahr geschaffen habe. Es verurteilte sie zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu 50 Franken und einer Busse von 250 Franken.

Wie die Vorinstanz gehen die Lausanner Richter davon aus, dass die Frau auf der Mittelspur hätte weiterfahren können, als sie nach dem Überholen des Sattelschleppers den stockenden Kolonnenverkehr auf der rechten Fahrbahn wahrgenommen habe. Den Zeitverlust und den Umweg hätte sie in Kauf nehmen müssen. (Urteil 6B_917/2019 vom 10.02.2020) (sda)

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44 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Ironiker
26.02.2020 12:35registriert July 2018
Das erlebe ich JEDEN Tag. Es geht hier um egoistische Fahrzeuglenker, die keine Lust habe sich hinten einzuordnen. Also wird alles links überholt und vorne reingequetscht. Das geht so:
Sobald sich zwischen 2 Autos eine Lücke in der grösse von ca. 1em Auto auftut, wird scharf rechts eingebogen und abgebremst.
Manchmal öffnet sich aber einfach keine solche Lücke. Dann wird der Blinker gesetzt und auf der Überholspur solange im Stillstand gewartet, bis jemand das Auto hinein lässt.
Sehr oft kommt es dabei zu Haarsträubenden Ausweichmanöver der nachfolgenden Autos.
Zieht denen den Ausweis ein!
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Therealmonti
26.02.2020 13:57registriert April 2016
Jetzt hat es mal Eine erwischt für etwas, was jeden Tag Hunderte machen.
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Nelson Muntz
26.02.2020 17:00registriert July 2017
Lernen mal wie ein Reisverschluss geht(nein, nicht der an der Hose😉)! würde viele Staus verhindern. Und mal jemanden reinlassen damit der Reissverschluss sauber funktioniert verkürzt weder den Penis noch nimmt das Ego einen Schaden.
Und wenn ich schon dabei bin:
- Licht bei Regen und Schnee einschalten!!!! das Tagfahrlicht genügt dann nicht mehr!!
- Wieso sind so viele zu doof bei Stau eine Rettungsgasse zu bilden?
- bei drei Spuren müssen nicht 99,6% in der mittleren Spur fahren. Es ist weder sicherer noch sonst was da
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