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Strassen, auf denen die Velofahrer die Chefs sind: Tests in sechs Schweizer Städten 



In sechs Schweizer Städten sollen sogenannte Fahrradstrassen getestet werden. Auf diesen haben Velofahrende immer Vortritt gegenüber anderen Fahrzeugen, dies ungeachtet des Rechtsvortritts. Damit sollen Velofahrer schneller an ihr Ziel kommen.

Getestet werden die Fahrradstrassen in den Städten Basel, Zürich, Luzern, St.Gallen, Bern und La Chaux-de-Fonds, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Mittwoch eine Mitteilung des Kantons Basel-Stadt bestätigte. Die Pilotprojekte sollen zeigen, ob die Einführung solcher Strassen in der Schweiz sinnvoll wäre.

Vor allem in Tempo-30-Zonen

Auf den als Fahrradstrassen gekennzeichneten Strassenabschnitten haben Velofahrende Vortritt gegenüber anderen Fahrzeugen, auch wenn diese von rechts kommen. Velofahrer dürfen zudem nebeneinander fahren. Die Strassen sind mit Signaltafeln und zwei Meter grossen Velo-Symbolen auf der Fahrbahn markiert.

Als Fahrradstrassen eignen sich in erster Linie Quartierstrassen und Strassen in Tempo-30-Zonen, wie es beim ASTRA heisst. Fahrradstrassen gibt es bereits in Holland, Belgien, Deutschland und Österreich.

Start im Sommer

In der Schweiz wären für die Einführung rechtliche Anpassungen nötig. Für die Pilotversuche müssen daher Ausnahmebewilligungen erteilt werden. Die Gesuche sind gemäss ASTRA derzeit noch hängig.

Geplant sei jedoch, die Pilotversuche in den sechs Schweizer Städten noch im Sommer zu starten. Nach Ende der Pilotphase, die bis im Herbst 2017 dauern soll, will das ASTRA einen Evaluationsbericht erstellen. Danach soll ein Entscheid über eine Einführung fallen. (whr/sda)

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