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Dieses Lied ist die Antwort auf den Wahlkampfsong «Welcome to SVP»

Seit Jahren mischt «Heinz de Specht» mit einer Mischung aus Musik und Comedy die Schweizer Kleinkunst-Szene auf. Nun hat das Trio den Song «Afrika» veröffentlicht – als Antwort auf die SVP-Ausländerpolitik und -Wahlpropaganda und als Wahl-Aufruf.



Roman Riklin, Christian Weiss und Daniel Schaub machen keinen Hehl aus ihrer politischen Meinung: Von der SVP halten sie nichts. Das verrät auch ihr neuster Song «Afrika», welchen das Trio nun knapp eine Woche vor den Wahlen inklusive Videoclip veröffentlicht hat – die Antwort auf den Wahlkampfsong «Welcome to SVP».

Die drei Kleinkünstler aus Zürich und St.Gallen bilden zusammen seit 10 Jahren das Trio «Heinz de Specht». Auf ihrer Facebook-Seite nehmen die drei ebenfalls kein Blatt vor den Mund und schreiben zum neuen Videoclip: «Unser Song zur SVP-Ausländerpolitik und Wahlpropaganda. Es bleibt noch eine Woche Zeit zum Wählen (und Abwählen!).»

Das Lied mit dem Titel «Afrika» beginnt mit der Stimme von Christoph Blocher, der sich über die Flüchtling aus Eritrea auslässt: «Die chömet nur, will mer ine seit, det äne händers schön!». Es folgt die Stimme von SVP-Präsident Toni Brunner, der ein Abschreckungsprogramm fordert. «Bliibet dete!», sagt Blocher.

Damit ist das Thema des Liedes definiert – es ist eine Persiflierung der gewünschten Abschreckung. So lautet der Refrain wie folgt: «Bliib dihei, bliib dihei, bliib gschwiider dihei i dim schöne Afrika

Aufruf: Geh wählen!

Der Videoclip besteht nur aus Illustration und Animation mit wortwörtlich den Köpfen der SVP-Grössen. Und genau gegen diese möchte «Heinz de Specht» ein Zeichen setzen. Das Trio hat dabei aber auch ein fundamentales, ernsthaftes Anliegen: Wahlmobilisierung.

Das Video schliesst mit dem Aufruf «Du hast die Wahl – geh Wählen!» und einem Zitat über das Wesen der Demokratie aus der Zeit der Römischen Republik: «Es ist nicht möglich, den Stumpfsinn aus den Köpfen im Rat zu vertreiben. Aber es ist möglich, die stumpfsinnigen Köpfe aus dem Rat zu vertreiben.» 

  (aargauerzeitung.ch)

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