Schweiz
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Albert Rösti im Gemeindehaus von Uetendorf. Bild: KEYSTONE

Das ist Brunners Nachfolger Albert Rösti: Eine stramm linientreue «Gmüetsmoore»

Er sitzt erst seit 2011 im Nationalrat und durfte dennoch den Wahlkampf der SVP Schweiz leiten. Jetzt soll der Berner Albert Rösti Parteipräsident werden. Als Mensch ist er umgänglich, in der Sache aber knallhart.



Zu seinem Namen hat er ein unverkrampftes Verhältnis. «Rösti mit Rösti» lautet das Motto der Veranstaltungsreihe, mit der der Berner SVP-Nationalrat und Ständeratskandidat Albert Rösti durch den Vorwahlkampf gezogen ist. Tatsächlich gab es am Ende jeweils Bratwurst mit Rösti, die er selber sehr gerne isst. «In jungen Jahren wurde ich für meinen Namen schon mal gehänselt, heute nutze ich ihn aus», sagt Rösti. Und erzählt schmunzelnd, dass ihn erst vor wenigen Tagen der Moderator eines Podiums in Herzogenbuchsee gefragt habe, ob der Name echt sei.

Im heimatlichen Berner Oberland gebe es noch rund 400 Familien mit diesem Namen, sagt Rösti. «Aber schon in Thun findet man ihn lustig.» In Uetendorf, einer Nachbargemeinde von Thun, lebt Albert Rösti mit seiner Frau und den zwei Kindern im Teenageralter. Ausserhalb seines Kantons ist der 48-Jährige noch wenig bekannt, dennoch hat er es in kurzer Zeit zu einem Schwergewicht in der SVP gebracht. Erst vor vier Jahren wurde er in den Nationalrat gewählt, und bereits hat ihn die Partei mit der Leitung des Wahlkampfs 2015 betraut.

Mit Nationalrat Albert Roesti, Wahlleiter Deutschschweiz, Toni Brunner, Praesident SVP Schweiz, und Claude-Alain Voiblet, Wahlleiter Westschweiz, von links, zieht die SVP mit dem Slogen

Albert Rösti (l.) präsentierte im letzten November die Wahlkampfstrategie der SVP. Bild: KEYSTONE

Ausserdem hat ihn die Berner SVP als Ständeratskandidat nominiert und seinem altgedienten Fraktionskollegen Rudolf Joder vorgezogen. Damit nicht genug: Für die NZZ wäre Rösti «ein ernstzunehmender Kandidat» für den Bundesrat, wenn ihm nicht die Kantonszugehörigkeit im Weg stünde. Drei Berner in der Landesregierung wären wohl des Guten zu viel. Der Bundesrat sei für ihn «jetzt kein Thema», sagt Rösti und ist doch stolz auf die Lorbeeren: «Die letzten vier Jahre sind für mich gut gelaufen.» Seit 2014 ist er auch Gemeindepräsident von Uetendorf.

«Vor zehn Jahren wäre ich wohl nicht Wahlleiter geworden.»

Albert Rösti

Sein Stolz hat nichts mit Überheblichkeit zu tun. Albert Rösti ist ein überaus umgänglicher Zeitgenosse. Der aggressive Stil vieler Parteikollegen ist ihm fremd. Auf Berndeutsch könnte man ihn als «Gmüetsmoore» bezeichnen, der dem typisch bernischen Motto «nume nid gsprängt» nachlebt. Offenheit zeigte er auch in der Familie. Seine Frau Theres sagte der Schweizer Illustrierte, für Albert sei es «selbstverständlich» gewesen, dass sie nach der Geburt der beiden Kinder wieder als Flight Attendant bei der Swiss gearbeitet habe.

Neue Generation in der Berner SVP

Das entspricht so gar nicht dem Klischee der «Frauen an den Herd»-SVP. Man lasse sich aber nicht täuschen. Im Auftreten mag sich Rösti fundamental unterscheiden vom oft barschen, polarisierenden Fraktionschef Adrian Amstutz, der ebenfalls in der Thunersee-Region lebt. In der Sache aber passt kaum ein Blatt zwischen sie. Beide verkörpern die neue Generation in der Berner SVP, die stramm die von Zürich aus vorgegebene Linie vertritt: Gegen den «schleichenden EU-Beitritt», für eine harte Asyl- und Ausländerpolitik, für tiefe Steuern, Gebühren und Abgaben.

Von links: Miriam Gurtner (SVP), Nadja Pieren Vizepraesidentin SVP, Albert Roesti, Nationalrat SVP, Andrea Geissbuehler, Nationalraetin SVP, und Luzi Stamm, Vizepraesident SVP, freuen sich ueber den Erfolg der

Stramm linientreu: Rösti bejubelt das Ja zur Zuwanderungsinitiative am 9. Februar 2014. Bild: KEYSTONE

Der 1967 in Kandersteg geborene Albert Rösti fand seine politische Heimat schon früh in der SVP: «Ich stamme aus einer Bauernfamilie und bin in einem konservativen Milieu aufgewachsen.» Beeinflusst wurde er auch durch Adolf Ogi, den bekanntesten Kandersteger der Gegenwart. «Seine Wahl in den Nationalrat und später in den Bundesrat haben mich beeindruckt.» Mit 20 Jahren zog Rösti nach Zürich, um an der ETH Agronomie zu studieren. Damals befand sich die Umweltbewegung im Aufwind. «Es gab Phasen, in denen ich meine Positionen schon hinterfragt habe.»

«Wir streben mehr Sitze an, aber es ist eine Herausforderung, nur schon den Wähleranteil zu halten.»

Albert Rösti

Am Ende aber war die Prägung stärker. Zu einem Schlüsselerlebnis wurde die Abstimmung über den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) im Dezember 1992. Schon damals bewegte sich Albert Rösti auf der von Christoph Blocher vorgegeben «Zürcher» Linie: «Die Argumente der Gegner überzeugten mich.» Mit dieser Haltung sei er am Institut für Agrarwirtschaft der ETH «ein Exot» gewesen. Auch führende Köpfe der Berner SVP wie Adolf Ogi und Nationalrat Albrecht Rychen machten sich damals für den EWR stark.

Zurück zum Erfolg

Albert Rösti schloss sein Studium mit dem Doktortitel ab, wurde Lehrer an der Bergbauernschule Hondrich und Generalsekretär in der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion. 2007 wurde er Direktor des Verbands der Schweizer Milchproduzenten (SMP). Sechs Jahre später nahmen er und Präsident Peter Gfeller den Hut, nachdem sie in einem Richtungsstreit den Kürzeren gezogen hatten. Präsident und Direktor wollten die Milchmenge einschränken und den Preis stützen, konnten sich aber nicht gegen jene Bauern durchsetzen, die mehr produzieren wollten.

Albert Roesti, Direktor von den Schweizer Milchproduzenten SMP, gibt seinen Ruecktritt bekannt, am Freitag 1. Februar 2013, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Rösti gibt 2013 seinen Rücktritt als Direktor des Milchproduzentenverbands bekannt. Bild: KEYSTONE

Den Rückschlag verdaute Rösti rasch. Neben Nationalratsmandat und Gemeindepräsidium (ein 40-Prozent-Pensum) führt er heute ein «kleines Büro» für Unternehmensberatung. Eines seiner Mandate ist die Leitung des SVP-Wahlkampfs. Vor vier Jahren hatte die Partei mit einer Hardliner-Kampagne ein Debakel erlitten und erstmals seit langer Zeit Wähleranteile und Sitze eingebüsst. Nun versucht man es auf die nette Tour, wofür der gmögige Berner als ideales Zugpferd erscheint. «Vor zehn Jahren wäre ich wohl nicht Wahlleiter geworden», sagt er selber.

«Die Ausschaffungs- und die Masseneinwanderungsinitiative haben gezeigt, dass wir ein grosses Potenzial hätten.»

Albert Rösti

Auf ihm lastet ein nicht geringer Druck, er muss die Partei zurück auf die Erfolgsspur führen. Entsprechend macht er auf typische SVP-Tiefstapelei: «Wir streben mehr Sitze an, aber es ist eine Herausforderung, nur schon den Wähleranteil zu halten.» Dabei denkt er an Umfragen, wonach die SVP stagniert oder sogar erneut verliert. Wie die Konkurrenz auf der linken Seite beschwört er eine Richtungswahl herauf: «Wir waren mit der vergangenen Legislatur sehr unzufrieden.» Die Schweiz habe heute ein Mitte-links-Parlament: «Es braucht eine Wende.»

Kritik von Alfred Heer

Reibungslos verlief der SVP-Wahlkampf bislang nicht. Für Aufsehen sorgte Alfred Heer, Nationalrat und Präsident der mächtigen Zürcher Sektion, als er im SonntagsBlick das Maskottchen Willy und den ihm gewidmeten Song als «eher gaga» bezeichnete und die Fixierung auf das Thema Asyl kritisierte. 

In diesem Punkt renne Heer «offene Türen ein», sagt Wahlkampfchef Rösti. Man werde auch über Arbeitsplätze und EU reden, «aber die Asylpolitik ist derzeit ein brennendes Problem». Ansonsten hätte er es vorgezogen, wenn Alfred Heer ihn angerufen hätte, statt direkt zum «SonntagsBlick» zu gehen.

Nationalrat Albert Roesti, links, posiert mit Gaesten am

Ein umgänglicher Typ: Rösti am «SVP bi de Lüt»-Anlass der SVP im Zürcher Hauptbahnhof. Bild: KEYSTONE

Rösti will nicht ausschliessen, dass die Partei im Verlauf des Wahlkampfs eine härtere Gangart anschlagen könnte. Tendenziell aber bleibe man bei der heutigen Linie mit dem Slogan «Frei bleiben». An Herausforderungen wird es weiter nicht fehlen. Dazu gehört auch das manchmal schwierige Verhältnis zur zuletzt erstarkten FDP, die einerseits Konkurrentin, aber auch wichtigste Verbündete der SVP ist.

Wichtiger als Plakate und Inserate sei ohnehin die Mobilisierung der Wählerschaft: «Die Ausschaffungs- und die Masseneinwanderungsinitiative haben gezeigt, dass wir ein grosses Potenzial hätten.» Deshalb soll es weitere «SVP bi de Lüt»-Anlässe geben wie im Zürcher Hauptbahnhof. Er habe grosse Freude daran gehabt, es sei «fast ein Parteifest» gewesen. 

Am Samstag läutet die SVP mit einem Grossanlass im bündnerischen St.Luzisteig die heisse Phase des Wahlkampfs ein. Albert Rösti wird sich in den nächsten zwei Monaten noch mächtig für die «rechte Wende» ins Zeug legen. Und bei Bedarf Rösti servieren.

SVP-Abstimmungsplakate

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Palatino 09.01.2016 20:27
    Highlight Highlight Was ist der Unterschied zwischen einem SVP-Präsidenten und dem Papst?




    Der Papst wird gewählt!
  • satyros 09.01.2016 17:31
    Highlight Highlight Ihr verpasst einem Artikel, der fast ein halbes Jahr alt ist einen neuen Lead und nennt das dann Journalismus?

    Ich weiss: Es ist Samstag und wohl niemand auf der Redaktion, aber ein kleiner Hinweis, dass Ihr einfach ein altes Porträt hervorgekramt habt, wäre zumindest transparent.
    • Peter 09.01.2016 19:46
      Highlight Highlight Alter Wein in neuen Schläuchen ist nicht immer schlecht. Warum das Rad neu erfinden?
    • aye 09.01.2016 22:15
      Highlight Highlight @Peter: Mindestens einige Anpassungen wären schön... In der zweiten Hälfte des Artikels geht es wohl um den Wahlkampf, der inzwischen abgeschlossen ist? Der Text wurde aber offenbar mitten im Wahlkampf geschrieben.
  • FrancoL 09.01.2016 17:25
    Highlight Highlight Ich staune ab den vielen Feststellungen und Ängste:
    Er ist nett aber gefährlich
    Er ist eine Marionette
    und Vieles mehr!

    Wäre es nicht an der Zeit dass man die Mannschaft der Rechten sich so konstituieren lässt wie sie es mögen und nun endlich nach dem Rechtsrutsch im Oktober die Reihen links von der SVP und dem rechten Lager der FDP neu organisiert und deren Schlagkraft langsam wieder aufbaut OHNE ständig die Personalpolitik der SVP (FDP) im Auge zu behalten?
    Es wäre ein erster Schritt um den Pendel wieder in die für mich richtige Richtung zu lenken und ev. wieder Sachpolitik zu betreiben.
  • Ramsay Snow 09.01.2016 17:12
    Highlight Highlight Jop ich mag Rösti
  • zombie woof 09.01.2016 16:45
    Highlight Highlight Haha Präsident...Erste Marionette passt besser. Solange der Zampano von Herrliberg die Regie führt, kann man auch Fossi Bär oder das Krümelmonster auf diesen Posten hieven, das Ergebnis ist das gleiche!
  • Lowend 09.01.2016 16:15
    Highlight Highlight Wenn ich Rösti sehe, kommt mir immer Robert Musil's Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" in den Sinn, aber genau so einen braucht Blocher als SVP-Sprechroboter, so lange er sich noch nicht selber klonen kann.
  • Ichholeuchalle 09.01.2016 15:57
    Highlight Highlight ist eh nicht wichtig wer da bei denen zuvorderst steht, solange die Obergurgel, die Hydra oder wie soll ich es nennen...der Darth Vader vom Herrliberg immer noch seine Kreise zieht, ändert sich sowieso nichts.
  • teufelchen7 09.01.2016 15:26
    Highlight Highlight ich muss zugeben, herr rösti wirkt sehr sympatisch. auch in einer diskussion (zb arena). er hat eine nette art, eckt weniger an. aber das bringt nichts. er hält sich 100 % an die parteilinie. also ist er nichts weiter als eine marionette wie sein vorgänger. mit albert rösti hat die svp vermutlich mehr chancen, an die unternehmer heran zu kommen als mit brunner.
    • phreko 09.01.2016 19:03
      Highlight Highlight Levrat finanziert die SP nicht. Mehr braucht man da nicht zu sagen, Sound?
  • seventhinkingsteps 09.01.2016 15:19
    Highlight Highlight Die Schweiz habe heute ein Mitte-links-Parlament: «Es braucht eine Wende.»

    Immer das gleiche Ammenmärchen. Die Schweiz hatte noch nie ein Mitte-Links Parlament, auch nicht in der Legislatur bis 2015. Ein Mythos, den die SVP verbreitet hat um trotz bürgerlicher Mehrheit im Parlament noch mötzeln zu können.
    • FrancoL 09.01.2016 17:18
      Highlight Highlight Dieser Mythos vom Mitte-Links-Parlament ist eine klare Wahrnehmung der SVP: alle die links von der SVP politisieren sind LINKS und somit ist in der Wahrnehmung der SVP dass das Parlament mit 70 zu 30 Mitte-Links steht.
      Nicht viel besser tönt es von den rechten Kreisen der FDP; auch sie sehen ein Mitte-Links-Parlament! Diese verschobenen Wahrnehmungen werden uns noch verfolgen bis die Rechten mindestens 55% haben, was hoffentlich NIE zustande kommen wird.
    • seventhinkingsteps 09.01.2016 21:14
      Highlight Highlight Ja, ich weiss, die SVP zählt die FDP immer noch zu den Mitteparteien. Aber was will man machen, (gesellschafts)liberalismus macht die SP härter, ausser natürlich bei Öffnungszeiten und die liberalste Partei ist ein Club für langhaarige WoW-Spieler :D
  • Humbolt 09.01.2016 14:01
    Highlight Highlight Das letzte Bild im Artikel sagt definitiv mehr als 1000 Worte.
    • Slant 09.01.2016 14:26
      Highlight Highlight Was denn? Dass die Zürcher... sind?
  • koks 09.01.2016 13:49
    Highlight Highlight wenn man die karriere des rösti anschaut, ahnt man, dass die svp in zukunft noch viel mehr planwirtschaft und sozialismus für ihre klientel fordern wird - und noch mehr sparen beim rest der bevölkerung, bildung etc.
  • _kokolorix 22.08.2015 16:26
    Highlight Highlight nimmt mich wunder was die svp zu arbeitsplätzen zu sagen hat. christoph blocher hat alleine wohl über tausend seinem persönlichen reichtum geopfert
    • wasylon 22.08.2015 16:42
      Highlight Highlight @kokolorix: Die EMS - Gruppe hat 2700 Mitarbeiter, wie viele waren es den vor der Übernahme Bolchers?
    • _kokolorix 22.08.2015 16:55
      Highlight Highlight ich rede nicht von der ems, sondern von den firmen die er mit martin ebner filetiert und ins ausland verkauft hat. z.b. alusuisse.
    • koks 09.01.2016 13:50
      Highlight Highlight der blocher hat auch schon lukrative vermögenswerte (etwa die wasserkraftwerke in visp, wallis) ins ausland verhökert. zusammen mit ebner, mit dem blocher das neoliberale heuschreckenteam bildete. zum eigenen gewinn, zum verlust der lokalen wirtschaft und bevölkerung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex23 21.08.2015 16:12
    Highlight Highlight Rösti am «SVP bi de Lüt»-Anlass der SVP im Zürcher Hauptbahnhof mit einem Fan/einer Begleiterin an der Seite: ein schönes Paar!
    Ja, tut mir leid. Ich weiß, dass das jetzt nicht so nett ist.
    • Alex23 24.08.2015 15:46
      Highlight Highlight Ein Grufti und so sensibel? Oder humorlos? Oder einfach nur political correct? Ach, egal.
  • peeti 21.08.2015 15:58
    Highlight Highlight Wow, was für ein offener Mann! Erlaubte er doch glatt seiner Frau, nach der Geburt der Kinder wieder zu arbeiten.

    Ob er wirklich ein Schwergewicht ist? Er verkörpert mit seiner einfachen, herzigen und fast etwas dummen Art ein nettes Bild einer Partei, die politisch gerade aktuell wieder ihr hässlichstes Gesicht zeigt.
  • kettcar #lina4weindoch 21.08.2015 15:09
    Highlight Highlight 'Albert, de gmögigi Plüschberner' ist also das Maskottchen der SVP im aktuellen Wahlkampf. Herzig.
  • klugundweise 21.08.2015 14:14
    Highlight Highlight Mit seinem Dialekt, seinem Auftritt, seiner Zurückhaltung ein gmögiger Typ, das mag sein.
    Ist er aber nicht einfach ein Teil des Marketingkonzeptes, passend zum Willy und zum "Wo ein Willy ist, ist ein Weg"-Song das geschickt über die untauglichen Inhalte und fehlenden Rezepte für die wesentlichen Fragen der heutigen Zeit hinwegtäuscht?!
    • klugundweise 09.01.2016 14:12
      Highlight Highlight Wie kommt es dass auf Watson zwei den gleichen Nickname haben ??
    • FrancoL 10.01.2016 19:44
      Highlight Highlight @sound; so läuft es nun wirklich nicht. Die SVP ist bestens organisiert! Die Parteispitze weiss genauestens wo sie Probleme bekommen könnten und wo nicht! Entsprechend wird gehandelt; hat man keine praktikable Lösung dann wird ein Szenario aufgebaut der die nötige Lösung vernebelt. Merkt die Partei dass sie am ehesten noch in der Romandie wachsen kann dann setzt sie die entsprechend geeignete Person in den Vordergrund. Sogar die links stehende Badran zollt einen gewissen Respekt für diese gut orchestrierten Strategien. Aber STRATEGIEN SIND KEINE LöSUNGEN und bringen die Schweiz nicht weiter.
  • Angelo C. 21.08.2015 11:46
    Highlight Highlight Kompliment, Peter - eine anständige, objektive und wertneutrale Präsentation des SVP-Wahlkampfleiters Albert Rösti, welcher gewiss ein mehrheitlich sympathischer Zeitgenosse und kein Freund der lauten Töne ist 👍 !
    • Peter 21.08.2015 13:00
      Highlight Highlight Das kann ich nach meinen längeren Gespräch mit ihm nur bestätigen.
    • klugundweise 21.08.2015 18:14
      Highlight Highlight Herr Amtstutz wurde bis zu seinen Motorsägen-Sprüchen auch als gemässigter Berner gehandelt.
      Und wenn die anständigen Berner Füdle hätten, würden sie der Zürcher-Linie klare Grenzen setzen. Aber die anständigen Berner SVPler sind wohl längst in der BDP, oder?
    • Angelo C. 21.08.2015 19:08
      Highlight Highlight @klugundweise : Richtig, darum läuft es dieser Partei ja bekanntlich auch so gut in Bezug auf Wahlen etc. 😗!
      K
      Eine BDP, die sich nach der Auflösung des Vereins EWS in warme Luft auflösen, oder doch als reine Splitterpartei ein karges politisches Schattendasein fristen wird.
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