Schweiz
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Swiss rapper Stess performs on stage during a concert at the Moon and Stars Festival on the Piazza Grande in Locarno, Switzerland on Friday, July 17, 2015. (KEYSTONE/Samuel Golay)

Stress performt am «Moon and Stars»-Festival in Locarno. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Weniger bezahlen, wenn's regnet? Bei diesem Openair ist das möglich (aber …)



Wer kennt's nicht: Man schaut sich Preise für ein Hotel oder Flug an, und wenn man eine Woche später buchen will, sind die Beträge plötzlich höher. Nun soll das sogenannte Dynamic Pricing auch beim «Moon and Stars»-Festival in Locarno angewendet werden, berichtet das SRF. Auf der Webseite des Vorverkaufs wird man darauf hingewiesen:

«Bei dem Moon&Stars Festival 2019 werden dynamische Preise angewendet. Wobei die Preise von der Nachfrage bestimmt werden.»

Auf Nachfrage des SRF-Formats «Espresso» will der Veranstalter nicht näher präzisieren, nach welchen Kriterien die Preise gestaltet werden. Allerdings wurde nun ein Zusatz installiert: «Frühbucher profitieren von einem attraktiven Preis.»

«Ticketcorner» erklärte dem SRF, dass das Dynamic Pricing ein grosser Aufwand für den Ticketverkäufer bedeute. Die geänderten Preise müssten jeweils manuell im System eingetragen werden, und weiter: «Bis jetzt gab es erst wenige Veranstaltungen, bei der wir das System der dynamischen Preise auf Geheiss des Veranstalters angewendet haben. Für gewisse Events kann so eine höhere Auslastung erreicht werden.»

«Für gewisse Events kann so eine höhere Auslastung erreicht werden.»

Anders als auf Online-Flugbörsen bestimmen bei Schweizer Eventveranstaltern nicht Algorithmen die dynamischen Preise. Sondern es sind individuelle Kriterien wie etwa die Nachfrage, der Künstler oder das Wetter. Beispielsweise kann der Ticketverkauf günstig gestartet werden und bei genügend grosser Nachfrage künstlich verteuert werden. Falls vor einem Festival schlechtes Wetter angekündigt ist, kann der Preis gesenkt werden.

Die grossen Festivals wie etwa das Openair St.Gallen oder das Gurtenfestival haben auf Nachfrage allerdings kein Interesse an dynamischen Preisen. Das Openair Frauenfeld sagt gegenüber SRF, dass sie so oder so ausgebucht seien und das nicht bräuchten. Das Zürich Open Air findet die dynamischen Preise «keine sympathische Lösung.» (jaw)

Die «Espresso»-Sendung zum Nachhören:

Das beste Festival der Schweiz: 26 Jahre Bad Bonn Kilbi

So laufen Festivals in Wirklichkeit ab

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    Alle Leser-Kommentare
  • dieBied 26.04.2019 12:57
    Highlight Highlight Openair Gurten?! Das hat definitiv kein Berner geschrieben... 🤣
  • feuseltier 26.04.2019 09:44
    Highlight Highlight Grössere Auslastung ok, aber was ist dann mit der Sicherheit? ?
    Und zuviele Personen auf dem Gelände? Wie sieht der Notfall Plan aus oder eine Massenpanik ??
    • Klirrfactor 26.04.2019 12:01
      Highlight Highlight Das mit der Auslastung wurde wohl Missverstanden. Ich gehe mal davon aus, dass damit der schnellere Abverkauf gemeint ist und die einzelnen Konzerttage schneller ausverkauft sind.

      Ob du ein Sommerkonzert im Frühling ausverkauft hast oder erst zwei Tage vor dem Konzert, macht einen wesentlichen Unterschied aus.
  • feuseltier 26.04.2019 09:43
    Highlight Highlight Dann ist das st. Gallen open Air gratis ??😃😃
  • Die Keule 26.04.2019 09:30
    Highlight Highlight „Für gewisse Events kann so eine grössere Auslastung erreicht werden.“ Ernsthaft? Es geht doch einzig und allein darum noch mehr Geld zu verdienen. Ich persönlich meide solche Veranstaltungen aus Prinzip. Geht in die gleiche Richtung wie einige Skigebiete wo der Tagespass an einem schönen Sonntag über 100 CHF kostet. Oder der EVZ, der bei diesem Irsinn auch beteiligt. Die Gier der Menschen macht mir Sorgen.

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