Schweiz
Blaulicht

Amtsmissbrauch: Zwei Tessiner Polizisten werden angeklagt

THEMENBILD ZUR KRIMINALSTATISTIK DES BFS --- Ein Polizist der Kantonspolizei Tessin legt einem Mann Handschellen an, am 28. Mai 2015, in Bellinzona. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)
Ein Tessiner Polizist nimmt eine Verhaftung vor (Archivbild 2015).Bild: KEYSTONE

Sie liessen Kollegen trotz Alkohol am Steuer laufen – zwei Tessiner Polizisten angeklagt

16.07.2019, 19:2616.07.2019, 19:26

Zwei Mitarbeiter der interkommunalen Polizei der Region Malcantone im Tessin werden beschuldigt, bei einem Vergehen eines Kantonspolizisten gegen das Strassenverkehrsgesetz weggeschaut zu haben. Dieser war mit einem zu hohen Blutalkoholspiegel Auto gefahren.

Der Generalstaatsanwalt hat gegen beide Polizisten Anklage wegen Amtsmissbrauchs erhoben, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Wenn die Polizisten Berufung einlegen, werden sie an ein Justizvollzugsgericht geschickt.

Der Fall ereignete sich Ende Oktober 2018 in Croglio im Malcantone westlich von Lugano. Der kontrollierte Kantonspolizist war ausser Dienst und in einem Zivilauto unterwegs. Bei der Kontrolle wurde bei ihm ein über dem Grenzwert liegenden Blutalkoholspiegel gemessen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Arturo Vidal legt seinen Ferrari zusammen
Wenn die Polizei kritischen Journalisten Drogen unterjubelt
Video: srf
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Fleisch und Wein aus Südamerika: Bauern fordern 880 Millionen als Kompensation
Guy Parmelin feierte das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten als Durchbruch. Doch nun wird das Vorhaben von den Schweizer Bauern und von Links in die Zange genommen.
Es ist eine saftige Rechnung, welche die Landwirtschaftslobby angeführt vom Bauernverband präsentiert. Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay dürfte den Wert der landwirtschaftlichen Produktion in der Schweiz um etwa 70 bis 115 Millionen Franken pro Jahr verringern. Das entspreche einem «durchschnittlichen Einkommensverlust von etwa 2000 Schweizer Franken pro Betrieb und Jahr». Für die Agrarverbände ist der Fall klar: «Ohne angemessene und verbindliche Begleitmassnahmen wird der Agrarsektor dieses Projekt nicht unterstützen.»
Zur Story