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Das brachten die Ostertage

Stau, Regen, Regen, Stau

Wer über Ostern ins Tessin fuhr, wurde für das lange Warten am Gotthard nicht belohnt – die Sonne zeigte sich kaum. Auch in der übrigen Schweiz war es frostig und regnerisch.
21.04.2014, 17:0521.04.2014, 19:22
Aktuelle Verkehrslage
Zwischen Faido und Airolo gibt es acht Kilometer Stau. Es ist mit einer Wartezeit von über einer Stunde zu rechnen

Über Ostern hatten Ferienreisende in Richtung Süden wenig Grund zu lachen: Am Gotthard mussten sie sich stundenlang in Geduld üben.

Bereits am Dienstag wurden am Nordportal Stau gemeldet, von Gründonnerstag bis Karfreitag war das Nadelöhr dann fast ununterbrochen gestaut. Laut Via Suisse wuchs die Blechlawine zwischenzeitlich auf 13 Kilometer an. 

Von Gründonnerstag bis Karfreitag war das grösste Nadelöhr der Schweiz in Richtung Süden fast ununterbrochen gestaut. Erst gegen Freitagabend beruhigte sich der Verkehr langsam. Insgesamt staute sich der Verkehr während 46,5 Stunden.

Nur für Geduldige: der Osterstau
Nur für Geduldige: der OsterstauBild: KEYSTONE

Endlich im Tessin angekommen, erwartete die Reisenden wenig Sonne und immer mal wieder Regen. In Lugano gab es über alle vier Osterfeiertage betrachtet nur gerade sieben Stunden Sonne, wie SRF Meteo am Montag mitteilte.

Regnerisches Wetter auf der Via Pessina, Lugano
Regnerisches Wetter auf der Via Pessina, LuganoBild: KEYSTONE
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Wenigstens war es mit 15 Grad am Karfreitag und knapp 17 Grad am Ostersonntag zeitweise warm in der Sonnenstube der Schweiz. 

Bei der Rückreise am Ostermontag war dann am Gotthard erneut Warten angesagt. Erschwert wurde der Rückweg zudem durch einen Auffahrunfall im Seelisbergtunnel. Zwei Fahrzeuge waren in die Tunnelwand geprallt und quer zur Fahrbahn stehen geblieben. Eine Person erlitt Verletzungen.

Die Röhre in Richtung Luzern war in der Folge rund zwei Stunden lang gesperrt und konnte dann vorerst nur einspurig wieder geöffnet werden.

Und dasselbe wieder zurück
Und dasselbe wieder zurückBild: KEYSTONE

Nördlich des Gotthards gab es zwar nicht so viel Stau. Doch das Wetter war auch nicht viel besser: Grund dafür war eine Kaltfront, welche die Schweiz am Karfreitag erreichte, wie SRF Meteo am Montag mitteilte. 

Der frisch verschneite Heidsee (Lenzerheide GR) am Ostersamstag
Der frisch verschneite Heidsee (Lenzerheide GR) am OstersamstagBild: KEYSTONE

In der Ostschweiz gingen die Temperaturen in der Folge rasant zurück. In Güttingen am Bodensee wurden abends noch 0,8 Grad gemessen. Die Schneefallgrenze sank in der Zentral- und Ostschweiz stellenweise auf 450 Meter.

Neuschnee, Malix, Ostersamstag
Neuschnee, Malix, OstersamstagBild: KEYSTONE

Der Samstag war im Norden meist grau, aber in der Regel trocken. Einzig in Graubünden und in den Ostschweizer Bergen gab es reichlich Sonnenschein. Die Temperaturen blieben äussert bescheiden.

In Bern reichte es für sieben Grad, in Zürich immerhin für neun Grad. Besserung gab es am Ostersonntag, als das Thermometer im Wallis bis auf 19 Grad kletterte. In Basel reichte es für 18 Grad. In der ganzen Schweiz lagen die Temperaturen bei elf bis 15 Grad. (dwi/sda)

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