Schweiz
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Feuer frei! Nationalrat will Wolfsschutz erheblich schwächen



ARCHIVBILD - ZUR DEBATTE ZUR LOCKERUNG DES WOLFSSCHUTZES IM NATIONALRAT, AM MITTWOCH, 8. MAI 2019 - Des chiens-loups de Tchequie sont photographies ce jeudi 2 aout 2012 aux Diablerets. Ces chiens-loups sont venus pour effectuer des tests speciaux. Leur but est de faire une simulation d'attaque sur un troupeau de moutons et avec une puce de voir la reaction des moutons selon leur pulsation du coeur. Ce projet est encore au stade de prototype et en cours d'evolution. (KEYSTONE/Maxime Schmid)

Bild: KEYSTONE

Der Nationalrat will den Schutz der Wölfe in der Schweiz lockern, und zwar stärker als der Bundesrat. Das hat er am Mittwoch bei der Beratung des Jagdgesetzes entschieden. Das letzte Wort könnte das Stimmvolk haben.

Bereits heute erlauben die Behörden bei Problemen den Abschuss einzelner Tiere. Künftig soll der ganze Wolfsbestand reguliert werden können: Die Behörden sollen Tiere zum Abschuss freigeben dürfen, auch wenn diese keinen Schaden verursacht haben.

Das will auch der Bundesrat. Allerdings wollte er zur Bedingung machen, dass grosser Schaden droht und dass dieser nicht mit zumutbaren Schutzmassnahmen verhütet werden kann.

Der Nationalrat dagegen will eine Dezimierung des Bestandes bei jedem drohenden Schaden ermöglichen - auch wenn keine Herdenschutzmassnahmen ergriffen wurden. SP und Grüne kritisierten vergeblich, damit werde der Schutz völlig ausgehöhlt. Sie wollten beim geltenden Recht bleiben.

Nicht überborden

Manche Redner aus der Mitte riefen dazu auf, dem Bundesrat zu folgen. «Wenn wir überborden, haben wir am Ende gar nichts», warnte Stefan Müller-Altermatt (CVP/SO). Er spielte damit auf die Referendumsdrohungen an, die bereits im Raum stehen. Auch Umweltministerin Simonetta Sommaruga plädierte für Augenmass. Eine Regulierung sollte erst nach Schutzmassnahmen in Frage kommen, sagte sie. Sie verwies auch auf die Berner Konvention.

Der Rat folgte aber seiner Kommission und weichte die Bedingungen auf, mit 112 zu 80 und 113 zu 79 Stimmen. Der Abschuss von Wölfen soll dem Willen des Nationalrates jeweils zwischen dem 1. September und dem 31. Januar erlaubt werden dürfen. Der Ständerat hatte sich für einen längeren Zeitraum ausgesprochen, aber unter strengeren Bedingungen.

Auch Biber regulieren

Neben dem Wolf soll der Bundesrat die Regulierung des Bestandes weiterer geschützter Tierarten erlauben können. Der Ständerat möchte Luchs und Biber schon auf Gesetzesebene für regulierbar erklären, der Nationalrat nur den Biber. Der Entscheid zum Biber fiel mit 95 zu 91 Stimmen bei 4 Enthaltungen. Knapp verwarf der Rat den Vorschlag, die Bestandesregulierung auch für Graureiher und Gänsesäger vorzusehen.

Umstritten war ferner die im Gesetz verankerte Liste der jagdbaren Arten. Geändert hat der Rat diese jedoch nicht. Er lehnte Anträge ab, der Birkhahn und das Schneehuhn oder die Waldschnepfe aus der Liste zu streichen. Auch von Einschränkungen der Treibjagd und einem Verbot der Baujagd wollte er nichts wissen.

Kantone zuständig

Zu diskutieren gaben ausserdem die Zuständigkeiten. Heute muss das Bundesamt für Umwelt (Bafu) dem Abschuss von Wölfen zustimmen. Künftig sollen die Kantone über die Bestandesregulierung entscheiden. Das Bafu soll lediglich angehört werden. Es könnte ausserdem eine Behördenbeschwerde einreichen.

Die Umweltorganisationen sollen weiterhin gegen Entscheide der kantonalen Jagdbehörden zu jagdbaren Tierarten Beschwerde einreichen können. Anders als der Ständerat will der Nationalrat dieses Beschwerderecht nicht abschaffen. Er folgte mit 101 zu 89 Stimmen einer Kommissionsminderheit. Sommaruga hatte darauf hingewiesen, dass sonst auch die Gemeinden das Beschwerderecht verlören.

Jagdprüfungen harmonisieren

Ferner ist der Nationalrat im Gegensatz zum Ständerat damit einverstanden, dass die Kantone Jagdprüfungen gegenseitig anerkennen sollen. Der Ständerat will beim Status quo bleiben, wonach jeder Jäger eine kantonale Berechtigung braucht.

Zusätzlich im Gesetz verankern will der Nationalrat neue Subventionen: Der Bund soll den Kantonen Finanzhilfen leisten für die Aufsicht und die Durchführung von Massnahmen im Umgang mit dem Wolf.

Das Schweigen der Lämmer

SP, Grüne und Grünliberale wollten die Vorlage an den Bundesrat zurückweisen. Ihnen geht die Lockerung des Schutzes viel zu weit. Der Antrag scheiterte aber mit 126 zu 58 Stimmen. In der Debatte gingen die Emotionen hoch.

Die Wolfsgegner berichten von zerfetzten Schafen. Die Wolfsrisse führten zu einem Schweigen der Lämmer, sagte Franz Ruppen (SVP/VS). Die Schweiz sei zu dicht bevölkert für den Wolf. «Haben Sie einmal einem Schafbauer in die Augen geschaut, dessen Schafen die Eingeweide aus dem Leib gerissen wurden?», fragte Ruppen.

Vorwurf der Anmassung

Die Wolfsgegner betrachten es als Anmassung, dass Städter den Berglern vorschreiben wollen, wie sie mit Grossraubtieren umzugehen haben. Für die Wolfsbefürworter wiederum ist das «Abschussgesetz» eine Anmassung. Die Tiere hätten ein Existenzrecht, sagte Martin Bäumle (GLP/ZH).

Die Vertreterinnen und Vertreter von SP und Grünen betonten, die Natur sei stark unter Druck. Die Grossraubtiere hätten eine wichtige Funktion im Ökosystem, gab Silva Semadeni (SP/GR) zu bedenken. Wo der Wolf lebe, sei der Wald gesünder. Risse an Nutztieren seien zwar da und dort ein Problem. Zu über 90 Prozent passierten sie jedoch in Schafherden ohne Herdenschutzmassnahmen.

Beat Jans (SP/BS) warnte, die Bestandesregulierung könnte sogar kontraproduktiv sein. Die gefährlichsten Wölfe seien jene, denen man das Rudel weggeschossen habe. Bastien Girod (Grüne/ZH) rief zu mehr Respekt und Freude an den Tieren auf. Er erinnerte auch daran, dass weitaus mehr Schafe wegen Abstürzen und Blitzen sterben als wegen des Wolfs.

Die Beratungen dauern an. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Quacksalber 10.05.2019 09:33
    Highlight Highlight Referendum und dann im Herbst abwählen.
  • Lowend 09.05.2019 11:29
    Highlight Highlight Übrigens kann jeder Schafbesitzer froh sein, wenn sein Tier durch den Wolf stirbt und nicht durch einen Absturz oder weil es verloren geht, was Ursache für etwa 90% der Verluste ist, denn im Fall eines Wolfsriss gibt es viel Geld vom Staat.
  • 1+1=3! Initiative 09.05.2019 11:24
    Highlight Highlight Martullo Blocher: Städter wissen nicht, wovon sie sprächen. "Wir haben ganze Wolfsrudel, die um die Häuser streichen"

    In Meilen ZH gibts Wolfsrudel? 🤔
  • El Vals del Obrero 09.05.2019 10:25
    Highlight Highlight Freue mich auf die diesjährigen Wahlen. Endlich gibt mal eine Hoffnung, dass der permanente Rechtsrutsch der letzten Jahren etwas korrigert wird.
  • Katzenseekatze 09.05.2019 10:20
    Highlight Highlight Mensch mischt sich ein in die Tierwelt ...
  • leu84 09.05.2019 09:56
    Highlight Highlight Im Herbst sind Wahlen und da gehören ein paar mehr abgewählt. Wer noch ans Rotkäppchen und den ach so böse böse Wolf glaubt, dem kann man nicht helfen. Interessanterweise hört man im Bündnerland kaum etwas, nur im Walliser Erringerland
  • gügschh 09.05.2019 09:23
    Highlight Highlight Der wolf ist der feind von schafen etc... Sagten sie, und der mensch der des wolfes :/
  • Nik G. 09.05.2019 07:55
    Highlight Highlight 400 gegen 4000 toten Schafe und die Armen Bauern müssen in ein Zerfetztes Schaf schauen? Was machen denn die armen Bauern bei den restlichen 4000 Schafe die durch Krankheit und Abstürze sterben?! Sowas von Referendum und ich hoffe ihr erhaltet eine riesen Ohrfeige. Rebhuhn, Schneehuhn sind sehr selten jaja dürft ihr schiessen. Die Bauern und Jäger machen nichts für den Umewltschutz im Gegenteil.
  • Hans007 09.05.2019 06:37
    Highlight Highlight Der Bund sollte die ganzen Subventionen an die Landwirtschaft nicht mehr pro ha oder pro Kuh auszahlen, sondern pro Wolf, so würden die Walliser sehr schnell zu Wolfsschützern mutieren.
  • Lowend 09.05.2019 02:18
    Highlight Highlight Jetzt hätten die Bürgerlichen zeigen können, dass ihnen der Natur- und Artenschutz wirklich etwas wert ist und was machen sie?

    Sie stimmen zu, dass unbequeme Arten abgeschossen werden dürfen und das nur, weil es billiger kommt, die Schafherden ungeschützt herumlaufen zu lassen, statt in Hirten und Schutzhunde zu investieren.

    Mann, haben diese neuen Scheingrünen schon wieder vergeigt, aber so was von!
    • Paradise 09.05.2019 07:48
      Highlight Highlight Neie leider bilden sich in der Schwiiz aktuell wolfsrudel, grössere. Natürlich find ich das super.

      Aber herdenschutzhunde nützen nix gegen Rudel.
      Gurten auch nicht.
      Bisschen regulation brauchts halt.
      Frag Genf
    • Lowend 09.05.2019 11:24
      Highlight Highlight 🤦‍♂️🤦‍♀️ «Der Wolf (Canis lupus) ist rezent das größte Raubtier aus der Familie der Hunde (Canidae). Wölfe leben in der Regel in Familienverbänden, umgangssprachlich Rudel genannt.» Also alles ganz genau so, wie es die Natur vorgesehen hat.

      Ach, lesen Sie?s doch selber!

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf
    • karl_e 09.05.2019 16:05
      Highlight Highlight Ich hoffe, die Kampfhunde und andere bissige Köter dürfen demnächst auch abgeschossen werden. Vor denen hab ich mehr Angst als vor den bösen Wölfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neunauge 08.05.2019 22:52
    Highlight Highlight Mal selbst auf die Jagd gehen!
    Nach Unterschriften für ein Referendum!
  • Sanchez 08.05.2019 21:16
    Highlight Highlight Wenn der Mensch etwas NICHT regulieren muss, dann sind dies die Tierbestände.
    • Paradise 08.05.2019 23:14
      Highlight Highlight Wenn nur so einfach wär, würden sie es in Genf lassen.

      Leider ist die Realität nicht ganz so einfach
    • Demo78 09.05.2019 12:29
      Highlight Highlight Paradise wieso Genf? Ist doch fast ein Stadtkanton.
    • Paradise 09.05.2019 16:50
      Highlight Highlight Weil in Genf die Jagd verboten wurde. Dann hat man gemerkt man muss regulieren um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern und den fortebestandes des Waldes zu sichern. Überfressung von Grün.

      Dann wurde das jagdverbot in eine Staatsjagd umgewandelt
  • Chrigi-B 08.05.2019 18:35
    Highlight Highlight Und die Städter, welche notabene nicht mit einem Raubtier im Garten leben müssen, motzen erneut. Was sollen solch dämliche Experimente eigentlich? Wolf und Bär haben nichts verloren in der Schweiz.

    Menschenleben sind nunmal wichtiger bzw. wertvoller als Tiere.
    • Nonkonformist 08.05.2019 23:14
      Highlight Highlight Genau so ist es chrigi!
      Es gibt nichts radikaleres als Tierschützer. Ganz übel, sieht man auch an den Kommentaren hier.
    • Kleine Hexe 08.05.2019 23:54
      Highlight Highlight Inwiefern bedrohen die Grossraubtiere denn Menschenleben?
      Und wieso fehlt der Luchs in deiner Aufzählung?
    • birkir einsteinson 09.05.2019 00:15
      Highlight Highlight Was für Märchen haben Sie denn gelesen?! Wieviele menschliche Opfer gab es denn in den letzten Jahren?? Was für Erfahrungen haben Sie denn mit Raubtieren im Garten? Würde mich sehr interessieren
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 08.05.2019 18:15
    Highlight Highlight Die UNO warnt vor einem Massensterben und was macht der Nationalrat? Artenschutz lockern. Meine Unterschrift fürs Referendum ist auf sicher.
  • wolge 08.05.2019 18:00
    Highlight Highlight Die Bauern haben sich einmal mehr durchgesetzt...
  • Merida 08.05.2019 17:45
    Highlight Highlight Habe gerade einen Artikel in der Regionalzeitung gelesen, dass Gämsen und Rothirsche im Jura wieder heimisch werden, aber Schäden am Kulturwald anrichten und deshalb die Regulierung greifen müsse.
    Es hat also sogar bei uns wild lebendes Futter für Raubtiere! Und es müssten weniger Huftiere geschossen werden.
    Aber solange die Jagd auch als Hobby und nicht nur als notwendiges Übel verstanden wird, hat das natürliche Ökosystem hier keine Chance.
    Immerhin hat es bei uns einige Luchse.
    • Paradise 08.05.2019 23:15
      Highlight Highlight Und morgen holst die ein fettes steak aus dem migros gell?
    • Merida 09.05.2019 06:52
      Highlight Highlight Nö, damit hab ich vor Jahren aufgehört...
    • Paradise 09.05.2019 06:57
      Highlight Highlight Luchse die wir haben wurden übrigens teilweise nach Deutschland umgesiedelt, weil wir zuviele haben.
      Was denkst du muss man tun wenn Deutschland kein Bedarf hat.
      Wie z. B beim Fuchs.

      Das sich das alles selbst reguliert wurde in Genf längst widerlegt
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeitgeist 08.05.2019 17:41
    Highlight Highlight Ich finde es schade, dass man offenbar noch immer nicht bereit ist, den Wildtieren und im Speziellen den Grossraubtieren wieder den Raum zu lassen, den sie eigentlich bräuchten.
    Ich kann aber auch navollziehen, dass die erneute Gewöhnung der Betroffenen (Schäfer, Jäger, ...) an das Leben in Koexistenz mit Wölfen/Bären viel Zeit braucht. Nichtsdestotzotz bin ich zuversichtlich, dass unser allgemeiner Wohlstand sowas ermöglichen kann. Dranbleiben, aber mit Rücksicht auf die Befindlichkeiten aller...
    • Maese 08.05.2019 18:49
      Highlight Highlight @zeitgeist

      Wo sollte denn ein solcher Raum entstehen?
      Die Schweiz mit mit ihrem dichten Strassen- und Schienennetz kann einem solchen "Raum" gar nicht gerecht werden.

      Mit den abgelegenen Tälern werden sich die Wölfe nicht zufrieden geben können, wenn immer mehr Rudel entstehen.

  • Huelsensack 08.05.2019 17:34
    Highlight Highlight Wo kann ich das Referendum unterschreiben?
  • nicbel 08.05.2019 17:32
    Highlight Highlight Bravo!!

    • Schluch 08.05.2019 21:53
      Highlight Highlight bist du walliser?
  • Tisch 08.05.2019 17:31
    Highlight Highlight Ich will keine Wölfe in unseren Wäldern. Für mich ist das unnatürlich, dass wir bewusst Raubtiere in unserer Nähe haben wollen, obwohl sie bei uns offensichtlich zu wenig Lebensraum haben.
    • grünergutmensch 08.05.2019 17:37
      Highlight Highlight Ironie oder ernst?
    • Borki 08.05.2019 18:09
      Highlight Highlight Lass das mit dem Lebensraum ruhig die Wölfe selber entscheiden!
    • Na_Ja 08.05.2019 18:12
      Highlight Highlight Unnatürlich ist es, dass wir Wölfe und Bären fast ausgerottet hatten in Mitteleuropa. Unnatürlich ist es, dass wir so stark in den Lebensraum aller Arten eingreifen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 08.05.2019 17:22
    Highlight Highlight Hier könnt ihr sehen, wer wie abgestimmt hat. Hoffe, der Link funktioniert:

    https://www.parlament.ch/poly/Abstimmung/50/out/vote_50_18677.pdf
    • 1+1=3! Initiative 08.05.2019 23:28
      Highlight Highlight danke!
  • Nutshell 08.05.2019 17:18
    Highlight Highlight Zitat von einem Jäger zur Baujagd:

    "In manchen Fällen funktionierte sie ausgezeichnet: Der Fuchs springt aus dem Bau und wird problemlos erlegt. In etwa der Hälfte der Fälle kommt es allerdings vor, dass sich Fuchs und Hund im Bau gegenseitig verbeissen."

    Hälfte der Fälle... Auch werde die Baujagd kaum mehr ausgeübt, warum also die Quälerei nicht einfach endgültig verbieten und gut ist?

    https://www.srf.ch/news/schweiz/thurgau-verbietet-als-erster-kanton-die-baujagd
    • Paradise 08.05.2019 23:18
      Highlight Highlight So eine Lüge. 🤥

      Wir haben dieses Jahr 16 Füchse mit der Baujagd bejagd. Kein einziges Problem.

      Würd gern mal die Quelle für diese Statistik sehen?
      Solche Statistiken werden in der Schweiz nämlich gar nicht gemacht
  • RatioRegat 08.05.2019 17:02
    Highlight Highlight So wie sich die Leute darüber aufregen, dass sich Jon Snow nicht von Ghost verabschiedet hat, hat diese Revision im Falle eines Referendums keine Chance.
    • Paradise 08.05.2019 23:18
      Highlight Highlight Hat sie wohl
    • RatioRegat 09.05.2019 09:37
      Highlight Highlight Nope.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 08.05.2019 16:58
    Highlight Highlight Eben. Sag ich doch: die billigste Lösung. War ja zu erwarten.
  • carlos zapato 08.05.2019 16:52
    Highlight Highlight Aha, die Bergler findens also anmassend, wenn der Städter dreinredet. Man sollte ihnen einfach den Geldhahn zudrehen und die Subventions-Gelder streichen. Dann können sie sehen, wo sie bleiben.
  • a-minoro 08.05.2019 16:48
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 08.05.2019 16:59
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Garp 08.05.2019 17:28
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • nicbel 08.05.2019 17:31
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • AlteSchachtel 08.05.2019 16:48
    Highlight Highlight Bin gerade fast sprachlos..

    Waldschnepfe auf der roten Liste, wird aber weiter gejagt, Luchs, Biber, abgesehen von der eeeeextreeeemen Überpopulation von 50 Wölfchen - da lachen ja die Alpenschneehühner, wenn die wenigen, die es überhaupt noch gibt, nicht vorher von einem Parlamentarier erschossen werden.

    Unglaublich, was da in Bern hockt. Ich werde mir aber das Abstimmungsverhalten sehr gut merken.

    https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/abstimmungen/wer-hat-wie-abgestimmt-im-nationalrat

    • Paradise 08.05.2019 23:19
      Highlight Highlight Oh man von Jagd planung keine Ahnung
  • lily.mcbean 08.05.2019 16:45
    Highlight Highlight Man sollte doch einfach das gefährlichste Raubtier mal zum Abschuss freigeben, den Menschen!

    Übrigens lebe ich in der Nähe des Calanda Rudels und finde dieses Riesentheater wegen ein par Wölfen völlig absurd. Da ich noch in einer Metzg arbeite habe ich viel Kontakt zu Bauern/Jägern- die Jäger fürchten sich vor allem davor das die Jagd eingeschränkt werden könnte weil der Wolf alleine Regulieren kann. Die Bauern scheisst es einfach an das sie jetzt den Finger aus dem Popo ziehen müssen um ihre Herden besser zu schützen.
    • Na_Ja 09.05.2019 02:45
      Highlight Highlight Die Regulation durch Raubtiere ist sogar sinnvoll, weil die auch mal kranke und alte Tiere reissen, welche Jäger verschmähen.
  • DerRaucher 08.05.2019 16:42
    Highlight Highlight Ach der Mensch lernt es einfach nie.
  • Borki 08.05.2019 16:40
    Highlight Highlight Referendum! Aber so was von!
    • RatioRegat 08.05.2019 16:56
      Highlight Highlight Ja, unbedingt.
    • Glenn Quagmire 08.05.2019 17:02
      Highlight Highlight Damit all die Bergler und SVPler es bestätigen können?
    • Prodecumapresinex 08.05.2019 18:12
      Highlight Highlight Bin voll bei dir! Traurig, dass so entschieden wurde...
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 08.05.2019 16:39
    Highlight Highlight Eine kleine Bitte an die Watson-Redaktion: Eine Liste der Nationalräte, die für eine Lockerung gestimmt haben, wäre hilfreich, damit ich weiss, wen ich nicht mehr wählen werde.
  • Yelina 08.05.2019 16:39
    Highlight Highlight 😑
  • Rhabarber 08.05.2019 16:35
    Highlight Highlight Regulieren sagen sie.
    Töten meinen sie.

    Das kommt davon, wenn Bauern und Jäger die Regierung infiltriert haben und bestimmen. Denen ist ein grösseres Ganzes egal. Es geht nur um die Befriedigung der eigenen primitiven Bedürfnisse. Am eigenen Tellerrand endet ihre ganze Welt.

    (Nein, natürlich nicht alle Bauern. Aber zu viele.
    Jäger? Die meisten. Saufen, prahlen, töten. Mehr Lebensinhalt haben sie nicht.)
    • Paradise 08.05.2019 23:22
      Highlight Highlight Wow danke für deine Lügen. Das ist ja schon Verleumdung, was du da von dir gibst
  • Mad Heidi 08.05.2019 16:34
    Highlight Highlight Okeee ... ach, wie gerne setze ich doch diese Entscheidung auf meine kleine Liste. Die konsultiere ich dann u.a. im Oktober, um auf parlament.ch nochmals nachzuschauen, wer wie gestimmt hat, um dann zu wählen ... :-)

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