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Das sind unsere Bilder der Pandemie – und welches ist dein Corona-Symbolbild?

Corona dominiert unser Leben – und ziemlich sicher auch unsere Fotosammlung und unsere Social-Media-Kanäle. Wir suchen dein Corona-Symbolbild – und starten gleich mit unseren eigenen Bildern der Pandemie.

Team watson
Team watson



Seit fast einem Jahr befinden wir uns in der Schweiz im Ausnahmezustand. Im Dezember 2019 wurde das Coronavirus noch als «mysteriöse Lungenkrankheit aus China» bezeichnet. Knapp zwei Monate später hat Covid-19 die Schweiz erreicht.

Seither dominieren Zahlen und Grafiken zu Infektionszahlen und Positivätsraten die Berichterstattung. Wir interessieren uns aber für die Bilder, liebe Userinnen und User. Und präsentieren zur Inspiration direkt ein paar von unseren Corona-Symbolbildern.

Damit keine Bilder untergehen, haben wir die Kommentarspalte deaktiviert. Lade dein Bild und einen kurzen Text dazu im folgenden Formular hoch und wir zeigen eine Auswahl eurer Bilder in einem zweiten Artikel.

Zeig uns dein Pandemie-Bild

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Pascal Scherrer

«Die folgenden drei Bilder zeigen drei Orte in Luzern, die normalerweise von asiatischen Touristen nur so überquellen. Die Aufnahmen stammen vom 8. März 2020, also rund eine Woche vor dem Lockdown. Es war so leer, dass es gespenstisch war. Die wenigen Einheimischen schienen regelrecht irritiert zu sein, ob der fehlenden Touristen. Damals habe ich erstmals realisiert, welche Auswirkungen eine weltweite Pandemie haben kann. Als der Lockdown dann da war, ging ich einmal an den Luzerner Bahnhof. Es waren gerade einmal eine Handvoll Leute da.»

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bild: watson

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Emily Engkent

«Ein Reisebüro wird zu einem Corona-Testcenter. Perfekte Darstellung der Corona-Zeit. Fast zu exakt für eine Metapher. Und ein Bild von unserem Chef. Das trifft die generelle Corona-Stimmung auch gut.»

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bild: watson

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Oliver Baroni

«Seit dem ersten Lockdown bin ich immer wieder an einigen Niederdorf-Stammgästen vorbeigegangen. Weil ihre Lieblingsrestaurants geschlossen waren, waren sie gestrandet. Also schienen sie sich täglich beim Stüssihof-Brunnen verabredet zu haben, wo sie Weisswein tranken und Zigis rauchten. Kürzlich ging ich erneut daran vorbei und sie waren wieder da. Irgendwie ganz nett.»

«Ach und noch was: Stell dir vor, es ist Paris/London, und niemand geht hin. Alleine auf dem Eiffelturm. Keine Schlangen davor. Auch ein Bild meiner Tochter in der Bond Street U-Bahn-Station, mittags – leer. West London ist ausgestorben.»

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Helene Obrist

«Diese beiden Bilder könnten mehr Corona nicht sein. Während Pastaregal und Central leergeräumt sind, füllen sich die Spitäler. Beide Bilder sind Anfang März 2020 entstanden – und sie symbolisieren diese unglaubliche Leere und das Vakuum, das durch Corona-Pandemie und Lockdown entstanden sind.»

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bild: keystone

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Daniel Huber

«Dieses Bild entstand am 17. März 2020, als der Lockdown noch so neu und aufregend war, dass ich mich bemüssigt fühlte, ihn fotografisch irgendwie festzuhalten. Die improvisierte Absperrung und die leeren Tische vor der Migros beim Puls 5 führten mir drastisch vor Augen, dass es nun ernst galt.»

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Chantal Stäubli

«Barcelona kurz vor dem totalen Lockdown Mitte März. In normalen Zeiten konnte man dieses enge Gässchen neben der Kathedrale kaum durchqueren. Tausende Touristen strömten zum ‹El Ponte del Bisbe›-Denkmal, um es zu fotografieren. Manchmal hatte es sogar Hochzeitspaare dort, die sich inmitten der Tourimasse abblitzen liessen.»

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Sergio Minnig

«Mein Bild ist sehr persönlich. Geplant ist ursprünglich: Wohnung im Wallis kündigen. Per 1. April in Zürich bei watson im Büro arbeiten. In Winterthur bei einem Kollegenpaar wohnen und von dort schnellstmöglich eine eigene Wohnung in Zürich suchen.

Dann kommt Corona: Der Ungewissheit verschuldet, wird der Praktikumsstart auf den 1. Mai verschoben. Eine Woche in Zürich im Büro gearbeitet, dann kommt die Homeoffice-Pflicht. Zurück ins Wallis, weil es in Winterthur mit drei Personen im Homeoffice etwas anstrengend geworden wäre. Vom Wallis aus in Zürich eine Wohnung zu suchen und finden, gestaltet sich als sehr schwierig. Im Wallis wechsle ich die Wohnungen laufend. Immer als Gast und während sechs Monaten keinen Abend für mich alleine auf der Couch. Naters, Glis, Oberems, Brig, Leuk und Winti sind die verschiedenen Schlafplätze. Leben aus dem Rucksack und dem Koffer. Daher das Bild, von einem provisorischen Schlafplatz.»

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