Schweiz
UserInput

Wie bringt man Schweizer dazu, lokale Produkte zu konsumieren? Mit einem lustigen Video

Wie bringt man Schweizer dazu, lokale Produkte zu konsumieren? Mit einem lustigen Video

Urs Rey, Multimedia Production Student an der HTW Chur, will unter dem Namen «Ganz einfach» in kurzen Videos zeigen, dass man auch ohne grossen Aufwand mehr Wert auf Schweizer Produkte legen kann. 
28.06.2015, 07:1828.06.2015, 08:48

Urs Reys erste Animation der Serie «Ganz einfach» zeigt auf eine überspitze schweizerische Art, wie man einen Schweizer Latte Macchiato zubereitet.

Urs Rey beschreibt sein Konzept so:

«Die Menschen hören dir nicht zu, wenn man sie verbessert oder wenn etwas zu lange dauert, vor allem nicht in der heutigen schnellen Zeit. Ist jedoch eine Information schnell erzählt, hat sie eine unterhaltsame Geschichte oder vermittelt sogar einen Mehrwert, in dem etwas dazu gelernt wird, gelingt es einem, dass die Menschen sich plötzlich für etwas Zeit nehmen.»
Urs Rey.
Urs Rey.bild: johannes diboky

Doch warum beginnt die Serie ausgerechnet mit dem unschweizerischen Produkt Kaffee? Gegenüber watson meint Rey, ihm sei absolut bewusst, dass es utopisch sei, den Menschen jeglichen Konsum importierter Produkte ausreden zu wollen. Jedoch sehe er die Chance in den kleinen Dingen, die jede und jeder ohne grossen Aufwand ändern können. 

Übrigens: Die Schweiz exportiert mehr Kaffee als Schokolade und Käse zusammen. Nespresso sei Dank.

Und so machst du einen Schweizer Latte Macchiato

Bilder aus der Schweiz, lange vor den Latte Macchiatos

1 / 10
Bilder aus der Schweiz lange vor unserer Zeit
Autorennen des ACS, Strecke Gilly–Burtigny, Kanton Waadt, 12. Mai 1912. A. Fleury auf Pic-Pic 130/150, Sieger des Coupe Michelin.
quelle: photopress-archiv / jules decrauzat
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Bilaterale III: 59 Prozent Ja könnten nötig sein – die Sonntagsnews
Eine Hochrechnung der benötigten Ja-Stimmen zur Annahme des EU-Pakets, Swiss Steel plant einen Stellenabbau in Deutschland sowie eine Bilanzsanierung und der NDB-Direktor warnt vor chinesischen Tech-Firmen: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Eine unveröffentlichte Analyse im Auftrag von Economiesuisse hat gemäss «SonntagsBlick» die Hürde für die Annahme der «Bilateralen III» bei einem obligatorischen Referendum beziffert. Demnach wären 59 Prozent Ja-Stimmen nötig, um neben dem Volksmehr auch das Ständemehr zu erreichen. Beim Wert handelt es sich um eine statistische Hochrechnung und nicht um eine Prognose, wie die Zeitung schrieb. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse habe das Institut Sotomo mit der Untersuchung beauftragt, um die Ausgangslage zu kennen. Sotomo wertete laut «SonntagsBlick» dafür die wichtigsten Schweizer Europaabstimmungen seit dem EWR-Nein im Jahr 1992 aus.
Zur Story