DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Plakataktion und Manifest gegen Philipp Müller in Lenzburg am 13. Oktober 2015.

Das Anti-Müller-Plakat war am Dienstag für kurze Zeit in Lenzburg zu sehen.
bild: userinput

«Politik ist wie Autofahren»: Zynische Plakataktion gegen FDP-Chef Philipp Müller in Lenzburg



FDP-Präsident Philipp Müller ist wenige Tage vor den Wahlen zur Zielscheibe einer perfiden Aktion geworden. Sie spielt auf seinen schweren Autounfall vom 10. September an. In der Nähe der Unfallstelle in Lenzburg tauchte am Dienstag ein täuschend echt wirkendes Plakat auf, das den Aargauer Nationalrat mit der Zeile «Politik ist wie Autofahren» zur Wahl in den Ständerat empfiehlt.

Plakataktion und Manifest gegen Philipp Müller in Lenzburg am 13. Oktober 2015.

Das Manifest war an der Tür des Kulturhauses Tommasini angebracht.
Bild: userinput

Ein watson-User hat das Plakat fotografiert, ebenso ein zynisches «Manifest für Philipp Müller», das an der Tür des nahe gelegenen Kulturhauses Tommasini angebracht war. «Wir fordern, dass die Motorradfahrerin zur Rechenschaft gezogen wird», heisst es darin etwa. Bei der Kollision mit Müllers Mercedes war eine 17-jährige Rollerfahrerin schwer verletzt worden.

Das Plakat hing offenbar nur wenige Stunden in Lenzburg. «Ich habe das Plakat gestern entfernen lassen wollen. Es war dann aber schon weg», teilte Philipp Müller auf Anfrage mit. Weitere Schritte will der FDP-Chef nicht einleiten. (pbl)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

In der FDP regt sich Widerstand gegen das CO2-Gesetz

Die Basler Sektion brüskiert die Mutterpartei und sagt Nein zur Vorlage. Folgen andere?

Wer die Homepage der FDP Schweiz besucht, käme nicht auf die Idee, dass demnächst die Abstimmung über das CO2-Gesetz ansteht. Dabei spielt die Partei am 13. Juni eine entscheidende Rolle: Ob die Klimaschutz-Vorlage an der Urne Erfolg hat oder nicht, wird vor allem von der FDP-Basis abhängen.

Nun zeichnet sich ab, dass die Partei am 13. Juni gespalten sein könnte. Soeben hat die Basler FDP das CO2-Gesetz zur Ablehnung empfohlen, obwohl die Mutterpartei sich dafür ausgesprochen hat. «Besser …

Artikel lesen
Link zum Artikel