Schweiz
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VCS will einen Masterplan für Veloverkehr – und so sieht der aus



In Merlischachen soll unter anderem mit einem Radweg ein Schulweg sicherer gemacht werden. Der Kanton Schwyz hat das Projekt öffentlich aufgelegt. (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) fordert vom Bund einen Masterplan und eine Anschubfinanzierung für ein lückenloses und sicheres Velonetz in der Schweiz. Im September 2018 hatte das Stimmvolk den Bundesbeschluss Velo deutlich gutgeheissen.

Dem klaren Bekenntnis für den Langsamverkehr müssen laut VCS jetzt Taten folgen. Er hat am Montag in Bern eine ganze Reihe von konkreten Vorschlägen präsentiert, wie der vom Volk abgesegnete Verfassungsartikel umgesetzt werden soll. Die wichtigsten Punkte sind:

Eigene Velo-Spuren

ARCHIVBILD ZUR MK DES BUNDESRATS ZUM BUNDESBESCHLUSS VELOWEGE, AM MONTAG, 2. JULI 2018 - Un velo circule sur une piste cyclable, l'usage illicite des sas a velos et des pistes et bandes cyclables par les motocyclistes devrait etre sanctionne dit la section genevoise de l'Association transports et environnement (ATE), ce mercredi 21 juin 2017 a Geneve. ATE demande a l'Etat de s'engager pour la promotion du velo. Les deux-roues motorises occupe moins de place qu'une voiture, le deux-roues motorise n'est reellement avantageux en termes de deplacements que s'il ne respecte pas les regles de circulation, constate l'ATE. Consequence: 20 a 30% des motocyclistes utilisent les amenagements cyclables pour avancer plus vite. Or cette utilisation abusive d'espaces qui ne leur sont pas destines est le principal obstacle a la pratique du velo. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Bild: KEYSTONE

Kernforderung ist eine Entflechtung des Verkehrs. Prinzipiell sollen für Velos eigene Wege oder zumindest Fahrstreifen umgesetzt und unterhalten werden.

Das volle Nutzungspotenzial des Zweirads lässt sich gemäss VCS allerdings nur umsetzen, wenn ein Alltags-Netz und ein Freizeit-Netz realisiert wird. Zudem müsse der rechteste Meter der Fahrbahn dem Velo gehören und beim Überholen müssten Fahrzeuge mit Motoren einen Abstand von mindestens anderthalb Metern einhalten.

Damit diese Velo-Offensive gelingt, forderte der VCS den Bund auf, in Zusammenarbeit mit Kantonen, Gemeinden und Fachorganisationen einen behördenverbindlichen Masterplan zu erarbeiten. Dieser Masterplan müsse alle politischen Ebenen in die Verantwortung nehmen, Synergien nutzen und Ziele und Fristen festlegen zum angepeilten Mindestanteil des Velos am Verkehr.

Wer das Ganze bezahlen soll

Negativzinsen für Kleinsparer sind wenig wahrscheinlich: Ein Mann mit einer 200-Franken-Note (Archivbild).

Bild: KEYSTONE

Den nötigen Schub verleihen soll dem Masterplan eine Anschubfinanzierung, beispielsweise über die Agglomerationsprogramme. Wer vom Bund finanzielle Unterstützung will, soll etwa das Velo im kantonalen oder kommunalen Richtplan verankern müssen.

Aufstockung beim Bundesamt

ARCHIV - ZU DEN THEMEN AN DER SOMMERSESSION DER EIDGENOESSISCHEN RAETE AM DIENSTAG, 18. JUNI 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - View onto the highway section A1L between the interchange Aubrugg and the Schoeneich Tunnel, pictured in Zurich, Switzerland, on March 14, 2018. In collaboration with the City and the Canton of Zurich, the Federal Roads Office FEDRO is implementing the enclosure Schwamendingen. The enclosure will cover the highway between the interchange Aubrugg and the Schoeneich Tunnel over a length of 940 meters. The main construction work of the enclosure is scheduled to start in spring of 2019. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Blick auf den Autobahnabschnitt A1L zwischen dem Autobahnkreuz Aubrugg und dem Schoeneichtunnel, aufgenommen am 14. Maerz 2018 in Zuerich. Das Bundesamt fuer Strassen ASTRA realisiert in Zusammenarbeit mit Stadt und Kanton Zuerich das Projekt der Einhausung Schwamendingen. Die Einhausung wird die Autobahn zwischen dem Autobahnkreuz Aubrugg und dem Schoeneichtunnel auf einer Laenge von 940 Metern umhuellen. Der Beginn der Hauptarbeiten an der Einhausung ist fuer den Fruehling 2019 vorgesehen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Dem VCS schwebt zudem eine Aufstockung der Abteilung Langsamverkehr im Bundesamt für Strassen (Astra) samt Umbenennung in Abteilung «Fuss- und Veloverkehr» vor.

Unter- und Überführungen

ZUR ETH ATMOSPHAERENPHYSIKERIN PROFESSOR ULRIKE LOHMANN STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Ulrike Lohmann, professor for experimental atmospheric physics at the Institute for Atmospheric and Climate Science of the Swiss Federal Institute of technology,  ETH Zurich, rides to work on her bike in Zurich, Switzerland, photographed on July 19, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Ulrike Lohmann, Professorin fuer Atmosphaerenphysik am Institut fuer Atmosphaere und Klima der Eidgenoessischen Technischen Hochschule Zuerich ETH, unterwegs zur Hochschule in Zuerich mit dem Fahrrad, fotografiert am 19. Juli 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Zudem muss der Bund laut VCS eine Vorbildrolle bei der Um- und Neugestaltung von velogerechten Knoten bei Autobahnanschlüssen übernehmen. Dazu gehörten durchgehend befahrbare Unter- oder Überführungen auf Veloschnellrouten und Hauptverbindungen bei Nationalstrassen und Bahngeleisen.

Basis-Netz

Eine Verkehrstafel mit der Aufschrift

Bild: KEYSTONE

VCS-Präsident Ruedi Blumer sagte an der Medienkonferenz gemäss Mitteilung, es brauche in der Schweiz ein Basis-Netz für den Alltagsverkehr, das die Hauptorte verbinde. Dieses müsse vom Bund definiert werden. An den Kantonen sei es dann, darauf basierend ein Ergänzungsnetz Veloverkehr zu definieren.

Blumer hatte an vorderster Front für den direkten Gegenentwurf zur Veloinitiative gekämpft, der vom Stimmvolk am 23. September 2018 mit einem Ja-Anteil von 73.6 Prozent gutgeheissen wurde. Die Initianten hatten ihr Begehren zugunsten des Gegenvorschlags des Parlaments zurückgezogen. Die Initiative hätte den Bund verpflichtet, Velowege finanziell zu fördern.

Keine Subventionen erlaubt

ARCHIV -- ZU DEN HEUTE VEROEFFENTLICHTEN VOTO ANALYSEN UEBER DIE ABSTIMMUNGEN VOM 23. SEPTEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- ARCHIV -- Der Fahrradweg neben dem Peter Merian Haus, fotografiert in Basel am Donnerstag, 26. Februar 2015. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

Der Artikel, der schliesslich vom Stimmvolk angenommen wurde, erlaubt dem Bund, Fördermassnahmen zu unterstützen, schafft aber keine neuen Subventionen. Konkret kann der Bund künftig Kantone und Gemeinden unterstützen und koordinieren. Das Parlament erhielt den Auftrag, ein Velogesetz zu formulieren, das Fahrradwege mit Fuss- und Wanderwegen gleichstellt.

Der Verband Pro Velo Schweiz, der den Bundesbeschluss vor Jahren ins Rollen gebracht hatte, erwartete noch am Abstimmungssonntag viel: In zehn Jahren sollen alle Kantone über entsprechende Richt- oder Sachpläne verfügen. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • nach gang 25.06.2019 00:49
    Highlight Highlight Eigentlich ist die Sache einfach. Entweder erstickt die Schweiz in Schadstoffen und Staus oder es wird ein VeloNetz gebaut das den Namen verdient.

    Beides kostet und ist nicht umsonst zu haben. Es ist lediglich die Frage was kostengünstiger und zielführender ist .

    Vieles gibt es schon und muss nicht neu gebaut werden. Es müsste lediglich das Bestehende zusammengeführt und einheitlich zusammengefasst werden.
  • Meitlibei 25.06.2019 00:47
    Highlight Highlight Immer wieder erstaunt wie sehr wir uns ans Auto klammern. Es geht doch auch anders. Und das in weit grösseren Städten.

    https://www.weforum.org/agenda/2018/1/what-makes-copenhagen-the-worlds-most-bike-friendly-city/

    Oder

    https://www.welovecycling.com/wide/2018/10/04/for-cleaner-cities-the-bike-as-the-future-mobility-solution/#

    Es braucht wohl ein umdenken von allen Seiten 😉. Und jepp ich fahre mit Vergnügen Auto.
  • Chrisiboy 24.06.2019 17:08
    Highlight Highlight Velowege/Velostreifen unterstütze ich, man könnte wie in Holland dann bei Kreiseln noch Überführungen bauen. 1.5 Meter Abstand beim Überholen ist an vielen Orten illusorisch, dort wo es zu eng ist gehört dann halt ein Fahrverbot für Velo usw. hin.
    Auch sollten mehr Kontrollen gemacht werden, Velos ohne Licht, überfahren von Rotlicht etc. muss nicht sein.

    Sicherheit ist nunmal richtig und wichtig, hab keine Lust einen Velofahrer unterm Auto rausziehen zu müssen.
    • You will not be able to use your remote control. 24.06.2019 18:52
      Highlight Highlight dort wo es zu eng ist gehört dann halt ein Fahrverbot für Auto hin.

      Auch sollten mehr Kontrollen gemacht werden, Autofahrer am Handy, Parkieren auf Velostreifen etc. muss nicht sein.

      FTFY
    • Chrisiboy 24.06.2019 20:14
      Highlight Highlight Bei den Autofahrern wird genug kontrolliert, wenn extra Velowege/Velostreifen geschaffen werden, muss sich auch diese Klientel an die Regeln halten.
    • vpsq 24.06.2019 22:18
      Highlight Highlight Chrisiboy, anscheinend reichen die Kontrollen nicht, es ist der Wahnsinn wieviele immer noch am Handy rumdrücken beim Aurofahren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 24.06.2019 16:44
    Highlight Highlight Ob das mit der Trennung um jeden Preis wirklich das gelbe vom Ei ist, bin ich nicht so sicher.

    Seperate Velowege sind oft diskriminierend (linksabbiegen mit mehreren Ampeln, Veloweg wechselt all Kilometer Strassenseite, schlechtere Schneeräumung usw.). Ausserdem verlernen es dann immer mehr Leute mit den anderen umzugehen.

    In den 70er-Jahren verbannte man Fussgänger oft in stickige Unterführungen (und diese hatten dafür dankbar zu sein!). Heute erkannt man, dass das nicht immer so gut ist und bringt wieder Fussgängerstreifen an. Bei den Velowegen wird das sicher auch mal so sein.
    • El Vals del Obrero 24.06.2019 17:07
      Highlight Highlight Das beschreibt es vielleicht gut:

      https://www.zeit.de/zeit-wissen/2005/05/Verkehrsberuhigung_NEU.xml

      "Verkehrsingenieure sind die Leute, die Straßen breiter machen, Radfahrer in uringetränkte Unterführungen zwängen, Fahrbahnen trennen, Ampeln synchronisieren und generell wollen, dass der Verkehr immer schneller, flüssiger und anonymer fließt ... sehen ein Problem und stellen noch ein Schild mehr auf. Monderman sieht ein Problem und montiert Schilder ab. Alle Schilder."

      Hier sind dagegen sämtliche Veloverbände noch eher bei "wenn es ein Problem gibt, stellt man noch ein Schild mehr auf".
  • Turicum04 24.06.2019 16:29
    Highlight Highlight Der Radler soll auch Anspruch haben für das Befahren der Autobahnen (keine Vignette nötig!). Alles andere wäre eine Diskriminierung gegenüber dem Velofahrer.
    • Shikoba 24.06.2019 17:15
      Highlight Highlight Wenn du 80 kmh fahren kannst, darfst du bereits jetzt auf die Autobahn ^^ Warum ist es diskriminierend, wenn Velofahrer nicht auf die Autobahn dürfen?
    • El Vals del Obrero 24.06.2019 19:14
      Highlight Highlight Fahr mal mit dem Velo und mit dem Auto von Göschenen nach Airolo ...
    • El Vals del Obrero 24.06.2019 19:25
      Highlight Highlight Extremer ist es aber zum Teil in Asien: Grenzübertritt nur motorisiert erlaubt. Im gnädigsten Fall gibt es für den autolosen Abschaum ein paar mal im Tag einen Shuttle-Bus.
      Oder nur schon Frankreich: MWSt-Rückerstattung oft nur an Autobahnzollämtern und Flughäfen.
  • Yummy 24.06.2019 16:00
    Highlight Highlight Hoffentlich werden endlich die Velos von den Autospuren genommen... Da bezahlt ich als Autofahrer auch gern etwas dafür. Aber die Velofahrer dürften auch ihren Teil dazugeben...

    Hoffe nur sie halten sich auch daran, nicht wie die möchtegern-lance-armstrongs die alles und alle ignorieren
    • p4trick 24.06.2019 17:39
      Highlight Highlight Und das Stromvelo mit gelber Nummer kommt dann unweigerlich auf die Strasse, dann fahre ich dort in der Mitte und dir ist's auch wieder nicht Recht.
    • Leon1 24.06.2019 18:23
      Highlight Highlight Denkfehler bereits im ersten Satz. Es gibt keine Autospuren. Bitte nochmal einen Blick ins SVG werfen, zum Wohle der Allgemeinheit

      Wenn eine baulich getrennte Zone existiert, z.B. ein Trottoir oder eine Velostreifen, dann sollen die entsprechenden Verkehrsteilnehmer diese benützen (Müssen nach SVG nicht, sollen aber). Wenn nichts der beiden vorhanden ist, gehören Velos genauso auf die Strasse wie Fussgänger, mit entsprechenden Verhaltensregeln.

      Und solange nicht jede einzelne Strasse einen Veloweg und ein Trottoir hat, müssen sie im Strassenverkehr mit nichtmotorisierten Teilnehmern rechnen.
    • Leon1 24.06.2019 20:15
      Highlight Highlight Korrektur: Fussgänger müssen aufs Trottoir, Velos müssen aber nicht auf den Veloweg
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheNormalGuy 24.06.2019 15:44
    Highlight Highlight Wenn sie in Zürich die Velospuren ausbauen wollen (was ich eigentlich begrüsse), aber dafür unzählige alte Bäume entfernen müssen und sich dann wundern, wieso es in der Stadt immer heisser wird, schlechtere Luft hat und die Artenvielfalt sich langsam verabschiedet.
    • kobL 24.06.2019 16:13
      Highlight Highlight Die Bäume werden gefällt, weil man dem Autoverkehr keinen Platz wegnehmen will. Man könnte auch einzelne Strassen sperren und nur noch für Velo freigeben oder Parkplätze zu Velospuren umbauen.

      Amsterdam plant 11'000 Parkplätze im Zentrum zu eleminieren. Mit dem gewonnen Platz gibt es mehr Velospuren, Troittoirs und Bäume.
    • Evan 24.06.2019 16:31
      Highlight Highlight Schon witzig, wie man so ein grosses Theater ums Velo machen kann, aber wehe man kritisiert das Auto, das Auto ist heilig, obwohl es das hundertfache an Platz verschwendet wie ein Velo. Man stelle sich nur mal vor, wie viele zusätzliche Bäume gepflanzt werden könnten, wenn nur ein bisschen weniger Autos auf den Strassen verkehren würden. Aber nein, der Sündenbock ist das Velo. Da fragt man sich doch glatt in was für einer Fantasiewelt einige leben.
    • atomschlaf 24.06.2019 17:37
      Highlight Highlight Man könnte die Strassenparkplätze weglassen und dafür unterirdische Parkhäuser bauen.
      Gäbe jede Menge Platz für Velospuren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomara 24.06.2019 15:38
    Highlight Highlight Die Finanzierung lässt sich doch einfach regeln: über Bussen.
    Wenn schärfere Kontrollen gemacht werden und die selbstherrlichen Gesetzesübertreter härter zur Kasse gebeten werden, ist ein Velonetz schnell finanziert. Doch die Linken und Grünen wollen dieses Projekt nicht aus der eigenen Tasche bezahlen.
    • Eisvogel 24.06.2019 17:21
      Highlight Highlight Mein Vorschlag: konsequent Bussen für telefonierende AutofahrerInnen.
    • Finöggeli 24.06.2019 17:33
      Highlight Highlight @Eisvogel: dann wären aber die Strassen leer, da alle das Billett abgeben müssten - was dann die Entflechtung wiederum hinfällig machen würde... 😂
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 24.06.2019 15:36
    Highlight Highlight So, jetzt kann man die Trolle vom VCS endlich mit ihren eigenen Waffen schlagen.

    Sämtliche Projekte mit Einsprachen bombardieren, bis wieder genügend Parkplätze gebaut werden. 😉👍
  • Evan 24.06.2019 15:30
    Highlight Highlight Hoffentlich folgen den Worten auch Taten.
  • Lowend 24.06.2019 15:27
    Highlight Highlight Was ich nie verstehen werde, ist der Widerstand der militanten Autofahrer gegen ein gut ausgebautes entflochtenes Netz von Velostrassen, denn es käme ja auch den Hardcore-Blochern entgegen, wenn keine Velofahrer mehr auf der Strasse wären?
    • atomschlaf 24.06.2019 17:21
      Highlight Highlight Da sind wir uns für einmal einig.
      Verstehe ich auch nicht.
    • Leon1 24.06.2019 18:36
      Highlight Highlight Heute muss irgendetwas in der Luft liegen, auch ich kann Lowend ausnahmsweise voll zustimmen ;)

      Wobei die angesprochenen Lenkrad-Choleriker regen sich so oder so auf. Wenn sie nicht von einem Velo ausgebremst werden, kommt halt später ein Lastwagen, Wohnwagen, Mofa, Traktor, Bus, oder - am wahrscheinlichsten - eine Vielzahl anderer Autos (aka stockender Verkehr bis Stau). Um solche Leute zufrieden zu stellen und ihren Puls zu senken braucht es leere Strassen. Und die gibt's zumindest innerhalb unserer Ballungszentren und zu Stosszeiten heutzutage schlicht und einfach nicht mehr.
  • fidget 24.06.2019 15:23
    Highlight Highlight Ich bin im Sommer auch gerne mit dem Velo unterwegs und finde es toll, wenn es schöne Velowege hat. Der VCS hat vielleicht noble Absichten, aber sie fordern einfach wieder sehr viel. Ein Alltags- und ein Freizeitnetz, Unter-/Überführungen. Wer soll das alles bezahlen? Ich komme sehr gut von A nach B mit dem Velo und fühle mich auch sicher. Was viel zur persönlichen Sicherheit auf dem Velo beiträgt ist eine etwas defensivere Fahrweise. Wer Rücksicht nimmt, der hat weniger heikle Situationen. Und das kostet keine Millionen.
    • You will not be able to use your remote control. 24.06.2019 16:32
      Highlight Highlight Keine Ahnung, wo du wohnst, aber in vielen Städten gibt es viele Orte, wo eine 'defensivere Fahrweise' überhaupt nichts zur 'Sicherheit auf dem Velo' beiträgt.

      Ich werde mich leider nie mehr sicher fühlen, wenn ein Lastwagen mit weniger als einem Meter Abstand überholt.
    • vpsq 24.06.2019 22:32
      Highlight Highlight Ich fahre Sommer wie Winter mit dem Velo. Mein Arbeitsweg 25-30km, dabei muss ich zig mal an vielbefahrenen Strassen die Seite wechseln, mich mühsam und gefährlich einfädeln und oft auf den Goodwill eines Autofahrer hoffen mir den Vortritt zu lassen- sonst stehe ich da und komme nicht weiter.. Zum Glück gibt es diese Autofahrer, die meisten aber schauen dich doof an und wollen auf keine Fall ein paar Sekunden Zeitverlust opfern um kurz anzuhalten..
    • nach gang 25.06.2019 00:43
      Highlight Highlight Besonders auf der Seetalstrasse, wenn man auf einem Meter eingeklemmt zwischen 40 Tönner und Seetalbahn Velofahren muss. Eine falsche Bewegung und dann war's das auch schon mit Leben und Gesundheit.
  • Basubonus 24.06.2019 15:19
    Highlight Highlight Nach dem viel und überall propagierten Verursacherprinzip würde das dann ja wohl mit sich bringen, dass Velofahrer an den Kosten beteiligt werden?

    zB mit Wiedereinführung von Nummernschildern? Vielleicht gleich analog Töfflis, sodass Velorowdies (die es halt leider Gottes gibt, man gehe mal in eine x-beliebige Fussgängerzone...) identifizierbar würden und besser sanktioniert werden könnten? (Zweites Stichwort: Veloparkier-Chaos überall)

    Ich weiss, ein Tagtraum...
    • Ritiker K. 24.06.2019 23:38
      Highlight Highlight Die zahlen schon jetzt. Velofahrende sind Steuerzahlende und die Gemeindestrassen werden aus den ordentlichen Steuern bezahlt.
    • Posersalami 24.06.2019 23:57
      Highlight Highlight Du scheinst tatsächlich zu träumen. In der Realität bezahlen Velofahrer nämlich Steuern, über welche die Gemeinde- und Kantonsstrassen bezahlt werden. Ich fahre nicht mit dem Auto, wieso habe ich keine Velowege, die genau so komfortabel und sicher sind wie Autostrassen?

      Ich will mindestens 2m breite Velowege, mit Gegenverkehr 4m und an Kreuzungen eine Entflechtung, Über- oder Unterführungen oder mindestens eine eigene Ampelschaltung. Fahr mal mit dem Velo durch Zürich wenn du dich traust du Held, von Schwammendingen in die Binz. Viel Spass dabei!
  • papperlapapp 24.06.2019 14:59
    Highlight Highlight Jaja, noch mehr Regulierung. Wir ertrinken ja heute schon darin. Soll keiner sagen dass er im normalen Verkehr noch alles schnallt was markiert und signalisiert ist. In Deutschland gab es vor ein paar Jahren den Versuch alle Signale und Markierungen zu entfernen in einer 20000 Stadt. Alle müssen auf alle schauen. Resultat war so krass gut, dass man vermuten muss, dass das einigen Personen welche vom Regulieren Leben das einfach unter den Tisch wischen.... Die gleiche Diskussion gabs bei der Einführung der Kreisel, heute stört sich niemand mehr daran...
    • Magnum 24.06.2019 16:01
      Highlight Highlight Der Strassenverkehr ist nun einmal ein System mit hoher Regulierungsdichte. Und wenn jemand meint, sich nicht an Regeln halten zu müssen, knallt es eher früher als später. Angesichts des Verhaltens sehr vieler Verkehrsteilnehmer (das vom Charakter und nicht vom Fahrzeug abhängt) zweifle ich dringend daran, dass weniger Regeln nicht zu einem Faustrecht führen müssten, dem die schwächsten Verkehrsteilnehmer zum Opfer fallen - also Alte und Kinder zu Fuss zuerst. Das kann wohl kaum der Sinn der Übung sein.
      Regeln im Verkehr schaffen Sicherheit bezüglich des Verhaltens anderer.
    • Pointer 24.06.2019 16:15
      Highlight Highlight Naja, mit Kreiseln kann man es auch übertreiben. Weniger wäre manchmal mehr.
  • Bio Zitronensaft 24.06.2019 14:48
    Highlight Highlight Und:
    (Wir) Velofahrer müssen endlich alle einsehen, dass wir uns zu 100% an die geltende Verkehrsordnung zu halten haben. Die Welt ist (leider) keine Veloautobahn ohne Ampeln und wird sie auch nie sein.
    Da können die Veloextremen vom VCS so lange zwängelen wie sie wollen. Der Platz ist beschränkt. Es geht nur miteinander.
    • Pointer 24.06.2019 16:17
      Highlight Highlight Ja, damit würde wohl dem Grossteil des Aggressionspotentials der Nährboden entzogen.
    • Joe Smith 24.06.2019 16:53
      Highlight Highlight Richtig, der Platz ist beschränkt. Warum wird dann von der Verkehrspolitik konsequent das Verkehrsmittel bevorzugt, das mit Abstand am meisten Platz frisst?

      Und:
      Autofahrer müssen endlich alle einsehen, dass sie sich zu 100% an die geltende Verkehrsordnung zu halten haben. Die Welt ist keine Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.
      Da können die Autoextremen vom TCS und ACS so lange zwängelen wie sie wollen.
    • Bio Zitronensaft 24.06.2019 17:23
      Highlight Highlight Ja genau Joe Smith

      Deshalb fahren Autofahrer auch ständig über rot, nutzen mal schnell das Trottoir, fahren auf der entgegengesetzten Spur, alkoholisiert, ohne Licht oder blinken selten...

      Wenn ich so Autofahren würde, wie manch Andere Velo, wäre ich mein Billett innerhalb von einer Woche los...

      Ja, das Auto braucht (zu) viel Platz und ich werde auf dem Velo auch nicht gerne zwischen Lastwagen eingeklemmt, aber wie gesagt, es hat den Platz den es hat und die Regeln die nötig sind.

      Alle sollten sich daran halten, das würde schon viel helfen. Weitere (realistische) Massnahmen auch gerne.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 24.06.2019 14:40
    Highlight Highlight Wer das bezahlen soll? Selbstverständlich die Autofahrer! Denn Velowege braucht es nur wegen den Autos, die das Velofahren so gefährlich machen, dass auch ich mein Kind nicht quer durch Zürich radeln liesse. Sonst sind doch auch immer alle fürs Verursacherprinzip!
    • Magnum 24.06.2019 15:26
      Highlight Highlight Der Bau von kommunalen und kantonalen Strassen wird in der Schweiz aus allgemeinen Steuereinnahmen finanziert.

      Es gibt keinen Grund, von diesem Grundsatz bei der Erstellung von Velo-Infrastruktur abzuweichen. Weder in Form einer selektiven Belastung von Autofahrenden noch in Form einer Velo-Vignette für 50 Franken. Zumal die beiden Gruppen Autofahrende und Velofahrende keinesfalls trennscharf sind.
    • sunshineZH 24.06.2019 15:28
      Highlight Highlight Gerüchte sagen auf dem Land hat es weniger Auto und es seie für Kinder weniger Gefährlich als in der Stadt...aber was weiss ich schon🤷‍♂️
    • Posersalami 25.06.2019 00:02
      Highlight Highlight @ Magnum: Ich zahle gerne 50 Franken im Jahr für einen Aufkleber, wenn ich dann auch eine so komfortable Struktur aus Schnellstrassen bekomme fürs Velo!

      Denk mal drüber nach.
  • Magnum 24.06.2019 14:38
    Highlight Highlight Die Anforderungen an ein ernst zu nehmendes Velonetz steigen mit den aktuell grassierenden E-Trottis nochmals, denn diese sollen laut ASTRA auf den Velostreifen fahren.

    Verkehrsplaner, die diese Berufsbezeichnung verdienen, sind sich einig:
    - Velostreifen müssen breit genug sein, dass Velofahrende einander überholen können, ohne deshalb dem motorisierten Fliessverkehr in die Quere zu kommen.
    - Menschen von 8-88 Jahren müssen sicher auf Velostreifen fahren können.

    Beide Punkte sind im Moment in der Schweiz reines Wunschdenken. Wenn der Modalsplit vom Velo steigen soll, muss investiert werden.
    • Driver7 24.06.2019 15:26
      Highlight Highlight Velostreifen müssen breit genug sein, dass Velofahrende einander überholen können, ohne deshalb dem motorisierten Fliessverkehr in die Quere zu kommen. --> Würde schon viel bringen wenn E-Bike-Fahrer die Verkehrsregeln einhalten (Seitenblick, Handzeichen beim überholen) und auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten. Eigene Erfahrung an einem Fussgängerstreifen den ich täglich Überquere: von 10 E-Biker sehen mich 2 (halten aber nicht an) und 8 schauen nur nach vorne bzw unten.
    • Asho 24.06.2019 15:41
      Highlight Highlight Das Hauptproblem ist doch, dass die meisten Dörfer und Städte in den grundzügen vor 100-200 Jahren gebaut wurden. Dementsprechend breit (oder eben nicht) sind die Strassen. Ich bin nur mit ÖV/Velo unterwegs, habe nicht mal den Führerschein. Dennoch ist auch für mich klar, dass man wichtige Verkehrachsen & -knoten nicht einfach für die Autos sperren kann. Mir fehlen daher oftmals umsetzbare Vorschläge. Die Langstrasse in Zürich ist gefühlt 7-8m breit, ich habe auch keine Idee wie man ÖV, Auto und Velo angemessen entflechten könnte.
    • Posersalami 25.06.2019 00:03
      Highlight Highlight Es braucht als Minimum eine 2m breite Fahrbahn pro Richtung. Wenn es ein Veloweg ist wo man zügig fahren kann, dann sollten es 2.5m sein pro Richtung. Dann kann man gefahrlos überholen. Alles andere ist unbrauchbar.
  • derEchteElch 24.06.2019 14:26
    Highlight Highlight „Prinzipiell sollen für Velos eigene Wege oder zumindest Fahrstreifen umgesetzt und unterhalten werden.“

    Die gibt es schon sofern möglich.

    „und beim Überholen müssten Fahrzeuge einen Abstand von mindestens anderthalb Metern einhalten.“

    Dazu müssten Velofahrer erst einmal aufhören, nebeneinander zu fahren (ist nämlich verboten). 1.5m sind utopisch, ausser wir reissen paar Häuser ab und bauen breitere Strassen.

    Sowieso: Bevor der VCS neue Regeln für den Strassenverkehr fordert, sollen die zuerst dafür schauen, dass ihr Klientel die aktuell geltenden Regeln einhalten!
    • Evan 24.06.2019 15:32
      Highlight Highlight "Die gibt es schon sofern möglich."

      Nein gibt es nicht.

      "Dazu müssten Velofahrer erst einmal aufhören, nebeneinander zu fahren"

      Falsch, es braucht eine Infrastruktur, die ein nebeneinander fahren und überholen erlaubt.
    • kobL 24.06.2019 15:37
      Highlight Highlight 1. Nicht überall und sehr lückenhaft oder nur für den Freizeitverkehr geeignet.

      2. Nebeneinder fahren ist auf Nebenstrassen erlaubt, solange der Verkehr nicht behindert wird.
      Und nein, 1.5m sind nicht utopisch. Deutschland, Spanien usw. haben diese Regel. Man kann einem Velofahrer auch mal ein paar Sekunden hinterher fahren, bis es sicher ist zum überholen.

      3. Der VCS ist nicht zuständig dafür, sondern die Polizei. Und mit dieser Logik dürfte kein Meter Autobahn mehr gebaut werden. Vor ein paar Wochen wurde z.b. in St. Gallen mehr als 12% aller Fahrzeuge geblitzt in einer Autobahnbaustelle
    • Maragia 24.06.2019 16:46
      Highlight Highlight Ab einer Gruppe von rund 10 Fahrern ist es sogar Pflicht nebeneinander zu fahren, damit die Autos schneller überholen können. Leider wissen dies auch viele nicht
  • Sandromedar 24.06.2019 14:24
    Highlight Highlight ZÜRI AUTOFREI
    • sunshineZH 24.06.2019 15:29
      Highlight Highlight Sandromedar AB AUFS LAND
  • Pointer 24.06.2019 14:17
    Highlight Highlight Wenn man als Besitzer pro Velo, sagen wir mal, jährlich 50 Franken Veloverkehrsförderungsabgabe zahlen müsste, käme schnell ein hübsches Sümmchen für ein Radwegnetz zusammen.
    • Magnum 24.06.2019 14:35
      Highlight Highlight 1. Der Bau von Strassen (Ausnahme: Autobahnnetz und Kantonsstrassen mit überregionaler Bedeutung) wird in der Schweiz aus allgemeinen Steuereinnahmen der Kommunen und Kantone finanziert.
      2. Velofahrende zahlen durchaus Steuern.
      3. Eine zusätzliche, finanzielle Belastung von Velofahrenden verbietet sich aus den Punkten 1 und 2.
      4. Die Autobahnvignette als Flatrate zur Autobahn-Nutzung kostet CHF 40.- im Jahr. Du schlägst hier für Velofahrende eine um 25% höhere Abgabe vor. Daher erlaube ich mir die Frage: Ist das Dein voller Ernst, und muss ich das ernst nehmen? Fällt mir schwer.
    • NotWhatYouExpect 24.06.2019 15:01
      Highlight Highlight Warum pro Velo? Ich kann ja nicht mit meinen 3 Velos gleichzeitig Fahren und die Strasse benutzten.
    • Pointer 24.06.2019 15:29
      Highlight Highlight @Magnum: Du musst das mit den Motorfahrzeugsteuern vergleichen, nicht mit der Autobahnvignette. Velos, sollten wie alle anderen Fahrzeuge auch selbst direkt einen Beitrag zur Infrastruktur zahlen. Ein gutes Velowegnetz, geht auch ins Geld, da sind 50 Franken wohl noch fast geschenkt.

      @NotWhatYouExpect: Wechselschilder fürs Velo? Was, wenn du die anderen 2 ausleihen willst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 24.06.2019 14:14
    Highlight Highlight vor allem braucht es eine Entflechtung mit eigenen (!) Strassen. Der Meter Velospur am Strassenrand mag nett sein wenn es überhaupt nicht anders geht. Aber als Grundsatz viel zu gefährlich und überhaupt nicht ausreichend. Man stelle sich vor was auf den schmalen Streifen los ist wenn mal wirklich viele Menschen Velo fahren!

    Über- und Unterführungen oder eine Ampelschaltung extra für Velos ist zudem absolut Pflicht - an JEDER Kreuzung.
    • derEchteElch 24.06.2019 14:31
      Highlight Highlight „Man stelle sich vor was auf den schmalen Streifen los ist wenn mal wirklich viele Menschen Velo fahren“

      Tja, dann fahren eben alle schön hintereinander, wie die Auto- und Motorradfahrer in der Rush-Hour am Montagmorgen auch.

      „oder eine Ampelschaltung extra für Velos ist zudem absolut Pflicht“

      Was bitte schön stellt einen „Velofahrer“ zu einem privilegierteren Menschen als alle anderen.
    • Madison Pierce 24.06.2019 14:35
      Highlight Highlight Leider fehlt dafür in unseren engen Städten häufig der Platz. Aber es stimmt schon. Das Velo muss als eigenständiges Verkehrsmittel angesehen werden und nicht wahlweise als langsames Auto oder schneller Fussgänger.

      Schon nur bessere Ampelschaltungen würden viel bringen. In Groningen macht man zum Beispiel gute Erfahrungen mit einer Grünphase für Radfahrer aus allen Richtungen. Sieht aus wie in Italien, aber scheint zu funktionieren. :)

      https://groningenfietsstad.nl/en/green-light-for-all-cyclists-how-does-it-work/
    • sunshineZH 24.06.2019 15:31
      Highlight Highlight @Madison Pierce Wenn die Ampelschaltung auch für Autos optimiert wird bin ich voll dabei! Aber das will die Stadt nicht 😄
    Weitere Antworten anzeigen
  • MarGo 24.06.2019 14:11
    Highlight Highlight "der rechteste Meter gehört den Velofahrern und überholt werden darf nur mit Mindestabstand von 1,50m"

    hmm... da brucht ganz schö breiti Strosse...
    • vpsq 24.06.2019 14:19
      Highlight Highlight Oder der Autofahrer muss halt warten bis es genug Platz hat. ;)
    • Pointer 24.06.2019 14:19
      Highlight Highlight ja, wenn der VCS das Geld für 2 Meter breite Velospuren aufbringt, können wir das gerne so umsetzen!
    • jjjj 24.06.2019 14:32
      Highlight Highlight nö, einfach weniger Spuren für den MIV...
    Weitere Antworten anzeigen
  • mikel 24.06.2019 14:09
    Highlight Highlight Es wäre schön wenn diese meiner Meinung nach wichtige Fortschritte so umgesetzt würde. Es wären endlich konkrete Schritte und nicht nur nette Worte, die wir ja in der Klimadebatte oft genug gehört haben. Aber so wie ich unseren Polit-Alltag kenne, wird das Ganze wohl zerrissen werden. Back to normal...

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