Hier lebten einst 300 Menschen – so sieht es heute in Blatten aus
Vor einem Jahr, am 28. Mai 2025, verschwand Blatten.
Um 15.24 Uhr brach ein grosser Teil des Birchgletschers ab und begrub an diesem Mittwoch rund 90 Prozent der Gemeinde unter sich. Die Häuser, die die Geröll- und Eislawine überstanden, gingen schnell im See unter, den die Lonza bildete, die vom Schuttkegel gestaut wurde.
Ein Mann, ein 64-jähriger Schafzüchter, verlor dabei sein Leben. Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner des 300-Seelen-Dorfes wurden in den Tagen vor der Naturkatastrophe evakuiert. Viele von ihnen mussten in den umliegenden Dörfern darauf warten, bis der Berg kam und ihre Heimat unter sich begrub.
Schon 100 Tage nach dem Bergsturz stellten die Walliser Behörden einen Plan für den Wiederaufbau Blattens vor. Noch gibt es aber immer Bewegung am Berg und das Bergdorf liegt weiter unter mehreren Millionen Tonnen Schutt begraben. Wie es heute in Blatten aussieht, siehst du im Video:
(hde)
