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Das ist Blatten ein Jahr nach der Katastrophe

Video: watson/Emanuella Kälin

Hier lebten einst 300 Menschen – so sieht es heute in Blatten aus

28.05.2026, 06:1028.05.2026, 06:10

Vor einem Jahr, am 28. Mai 2025, verschwand Blatten.

Um 15.24 Uhr brach ein grosser Teil des Birchgletschers ab und begrub an diesem Mittwoch rund 90 Prozent der Gemeinde unter sich. Die Häuser, die die Geröll- und Eislawine überstanden, gingen schnell im See unter, den die Lonza bildete, die vom Schuttkegel gestaut wurde.

Ein Mann, ein 64-jähriger Schafzüchter, verlor dabei sein Leben. Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner des 300-Seelen-Dorfes wurden in den Tagen vor der Naturkatastrophe evakuiert. Viele von ihnen mussten in den umliegenden Dörfern darauf warten, bis der Berg kam und ihre Heimat unter sich begrub.

Schon 100 Tage nach dem Bergsturz stellten die Walliser Behörden einen Plan für den Wiederaufbau Blattens vor. Noch gibt es aber immer Bewegung am Berg und das Bergdorf liegt weiter unter mehreren Millionen Tonnen Schutt begraben. Wie es heute in Blatten aussieht, siehst du im Video:

Video: watson/Emanuella Kälin

(hde)

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69 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Dr. Rodney McKay
28.05.2026 06:22registriert September 2024
„Schon 100 Tage nach dem Bergsturz stellten die Walliser Behörden einen Plan für den Wiederaufbau Blattens vor.“

Spätestens seit dem 01. Januar 2026 ist nichts was in diesem Kanton passiert noch irgendwie überraschend. Nur weil ein paar wenige etwas wollen, soll der Staat und die Versicherungen nun Millionen in die Hand nehmen, damit in einigen Jahrzehnten wieder das selbe passieren könnte? Es ist einfach nur Gaga.
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rodolofo
28.05.2026 06:43registriert Februar 2016
Ich möchte auf keinen Fall das Leid der Einen gegen das Leid der Andern ausspielen!
Aber denkt im (auch im Zusammenhang mit der 10-Millionen-Schweiz-Inititative) auch mal jemand an die Millionen von Menschen, die auf dieser Welt jedes Jahr alles verlieren, wenn sie von Naturkatastrophen, wie Überschwemmungen, Dürren, Brände und Erdbeben verlieren? Viele dieser Naturkatastrophen sind direkte Folgen der menschlichen Gier, mit Raubbau und Abholzung, so dass dann die Naturgewalten den ungeschützten Boden angreifen und errodieren. Andere, wie Blatten, sind wohl indirekte Folgen via Klimawandel...
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Raketenwissenschaftler
28.05.2026 07:14registriert Januar 2023
Man könnte in Blatten einen Lehrpfad anlegen, wo man die Folgen und Ursachen des Klimawandels aufzeigt. Das wäre günstiger und sinnvoller als der Wiederaufbau.
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