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Crans-Montana: 37 Missionen von Regahelikoptern nach Brandkatastrophe

37 Missionen von Regahelikoptern nach Brandkatastrophe am 1. Januar

21.04.2026, 11:4321.04.2026, 11:43

Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS in der Silvesternacht hat die Rega acht Rettungshelikopter aus sechs Kantonen sowie drei Ambulanzjets mobilisiert. Insgesamt führten ihre Helikopter 37 Transporte von Schwerverletzten durch, während die Ambulanzflugzeuge 31 Personen innerhalb der Schweiz und ins Ausland verlegten.

Le nouvel helicoptere appareil de type Airbus H145 D3 de sauvetage de la REGA arrive pour atterrir devant sa base renovee, a l'occasion d'une visite presse afin de presente sa base renovee e ...
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana gab es 37 Missionen von Regahelikoptern.Bild: keystone

Der erste Ambulanzjet der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) startete bereits am Neujahrstag kurz nach 9 Uhr in Richtung Wallis, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht 2025 hervorgeht. Alarmiert worden war die Rega in der Neujahrsnacht durch die Walliser Kantonale Rettungsorganisation (KWRO). Für die Rega sind die Feiertage zum Jahresende ohnehin eine besonders intensive Zeit.

Der Einsatzplan für einen Massenanfall von Schwerbrandverletzten sieht unter anderem vor, die Intensivkapazitäten der Schweizer Spitäler zu überprüfen und Kontakt mit dem Brandverletztenzentrum in Hamburg (D) aufzunehmen. In einem zweiten Schritt wurden Patientinnen und Patienten in spezialisierte Kliniken in ganz Europa verlegt.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde jede Person an Bord der Ambulanzjets von einem medizinischen Team betreut, bestehend aus einer Pflegefachperson für Intensivmedizin und einem Flugarzt. Täglich fanden mehrere Flüge mit mehreren Patienten an Bord statt, was den Einsatz zusätzlichen Bordpersonals erforderte.

Positives Ergebnis

Wie bereits Anfang Februar mitgeteilt, war die Rega im vergangenen Jahr insgesamt stark gefordert. 2025 profitierten insgesamt 13'168 Personen im In- und Ausland von ihren Dienstleistungen, was einem Anstieg von 2,5 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Die Einsatzzentrale koordinierte 20'463 Missionen – durchschnittlich 56 Einsätze pro Tag.

Die Rettungsorganisation schloss das Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis von 56,5 Millionen Franken ab. Per 31. Dezember 2025 zählte sie 3,7 Millionen Gönnerinnen und Gönner, deren Beiträge sich auf rund 149 Millionen Franken beliefen und damit 63 Prozent der Kosten deckten. Der Rest wird durch Versicherungen finanziert. (hkl/sda)

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