Schweiz
Wallis

Zermatt verzeichnete trotz schwierigem Jahr 2015 mehr Logiernächte

Zermatt verzeichnete trotz schwierigem Jahr 2015 mehr Logiernächte

03.02.2016, 19:5904.02.2016, 08:06
Zermatt hat bei den Übernachtungen zugelegt.
Zermatt hat bei den Übernachtungen zugelegt.
Bild: KEYSTONE

Der Walliser Ferienort Zermatt hat im 150. Jubiläumsjahr der Matterhorn-Erstbesteigung gute Besucherzahlen erzielt. Trotz dem schwierigen Umfeld im Tourismus 2015 verzeichnete Zermatt 0,78 Prozent mehr Logiernächte als im Vorjahr.

«Wir trotzen der Krise, schreiben immer noch schwarze Zahlen und können unseren Vorsprung noch ausbauen», wurde der Zermatter Kurdirektor Daniel Luggen am Mittwoch in einer Medienmitteilung anlässlich der 81. Generalversammlung von Zermatt Tourismus zitiert.

Im 2015 feierte Zermatt 150 Jahre Erstbesteigung des Matterhorns mit zahlreichen Anlässen wie einem Freilichttheater vor der Kulisse des berühmtesten Bergs der Alpen. Auch dieser Event soll weiter aufgebaut werden. Zudem durfte sich Zermatt 2015 über den Tourismuspreis «Milestone» freuen.

Triumph und Tragödie am Matterhorn

1 / 22
Triumph und Tragödie am Matterhorn
Bildmontage: Die sieben Alpinisten vor ihrem Schicksalsberg. Peter Taugwalder senior, Michel Croz, Charles Hudson, Lord Francis Douglas, Douglas R. Hadow, Edward Whymper und Peter Taugwalder junior (von links nach rechts).
quelle: photopress-archiv / str
Auf Facebook teilenAuf X teilen

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Die Situation von Freiburg ist einzig­ar­tig und heikel»
Das Journal des Freiburger Staatsarchivars Tobie de Raemy während der ersten beiden Jahre des Ersten Weltkrieges erlaubt einen besonderen Blick auf die damaligen Spannungen zwischen der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz. Exemplarisch dafür stehen die Tumulte am Freiburger Bahnhof bei der Durchfahrt von Verwundetentransporten aus Deutschland und Frankreich.
Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges und der Mobilisation der Schweizer Armee Anfang August 1914 ergriff der damalige Freiburger Staatsarchivar Tobie de Raemy (1864–1949) die Gelegenheit, alles, was er jeden Tag sah und hörte, aufzuschreiben. Er glaubte, dass seine Aufzeichnungen eines Tages nützlich sein könnten, um das Leben in Freiburg während des Kriegs zu beschreiben. Er wollte indessen nicht die grossen offiziellen Neuigkeiten festhalten, sondern die «kleinen Begebenheiten des Alltags, das Leben in seinen spontanen Momenten, das private Leben in all seinen Details», denn auch daraus bestehe die Geschichte eines Landes.
Zur Story