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Analverkehr und Transsexualität: SVP-Nationalrätin will «schändliche Broschüre» verbieten
Die Broschüre der Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz richtet sich an 12- bis 18-Jährige und klärt über Lecktücher und Sexspielzeuge auf. Das sei nicht altersgerecht, moniert der Verein Schutzinitiative und fordert, das 60-seitige Werk in den Schulen zu verbieten.

Für die NZZ liest sie sich wie eine «Anleitung zum Porno». Bald muss sich der Bundesrat äussern zur Aufklärungsbroschüre «Hey You» der Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz; die Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog verlangt Auskunft. Jetzt geht die Kontroverse, über die zuerst «20 Minuten» berichtete, in die nächste Runde: Der Verein Schutzinitiative – Herzog ist Vorstandsmitglied – fordert die Kantone in einem Brief auf, die «schändliche» Broschüre an den Volksschulen zu verbieten. Gerichtet ist das Schreiben an alle Erziehungsdirektorinnen und -direktoren sowie an die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).

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