«Es hat noch nie so viele VIP's mit Schutzverpflichtungen am WEF gehabt wie 2026»
Wegen der Teilnahme von US-Präsident Donald Trump am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hat sich eine rekordhohe Zahl an VIP's angekündigt. Dies hat Auswirkungen auf die Sicherheit: Noch nie mussten die Einsatzkräfte so viele geschützte Personen bewachen.
Trumps Teilnahme führe zu einem riesigen Teilnehmerinteresse, sagte der Gesamteinsatzleiter Walter Schlegel am Freitag vor den Medien in Davos. Es hätten noch nie so viele VIP's mit Schutzverpflichtungen am WEF teilgenommen wie heuer.
Insgesamt reisen 123 Personen mit einem Schutzstatus nach Davos, so Schlegel. 400 Gäste, darunter 64 Staatschefs, geniessen völkerrechtlichen Schutz und erfordern entsprechende Massnahmen.
Ausserdem dürfte Trump für zusätzliche Kundgebungen in der ganzen Schweiz sorgen. Diese Demonstrationen würden viel Zusatzaufwand bedeuten, betonte der Kommandant der Bündner Kantonspolizei. Im Einsatz stehen alle Kantonspolizeien der Schweiz sowie der grösseren Städte und des Fürstentums Liechtenstein. Die Armee unterstützt die Polizei mit bis zu 5000 Angehörigen.
Vier Bundesräte planen am WEF über 40 bilaterale Treffen
Bundespräsident Guy Parmelin wird am Dienstag das World Economic Forum 2026 in Davos eröffnen. Die vier am Forum teilnehmenden Bundesräte planen mindestens 40 bilaterale Treffen, wie die Bundeskanzlei am Freitag mitteilte.
Am World Economic Forum (WEF) 2026 werden auch die Bundesräte Ignazio Cassis und Martin Pfister sowie Bundesrätin Karin Keller-Sutter teilnehmen. Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), werde das WEF-Jahrestreffen nutzen, um zentrale wirtschafts- und handelspolitische Anliegen der Schweiz mit Amtskolleginnen und -kollegen zu diskutieren.
Cassis werde bei seinen bilateralen Treffen den Schwerpunkt auf die aktuelle geopolitische Lage legen, insbesondere auf die Entwicklungen in der Ukraine und im Nahen Osten. Bei Keller-Sutter stünden Gespräche mit Finanzministerinnen und Finanzministern sowie internationale Finanz- und Steuerfragen auf dem Programm. (sda)
