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WEF-Präsident Hoffmann erwartet keine «Wunder» von Trump

WEF-Präsident Hoffmann erwartet keine «Wunder» von Trump

15.01.2026, 13:4615.01.2026, 14:48

Der neue Co-Präsident des World Economic Forum (WEF), André Hoffmann, hat keine grossen Erwartungen an den Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim WEF-Treffen in Davos kommende Woche. Er wisse zwar nicht, was Trump sagen wolle, aber «ich erwarte grundsätzlich keine Wunder», sagte der Roche-Erbe im Gespräch mit der «Handelszeitung».

Andre Hoffmann, Swiss businessman and philanthropist, heir of Hoffmann-La Roche, addresses a panel session during the Geneva Day in the House of Switzerland, during the 51st annual meeting of the Worl ...
André Hoffmann, der neue Co-Präsident des WEF.Bild: KEYSTONE

Es ist das erste Interview Hoffmanns in seiner Funktion als Co-Präsident des Stiftungsrates des WEF. Er hatte den Posten im Sommer gemeinsam mit Blackrock-Gründer Larry Fink übernommen. Einen Eklat fürchtet er nicht, obwohl er Trump einmal als «korrupten alten Mann» bezeichnet hatte.

«Das WEF begrüsst es sehr, dass der Präsident der grössten Weltmacht nach Davos kommt», so Hoffmann. «Wenn wir einen echten Spirit of Dialogue haben wollen, dann müssen verschiedene und wichtige Stimmen dabei sein», so der neue WEF-Chef.

Hoffmann stellt in Abrede, dass wegen Trump das Programm des WEF geändert wurde, und dass woke Themen gestrichen wurden. «Nein, das stimmt nicht. Das Programm stand, lange bevor klar war, dass die USA mit einer grossen Delegation anreisen werden.» Und es habe auch nie eine Anfrage gegeben, das Programm zu ändern.

Nach dem erzwungenen Abgang von WEF-Gründer Klaus Schwab sieht Hoffmann bei der Organisation WEF selbst keinen grossen Reformbedarf, auch nicht im Stiftungsrat. Die Jahrestagung des WEF werde in Davos bleiben – darin sei er sich mit Larry Fink einig.

Auch Reformen beim WEF als Organisation an sich seien nicht in Sicht. «Im Moment bleibt alles, wie es ist.» Wichtig sei vor allem die inhaltliche Arbeit. Und neben dem Treffen in Davos sollen auch die anderen Anlässe im Jahr an Relevanz gewinnen.

Nach dem abrupten Abgang von Klaus Schwab wird der WEF-Gründer keinen Abschied auf der grossen Bühne in Davos erhalten. «Wir werden den Gründer des Forums würdevoll verabschieden, das holen wir nach. Aber nicht im Januar.» (dab/sda/awp)

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Was halten die Amis von einer gewaltsamen Einnahme Grönlands? Nicht viel
Es hätte ein klärendes Treffen werden sollen. Doch das Bild des dänischen Aussenministers Lars Løkke Rasmussen, der nach dem Meeting mit US-Vize Vance und US-Aussenminister Rubio erst mal eine Zigarette braucht, spricht Bände. Zwischen Dänemark, Grönland und den USA existieren noch immer fundamentale Meinungsverschiedenheiten.
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