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Jetzt kommt er doch noch, der grosse Schnee 



Skiers in action on a ski slope, in the Ski resort of Leysin in the western Swiss Alps, Switzerland, Tuesday, January 5, 2016. The snow has finally arrived with the new year after mild temperatures at the end of 2015. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

In Leysin in den Waadtländer Alpen sind die Pistenverhältnisse gut.
Bild: KEYSTONE

Nach den schneearmen Zeiten zu Beginn des Winters und über Weihnachten werden die Skigebiete nun mit grossen Schneemengen eingedeckt. Am Donnerstag erfasst uns aus Westen eine aktive Störungszone, die zum einen kräftige Niederschläge bringt, zum anderen auch den Wind böig auffrischen lässt.

In den darauffolgenden Tagen erreicht uns in unregelmässigen Abständen schubweise Feuchtigkeit – in den Bergen gibt es daher viel Neuschnee und eine zunehmend grosse Lawinengefahr. Zudem deutet einiges daraufhin, dass es ab Mitte nächster Woche auch im Flachland zunehmend winterlicher werden dürfte.

«ErdmannliBob» meint:

Umsatzeinbruch bei den Seilbahnen 

Die Schweizer Bergbahnen haben einen katastrophalen Saisonstart erlebt. Bei dem markanten Umsatzrückgang von über 11 Prozent ist laut dem Verband der Schweizer Seilbahnbranche noch zusätzlich zu berücksichtigen, dass bereits die Vergleichsperiode vor einem Jahr wegen des sehr späten Wintereinbruchs klar unterdurchschnittlich gewesen war.
Zwar sei der erste Schnee laut dem Communiqué bereits im November gefallen. Danach sei es jedoch aussergewöhnlich mild gewesen und im Alpenraum sei bis Ende Jahr praktisch kein Niederschlag mehr gefallen. (whr/sda)

Am meisten Niederschlag erwarten die Meteorologen im Wallis sowie in den Waadtländer und Fribourger Alpen, hier kann es in höheren Lagen zwischen 30 und 50 cm Neuschnee geben.

Am Alpennordhang zwischen dem Berner Oberland und dem Alpstein sowie in den westlichen Landesteilen dürften zwischen 10 und 30 Millimeter Niederschlag fallen. Das ergibt hier in Lagen ab 1200 bis 1400 Metern zwischen 10 und 30 cm Neuschnee. Weniger Niederschlag gibt es im Tessin und Graubünden.

Viel Neuschnee bis Mitte Januar in den Bergen

Am Donnerstag fällt aber nicht nur teilweise kräftiger Niederschlag, auch der Wind wird zum Thema. Besonders im zentralen und westlichen Mittelland sind Windböen von maximal 50 bis 70 km/h zu erwarten. Im östlichen Mittelland ist der Wind etwas schwächer. Auf den Bergen muss man teilweise mit Windspitzen von über 100 km/h rechnen. Auf den höheren Berggipfeln sind vereinzelt auch Orkanböen möglich.

In den kommenden Tagen geht es sehr unbeständig und immer wieder nass weiter. In den Bergen kommt vor allem am Alpennordhang viel Neuschnee zusammen – bis Ende nächster Woche sind in den West- und Nordalpen Neuschneemengen von über einem Meter möglich. (whr)

So freuen sich die Schweizer Instagramer über den ersten Schnee

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