Schweiz
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Selten war's in diesem Winter so kalt wie heute – Sorge um Obstbäume wächst



Ja, es ging heute Morgen nicht nur dir so: Es war ein frostiges Erwachen. In weiten Teilen der Schweiz wurden Temperaturen im Minusbereich verzeichnet. SRF Meteo schreibt auf Twitter, dass es in diesem Winter im Flachland selten so kalt war wie am heutigen Morgen.

Die Bise ist zwar schwächer geworden, die einfliessende Luft aber noch etwas kälter. Grund dafür sei, dass es heute weniger Hochnebel habe, so Meteonews auf Twitter. Und die Sorge um die früh blühenden Pflanzen steigt.

Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, sinken die Temperaturen in den kommenden zwei Nächten erneut verbreitet unter den Gefrierpunkt. So werden meist zwischen etwa -5 und -1 Grad erwartet.

Frostige Nächte sind Ende März nicht so aussergewöhnlich, allerdings ist die Vegetation nach dem milden Winter schon weit fortgeschritten, so dass insbesondere die Birn- und Kirschbäume kurz vor der Blüte stehen. Aprikosen- und Pfirsichbäume blühen bereits, die Blüten und damit die nachfolgende Ernte sind dabei gefährdet.

Ob es aber zu Schäden kommt, ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu beurteilen, heisst es in der «Bauernzeitung». Das Steinobst (Kirsche, Aprikose) sei allerdings stärker gefährdet als das Kernobst (Apfel, Birne). Aber:

«Bei Temperaturen unter -5 Grad über mehrere Nächte wäre das aber auch für Kernobst problematisch. Generell sei die Vegetation rund drei Wochen früher gegenüber einem Normaljahr, und rund zwei Wochen gegenüber 2019. Die aktuellen Frostnächte seien somit zwar ein gewisses Risiko, Markus Thali [Präsident der Luzerner Obstbauern] will aber jetzt noch keinesfalls dramatisieren oder von Schäden ausgehen, auch dank dem trockenen Wetter.»

Bauernzeitung.ch

Wie ist das Wetter in den nächsten Tagen?

Tagsüber ist es trotz viel Sonne kühl, so gibt es bis Donnerstag lediglich etwa 6 bis 9 Grad. Erst am Freitag wird es eine Spur milder, dazu wird auch nur noch örtlicher Frost erwartet. (jaw)

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