Schweiz
Wetter

Die aktuelle Wetter-Prognose: In den nächsten Tagen wird es wieder nass

Wir wären bereit für Sommer und Sonne – aber Petrus spielt nicht mit

Nach den einigermassen schönen letzten paar Tagen wären wir eigentlich bereit für Sommer, Sonne und Spass. Doch das lässt auf sich warten. Das Wetter bleibt unbeständig – und die Pegel könnten wieder steigen.
06.06.2024, 12:5006.06.2024, 14:01
Mehr «Schweiz»
Niederschlag-Prognose Schweiz
Fällt das Wochenende ins Wasser? Bis Montagabend wird es gemäss Prognosen wieder nass. Bild: MeteoNews

Da hat man sich in den letzten Tagen bereits wieder an das (einigermassen) schöne Wetter gewöhnt, das Feierabend-Bier konnte bei angenehmen Temperaturen endlich wieder draussen getrunken werden.

Doch mit Friede, Freude, Sonnenschein ist es die nächsten Tage bereits wieder vorbei. Am Donnerstag und Freitag muss in Teilen der Schweiz mit weiteren Gewittern und Schauern gerechnet werden, wie MeteoNews schreibt. Die Sonne wird sich zwar immer wieder zeigen, es lohnt sich aber definitiv, vor der Arbeit (oder dem Feierabend-Bier) noch kurz aufs Wetterradar zu schauen.

Lokal stärkere Schauer seien am Donnerstag vor allem in der Deutschschweiz und im Osten zu erwarten. Am Freitag liegt der «Schwerpunkt vor allem in den Voralpen und über den Bergen, aber auch im Mittelland muss mit Platzregen und Gewittern gerechnet werden».

Steigen die Pegel wieder?

Auch am Wochenende erwartet MeteoNews «teils kräftige Schauer und Gewitter». Es wird aber auch sonnige und trockene Phasen geben, vor allem am Sonntagvormittag «dürfte es vorübergehend recht freundlich sein». Die Wochenend-Aktivitäten sollten also gut geplant werden.

Nach einer vorübergehenden (und definitiv zu kurzen) Trocken-Phase könnte der Regen so auch wieder zu steigenden Pegeln in den Gewässern führen. Die Hochwassergefahr müsse gemäss MeteoNews im Auge behalten werden. Sollten sich die aktuellen Prognosen bewahrheiten, «würde sich die Situation am Wochenende und zu Beginn der neuen Woche wieder deutlich verschärfen», so MeteoNews.

Hochwasserkarte Schweiz
Die aktuelle Hochwasserwarnkarte der Schweiz. Bild: Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Für den Bodensee gilt aktuell die Gefahrenstufe vier (grosse Gefahr) von fünf, für den Rhein Stufe drei (erhebliche Gefahr). Etwas weniger angespannt ist die Lage am Zürich- und Vierwaldstättersee. (ome)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
18 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
burroamoroso
06.06.2024 16:20registriert März 2015
Ich habe 100x lieber 20°C und ein paar Wolken als 35°C und praller Sonnenschein. Somit geniesse ich diese Zeit noch so gut ich kann denn in 10 - 20 Jahren ist das zweite Szenario weitaus wahrscheinlicher.
328
Melden
Zum Kommentar
avatar
Latvietis1101
06.06.2024 14:59registriert Oktober 2023
Zu viele Menschen halten sich an schönen Orten auf, in unserer Zuvielisation, wenn die Sonne lacht. Deshalb bevorzuge ich das Nieselwetter der vergangenen Tage. Freiheit findet weder im Stau noch an überfüllten Seeufern statt.
2511
Melden
Zum Kommentar
18
    Trumps Zollhammer ist ein Booster für die Bilateralen III
    Donald Trump bestraft die Schweiz mit seinen Zöllen härter als die Europäische Union. Für die hiesigen EU-Gegner ist das ein Schock. Und ein Steilpass für das neue Vertragspaket.

    In der Schweiz werden in der Nacht auf Donnerstag einige Leute schlecht geschlafen haben. Als US-Präsident Donald Trump am späten Mittwochabend unserer Zeit seinen Zollhammer auspackte und die Tabelle mit den betroffenen Ländern in die Kamera hielt, dürfte ihnen ein gehöriger Schreck in die Glieder gefahren sein. Denn der Hammer trifft die Schweiz besonders hart.

    Zur Story