Schweiz
Wetter

Kräftige Gewitterfront sorgt für Hagel und 12'000 Blitze in der Schweiz

Kräftige Gewitterfront sorgt für Hagel und 12'000 Blitze in der Schweiz

05.05.2023, 20:5605.05.2023, 21:18

Eine Gewitterfront ist am Freitagnachmittag und frühen Abend über die Schweiz gezogen. Sie brachte starke Windböen und gebietsweise Hagel. Über 12'000 Blitze zählte der Wetterdienst Meteonews und eine Windböe in Luzern von 113 Kilometern pro Stunde.

Der Wetterdienst des Deutschschweizer Radios und Fernsehens, SRF Meteo, zählte sogar rund 16'000 Blitze und beobachtete bis zu zwei Zentimeter grosse Hagelkörner.

Hagelkörner im Kanton Jura
So gross waren die Hagelkörner im Kanton Jura. Bild: twitter/chicken3gg

Zuerst habe es am Nachmittag die Nordwestschweiz getroffen, wo die Temperatur schlagartig um knapp zehn Grad auf etwa 15 Grad gesunken sei, später habe das Gewitter die Zentral- und Ostschweiz heimgesucht mit Sturm- bis Orkanböen, wie SRF twitterte.

«Das Gröbste ist nun durch», hiess es gegen 20.00 Uhr am Freitagabend auf einem Tweet von Meteonews, dem privaten Wetterdienst mit Sitz in Zürich. (dab/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Andi Weibel
05.05.2023 22:53registriert März 2018
Interessant, dass im Jura nicht etwa Münzen als Grössenvergleich neben die Hagelkörner gelegt werden, sondern Zigaretten.
582
Melden
Zum Kommentar
5
Und jährlich grüsst die Blechlawine! So lang waren die Osterstaus am Gotthard seit 1987
Der Stau vor dem Gotthard gehört zu Ostern wie das Eiersuchen. Seit 1987 ist die Blechlawine im Urnerland traurige Tradition – nur die Corona-Pandemie sorgte während zweier Jahre für eine unerwartete Entlastung.
Das Wetter im Tessin über die Osterfeiertage wird bombastisch: Sonnenschein und fast 20 Grad. Kein Prophet, wer voraussagt, dass sie am Gotthard von Mittwoch bis Karfreitag wieder Stossstange an Stossstange stehen werden. Und zwar kilometerlang! Denn wer über Ostern in den Süden will, der muss vor allem eines haben: viel Geduld. Vor dem Gotthard-Strassentunnel gehört der Stau nämlich meist genauso zu den Festtagen wie die Eiersuche oder das «Urbi et orbi» des Papstes.
Zur Story