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Wetter Schweiz: Wintereinbruch führt zu Einschränkungen

Die Strasse zwischen Hospental und Realp im Kanton Uri ist bis auf weiteres wegen Lawinengefahr gesperrt, dies nach den heftigen Schneefallen am Dienstag, 17. Februar 2026 in Hospental. (KEYSTONE/Urs  ...
Der erneute Wintereinbruch hat am Samstag zu Einschränkungen im Strassenverkehr geführt.Bild: keystone

Wintereinbruch in der Schweiz führt zu Gefahr auf der Strasse

14.03.2026, 18:0814.03.2026, 18:08

Der erneute Wintereinbruch hat am Samstag zu Einschränkungen im Strassenverkehr geführt. Der Bund erklärte am Vormittag für weite Teile der Alpen eine erhebliche Gefahr durch starke Schneefälle, für das nordwestliche Tessin galt sogar grosse Gefahr. In den Alpen herrscht zudem grosse Lawinengefahr.

Das bedeutet laut dem Naturgefahrenportal des Bundes, dass im Verkehr mit Behinderungen und erhöhter Unfallgefahr zu rechnen ist – dies beispielsweise durch Schneeverwehungen. Auch können Äste unter der Schneelast abbrechen oder Bäume umstürzen. Gefahrenstufe 3 («erheblich») bedeutet unter anderem, dass sich die Befahrbarkeit der Strassen deutlich verschlechtern kann.

Das Naturgefahrenportal des Bundes zeigte am Samstag zudem eine erhebliche Lawinengefahr in den Waadtländer, Berner und Teilen der Walliser und Tessiner Alpen. Das galt auch für Teile der Innerschweiz und des Kantons Graubünden. Gross ist die Lawinengefahr gemäss dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung gar am Alpenhauptkamm vom Matterhorn bis zum Berninagebiet und südlich davon.

Simplon für Schwerverkehr gesperrt

Die Autobahn A9 war am Samstag wegen Schneefalls auf Höhe des Simplon-Passes für Anhängerzüge und Sattelschlepper bis auf Weiteres in beide Richtungen gesperrt, wie der Touring Club Schweiz auf seiner Webseite schrieb. Für den Schwerverkehr war demnach auch die A13 zwischen Thusis-Süd und der Verzweigung Bellinzona-Nord in beide Richtungen gesperrt.

Schneefälle bis Sonntagmorgen

Noch bis Sonntagmorgen war in den zentralen Alpen, dem angrenzenden Alpennordhang, auf der Alpensüdseite sowie im Oberwallis mit starken Schneefällen zu rechnen, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) auf seiner Webseite schrieb.

Während der intensivsten Phase von Samstagnachmittag bis zur Nacht auf Sonntag könnte die Schneefallgrenze demnach vorübergehend auf 500 bis 600 Meter sinken, insbesondere in den Tälern des Nordtessins. In den zentralen Alpen dürfte es oberhalb von 1000 Metern 30 bis 70 Zentimeter Neuschnee geben, oberhalb von 600 Metern 10 bis 30 Zentimeter. (sda)

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