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Sportnews-Ticker: Vingegaard holt ersten Etappensieg am Giro

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Vingegaard holt ersten Etappensieg am Giro +++ Lange Sperre für Thuns Bürki

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
15.05.2026, 17:5915.05.2026, 17:59
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Lange Sperre für Thun-Captain Bürki
Für seine Tätlichkeit im Spiel vom Donnerstag wird Marco Bürki von der Liga für fünf Spiele gesperrt. Damit verpasst der Captain des FC Thun den Saisonabschluss sowie die ersten vier Spiele der neuen Saison.

Bürki ging im Kantonsderby gegen die Young Boys kurz vor der Pause mit dem Ellbogen in ein Luftduell mit Alvyn Sanches, der nach kurzer Pflege weiterspielen konnte. Der 32-Jährige musste in dieser Saison bereits zwei Gelbsperren absitzen. (abu/sda)


Vingegaard mit erstem Etappensieg am Giro
Der Topfavorit Jonas Vingegaard gewinnt die 7. Etappe des Giro d'Italia mit der ersten Bergankunft am Blockhaus. Afonso Eulalio behält die Maglia rosa, noch gut drei Minuten vor Vingegaard.

Der zweifache Tour-de-France-Sieger triumphierte solo, dominierte aber nicht ganz so, wie er sich das vielleicht erhofft hatte. Vingegaard attackierte fünf Kilometer vor dem Ziel. Den Österreicher Felix Gall konnte er aber nur um 13 Sekunden distanzieren. Der drittplatzierte Jai Hindley und alle weiteren Konkurrenten verloren allerdings mehr als eine Minute. (abu/sda)

Kaderbekanntgabe per Bilderrätsel
Die 26 Spieler, welche die Schweiz an der WM in den USA, Kanada und Mexiko vertreten, werden am Montag und Dienstag gesondert bekanntgegeben. Der SFV setzt dabei auf ein Bilderrätsel.

Ab Montagvormittag werden auf den verschiedenen Kanälen in den Sozialen Medien insgesamt elf Bilder veröffentlicht, in denen die Namen der aufgebotenen Spieler versteckt sind. Wie der Schweizer Fussballverband (SFV) mitteilt, zeigen die Fotos Menschen in ihrem Alltag – in verschiedenen Berufen und Lebenswelten quer durch die Schweiz. Damit wolle man neben den Spielern auch die Schweizer Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen.

Nationaltrainer Murat Yakin will sich am Mittwoch eingehender zum Aufgebot äussern. (abu/sda)


Belgien mit Lukaku, aber ohne Openda
Belgien hat am Freitag das Kader für die am 11. Juni beginnende Fussball-WM bekanntgegeben. Unter anderem fehlt Loïs Openda von Juventus Turin.

Belgiens Aufgebot wird angeführt von Captain Youri Tielemans von Europa-League-Finalist Aston Villa. Zum 26-Mann-Kader gehören etwas überraschend auch der bereits 37-jährige Axel Witsel sowie Stürmer Romelu Lukaku, der bei Napoli in dieser Saison gerade mal auf 64 Einsatzminuten kam. Loïs Openda von Juventus Turin hingegen fehlt im Aufgebot von Nationaltrainer Rudi Garcia. Belgien trifft in der Gruppe G auf Ägypten, den Iran und Neuseeland. (nih/sda)

Schlegel fällt zwei Wochen aus
Der Nordostschweizer Schwinger Werner Schlegel wird das Zürcher Kantonalfest am Sonntag in Mettmenstetten und den Glarner-Bündner Schwingertag am Pfingstmontag in Näfels nicht bestreiten können. Wie der Schlussgangteilnehmer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests in Mollis am Freitag auf seinem Instagram-Kanal bekanntgab, zwingt ihn «eine muskuläre Blessur im Rippenbereich» zu einer zweiwöchigen Wettkampfpause. (nih/sda)


Die Vegas Golden Knights sind eine Runde weiter
Die Vegas Golden Knights stehen in den Halbfinals der NHL-Playoffs. Der 5:1-Auswärtserfolg über die Anaheim Ducks bescherte ihnen den vierten Sieg in der Best-of-7-Serie. Der Schweizer Goalie Akira Schmid musste den Etappensieg als Zuschauer zur Kenntnis nehmen. Seit Anfang April stand er nie mehr im Aufgebot. In den Halbfinals wartet auf die Knights nun der Qualifikationssieger Colorado Avalanche.

Ebenfalls auf Halbfinalkurs befinden sich die Montreal Canadiens. Der 6:3-Auswärtssieg über die Buffalo Sabres offeriert ihnen die 3:2-Führung in der Serie und somit zwei Matchpucks. (nih/sda)
Ancelotti bis 2030 bei Brasilien
Carlo Ancelotti bleibt bis zur Fussball-WM 2030 Trainer von Rekordweltmeister Brasilien. Der Italiener kündigte in einem Video die Verlängerung seines Vertrages um vier weitere Jahre an. «Wir arbeiten daran, die brasilianische Nationalmannschaft wieder an die Weltspitze zu bringen», sagte Ancelotti. «Wir wollen mehr: mehr Siege, mehr Zeit, mehr Arbeit». Verbandschef Samir Xaud sprach von einem «historischen Tag» für Brasilien.

Der 67-jährige Ancelotti trainiert Brasilien seit einem Jahr. Zuvor hatte er mit Milan und Real Madrid insgesamt fünfmal die Champions League gewonnen. (nih/sda/dpa)
Frankreichs WM-Kader ohne Überraschung
Nationalcoach Didier Deschamps präsentierte sein 26-köpfiges Kader live im französischen Fernsehen - nüchtern und ruhig, wie man es sich vom Weltmeister von 1998 (als Spieler) und 2018 (als Coach) gewohnt ist. Überraschungen waren keine zu erwarten, und gab es auch keine.

Angeführt wird das Aufgebot von der überragenden Offensive mit Captain Kylian Mbappé, dem Weltfussballer Ousmane Dembélé und dem Bayern-Stürmer Michael Olise. Grösste Abwesende sind der ausser Form geratene Mittelfeldspieler Eduardo Camavinga von Real Madrid und im Angriff Randal Kolo Muani, der mit Tottenham eine schwierige Saison erlebt, und der verletzte Hugo Ekitike von Liverpool.

Frankreich ist aktuell die Nummer 1 der Weltrangliste und trifft in der Gruppe I auf Senegal, den Irak und Norwegen. Im Fall einer Verletzungen kann ein Spieler bis 24 Stunden vor dem ersten Spiel ersetzt werden. Murat Yakin wird das Schweizer Aufgebot kommende Woche vorstellen. (hkl/sda)

Cupsiege für Kevin Mbabu und Marc Giger
Kevin Mbabu in Dänemark und Marc Giger in Belgien feiern an Auffahrt Cupsiege. Der 31-jährige Genfer Aussenverteidiger Mbabu setzte sich mit dem FC Midtjylland im dänischen Cupfinal gegen den FC Kopenhagen mit 1:0 durch. Der einzige Treffer in Kopenhagen gelang dem südkoreanischen Verteidiger Lee Han-Beom in der 82. Minute. Kurz darauf kam Mbabu für die Schlussminuten in die Partie.

Der Zürcher Stürmer Giger verfolgte den Sieg von Union Saint-Gilloise im belgischen Cupfinal von der Ersatzbank aus. Seine Teamkollegen sicherten sich den 3:1-Sieg in Brüssel gegen Anderlecht in der Verlängerung, dank der Tore der eingewechselten Mohammed Fuseini und Kevin Rodriguez. (nih/sda)


Alpiger gewinnt zum dritten Mal in Basel
Der Aargauer Nick Alpiger gewinnt zum dritten Mal den Baselstädtischen Schwingertag. Alpiger war am Auffahrtstag in Basel eine Klasse für sich. Der 30-Jährige aus Seon zog mit fünf Siegen souverän in den Schlussgang ein. Dort bodigte der dreifache Eidgenosse vor 3875 Zuschauern den Solothurner Marius Frank nach dreieinhalb Minuten am Boden.

Alpiger machte mit dem Sieg das Dutzend an gewonnenen Kranzfesten voll. In Basel hatte er bereits 2017 und 2019 triumphiert. (nih/sda)
Sturz der Favoriten sorgt für nächsten Aussenseitersieg
Der italienische Aussenseiter Davide Ballerini gewinnt die 6. Etappe des Giro d'Italia in Neapel. Wieder machte den endschnellsten Fahrern ein Sturz einen Strich durch die Rechnung. Auf feuchtem Kopfsteinpflaster rutschten in der letzten Kurve vor der Zielgeraden die Sprintstars Dylan Groenewegen und Jonathan Milan sowie gut ein Dutzend weitere Fahrer weg.

Innen schlüpften Davide Ballerini und Jasper Stuyven, die eigentlich Anfahrer für die Sprinter sind, durch. Der 31-jährige Italiener blieb knapp vorne, feierte seinen ersten Sieg bei einer der grossen Rundfahren und sorgte für den ersten Etappensieg für Italien im diesjährigen Giro.

Die Gesamtwertung führt weiter der Portugiese Afonso Eulalio an. Am Freitag könnte seine Fahrt in Rosa aber enden, wenn es auf der siebten Etappe hinauf zum legendären Blockhaus geht. Über 13,6 Kilometer wartet eine durchschnittliche Steigung von 8,4 Prozent. Jan Christen, der mit dem Feld ins Ziel kam, bleibt als Siebter mit gut sechs Minuten Rückstand bester Schweizer. (nih/sda)
Josi WM-Captain, vier Assistenten
Keine Überraschungen bei der Bestimmung des Schweizer Captain-Teams für die Eishockey-WM in Zürich und Freiburg: Roman Josi wird die Equipe von Jan Cadieux anführen.

Wie eigentlich immer, wenn er dabei ist, wird Roman Josi wie bei den Nashville Predators das «C» auf der Brust tragen. Auch drei der vier Assistenten kommen aus der NHL: der Verteidiger Janis Moser sowie die Stürmer Nico Hischier und Nino Niederreiter. Komplettiert wird das Führungsquintett durch Sven Andrighetto von den ZSC Lions. (nih/sda)
Sinner mit Masters-1000-Rekord
Jannik Sinner gewann in Rom sein 32. Spiel in Folge bei einem Masters-1000-Turnier und stellte damit die längste Siegesserie auf diesem Niveau auf, nachdem er den Russen Andrej Rublew im Viertelfinal 6:2, 6:4 besiegt hatte.

Zuvor hatte Novak Djokovic den Rekord mit 31 Siegen am Stück von März bis August 2011 gehalten. Sinner hat seit dem 5. Oktober 2025 kein Masters-1000-Spiel mehr verloren. Damals musste er in der 3. Runde in Schanghai gegen den Niederländer Tallon Griekspoor aufgeben. (nih/sda)


Reto Berra weiter krank
Meistergoalie Reto Berra fehlte auch am Donnerstag krankheitsbedingt im Training der Schweizer. An seiner Stelle ergänzte Kevin Pasche das Goalie-Duo Leonardo Genoni und Sandro Aeschlimann. Nationaltrainer Jan Cadieux meldet für die Heim-WM vorerst nur die beiden letztgenannten. Er möchte abwarten, wie es mit Berra weitergeht. (nih/sda)


Cleveland Cavaliers legen vor
Die Cleveland Cavaliers feierten in den NBA-Playoffs einen wichtigen Auswärtssieg. Das Team gewann bei den Detroit Pistons 117:113 n. V. und führt in der Viertelfinal-Serie nun mit 3:2 Siegen.

Im Mittelpunkt stand James Harden. Der 36-Jährige erzielte 30 Punkte sowie acht Rebounds und sechs Assists. Gleichzeitig leistete sich Harden mehrere Fehler, die verhinderten, dass die Cavaliers die Partie früher entschieden. Trainer Kenny Atkinson lobte den Guard dennoch als «grossartigen Leader mit enormer Erfahrung».

Die Pistons hatten zwischenzeitlich mit 15 Punkten geführt. Cleveland kämpfte sich jedoch zurück und erzwang die Verlängerung. Dort sorgten Donovan Mitchell und Evan Mobley für die Entscheidung zugunsten der Cavaliers. (nih/sda/afp)
Colorado dreht 0:3-Rückstand und steht im NHL-Halbfinal
Die Colorado Avalanche ziehen in den NHL-Playoffs in die Halbfinals ein. Das Team aus Denver setzte sich in der Nacht auf Donnerstag vor Heimpublikum gegen Minnesota Wild 4:3 nach Verlängerung durch und gewann die Serie mit 4:1 Siegen.

Zunächst deutete wenig darauf hin, dass Colorado den ersten Matchpuck verwerten würde. Nach dem ersten Drittel lagen die Gäste bereits 3:0 vorne. Doch Colorado, das beste Team der Regular Season, verkürzte im Mittelabschnitt und stellte in den letzten Minuten der regulären Spielzeit mit zwei Treffern tatsächlich noch den Ausgleich her In der Overtime sorgte Brett Kulak mit seinem Treffer für Ekstase unter den Fans in der Ball Arena.

Der nächste Gegner der Avalanche wird zwischen den Vegas Golden Knights und den Anaheim Ducks ermittelt. In der Serie führt Las Vegas mit 3:2 Siegen. (nih/sda)
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