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Wallis: Kein drittes Auto bei Unwetter in den Fluten mitgerissen

epa07770015 Two firefighters are securing the banks of the Losentse River in Chamoson, canton Valais, Switzerland, 12 August 2019. Search efforts continued on the day in Chamoson for two missing perso ...
Das Unwetter im Wallis führte dazu, dass zwei Autos von den entstandenen Fluten mitgerissen wurden.Bild: EPA

Kein drittes Fahrzeug bei Unwetter von Chamoson mitgerissen

20.08.2019, 18:1420.08.2019, 18:19

Beim Unwetter von Chamoson VS ist doch kein drittes Fahrzeug von den Fluten mitgerissen worden. Die Walliser Kantonspolizei schliesst diese Hypothese mittlerweile aus. Die Suche nach den zwei Vermissten war bislang erfolglos.

Bei dem Unwetter vom 11. August waren eine sechsjährige französische Touristin und ein 37-jähriger Genfer in einem Auto von einer Flutwelle mitgerissen worden, als der Fluss Losentze beim Weiler Le Châtelard nach einem heftigen Gewitter in den Bergen über die Ufer getreten war. Seither werden sie vermisst.

Die Chance, die beiden Opfer lebend zu finden, war laut Rettungschef Benoît Dorsaz bereits vor einer Woche praktisch «gleich Null». Trotzdem wurde die Suche fortgesetzt. Allerdings bislang erfolglos, dies trotz intensiver Suche, wie ein Sprecher der Kantonspolizei am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Die Suche werde bis auf Weiteres fortgesetzt.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich zwei weitere Personen in der Nähe des Flussufers, darunter die Mutter des Mädchens und deren Freundin mit Wohnsitz im Wallis. Sie entkamen der Tragödie.

In einem zweiten mitgerissenen Fahrzeug sass niemand. Es wurde später leer aufgefunden.

Zwei Tage nach dem Unwetter war die Polizei aufgrund von Videoaufnahmen von Privaten zunächst davon ausgegangen, dass ein drittes Fahrzeug mitgerissen wurde. Mittlerweile konnte die Polizei das Szenario aufgrund einer erneuten detaillierten Auswertung der Aufnahmen sowie von Hinweisen aus der Bevölkerung ausschliessen, wie die Walliser Kantonspolizei am Dienstag mitteilte. (mim/sda)

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Unwetter in der Schweiz im August 2019
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Unwetter in der Schweiz im August 2019
Der Fluss Losentze war am Sonntagabend bei Chamoson VS über die Ufer getreten und hatte ein Auto fortgeschwemmt. Ein 37-jähriger Genfer und ein sechsjähriges Mädchen werden seither vermisst. Die Sucharbeiten sind weiter im Gange.
quelle: keystone / jean-christophe bott
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Interview mit neuem Uni Zürich-Rektor
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Mit zwei Problemen haderte die Universität Zürich in den vergangenen Monaten: Dem Fall Mörgeli und dem umstrittenen UBS-Sponsoring. Der neue Rektor Michael Hengartner nimmt Stellung.
Der neue Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, räumt in den Fällen Mörgeli und UBS-Sponsoring Fehler ein. Einen Vertrag wie jenen mit der UBS werde die Uni künftig sofort veröffentlichen, sagte Hengartner in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Und die Entlassung der Titularprofessorin Iris Ritzmann «sei nicht gut gelaufen». Bei einer Universität dieser Grösse werde es aber immer Fehler geben, sagte er. «Ich garantiere Ihnen: Der nächste Patzer wird kommen.» Wichtig sei aber, dass Politik und Öffentlichkeit wüssten, dass die Uni Fehler aufgreife und alles tue, damit sie kein zweites Mal passierten. Die Uni wolle sich verbessern. Die Politik werde nicht mehr lange Geduld haben. Durch die Geheimhaltung des Sponsoring-Vertrages mit der UBS habe sich die Uni einen Bärendienst erwiesen, sagte der 47-Jährige weiter. Es sei klar, dass man solche Verträge künftig sofort veröffentlichen werde. «Sollte ein Geldgeber von uns verlangen, dass der Vertrag nicht öffentlich gemacht wird, werden wir das Geld nicht annehmen.»
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