Schweiz
Wetter

Der Deckel ist zu: Wir präsentieren Ihnen die Aussicht auf die kommenden Monate 

Da irgendwo hinter der dichten Nebelwand verbirgt sich der Tödi.
Da irgendwo hinter der dichten Nebelwand verbirgt sich der Tödi.Bild: swisswebcams
Auch der Nebel hat seine schönen Seiten

Der Deckel ist zu: Wir präsentieren Ihnen die Aussicht auf die kommenden Monate 

05.11.2014, 10:5105.11.2014, 11:09

Sie haben es sicher selbst schon bemerkt, das Wetter ist gelinde gesagt, traurig am Mittwoch. Damit beginnt wohl die elende Nebelzeit, wo man durch die Strassen schleicht, ohne viel zu sehen, wo man die Gesichter von Freunden durch den dichten Schleier nicht mehr erkennt und wildfremden Menschen zuzuwinken beginnt. Aber was solls. Wir Schweizer sind uns das doch gewohnt. Und es härtet uns jedes Jahr von neuem ab.

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Sauwetter
Bergstation Chäserrugg auf 2'262 m. ü. M., Unterwasser, Toggenburg: Bei dem blauen Pünktchen ganz rechts steht doch tatsächlich: «Mit ein wenig Glück ist auf dem Rundweg Rosenboden ein Steinbockrudel von bis zu 40 Tieren zu sehen. Augen offen halten!» 
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Was uns die Meteorologen sagen

Nach dem Herbststurm folgt nun also der winterliche Wolkenbruch. Das Tessin ist am meisten betroffen, da regnet es seit zwei Tagen, als wäre wieder mal Zeit für die Sintflut. Weil kein Ende in Sicht sei, seien Überflutungen und Erdrutsche nicht auszuschliessen. 

In den Bergen hingegen fällt der Schnee: Ab 1500 Meter über Meer soll mit 30 bis 70 Zentimeter Neuschnee gerechnet werden. Und das nördliche Flachland kriege dafür sogar ein paar unschöne nasse Schneeflocken. 

Falls Sie depressionsresistent sind, können Sie sich unter swisswebcams selbst durch die Schweizer Wetterlage klicken.

Ebenso wenig sind die stürmischen Winde ausgestanden. In Chur fegten sie unerbittlich durch die Gassen, Bäume stürzten um, Ziegel und Bleche wurden von den Dächern heruntergeweht, ja sogar Werbebanner riss dieser tobende Sturm aus ihren Verankerungen. Darum sei der Wald und Parkanlagen für die Churer heute auch tabu. 

(rof/sda)

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Klimaziele haben gerade keine «Hochkonjunktur». Dabei sind diejenigen Länder, welche ihre Ambitionen früh umsetzen, besonders gut gegen externe Schocks wie die Öl-Krise gewappnet. Der Wissenschaftler Reto Knutti erklärt, warum Klimaziele so wichtig bleiben – und wie der Bundesrat seine eigenen schönredet.
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