Schweiz
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Feuerverbot! Kurz vor dem 1. August steigt in vielen Kantonen die Waldbrandgefahr



Der April war zu trocken (Bild), der Mai zu heiss: Der Klimawandel pr

Bild: sda

Die Trockenheit in der Schweiz und die erwarteten hohen Temperaturen in den nächsten Tagen erhöhen die Waldbrandgefahr. Zahlreiche Kantone mahnen zum sorgfältigen Umgang mit Feuer im Wald oder in Waldesnähe. Vier Kantone haben ein absolutes Feuerverbot erlassen.

Das Feuerverbot gilt für das Tessin, in Teilen des Bündnerlandes, für den Kanton Aargau und die beiden Basel, wie die Kantone am Mittwoch bekannt gaben. Das 1.-August-Feuerwerk ist mit einem Mindestabstand von 200 Metern zum Wald erlaubt.

Ein bedingtes Feuerverbot hat der Kanton Genf erlassen. Ferner raten die Kantone Jura, Neuenburg, Thurgau, Waadt und Wallis zu einem sorgfältigen Umgang mit Feuer im Wald und in Waldesnähe. In Teilen dieser Kantone gilt die Gefahrenstufe 3 von 5 . Im Kanton Bern ist die Waldbrandgefahr im Berner Jura und am Jurasüdfuss erheblich.

Mahnungen haben ferner die Kantone Luzern, Nidwalden, Obwalden, Uri und Zug erlassen, wobei hier die Gefahrenstufe 2 (mässig) gilt, wie einer Übersicht des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) zu entnehmen ist. Feuer im Wald und im Freien sind demnach möglichst zu unterlassen.

Die Waldbrandgefahr könnte sich in den kommenden drei Tagen verschärfen, warnt der Bund doch vor einer Hitzewelle. Sie wird namentlich das Tessin, das zentrale Wallis und die Region Genf mit Temperaturen von bis zu 38 Grad erfassen. Auch für die Deutschschweiz werden Temperaturen von über 30 Grad erwartet. (aeg/sda)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Toga 30.07.2020 18:53
    Highlight Highlight Wir brauchen diese Knallerei nicht, dafür essen wir ein Raclette, brötlen Cervelats und singen (mit Abstand natürlich, dafür um so lauter 😍 ) eins zusammen.
  • Oly photographer 30.07.2020 12:00
    Highlight Highlight Bringt doch nichts. Leider. Die Knallerei hat schon seit Anfang Woche angefangen. Wer will das überwachen, geschweige denn eingreifen? Die Polizei? Ist doch zum Lachen. Ein Verkaufsverbot bringt auch nichts, die Leute holen es sich aus dem Ausland. Wir sollten doch nun gelernt haben dass es nicht weit her ist mit der Eigenverantwortung, was soll man denn erwarten bei so einer Geschichte.
  • Sleepimust 30.07.2020 10:57
    Highlight Highlight Stimmt so leider nicht ganz. Absolutes Feuerverbot im Freien ist nur im TI und GR. Im AG und in BS/BL ist lediglich das offene Feuer im Wald und in Waldesnähe verboten. War auf drei Newsseiten, welche alle die selben Unklarheiten schreiben.
    Oder vielleicht stehe einfach ich auf dem (Feuerwehr)-Schlauch.

    https://www.waldbrandgefahr.ch/aktuelle-lage
  • Töfflirocker1970 30.07.2020 10:26
    Highlight Highlight Wenn das Verbot gesamtschweizerisch noch käme, wäre es bereits zu spät.
    Der Verkauf hat bereits überall begonnen.
    Ich habe bereits vorletzte Woche, bei diversen Supermärkten Verkaufscontainer abgesetzt.

    Wird das Verbot noch ausgesprochen, lagert das Zeug in Haushalten und Kellern bis Silvester. Brandgefährlich.
  • Wenzel der Faule 30.07.2020 09:32
    Highlight Highlight Beim lesen des Artikels ist mir ein Rauchgeruch in die Nase gestiegen, mein Vermieter fackelt gerade getrocknete Äste und Streucher ab, ist halt einfacher als der Grünabfuhr mitgeben..😒
    • Silent_Revolution 30.07.2020 13:06
      Highlight Highlight Dann nimmst du nen Kübel Wasser, gehst zum fackelnden Haufen und leerst den Kübel Wasser dem Vermieter über den Kopf.

      Dann gehst du zurück in die Wohnung und beginnst dir eine neue zu suchen.
  • BerriVonHut 30.07.2020 09:13
    Highlight Highlight Feuerwerk aml1.August ist eh überflüssig. Hoffe das Verbot kommt noch
    • FischersFritz 30.07.2020 13:53
      Highlight Highlight Wenn alles verboten werden soll, was überflüssig ist, müssten wir uns gleich selber abschaffen. Dieses Entrüstetsein wuchert durch sämtliche Lebensbereiche und sollte wenn schon verboten werden..
  • Felix Meyer 30.07.2020 08:59
    Highlight Highlight Bitte Feuerverbot am 1. August. Die ganze Knallerei ist doch völliger Blödsinn und schadet Natur und Umwelt.
  • Notabik 30.07.2020 08:11
    Highlight Highlight Feuerwerk ist purer Egoismus, ohne Rücksicht auf Verluste. Es wird auch dieses Jahr wieder Todesopfer auf beiden Seiten der Nahrungskette geben, trotz kantonaler Verbote und wozu? Es wird niemals so sinnlos gestorben wie am 1. August.
    • TT (TraugottTaugenichts) 31.07.2020 01:49
      Highlight Highlight Also ich finde meinen grossen Vulkan jeden 1. August schon was schönes. Wie egoistisch von mir, mich auf die funkelnden Augen meiner Kinder zu freuen. Was macht denn dir so Spass, was absolut unegoistisch ist. Sich über jede menge Einschränkungen durch Gesetzte erfreuen gelingt mir irgendwie nicht. Solltest du Motorrad fahren geniessen, predigst du gerade Wasser und trinkst selber ein ganz feines Tröpfchen. ;-)

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