bedeckt, wenig Regen
DE | FR
Schweiz
Winter

Schnee in der Schweiz: Stellenweise Rekordmengen

Es wintert in der Schweiz

1 / 23
Es wintert in der Schweiz
Auch in den Städten – wie hier in Zürich – hat es am 2. Dezember 2023 viel Schnee. (KEYSTONE/Michael Buholzer)
quelle: keystone / michael buholzer
Auf Facebook teilenAuf X teilen

So herumzufahren ist definitiv eine dumme Idee – vor allem, wenn du keinen Ausweis hast

Der starke Schneefall klingt ab, aber es bleibt winterlich. Hier bleibst du zu Prognosen, Verkehrsunterbrüchen sowie zu den besten Schnappschüssen auf dem Laufenden.
03.12.2023, 09:4205.12.2023, 00:24
Mehr «Schweiz»

Für die einen bringt der Schnee viel Freude, für die anderen ist er eine grosse Herausforderung: Zumindest auf den Strassen in der Schweiz ist einiges los.

In jedem Fall: Unser Liveticker hält dich auf dem Laufenden.

Schicke uns deinen Input
avatar
avatar
10:24
So herumzufahren ist definitiv eine dumme Idee – vorallem wenn du keinen Ausweis hast
Am Sonntag hat die Kantonspolizei Graubünden in Ilanz eine Automobilistin angehalten. Die Frau fuhr trotz Ausweisentzug und hatte das Auto nur notdürftig vom Schnee befreit, schreibt die Kapo in einer Medienmitteilung. Sie lieferte auch ein Bild zur Illustration des Vergehens:
Bild
Zum Hergang schreibt die Polizei: «Am Sonntag um 15.50 Uhr stellte eine Patrouille der Kantonspolizei Graubünden ein auf der Oberalpstrasse bei Rueun entgegenkommendes Auto fest, welches nur notdürftig vom Schnee befreit war. Die Polizeipatrouille wendete und konnte das Auto in Ilanz anhalten. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 57-jährige Lenkerin trotz Führerausweisentzug gefahren war. Das Auto wurde stillgelegt und von einer Drittperson, nachdem es vom Schnee befreit worden war, abgeholt. Die Frau wird zur Anzeige gebracht.»
6:23
Fernverkehr nach Deutschland bleibt beeinträchtigt
Der Fernverkehr nach Süddeutschland ist am Montag weiterhin beeinträchtigt. Die SBB empfahlen, auf Reisen nach München zu verzichten. Der Bahnverkehr in der Schweiz hat sich nach dem Wintereinbruch am Wochenende wieder normalisiert.

Die Strecke München-Zürich bleibt voraussichtlich bis einschliesslich Dienstag unterbrochen, wie die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite mitteilte. Reisende von Zürich nach Stuttgart sollen zudem über Basel und Karlsruhe reisen, rieten die SBB. Die Störungen sollen voraussichtlich bis am Dienstag um 04.00 Uhr behoben sein.

Auf dem Schweizer Schienennetz war aufgrund von Unwetterschäden am Montagmorgen die Strecke zwischen Bremgarten West und Wohlen AG unterbrochen, wie der Webseite der SBB zu entnehmen war. Der Unterbruch der betroffenen S-Bahn-Linie 17 werde voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden von Dienstag dauern.

Der Bahnverkehr geriet übers Wochenende an vielen Orten in der Schweiz ins Stocken. Vielerorts beeinträchtigten umgestürzte Bäume oder die Schneemassen den Normalbetrieb. (sda)
15:15
Schnee lockt Autofahrer zum Driften auf der Schwägalp ein
Die starken Schneefälle und die winterlichen Strassenverhältnisse haben in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag verschiedene Autofahrer auf die Schwägalp gelockt, um mit ihren Fahrzeugen im Schnee zu schleudern. Über 20 Personen wurden von der Polizei angezeigt.

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden führte in den beiden Nächten auf der Schwägalp und der Schwägalpstrasse Verkehrskontrollen durch. Dabei wurden verschiedene Verkehrsübertretungen im Zusammenhang mit dem Driften festgestellt, wie die Kantonspolizei am Sonntag mitteilte.

Es sei zu Situationen gekommen, in welchen andere Strassenbenutzer gefährdet und auch die Motoren unnötig hochgedreht worden seien, was zu grosser Lärmverursachung geführt habe. Die kontrollierten Personen waren mehrheitlich im Alter zwischen 18 und 30 Jahren und in den Kantonen Zürich, Thurgau, St. Gallen, Glarus und den beiden Appenzell wohnhaft. (sda)
15:14
200 Unfälle auf rutschigen Strassen in Kantonen Bern und Zürich
Auf den schneebedeckten Strassen ist es in den Kantonen Zürich und Bern am Wochenende zu rund 200 Verkehrsunfällen gekommen. Daneben sind bei der Kantonspolizei Bern rund 120 Meldungen, etwa zu umgestürzten Bäumen auf Strassen eingegangen.

Auf den Zürcher Strassen kam es von Freitagabend bis Sonntagmorgen um 10 Uhr zu 150 Unfällen, bei denen es sich vornehmlich um Schadensunfälle handelte, wie ein Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Dabei habe es nur ganz wenige Verletzte gegeben. Von den 150 Unfällen hätten sich rund 20 in der Nacht auf Sonntag ereignet.

Bei der Kantonspolizei Bern sind 125 Meldungen eingegangen, wie es dort auf Anfrage hiess.
49 Mal handelte es sich um Unfälle, in einem Fall gab es Verletzte. Bei den anderen Meldungen versperrten Bäume die Strassen. Betroffen waren vor allem die Regionen Berner Oberland, Emmental und Oberaargau. (sda)
11:29
Rhätische Bahn fährt wieder nach Fahrplan
Nach mehreren Streckenunterbrüchen wegen Schnee und Kälte verkehrt die Rhätische Bahn (RhB) seit Sonntagmittag wieder nach Fahrplan. Auf der Albulalinie wurde die Strecke zwischen Thusis und Tiefencastel geräumt.

Die Züge von Chur nach St. Moritz verkehren wieder durchgehend, wie das Bahnunternehmen am Sonntag mitteilte. Auch die Strecke von Davos nach Filisur habe für den Zugverkehr wieder freigeben werden können. Der Schnee und die Kälte hatten zwischen Samstag- und Sonntagmorgen das Streckennetz der RhB beeinträchtigt. (sda)
11:19
Unfall auf der Autobahn: Zwei Kollegen auf der A1 stehen gelassen
Nach einem Selbstunfall auf der Autobahn A1 bei Gossau SG am Samstag hat ein Autolenker zwei Mitfahrende bei eisiger Kälte auf der Autobahn stehen lassen. Der 27-jährige Lenker war laut Polizeiangaben ohne Führerausweis unterwegs und stark alkoholisiert.
unfall gossau
Bild: kapo st gallen
Zum Unfall auf der schneebedeckten A1 in Richtung Zürich war es um 06.50 Uhr gekommen, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Sonntag mitteilte. Der Lenker sei mit der Leitplanke kollidiert. Es habe sich herausgestellt, dass vor dem Unfall eine 29-jährige, alkoholisierte Mitfahrerin das Auto gelenkt habe.

Nach der Kollision habe der 27-jährige Lenker die beiden Kollegen auf dem Rücksitz aufgefordert, die Unfallstelle zu signalisieren. Als diese ausgestiegen waren, setzte er oder die 29-Jährige laut Polizeiangaben die Fahrt in Richtung Zürich fort. Dabei habe sich das Auto noch zwei Mal um die eigene Achse gedreht, bis es beschädigt zum Stillstand gekommen sei.

Eine Drittperson stiess auf die beiden auf der Autobahn stehenden Mitfahrenden und brachte diese zum Unfallauto zurück. Die Kantonspolizei wurde informiert. Der 27-Jährige und die 29-Jährige werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. (sda)
10:34
Zuviel Schnee auf dem Autodach: 19 Anzeigen in St. Gallen
In der Stadt St. Gallen sind am Samstag 19 Autofahrende angezeigt worden, weil sie ihr Fahrzeug ungenügend vom Schnee befreit hatten. Die Lenkenden durften erst nach der Reinigung des Autodachs weiterfahren.

Zumeist habe die Schneehöhe mehr als 20 Zentimeter betragen, teilte die Stadtpolizei am Sonntag mit. Auf einem Autodach habe eine 35 Zentimeter hohe Schneelast gelegen. Alle kontrollierten Fahrzeuglenkenden würden zur Anzeige gebracht. (sda)
9:41
Stellenweise fallen Rekordmengen an Neuschnee in der Schweiz
An einigen Orten in der Schweiz ist noch nie so früh so viel Neuschnee gemessen worden, wie in den vergangenen Stunden. Den Rekord gebrochen haben etwa Elm GL mit 48 Zentimeter am Samstagmorgen, Chur mit 28 Zentimeter und Zürich Fluntern mit 26 Zentimeter.

Das teilte der private Wetter-Dienst Meteonews am Sonntagmorgen mit. Im Flachland gab es ausserdem stellenweise eine bitterkalte Nacht. In Zürich-Kloten sank die Temperatur gemäss Meteonews auf Minus 12,9 Grad. So kalt sei es zuletzt am 14. Februar 2021 gewesen. Tiefste Temperatur im Messnetz seien die Minus 22,9 Grad in Buffalora in der Gemeinde GR gewesen. Samedan GR und La Brévine NE kamen ebenfalls auf über minus 20 Grad (-21,1 respektive -20,6 Grad). (sda)
Velosattel sind eingeschneit, am Samstag, 2. Dezember 2023, in Thun. Ein Tiefdruckgebiet beschert Schnee bis in die Niederungen. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Bild: keystone
9:34
Zwei Strecken der Rhätischen Bahn sind weiterhin unterbrochen
Der Schnee und die Kälte haben auch am Sonntag das Streckennetz der Rhätischen Bahn (RhB) beeinträchtigt: Auf der Albulalinie war die Strecke zwischen Thusis und Tiefencastel wegen einer Fahrleitungsstörung unterbrochen.

Es verkehrten Bahnersatzbusse, wie die RhB am Sonntag mitteilte. Keine Ersatzbeförderung bestehe bis auf weiteres für die unterbrochene Strecke zwischen Davos und Filisur.

Am Samstag hatten die starken Schneefälle die Rhätische Bahn aus dem Takt gebracht. Mehrere Strecken waren unterbrochen. Gegen Abend normalisierte sich die Situation – bis auf die zwei weiterhin unterbrochenen Streckenabschnitte. (sda)
6:44
Minustemperaturen überall
So schnell wird der Schnee mancherorts wohl nicht verschwinden: Der Wetterdienst SRF Meteo meldete am Sonntagmorgen kurz nach 6.00 Uhr Temperaturen von -21,1 Grad in Samedan GR, -20,6 Grad in La Brévine NE oder -15 Grad in Arosa GR. In Zürich-Kloten mass der Wetterdienst noch -10,3 Grad, in St. Gallen -5,4 Grad. (sda)
Two kids walk along a path during the season's first snow fall in Zurich, Switzerland, on Saturday, December 2, 2023. (KEYSTONE/Michael Buholzer)
Bild: keystone
Schnee in Zürich. Bild: Keystone.
6:42
Bahnverkehr in der Ostschweiz wegen Wintereinbruchs eingeschränkt
Der Bahnverkehr war am Sonntagmorgen in der Ostschweiz wegen des Wintereinbruchs beeinträchtigt: So war der Verkehr im Bahnhof Rorschach SG wegen einer Fahrleitungsstörung eingeschränkt und zwischen Kreuzlingen TG und Konstanz fuhren keine Züge mehr.

Auch die Strecke St. Margrethen SG-München war laut SBB eingeschränkt. Die Störungen im Bahnverkehr Süddeutschlands werden gemäss der Deutschen Bahn bis mindestens am Montag andauern.

Der Bahnverkehr zwischen Schaffhausen und dem deutschen Singen war laut SBB am Sonntagmorgen ebenfalls unterbrochen. Grund dafür war ein umgestürzter Baum, die Störung sollte voraussichtlich bis am späten Nachmittag andauern. (sda)
22:27
Neuer Rekord: So viel Schnee lag im Dezember noch nie in München
epa11006936 A car maneuvers at a snow-covered street in Munich, Germany, 02 December 2023. Due to heavy snowfall, flight operations at Munich Airport have been temporarily suspended until 03 December  ...
Bild: keystone
In und um München schneite es am Samstag besonders stark. 44 Zentimeter bedeuten einen neuen Dezember-Rekord, seit man 1933 mit der Schneemessung begonnen hat.

Diese Videos und Bilder vermitteln einen Eindruck von den ungewöhnlichen Schneemassen.





19:03
Morgen Sonntag ist es verbreitet sonnig und es bleibt kalt
Der Schneefall klingt ab und am Sonntag gibt es sonniges Bergwetter. «In der Nacht sinken die Temperaturen gegen -4 bis -8 Grad. Am 1. Advent hat es im Mittelland teils Hochnebel mit einer Obergrenze von 600 bis 800 m. Er löst sich an den meisten Orten bis Mitte Nachmittag auf. Sonst ist es verbreitet sonnig. Es bleibt kalt, die Höchstwerte verharren zwischen -3 und 1 Grad», schreibt SRF Meteo.

Am Montag ziehe eine Warmfront über die Schweiz und auf Dienstag folge dann die nächste Kaltfront. Es bleibe winterlich unbeständig.

18:53
Mehr als 40 ausgefallene Flüge in Zürich-Kloten
Fahrzeuge befreien den Flughafen von den verschneiten Pisten, aufgenommen am Samstag, 2. Dezember 2023 auf dem Flughafen in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Bild: keystone
Mindestens 15 Zentimeter Schnee wurden auch am Flughafen Zürich-Kloten gemessen. Das führte zu mehr als 40 Annullationen von Flügen. So fielen etwa Flüge der Swiss nach Berlin und in das vom Schnee besonders betroffene München aus. Doch auch Flüge etwa nach Brüssel und London konnten nicht durchgeführt werden, wie der Flughafen-Internetseite zu entnehmen war.

Flughafen-Mediensprecherin Elena Stern sagte dazu auf Anfrage, der Winterdienst sei die ganze Nacht auf Samstag mit der Schneeräumung beschäftigt gewesen. Es kam auch zu Verspätungen, da die Flugzeuge enteist werden mussten. Der Flughafen Zürich empfahl Reisenden, sich über die Situation zu informieren.

Das empfahl auch Swiss-Mediensprecher Kavin Ampalam. Er sagte auf Anfrage, 3600 Swiss-Passagiere seien von den 40 annullierten Swiss-Flügen betroffen gewesen. Sie würden persönlich kontaktiert. Swiss werde alles daran setzen, sie auf Alternativ-Flüge umzubuchen. Swiss gehe von einer Normalisierung der Lage nach Ende der Schneefälle aus.

Es sei aber nicht auszuschliessen, dass es auch am Sonntag zu einzelnen Verspätungen und allenfalls auch Annullationen komme. (sda)
18:34
Aussergewöhnlich viel Schnee für Anfang Dezember
Anhaltende Schneefälle haben am Samstag an zahlreichen Orten der Schweiz für Verkehrsprobleme gesorgt. Vielerorts unterbrachen umstürzende Bäume den Bahn- oder den Strassenverkehr. In der Ostschweiz war der Schnee laut Meteoschweiz für Dezember aussergewöhnlich.

Laut dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) stellen die Schneefälle vom Samstag für die Messstationen in Zürich-Fluntern, Elm GL und Chur sogar Rekordwerte dar für das erste Dezemberdrittel. In Zürich-Fluntern wurden 26 Zentimeter registriert, in Elm 48 und in Chur 28. St. Gallen verfehlte den Rekord von 31 Zentimetern nur um einen Zentimeter.

Verantwortlich für den vielen Schnee war laut Meteoschweiz die Kombination einer südlichen Höhenströmung aus feuchter Mittelmeerluft mit aus Norden kommender, kälterer Polarluft. So setzte es in Mittelbünden bis zu 70 Zentimeter Schnee ab, andernorts einen halben Meter. Im übrigen Alpenraum waren es 20 bis 40 Zentimeter.

Doch auch im Flachland fiel Schnee - im Osten bis zu 25 Zentimeter. Das führte zu schwierigen Verhältnissen auf der Strasse und der Schiene. Die Eisenbahnstrecke Zürich-München war am Samstagnachmittag zwischen St. Margrethen SG und München unterbrochen. Reisenden in Richtung Stuttgart empfahlen die SBB, via Basel zu reisen. In und um München schneite es am Samstag besonders stark.
17:36
Die Wünsche der Schneefans wurden heute vielerorts erhört – und dies auch im Flachland, wie hier zu sehen in Winterthur.

17:18
Anhaltende Schneefälle beeinträchtigen Verkehr in der Schweiz
Die anhaltenden Schneefälle haben am Samstag an zahlreichen Orten der Schweiz für Verkehrsprobleme gesorgt. Vielerorts unterbrachen umstürzende Bäume den Bahn- oder den Strassenverkehr.

Betroffen waren in der Region Bern die S-Bahn-Linien Bern-Schwarzenburg und Belp-Thun. In der Region Luzern fiel zwischen Wolhusen und Malters LU ein Baum auf die Gleise der Strecke Langnau i. E. - Luzern. Im Verlauf des Samstagnachmittags sollten diese Störungen behoben werden, wie dem Bahninformationsdienst Railinfo der SBB zu entnehmen war.

Im Graubünden waren am Samstagmorgen wegen des Schnees die Strecken Chur - Arosa, auf der Albulalinie der Streckenabschnitt zwischen Tiefencastel und Samedan sowie die Strecke Davos - Filisur unterbrochen. Auch diese Störungen wurden behoben. Doch meldete Railinfo witterungsbedingte Einschränkungen im Bahnhof Chur bis mindestens Samstagabend.

Einschränkungen gab es auch im internationalen Bahnverkehr zwischen der Schweiz und Deutschland. Die Strecke Zürich-München war am Samstagnachmittag zwischen St. Margrethen SG und München unterbrochen. Auf der Linie in Richtung Stuttgart gab es am Morgen Probleme. Diese konnten aber behoben werden. In und um München schneite es am Samstag besonders stark.

Baum auf A6 zwischen Bern und Biel
Auf schneebedeckten Strassen kam es allein in den Kantonen Bern und Zürich seit Freitagmorgen zu rund 120 Unfällen, wie es bei den zwei Kantonspolizeien auf Anfrage hiess. Die Kantonspolizei Bern registrierte 60 Meldungen zu auf die Strassen gefallenen Bäumen.

Am Samstagnachmittag fiel beispielsweise in der Nähe von Münchenbuchsee BE ein Baum auf die Autobahn A6 zwischen Bern und Biel, wie der TCS vermeldete.

In den Bergen fielen am Samstag teils über 70 Zentimeter Schnee, so etwa in Klosters und Bergün GR, wie SRF Meteo berichtete. In Arosa GR waren es 65 Zentimeter. Im Flachland fielen in Elm GL laut dem privaten Wetterdienst Meteonews 48 Zentimeter, in St. Gallen 30 und in Zürich-Zürichberg 26 Zentimeter Schnee.

Schneeräumung am Flughafen Zürich-Kloten
Mindestens 15 Zentimeter Schnee wurden auch am Flughafen Zürich-Kloten gemessen. Das führte zu rund vierzig Annullationen von Flügen. So fielen etwa Flüge der Swiss nach Berlin und in das vom Schnee besonders betroffene München aus. Doch auch Flüge etwa nach Brüssel und London konnten nicht durchgeführt werden, wie der Flughafen-Internetseite zu entnehmen war.

Flughafen-Mediensprecherin Elena Stern sagte dazu auf Anfrage, der Winterdienst sei die ganze Nacht auf Samstag mit der Schneeräumung beschäftigt gewesen. Es kam auch zu Verspätungen, da die Flugzeuge enteist werden mussten. Der Flughafen Zürich empfahl Reisenden, sich über die Situation zu informieren.
Fahrzeuge befreien den Flughafen von den verschneiten Pisten, aufgenommen am Samstag, 2. Dezember 2023 auf dem Flughafen in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Bild: keystone
(sda)
14:58
Bis zu 70 Zentimeter Neuschnee
In den Bergen sind in den vergangenen 24 Stunden teils über 50 Zentimeter Schnee gefallen. In Klosters und Bergün wurden 70 Zentimeter Neuschnee gemessen.


Zeitweise fällt noch Schnee, am meisten in den östlichen Bergen. Im Norden war es am Samstagmorgen mit rund 0 °C am wärmsten, tagsüber wird es kälter.
13:15
Starke Schneefälle verursachen Stromunterbrüche in der Surselva
Aufgrund der starken Schneefälle ist es in der Surselva in der Nacht auf Samstag in verschiedenen Gebieten zwischenzeitlich zu Stromunterbrüchen gekommen, wie Repower mitteilte.

Am Freitag kurz vor 23 Uhr fiel der Strom in Cumbel, St. Martin, Tersnaus und Surcasti bei rund 500 Kundinnen und Kunden der Strom aus. Während in Cumbel die Stromversorgung nach fünf Minuten wiederhergestellt werden konnte, dauerte in den übrigen Ortschaften der Stromunterbruch bis in die frühen Morgenstunden.

Grund für den Unterbruch war laut Mitteilung eine Schneeentladung auf der 16kV-Freileitung zwischen Duvin und Cumbel. Kurz nach 2 Uhr sorgte eine weitere Schneeentladung für einen rund 20-minütigen Stromunterbruch in Tavanasa. Rund 4200 Kundinnen und Kunden waren in der Folge zwischenzeitlich ohne Strom.

Ein umgestürzter Baum sorgte um 4.36 Uhr in Teilen von Brigels für einen längeren Stromunterbruch. Die Gemeinde wurde schrittweise wieder ans Stromnetz angeschlossen. Ab 10.45 Uhr war ganz Brigels wieder mit Strom versorgt. (sda)
11:35
Strasse von Frutigen nach Adelboden BE gesperrt
Wegen des starken Schneefalls ist am Samstag die Strasse von Frutigen nach Adelboden gesperrt werden worden. Zudem bleibt die alte Adelbodenstrasse - Elsigbachstrasse aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres geschlossen.

Eine Umleitung über die alte Adelbodenstrasse sei daher nicht möglich, teilte das regionale Führungsorgan am Samstag mit. Die Lawinenspezialisten seien mit dem kantonalen Strasseninspektorat und der Feuerwehr Frutigen im Einsatz, um die notwendigen Massnahmen treffen zu können.

Die Strasse von Frutigen nach Adelboden war bereits am vergangenen Samstag gesperrt worden, als sie auf einer Länge von rund 25 Metern von einem Erdrutsch verschüttet worden war. Seither waren Arbeiten an der Hauptstrasse im Gang. In der Zwischenzeit konnte die Strasse tagsüber wieder befahren werden. Am Donnerstagnachmittag war in der Gegend des Murgangs erneut Material abgeflossen. (sda)
11:13
Umgestürzte Bäume stoppen Bahnverkehr in Regionen Bern und Luzern
Gleich an drei Stellen haben am Samstagmorgen in der Schweiz umgestürzte Bäume den Eisenbahn-Regionalverkehr unterbrochen. Betroffen waren in der Region Bern die S-Bahn-Linien Bern-Schwarzenburg und Belp-Thun.

Die Dauer der Störungen war laut einer Mitteilung des Bahninformationsdiensts der SBB unbestimmt. In der Region Luzern fiel zwischen Wolhusen und Schachen LU ein Baum auf die Gleise der Strecke Langnau i.E. - Luzern.

Wieso die Bäume umfielen, geht aus den Meldungen nicht hervor, doch könnte der Schnee die Ursache sein. Zwischen Wimmis und Boltigen BE im Berner Oberland verunmöglichte ausserdem am Samstagmorgen ein Hindernis auf den Geleisen den Bahnverkehr. Und zwischen Luzern und Hochdorf LU sorgte eine technische Störung für einen Unterbruch der Linie Luzern-Lenzburg AG. (sda)
Ein Regionalzug dser BLS faehrt in einen umgestuerzten Baum, am Samstag, 2. Dezember 2023, in Uetendorf. Ein Tiefdruckgebiet beschert Schnee bis in die Niederungen. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Bild: keystone
11:04
Flugverkehr am Münchner Flughafen bis Sonntagmorgen eingestellt
Die Sperrung des Flugbetriebes am Münchner Flughafen ist wegen starker Schneefälle bis Sonntag um 6.00 Uhr verlängert worden. Das teilte ein Flughafen-Sprecher am Samstagvormittag mit. (sda/dpa)
10:55
Viele Unfälle auf schneebedeckten Berner und Zürcher Strassen
Auf den schneebedeckten Strassen haben sich in den Kantonen Bern und Zürich in den vergangenen 24 Stunden insgesamt mehr als 120 Unfälle ereignet. Bei den meisten Unfällen gab es nur Blechschaden.

Im Kanton Bern registrierte die Kantonspolizei seit dem Freitagmorgen 60 Verkehrsunfälle, bei acht Unfällen gab es Verletzte, wie es am Samstagmorgen bei der Kantonspolizei Bern auf Anfrage hiess.

Weitere 60 Meldungen habe es wegen auf die Strasse gefallenen Bäume gegeben. Betroffen seien vor allem das Berner Oberland, das Emmental und der Oberaargau gewesen. Die Strasse zwischen Frutigen und Adelboden sei weiterhin gesperrt.

Die Kantonspolizei Zürich und die Kommunalpolizeien registrierten im gleichen Zeitraum 71 Verkehrsunfälle auf dem Kantonsgebiet (ausgenommen die Städte Zürich und Winterthur). Einzig bei einem Unfall seien Personen verletzt worden, hiess es auf Anfrage. Der Grund der Unfälle sei, dass sich die Lenkenden ihre Fahrweise nicht den Strassenverhältnissen angepasst hätten. (sda)
10:20
Teils über ein halber Meter Schnee in den Bergen
In den Bergen sind in den vergangenen 24 Stunden teils über 50 Zentimeter Schnee gefallen. Dies vor allem in den Ostalpen beziehungsweise im Graubünden.

In Klosters und Bergün GR zum Beispiel hat es gemäss SRF Meteo 70 Zentimeter Neuschnee gegeben, in Arosa GR 65 Zentimeter.

Doch auch im Flachland gab es viel Schnee. In Elm GL hat es gemäss des privaten Wetterdienstes Meteonews zum Beispiel 48 Zentimeter gegeben, St. Gallen 30 Zentimeter gegeben und in Zürich-Zürichberg 26 Zentimeter.

Im zentralen und östlichen Mittelland betrug die Schneehöhe gemäss Meteonews am Samstagmorgen zwischen 5 und 15 Zentimeter. In Richtung Alpen und Osten insbesondere in erhöhten Lagen habe es zum Teil aber auch deutlich mehr gegeben.

Am Genfersee wiederum habe es nur geregnet oder es habe Schneeregen gegeben. Auch im Süden sei es in den tieferen Lagen beim Regen geblieben. (sda)
Schnee im Serntal im Kanton Glarus
Bild: zVg
10:05
Rund 40 annullierte Flüge am Flughafen Zürich – Normalbetrieb in Basel und Genf
Am Flughafen Zürich mussten am Samstagmorgen wegen Schneefalls seit Betriebsbeginn 22 Abflüge und 21 Ankünfte annulliert werden. So fielen Flüge der Swiss nach Berlin und in das vom Schnee besonders betroffene München aus.

Doch auch Flüge etwa nach Brüssel und London konnten nicht durchgeführt werden, wie am Samstagmorgen der Flughafen-Internetseite zu entnehmen war. Flughafen-Mediensprecherin Elena Stern sagte dazu auf Anfrage, der Winterdienst sei die ganze Nacht lang mit der Schneeräumung beschäftigt gewesen.

Es kam auch zu Verspätungen. Denn die Flugzeuge mussten enteist werden. Das koste jeweils 20 bis 40 Minuten Zeit. «Der Schneefall führt zu zusätzlichem Aufwand», so Stern. Der Flughafen Zürich empfiehlt Reisenden, sich über die Situation zu informieren.

Der Wetterdienst SRF Meteo meldete am Samstagmorgen, in der Nacht auf Samstag habe es in Zürich-Kloten 15 Zentimeter Neuschnee gegeben.

Fast Normalbetrieb in Basel und Genf
Der Euroairport Basel-Mühlhausen hingegen meldete am Samstagmorgen auf seiner Internetseite lediglich die Annullation von Abflügen und Ankünften nach und von München. Auch in Genf-Cointrin herrschte am Samstag der Internetseite des dortigen Flughafens zufolge weitgehend Normalbetrieb. Auch in Genf wurde ein Flug nach München annulliert. (sda)
10:00
Lawinengefahr in Graubünden auf zweithöchster Stufe
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung hat am Samstag die Gefahr von Lawinen in Teilen der Schweiz erhöht. Im Graubünden und im südlichsten Teil des Wallis herrscht grosse Lawinengefahr (Stufe 4 von 5).

Oberhalb von 2200 Metern seien der viele Neuschnee und die umfangreichen Triebschneeansammlungen «störanfällig», heisst es zur Begründung auf der Website. Mit dem teils starken Nordwind seien spontane Lawinen zu erwarten, «vereinzelt auch sehr grosse». Sie könnten in den typischen Lawinenzügen bis in höher gelegene Tallagen vorstossen und exponierte Verkehrswege gefährden.

Schon einzelne Wintersportler könnten sehr leicht Lawinen auslösen. Für Touren und Variantenabfahrten abseits gesicherter Pisten seien die Verhältnisse sehr kritisch.

In weiten Teilen des Alpenraums ist die Lawinengefahr erheblich, es gilt Warnstufe 3. (sda)
09:48
In vier Aargauer Gemeinden ist der Strom ausgefallen
In den Aargauer Gemeinden Schmiedrued, Schlossrued, Kirchleerau und Gontenschwil ist die Stromversorgung seit Samstagmorgen unterbrochen. Die AEW Energie AG geht davon aus, dass der Unterbruch rund eine Stunde dauern wird.

Der Strom fiel laut Angaben des Energieversorgers kurz nach 09.00 Uhr aus. Die Bevölkerung müsse keine besonderen Massnahmen ergreifen, teilte Alertswiss mit.

Update 12.00 Uhr
Mittlerweile steht die Stromversorgung wieder. Für den Unterbruch in Bözberg gab die AEW Energie AG einen durch Unwetter entstandenen Schaden an der Freileitung an. (sda)
(sda)
09:14
Wo es zu Einschränkungen und Unterbrüchen kommt
Verschiedene Zugverbindungen sind wegen des Schneefalls unterbrochen. So etwa zwischen St. Margrethen und München, Konstanz und Kreuzlingen sowie Schaffhausen und Stuttgart.
Aber auch regionale Züge sind eingeschränkt oder pausiert, wie zwischen Spiez und Goppenstein, Winterthur und Weinfelden oder auf der Strecke zwischen Chur und Arosa. Unterbrochen sind auch die Strecken Zürich Leimbach - Adliswil sowie Niederscherli - Mittelhäusern bei Bern, wie die SBB mitteilt.

Nicht weniger los ist auf den Strassen. In Uri etwa herrscht Lawinengefahr zwischen Meien und Färnigen, weshalb die Strasse gesperrt bleibt. Auch die Strasse entlang des Klöntalersees ist gesperrt wegen umgefallenen Bäumen, die Anfahrt bis zum Rohdannenberg ist noch möglich. Es lohnt sich vor der Abfahrt einen Blick auf die aktuelle Verkehrslage.
08:56
Flughafen Zürich sreicht Flüge
Auch am Flughafen Zürich wurden wegen des Schneefalls diverse Flüge gestrichen – betroffen sind bisher 22 Abflüge und 21 Ankünfte, wie «20 Minuten» schreibt.
08:29
Bahnverkehr in Graubünden unterbrochen
Die starken Schneefälle haben die Räthische Bahn (RhB) aus dem Takt gebracht: Mehrere Strecken der Bahn im Kanton Graubünden waren am Samstagmorgen unterbrochen oder nur beschränkt befahrbar. Eine Ersatzbeförderung war gemäss RhB nur sehr eingeschränkt möglich.

Unterbrochen war die Arosalinie von Chur nach Arosa, wie die RhB am Samstagmorgen mitteilte. Die Linie sei ohne Strom, und eine Ersatzbeförderung sei nicht möglich. Die Dauer des Unterbruchs sei unbestimmt.

Auf der Albulalinie war der Streckenabschnitt zwischen Bergün und Samedan unterbrochen. Als Grund gibt die RhB an, dass ein Baum auf die Fahrleitung gefallen sei. Die Züge verkehrten von Chur bis Filisur (und umgekehrt). Die Dauer der Störung sei ebenfalls unbestimmt.

Auch im Unterengadin fiel zwischen S-chanf und Zernez ein Baum auf die Fahrleitung. Eine Ersatzbeförderung sei derzeit nicht möglich, weil auch die Strasse gesperrt sei.

Weitere Einschränkungen und Unterbrüche bestanden im Oberengadin. Dort verkehrten laut RhB einzig Züge zwischen St. Moritz und Samedan. Unterbrochen sei zudem die Strecke von Davos nach Filisur. Eine Ersatzbeförderung sei nicht möglich. (sda)
07:37
Auch in Zürich hält der Schneefall an
Die Schweiz versinkt im Schnee. Während der Zugverkehr nach Deutschland lahmgelegt ist, kommt es auch auf den Strassen zu Schwierigkeiten. Von den Bergen bis in die Städte hält der Schneefall an – wie hier in Zürich.
Schickt auch ihr eure Inputs.
Schnee in Zürich am 2. Dezemeber 2023.
Bild: watson
06:43
Axenstrasse in Uri bleibt gesperrt – Wetter verhindert Experten-Beurteilung
Auf der Axenstrasse zwischen Flüelen und Sisikon UR ist es am frühen Samstagmorgen zu einem Felssturz oder Erdrutsch gekommen. Laut Alertswiss ist die Autobahn A4 zwischen Tellsplatte und Sisikon wieder in beide Richtungen offen.

Am frühen Samstagmorgen musste das Gebiet zunächst weiträumig umfahren werden. Eine Entwarnung kam kurz nach 7.30 Uhr über Alertswiss. Die Kantonspolizei Uri bestätigte dies.

Laut der Kantonspolizei hatten am Samstag kurz vor 4.45 Uhr die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich «Gumpisch» festgestellt. Diese hätten in der Folge zu Detektionen in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse geführt. Aus diesem Grund habe die Axenstrasse umgehend gesperrt werden müssen.

Die Fahrzeuge auf der Axenstrasse mussten wenden. Personen seien keine verletzt worden. Strasse und Brücke wurden nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt.

Weitere Zwischenfälle nicht ausgeschlossen

Sobald es die Wetterlage zulässt, wird laut Polizeiangaben die Lage vor Ort durch Fachspezialisten beurteilt. Aufgrund der aktuellen Wetterlage könnten weitere Zwischenfälle nicht ausgeschlossen werden. Die Axenstrasse bleibe daher aus Sicherheitsgründen für den Verkehr zwischen dem Kreisel Flüelen und der Abzweigung Wolfsprung bis auf Weiteres gesperrt.

Sichergestellt sind die Zufahrten aus Richtung Süd bis zur Tellsplatte und aus Richtung Nord nach Sisikon und Riemenstalden. Es wird empfohlen, die Signalisationen zu beachten und die gesperrte Axenstrasse grossräumig via Seelisbergtunnel und Luzern zu umfahren. (sda)
06:00
Chaos auf Churs Strassen: Neun Verkehrsunfälle am Freitagabend
Auf Churs Strassen hat es am Freitagabend gleich mehrfach geknallt: Zwei Fussgängerinnen und ein Fussgänger wurden an je unterschiedlichen Orten von Fahrzeugen angefahren. Dazu knallte ein Auto in eine Hauswand und ein anderes in einen umgestürzten Baum - insgesamt kam es zu neun Unfällen.

Die Fussgängerinnen und der Fussgänger wurden alle beim überqueren eines Fussgängerstreifens verletzt, wie die Stadtpolizei Chur in der Nacht auf Samstag mitteilte. Sie landeten alle im Kantonsspital Graubünden.

Ein Auto knallte laut Mitteilung zudem in einer Rechtskurve wegen der schneebedeckten Strasse in eine Hauswand. Dabei wurde der Lenker wegen des ausgelösten Airbags leicht verletzt. Bei allen Unfällen war die Sicht laut Polizei wegen Schneefalls und Dunkelheit eingeschränkt.

Das führte zu fünf weiteren Verkehrsunfällen, die aber nur zu Sachschäden führten, wie die Polizei mitteilte. So knallte etwa ein Auto wegen der rutschigen Fahrbahn in einen zuvor umgestürzten Baum, der dabei auch eine Stromleitung die dazugehörenden Strassenbeleuchtungen heruntergerissen hatte. Die beiden Fahrzeuginsassen blieben unverletzt, das Auto musste abgeschleppt werden. (sda)
16:19
Drei Verletzte auf schneebedeckten Schwyzer Strassen
Auf schneebedeckten Strassen im Kanton Schwyz hat es am Donnerstagmorgen mehrere Verkehrsunfälle gegeben. In Goldau wurden drei Personen verletzt, eine davon schwer. Sie wurden ins Spital gebracht, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Der Fahrer eines dreirädrigen Motorfahrzeugs kollidierte auf der Gotthardstrasse in Goldau mit einem Auto. Er erlitt erhebliche Verletzungen. Auf derselben Strasse wurden ein Autofahrer und sein Beifahrer bei einer Streifkollision leicht verletzt. Streifkollisionen gab es auch in Arth, Euthal und Bennau. (sda)
16:19
Junglenker gerät am «Whiskypass» ins Schleudern
Ein 18-jähriger Schweizer hat am Donnerstagmorgen auf dem verschneiten «Whiskypass» bei Birmensdorf (ZH) die Kontrolle über sein Auto verloren. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern und überschlug sich. Der Autofahrer und seine Beifahrerin wurden dabei leicht verletzt.

Der Junglenker soll gemäss ersten Erkenntnissen vor dem Unfall mehrere Fahrzeuge überholt haben, wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstagnachmittag mitteilte. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag um 6.40 Uhr.

Das Fahrzeug musste mit einem Kran aus dem Unterholz geborgen werden. Die Unfallursache wird durch die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft untersucht. (sda)
15:20
Wintereinbruch im Kanton Solothurn: rund 30 Verkehrsunfälle
Auf den Solothurner Strassen haben sich am Donnerstag wegen des Wintereinbruchs rund 35 Verkehrsunfälle ereignet. Es waren laut Angaben der Kantonspolizei mehrheitlich Selbstunfälle. Insgesamt erlitten vier Personen Verletzungen.

Mehrere Rettungskräfte mussten nach einem Verkehrsunfall in Rickenbach SO ausrücken, wie die Kantonspolizei Solothurn weiter mitteilte. Dort hat ein 59-jähriger Automobilist um 06.30 Uhr bei einem Überholmanöver im Bereich einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. (sda)
15:06
Auf verschneiten Strassen kommt es im Kanton Bern zu 86 Unfällen
Im Strassenverkehr ist es am Donnerstag zu 86 Unfällen im Kanton Bern gekommen. Bei zehn Unfällen gab es Verletzte.

Das war der Stand um 14.45 Uhr, wie eine Sprecherin der Berner Kantonspolizei der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte. Besonders in den Regionen Mittelland, Emmental, Oberaargau, Berner Jura und Seeland habe es Unfälle gegeben.

Zudem sorgte der Neuschnee bei den Stadtberner Verkehrsbetrieben Bernmobil für Störungen. So konnten die Busse am Morgen aufgrund von Schneeglätte nicht alle Stationen der Linien 10, 12, 19, 20 und 21 bedienen, wie der Webseite von Bernmobil zu entnehmen war. Am frühen Nachmittag waren die Störungen behoben. (sda)
14:22
Wintereinbruch im Aargau: Es kam zur mehr als 25 Unfällen
Auf den Aargauer Strassen haben sich am Donnerstag wegen des Wintereinbruchs mehr als 25 Verkehrsunfälle ereignet. Es entstand laut Angaben der Kantonspolizei vor allem Blechschaden. Einzelne Personen wurden leicht verletzt.

In Schlossrued überschlug sich ein Auto nach einem Bremsmanöver und rutschte in der Folge einen Hang hinunter, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilte. Eine Person wurde zur Kontrolle in Spitalpflege gebracht. Ebenfalls in Schlossrued kollidierte ein Fahrzeug mit einer Brückenmauer. Der Lenker musste ins Spital.

Auf der Autobahn A1 kam es zu drei Unfällen. Alle beteiligten Personen blieben unverletzt. In Seon kam ein Fahrzeug von der Strasse ab. Es wurde niemand verletzt.

In Büttikon kollidierten ein Auto und ein Pflugfahrzeug, wie die Kantonspolizei weiter berichtete.
In Brittnau geriet eine Automobilistin auf einer schneebedeckten Strasse ins Schleudern: Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Lenkerin blieb unverletzt. (sda)
14:15
Im Mittelland ist es an vielen Orten weiss geworden
Schneefälle bis ins Flachland haben am Donnerstagsvormittag im Mittelland für eine geschlossene Schneedecke gesorgt. An den meisten Orten blieben aber weniger als zehn Zentimeter Schnee liegen.

Während im Südwesten der Schweiz die Schneefallgrenze im Laufe des Vormittags rasch angestiegen sei, habe es ganz im Norden der Schweiz – vom Aargau bis zum Bodensee – bis am Mittag geschneit, schrieb der Wetterdienst Meteonews kurz nach 13.00 Uhr in seinem Blog. Die Schneefallgrenze werde auch in diesen Regionen auf über 1000 Meter über Meer steigen.

Vom Kanton Freiburg über Bern und Solothurn bis in den Aargau seien an einigen Orten mehr als 10 Zentimeter Schnee gefallen, so Meteonews.

Am meisten Schnee fiel in den westlichen Alpen: Im Unterwallis gab es demnach lokal bis zu einem halben Meter Schnee, wenn auch nur in Lagen über rund 1000 Metern über Meer. 10 bis 20 Zentimeter Schnee habe es stellenweise auch im Jura und den westlichen Voralpen gegeben. (sda)
13:55
Wintereinbruch führt zu zahlreichen Unfällen auf Luzerns Strassen
Der Wintereinbruch am frühen Donnerstagmorgen hat auf den Strassen im Kanton Luzern zu mindestens neun Unfällen geführt. In Alberswil kam ein Auto von der schneebedeckten Strasse ab und landete in einem Bach.

Der 24-jährige Fahrer wurde leicht verletzt, wie die Luzerner Polizei mitteilte.

Weitere Unfälle ereigneten sich in Buchrain, Ettiswil, Kriens, Rain, Beromünster und Schenkon - meistens auf schneebedeckten oder glatten Strassen. Schwer verletzt wurde niemand. (sda)
11:30
Auf verschneiten Strassen kommt es im Kanton Bern zu 70 Unfällen
Im Strassenverkehr ist es am Donnerstagmorgen zu 70 Unfällen im Kanton Bern gekommen. Bei zehn Unfällen gab es Verletzte.

Das war der Stand um 11.30 Uhr, wie ein Sprecher der Berner Kantonspolizei der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte. Besonders in den Regionen Mittelland, Emmental, Oberaargau, Berner Jura und Seeland habe es Unfälle gegeben.
10:55
watson-Hund Paco frohlockt im Schnee
9:06
Auf verschneiten Strassen kommt es im Kanton Bern zu 24 Unfällen
Im Strassenverkehr ist es am Donnerstagmorgen zu 24 Unfällen im Kanton Bern gekommen. Bei fünf Unfällen gab es Verletzte.

Das war der Stand um 08.30 Uhr, wie eine Sprecherin der Berner Kantonspolizei der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte. Besonders in den Regionen Emmental, Oberaargau und Seeland habe es Unfälle gegeben.

Zudem sorgte der Neuschnee bei den Stadtberner Verkehrsbetrieben Bernmobil für Störungen. So konnten die Busse aufgrund von Schneeglätte nicht alle Stationen der Linien 10, 12, 19 und 21 bedienen, wie der Webseite von Bernmobil zu entnehmen war. (sda)
8:32
Lawinengefahr im westlichen Unterwallis
Wegen der Schneefälle erhöhte das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) mit Sitz in Davos GR für das westliche Unterwallis die Lawinenwarnstufe auf 4, die zweithöchste Gefahrenstufe: Dort herrscht laut den Fachleuten grosse Lawinengefahr. In weiten Teilen des Alpenraums ist die Lawinengefahr erheblich, es gilt Warnstufe 3. (sda)
8:19
Dieses Bild erreicht uns aus Kilchberg ZH
Doch viel Schnee gibt's da nicht.
Kilchberg 30.11.2023 nicht viel Schnee
Bild: watson
8:15
Ja, das ist tatsächlich Oerlikon
Es sei kalt.
Oerlikon Schnee
Bild: watson
8:11
Einer unserer Redaktionshunde freut sich in Othmarsingen
Ist er nicht herzig?
Hund Schnee Othmarsingen
Bild: watson
7:58
Keine schneebedingten Probleme bei den SBB
Die SBB-Medienstelle meldet auf Anfrage, dass Störungen von heute Morgen technisch bedingt seien. Der Schnee habe noch keinen Einfluss auf den Betrieb.
SBB Ausfall 30.11.2023
Bild: watson
avatar
Schnee in Dübai!
von corsin.manser
Der Burj Khalifa Dübendorfs ist in Weiss gehüllt. So viel Schnee gab es hier schon lange nicht mehr. Die vielen Expats, welche ihre Kids in die internationale Schule bringen, müssen sich jedoch keine Sorgen machen: Der Pflug hat die Strassen für ihre SUVs bereits geräumt.
Bild
7:45
Winterliches Wipkingen
Zürich Wipkingen Schnee
Bild: watson
Auch in diesem Quartier der Stadt Zürich dürften heute Kinderaugen strahlen.
Zürich Wipkingen Schnee
Bild: watson
7:37
So sieht's in Schaffhausen aus
Unsere Redaktorin schickt uns dieses Bild.
Schnee Schaffhausen
Bild: watson
7:26
Schönes Frauenfeld TG
Auch aus der Ostschweiz erreicht uns ein schönes Foto.
Frauenfeld Thurgau Schnee 30.11.2023
Bild: watson
7:20
Weiss ist es auch in Glattfelden ZH
Dies meldet unser Korrespondent aus dem nördlichen Zürcher Unterland.
Schnee Glattfelden 30.11.2023
Bild: watson
6:55
Nass und kalt in Basel
In Basel regnet es. Vereinzelt fallen grosse, weisse Flocken zu Boden, die dann aber sofort schmelzen.

Die Temperaturen liegen derzeit knapp über 0 Grad.
6:53
Etwas Schnee in Schlieren ...
... schreibt watson-Sergio.
Schnee schlieren
Bild: watson
6:50
Eindrücke aus Aarau
Nun bleibt der Schnee auch in Aarau richtig liegen:
schnee arau
Bild: watson
Die Schneeräumungsfahrzeuge seien bereits unterwegs, so ein Beobachter vor Ort.
Aarau Schnee
Bild: watson
6:33
Noch halb so wild
Zwischen Winterthur und Wil SG sieht es zwar nach Winter aus, aber mehr als ein Zentimeter liegt noch nicht auf Strasse und Trottoir.
Bild
6:32
Kurzes Wintermezzo
Tagsüber schneit es in der Deutschschweiz zunächst zwar weiter – doch das ändert sich relativ rasch. Mit etwas Südwestwind bildet sich in mittleren Lagen zunehmend eine Schicht mit leicht positiven Temperaturen, meldet MeteoNews. Sobald diese genügend dick ist, geht der Schneefall im Flachland sprungartig in Regen über, und die Schneefallgrenze steigt vom Flachland auf rund 1500 Meter, so MeteoNews. Es dürfte also eine pflotschige Angelegenheit geben.
6:10
The Glatteisgefahr is real
Auf den Strassen herrsche derzeit erhöhte Glättegefahr, meldet MeteoNews. Der Wetterdienst warnt: «Vermeiden Sie Fahrten bei noch nicht montierten Winterreifen.»
6:02
Prognose: So viel Neuschnee könnte es bis heute Abend geben
In vielen Teilen der Schweiz schneit es bereits kräftig, und der Schnee dürfte auch liegen bleiben. Konkret könnten diese «einige Zentimeter» so ausfallen: Zwischen Biel/Bienne und Zürich und vom Jura bis zu den Voralpen könnten (ab Donnerstagmitternacht) in 24 Stunden 15 bis 20 cm Neuschnee fallen. Für das Mittelland liegt die Wahrscheinlichkeit für mindestens 5 Zentimeter Neuschnee bei 80 bis 100 Prozent und für mindestens 10 Zentimeter Neuschnee bei 50 bis 60 Prozent oberhalb von 400 Metern über Meer.
Bild
Die Gefahrenstufe wurde vom Bund auf 2 (mässige Gefahr) heruntergesetzt. Es sei weiterhin mit Glätte auf schneebedeckten Strassen zu rechnen. (yam)
Mittwoch: Glatteis führte in Bayern zu Massenkarambolage mit zehn Fahrzeugen
In Deutschland hat der Wintereinbruch bereits gestern begonnen: Dabei hat Glatteis auf den Strassen in Bayern zu einer Massenkarambolage mit mehreren Verletzten geführt. Am Dienstagabend kam es auf der Bundesstrasse 13 im Landkreis Weissenburg-Gunzenhausen zu einem Verkehrsunfall, an dem zehn Fahrzeuge beteiligt waren, wie die Polizei Mittelfranken mitteilte. Vier Verkehrsteilnehmer wurden demnach leicht verletzt, zwei von ihnen wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Auf einer Brücke zwischen Muhr am See und Gunzenhausen kollidierten insgesamt zehn Fahrzeuge. Ein Autofahrer verlor auf Grund der Glätte die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Um einen Zusammenstoss zu vermeiden, leitete der hinter dem Auto fahrende Lkw eine Gefahrenbremsung ein, so dass sich der Lkw auf der Brücke querstellte.

Acht Verkehrsteilnehmer konnten ihre Fahrzeuge nicht rechtzeitig zum Stehen bringen, so dass weitere Zusammenstösse folgten. An den Fahrzeugen entstand nach ersten Erkenntnissen ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. (sda/afp)
Bis zu zehn Zentimeter Schnee
Schnee bis ins Flachland, das erwartet uns heute Donnerstag. Je weiter nordöstlich, desto länger wird es schneien. Es könnte zum Teil sogar bis zu zehn Zentimeter Schnee geben im Flachland. Am Freitag gibt es vereinzelt noch Schnee, im Mittelland sollte es aber weitgehend trocken bleiben.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Schneeflocken unter dem Mikroskop 😍
1 / 14
Schneeflocken unter dem Mikroskop 😍
Schneeflocke
quelle: shutterstock
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Der Swiss-Ski-Nachwuchs in der Fragenlawine
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
150 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Macca_the_Alpacca
30.11.2023 07:59registriert Oktober 2021
Dramatische Szenen auch im Emmental. Es schneit - so ein bisschen. Die Autos hinterlassen Spuren im Schnee. Die Behörden kommen offensichtlich nicht mehr nach, mit der Schneeräumung und mit dem Salzen. Wie werden wir diesen Tag überstehen?
19213
Melden
Zum Kommentar
avatar
Dave1974
30.11.2023 07:24registriert April 2020
"Heute wird die Schweiz mit Zentimetern von Neuschnee überzogen."

Das muss man sich mal reinziehen!!
Die gemähte Wiese vor meinem Küchenfenster ist fast nicht mehr zu sehen. :D
1724
Melden
Zum Kommentar
avatar
Soporpa
30.11.2023 07:54registriert Mai 2021
Eindrücklich, diese Zentimeter von Neuschnee! 😅 Am Nachmittag schiffets dann wieder rein. Etwa so wie immer.
8211
Melden
Zum Kommentar
150
Finanzstabilitäts-Gremium empfiehlt strengere Aufsicht über UBS

Das globale Finanzstabilitäts-Gremium FSB empfiehlt strengere Aufsichtsregeln für die Grossbank UBS. So solle das Too-big-to-fail-Regelwerk (TBTF) weiter gestärkt werden.

Zur Story