Schweiz
Winter

Bergbahnen Pizol schliessen Wintersaison mit guter Bilanz

Skifahrer geniessen den letzten Tag der Saison auf der Piste am Pizol, waehrend Saharastaub die Luft eintruebt, am Sonntag, 7. April 2024, in Bad Ragaz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Letzter Tag der Saison auf der Piste am Pizol.Bild: keystone

Bergbahnen Pizol schliessen Wintersaison mit guter Bilanz

08.04.2024, 10:5508.04.2024, 14:39

Die Bergbahnen Pizol verkauften in der ausgelaufenen Wintersaison 16 Prozent mehr Billette als im Vorjahresvergleich. Die Schneesicherheit soll mit zusätzlichen Beschneiungsanlagen erhöht werden.

Eine Enttäuschung kam zum Schluss. Eine Föhnlage führte zu einer Betriebsschliessung über das Osterwochenende, schrieben die Pizolbahnen am Montag in einer Mitteilung. Vor allem die Monate Dezember und Januar hätten jedoch dank hervorragender Schneeverhältnisse zu einem sehr guten Gästeaufkommen geführt.

Leicht unter den Erwartungen blieben die Umsätze im Februar, hiess es in der Mitteilung weiter. Im «verblasenen» März mussten die Anlagen während rund zehn Tagen teilweise oder ganz eingestellt werden. «Die Verantwortlichen der Pizolbahnen ziehen trotz einigen Wetterturbulenzen im letzten Saisondrittel eine positive Gesamtbilanz, wobei noch keine Aussagen zum Jahresergebnis der Unternehmung möglich sind», schrieb das Unternehmen.

Die zweite Saisonhälfte habe aufgezeigt, dass die «normalen» Winter tendenziell seltener würden. Um die Zukunft des Schneesports am Pizol sichern zu können, seien Beschneiungsanlagen wichtig. Aufgrund eines laufenden Projekts sei es im nächsten Winter möglich, zusätzliche Pisten künstlich zu beschneien.

Am 7. April ging am Pizol die Wintersaison zu Ende. Die Wander- und Ausflugssaison startet am 25. Mai 2024. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Werbung als Diagnose: «Ich vergleiche uns mit einer Apotheke»
Die Werbebranche muss sich neu erfinden. Livio Dainese, der Co-Chef der Agentur Wirz, spricht über die Suche nach dem richtigen «Medikament», den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und verrät, was das alles mit Roger Federer und Jürgen Klopp zu tun hat.
Während es draussen 30 Grad heiss ist, arbeitet Livio Dainese gemeinsam mit seinen Mitstreitern bei der Agentur Wirz bereits am Plot für den nächsten Migros-Weihnachtsspot mit Wichtel Finn. Mit dem Spot allein ist es heute nicht mehr getan, Werber müssen zusätzlich zu den klassischen Werbemitteln auch Formate für Youtube, Tiktok oder Instagram liefern. Schliesslich wollen alle Kanäle bespielt werden. Und das immer wieder neu.
Zur Story