Schweiz
Winter

Weniger Rettungseinsätze durch Rega und Air Zermatt während Feiertagen

Im Kanton Wallis ist bei einem Helikopterunfall eine Person ums Leben gekommen. Ein zweiter Insasse des Helikopters hat den Unfall
Im Vergleich zu Vorjahren hatten die Schweizer Rettungsflugwachten ruhige Feiertage.Bild: sda

Weniger Rettungseinsätze durch Rega und Air Zermatt während Feiertagen nötig

03.01.2021, 22:15

Die Helikopter-Crews der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega sind über Weihnachten und Neujahr rund 380 Mal im Einsatz gewesen für in Not geratene, schwer erkrankte oder verletzte Menschen. Das sind ein Fünftel weniger als in der gleichen Zeitspanne der drei Vorjahre.

Ein in den Urner Bergen versch�tteter Skifahrer konnte von der Rega nur noch tot geborgen werden. (Symbolbild)
Bild: sda

Die Einsatzzahlen der Crews widerspiegelten allgemein die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Bevölkerung sowie ausländischer Touristen in der Schweiz, teilte die Rega am Sonntag mit. Sie würden deshalb natürlichen Schwankungen unterliegen.

Über die Festtage und den Jahreswechsel deckten die Einsätze ein breites Spektrum der Rega ab. Die Crews standen für Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen, für Verlegungsflüge von Regional- in Zentrumsspitäler sowie nach Verkehrs-, Arbeits- und Wintersportunfällen im Einsatz.

Weniger Unfälle wegen Pandemie

Auch die Helikopter-Crews der Air Zermatt mussten über die Feiertage wegen der Pandemie weit weniger zu Unfällen ausrücken als üblich. Air Zermatt spricht von einem Rekordtief. Ambulanz-Transporte mit Fahrzeugen gab es ebenfalls weniger.

Von Heiligabend bis Silvester leisteten die Crews etwa 50 Einsätze, wie Air Zermatt am Freitag schrieb. Im Jahr 2019 waren in derselben Zeitspanne rund 100 Rettungen durchgeführt worden.

Transportiert wurden vor allem Verunfallte aus Skigebieten im Oberwallis. Passagiere, die per Helikopter in Skigebiete transportiert werden oder einen Rundflug absolvieren wollten, seien grösstenteils ausgeblieben. Auch viele Gäste, die sich von Flughäfen nach Zermatt bringen lassen wollten, seien 2020 nicht angereist. (sda)

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