DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Verschnaufpause an der Schweizer Börse: Talfahrt gestoppt – Aktien von UBS und CS im Aufwind

10.02.2016, 09:5610.02.2016, 10:10

Nach den Kursstürzen der Vortage hat sich der Schweizer Aktienmarkt am Mittwochmorgen etwas stabilisiert. Der Leitindex Swiss Market Index (SMI) lag kurz nach 10:00 Uhr fast 2 Prozent im Plus bei 7698 Punkten.

Zu Wochenbeginn war der SMI massiv abgerutscht. Das Tagesminus allein am Dienstag betrug 2.3 Prozent. Vor allem die Bankenwerte hatten heftige Abgaben verzeichnet und den Börsenindex in die Tiefe gerissen. Die anhaltenden Sorgen über die Weltwirtschaft und damit auch über die Stabilität und die Profitabilität des Finanzsektors belasten Bankenaktien weltweit.

    Börse
    AbonnierenAbonnieren

Am Mittwochmorgen konnten die Titel der UBS, der CS und von Julius Bär wieder zulegen. Der Aktienkurs der UBS stieg um 5,1 Prozent, jener der CS um 3,2 Prozent und derjenige von Julius Bär um 4,1 Prozent. Am Vortag hatten die Grossbankenaktien noch drastische Verluste verzeichnet.

Verschnaufpause

Ungewissheit über Ausfälle bei Energiekrediten und damit einhergehende Sorgen über die Stabilität und die Profitabilität des Finanzsektors hätten die Verkaufslawine losgetreten, hiess es zu den Kurseinbrüchen der Bankenaktien. Händler und Analysten rechnen nun bestenfalls mit einer kurzen Verschnaufpause. Denn bis auf weiteres dürfte sich an den Rahmenbedingungen wohl nichts ändern.

Eine Verschnaufpause konnten derweil auch andere Börsen in Europa einlegen. So legte der deutsche Leitindex Dax  um 1.18 Prozent auf 89841 Punkte zu. (whr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

US-Justiz erhebt Anklage gegen 6 Schweizer Helfershelfer von Steuerhinterziehern

Die New Yorker Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen sechs Banker, Anwälte und Treuhänder im Umfeld der Privatbank IHAG Zürich AG. Sie sollen mitgeholfen haben, den US-Fiskus um 60 Millionen Dollar geprellt zu haben. Sind die Vorwürfe kalter Kaffee, oder geht die US-Justiz nun gegen Schweizer Helfershelfer vor?

Vor fast fünf Jahren verkündete das amerikanische Justizministerium das Ende des Bankenprogramms. Und zog, nachdem Schweizer Finanzinstitute Hunderte von Millionen Dollar an Bussen bezahlt hatten, einen Schlussstrich unter den transatlantischen Steuerstreit. Doch nun zeigt sich: Die Spezialistinnen und Spezialisten der Steuerabteilung im Department of Justice lassen nicht locker. Vielmehr ermitteln sie weiter gegen den Finanzplatz Schweiz. Nun aber stehen nicht mehr die Institute im Visier, …

Artikel lesen
Link zum Artikel