DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wo Häuser und Wohnungen in der Schweiz am teuersten sind – und wo am billigsten

Krass, ein mittelgrosses Haus kostet am oberen Zürichsee über 2 Millionen Franken, ein vergleichbares Objekt ist im Jura für 350'000 Franken zu haben. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Immobilienreport der ETH Zürich und des Vergleichsdienstes Comparis hervor.
31.08.2017, 11:0931.08.2017, 13:12

Bezirke mit den teuersten Häusern

Der Angebotspreis für ein mittelgrosses Haus (5 – 6 1⁄2 Zimmer) in den Bezirken Höfe, Meilen und Zug beträgt mindestens 2 Millionen Franken. Innerhalb der Top 10 ist der Bezirk Dietikon in der Zürcher Agglomeration mit einem Medianpreis von 1’450’000 Franken am günstigsten.

Die günstigsten Häuser

Ein vergleichbares Haus wird im günstigsten Bezirk, Porrentruy, für 350’000 Franken angeboten. Darauf folgen die Bezirke Leventina im Tessin mit 400’000 Franken und Raron im Wallis mit 500’000 Franken.

Die teuersten Wohnungen

Der Bezirk Zürich löst in diesem Jahr den Bezirk Maloja an der Spitze ab: Ein Quadratmeter Eigentumswohnung wird für 12’250 Franken angeboten – das sind 750 Franken mehr als letztes Jahr. Im bündnerischen Bezirk Maloja, in dem sich unter anderem St. Moritz befindet, liegt der Angebotspreis bei 11’500 Franken pro Quadratmeter, das sind 1’500 Franken weniger als im Vorjahr. 

Die billigsten Wohnungen

Im Walliser Bezirk Raron sind Wohnungen mit einem Quadratmeterpreis von 2’750 Franken am günstigsten. Auf Platz zwei und drei folgen die beiden Neuenburger Nachbarbezirke La Chaux-de- Fonds und Le Locle mit je 3’250 Franken Medianpreis pro Quadratmeter.

Der grösste Preisanstieg in den letzten 10 Jahren

Bei den Bezirken mit dem höchsten Preisanstieg steht Luzern jetzt an der Spitze und löst Horgen ab, wo ein Quadratmeter für 11'000 Franken angeboten wird. Die Zürcher Seegemeinde führte das Ranking im Jahr 2016 an. Neu in den Top Ten sind in diesem Jahr Sursee, Uster, Lausanne, Hochdorf, Lenzburg und March.

Der grösste Preisanstieg innert einem Jahr

Wohnungen in Schaffhausen 25 Prozent teurer als 2016 Der angebotene Medianpreis pro Quadratmeter für Wohnungen ist in Schaffhausen innerhalb eines Jahres um einen Viertel auf 6’000 Franken angestiegen. Im solothurnischen Gösgen erhöhte sich der Preis im gleichen Zeitraum um 21 Prozent, in Porrentruy (JU) um 19 Prozent.

Die grösste Preisabnahme innert einem Jahr

Die Angebotspreise sind in den Bezirken Entremont (-19 Prozent) und Maloja (-11 Prozent) im Vergleich zum letzten Jahr zwar gesunken; dennoch gehören sie mit den bekannten Wintersportgebieten Verbier (VS) und St. Moritz (GR) zu den teuersten Wohngegenden der Schweiz, wie die Top Zehn der Quadratmeterpreise aufzeigen.

(whr)

Häuser und Villen für 1 Million Franken - in Europa

1 / 69
Häuser und Villen für 1 Million Franken – in Europa
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Häuser, sorry «Häuser», unter 10'000 Franken

1 / 61
Häuser, sorry «Häuser», unter 10'000 Franken
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fünf Gründe, warum der Eigenmietwert wohl kaum abgeschafft wird

Die Wirtschaftskommission des Ständerats will einen Systemwechsel bei der Besteuerung von Wohneigentum. Vier Jahre hat sie an einer Vorlage gearbeitet. Hausbesitzer sollten sich jedoch nicht zu früh freuen – ein Erklärstück.

Er gehört zu den politischen Dauerbrennern: der Eigenmietwert. Seit 1934 wird in der Schweiz die Selbstnutzung des eigenen Hauses zum steuerbaren Einkommen gezählt. Es ist der Betrag, den der Eigentümer sonst für die Miete aufwerfen müsste. Die Logik dahinter: Mieterinnen und Hauseigentümerinnen sollen gleich behandelt werden.

So alt die Geschichte, so umstritten ist der Eigenmietwert. 2001 scheiterte die Abschaffung im Rahmen eines umfassenden Steuerpakets an der Urne. 2012 lehnten die …

Artikel lesen
Link zum Artikel