Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wo Häuser und Wohnungen in der Schweiz am teuersten sind – und wo am billigsten



Krass, ein mittelgrosses Haus kostet am oberen Zürichsee über 2 Millionen Franken, ein vergleichbares Objekt ist im Jura für 350'000 Franken zu haben. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Immobilienreport der ETH Zürich und des Vergleichsdienstes Comparis hervor.

Bezirke mit den teuersten Häusern

Der Angebotspreis für ein mittelgrosses Haus (5 – 6 1⁄2 Zimmer) in den Bezirken Höfe, Meilen und Zug beträgt mindestens 2 Millionen Franken. Innerhalb der Top 10 ist der Bezirk Dietikon in der Zürcher Agglomeration mit einem Medianpreis von 1’450’000 Franken am günstigsten.

(Quelle: ETH Zürich und comparis.ch)

Die günstigsten Häuser

Ein vergleichbares Haus wird im günstigsten Bezirk, Porrentruy, für 350’000 Franken angeboten. Darauf folgen die Bezirke Leventina im Tessin mit 400’000 Franken und Raron im Wallis mit 500’000 Franken.

(Quelle: ETH Zürich und comparis.ch)

Die teuersten Wohnungen

Der Bezirk Zürich löst in diesem Jahr den Bezirk Maloja an der Spitze ab: Ein Quadratmeter Eigentumswohnung wird für 12’250 Franken angeboten – das sind 750 Franken mehr als letztes Jahr. Im bündnerischen Bezirk Maloja, in dem sich unter anderem St. Moritz befindet, liegt der Angebotspreis bei 11’500 Franken pro Quadratmeter, das sind 1’500 Franken weniger als im Vorjahr. 

(Quelle: ETH Zürich und comparis.ch)

Die billigsten Wohnungen

Im Walliser Bezirk Raron sind Wohnungen mit einem Quadratmeterpreis von 2’750 Franken am günstigsten. Auf Platz zwei und drei folgen die beiden Neuenburger Nachbarbezirke La Chaux-de- Fonds und Le Locle mit je 3’250 Franken Medianpreis pro Quadratmeter.

(Quelle: ETH Zürich und comparis.ch)

Der grösste Preisanstieg in den letzten 10 Jahren

Bei den Bezirken mit dem höchsten Preisanstieg steht Luzern jetzt an der Spitze und löst Horgen ab, wo ein Quadratmeter für 11'000 Franken angeboten wird. Die Zürcher Seegemeinde führte das Ranking im Jahr 2016 an. Neu in den Top Ten sind in diesem Jahr Sursee, Uster, Lausanne, Hochdorf, Lenzburg und March.

(Quelle: ETH Zürich und comparis.ch)

Der grösste Preisanstieg innert einem Jahr

Wohnungen in Schaffhausen 25 Prozent teurer als 2016 Der angebotene Medianpreis pro Quadratmeter für Wohnungen ist in Schaffhausen innerhalb eines Jahres um einen Viertel auf 6’000 Franken angestiegen. Im solothurnischen Gösgen erhöhte sich der Preis im gleichen Zeitraum um 21 Prozent, in Porrentruy (JU) um 19 Prozent.

(Quelle: ETH Zürich und comparis.ch)

Die grösste Preisabnahme innert einem Jahr

Die Angebotspreise sind in den Bezirken Entremont (-19 Prozent) und Maloja (-11 Prozent) im Vergleich zum letzten Jahr zwar gesunken; dennoch gehören sie mit den bekannten Wintersportgebieten Verbier (VS) und St. Moritz (GR) zu den teuersten Wohngegenden der Schweiz, wie die Top Zehn der Quadratmeterpreise aufzeigen.

(Quelle: ETH Zürich und comparis.ch)

(whr)

Häuser und Villen für 1 Million Franken - in Europa

Häuser, sorry «Häuser», unter 10'000 Franken

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 01.09.2017 07:13
    Highlight Highlight Die mittlere Wohnungsbelegung durch die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz betrug im Zeitraum 2001-2012 (Personenfreizügigkeit in Kraft) durchschnittlich 1,9657 Personen. Die Nettozuwanderung an Ausländerinnen und Ausländern betrug im selben Zeitraum 684'918 Personen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Zuwandernden oft werktätige Einzelpersonen sind und ihre Wohnungsbelegungsquote im Durchschnitt höchstens 1,7 Personen beträgt, so gehen von den 2001-2012 erstellten 572'100 Neubauwohnungen 402'893 Wohnungen auf das Konto der Ausländer-Nettozuwanderung. Das sind 70% der Neubauwohnungen.
    0 0 Melden
  • Saul_Goodman 31.08.2017 20:31
    Highlight Highlight Mir als wahl-walliser ist das allerdings auch schon aufgefallen. Hier gibts an den zentralsten orten extrem schöne wohnungen zu preisen in denen ich in zürich wenig bis gar nichts an beschissener lage und in beschissenem zustand bekommen hätte.
    Von der besserrn lebensqualität gar nicht erst zu reden...
    0 0 Melden
  • Donald 31.08.2017 19:11
    Highlight Highlight Gibt wohl von einigen Orten nur wenig Daten, darum sind die Aussagen eher bedeutungslos.
    0 3 Melden
  • FloW96 31.08.2017 14:11
    Highlight Highlight Sind die Daten wirklich aktuell und akurat?

    Für den Kanton Thurgau zum Beispiel wird eine veraltete Karte verwendet - seit 2011 gibt es im Thurgau nur noch 5 Bezirke. Die entsprechenden statistischen Zahlen werden nur noch nach den aktuellen Bezirken veröffentlicht - eine Aufteilung wäre sinnlos.

    6 1 Melden
  • undduso 31.08.2017 12:37
    Highlight Highlight Bei der Preisentwicklung stimmt entweder die Tabelle oder die Grafik nicht.
    Chur hat laut Grafik einen Anstieg von über 75%, ist aber nicht in er Liste aufgeführt.
    6 0 Melden
  • flugsteig 31.08.2017 12:06
    Highlight Highlight Billig, innert, krass, usw.
    Das Niveau von Watson ist mittlerweile wirklich bedenklich.
    31 8 Melden
  • Chris K. 31.08.2017 11:59
    Highlight Highlight Hohe Leerstandsquoten von Mietwohnungen und teure Mietzinsen führen zukünftig hoffentlich zu Senkungen der Mietzinsen. Leerstände sind für Investoren finanziell sehr belastend. Hochpreismietwohnungen gehen nicht mehr gut weg, das haben hoffentlich auch die Investoren nun kapiert.
    11 2 Melden

Kampf um die SBI: Prominente Unternehmer brechen aus Nein-Front aus

Die Selbstbestimmungs-Initiative wird von den Wirtschaftsverbänden abgelehnt. Doch auch ausserhalb der SVP gibt es Befürworter.

Die Wirtschaft trete «geschlossen» gegen die Selbstbestimmungs-Initiative an, betont der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse. Die SVP-Initiative, über die das Volk am 25. November abstimmt, verlangt den Vorrang des Landesrechts vor dem internationalen Recht. Eine «gefährliche Initiative» sei das, sagt Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer: «Sie würde unserer Exportnation, aber auch unserem Rechtsstaat schweren Schaden zufügen.»

Doch nicht alle Unternehmer und Top-Manager teilen diese Warnungen. …

Artikel lesen
Link to Article