Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Migros erhöht die Löhne um maximal 0,5 Prozent – für die meisten Angestellten gibt's aber eine Nullrunde



Der Detailhändler Migros erhöht die Lohnsumme 2016 um bis zu 0,5 Prozent. Für die Mehrheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es allerdings eine Nullrunde. Die Lohnerhöhungen erfolgen individuell, um den strukturellen Nachholbedarf zu bereinigen.

Die Erhöhung der Lohnsumme um bis zu 0,5 Prozent wurde mit den Sozialpartnern Kaufmännischer Verband und Metzgereipersonal-Verband ausgehandelt, wie der Migros-Genossenschaftsbund am Mittwoch mitteilte. Da die Jahresteuerung negativ sei, stärke der Lohnschritt die Kaufkraft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der genaue Anstieg der Lohnsumme war nicht bekannt, wie Sprecher Tristan Cerf auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Da die Lohnerhöhungen individuell nach Funktion und Leistung erfolgten, sei das nicht von vornherein zu berechnen.

Die Lohnmassnahmen betreffen das gesamte dem Migros-Gesamtarbeitsvertrag unterstehende Personal sowohl in den Verkaufsfilialen als auch in den Migros-Industriebetrieben. Dem GAV unterstehen rund 50 Unternehmen der Migros-Gruppe. Von insgesamt 85'000 Beschäftigten bei der Migros sind 50'700 unter GAV-Bedingungen angestellt.

Wie der Grossverteiler schreibt, erhöhte er die Löhne seit 2002 nominal um 23,25 und teuerungsbereinigt um 17,35 Prozent. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die Schweiz bleibt das attraktivste Land für Fachkräfte aus der ganzen Welt

Die Schweiz ist zum fünften Mal in Folge das attraktivste Land für Fachkräfte aus der ganzen Welt – auch in Zeiten von Corona. Aber es studieren noch zu wenige hierzulande mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer.

Laut der Vergleichsstudie World Talent Ranking der Businessschule IMD Lausanne behauptete sich die Schweiz auch in der Ausgabe 2020 auf dem Spitzenplatz, gefolgt von Dänemark und Luxemburg. Die Schweiz schafft es, die einheimischen Talente am besten zu fördern und ist für …

Artikel lesen
Link zum Artikel