Schweiz
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Exporte von Kriegsmaterial sind 2019 um 43 Prozent gestiegen



ARCHIVE - ZUR MELDUNG DES BUNDESRATS UEBER DEN VERZICHT AUF LOCKERUNG DER KRIEGSMATERIALVERORDNUNG AM 31. OKTOBER 2018 - Ein Arbeiter bei Werterhaltungsarbeiten am Geschuetzrohr eines Leopard-Panzers in den Produktionshallen der RUAG. Die RUAG rechnet mit einem massiven Stellenabbau bei einem Ja des Schweizer Stimmvolks zur GSoA-Initiative fuer ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. (KEYSTONE/EQ IMAGES/Moritz Hager)

Kriegsmaterial wird deutlich mehr exportiert. Bild: EQ IMAGES

Schweizer Unternehmen haben 2019 mit Bewilligung des Bundes Kriegsmaterial im Wert von 728 Millionen Franken in 71 Länder exportiert. Während die gesamten Warenausfuhren der Schweiz nur um 3 Prozent anstiegen, erhöhten sich die Kriegsmaterialexporte um 43 Prozent.

Die Ausfuhren von Kriegsmaterial erreichten damit 2019 nicht inflationsbereinigt den zweithöchsten Wert seit 1983. Höher waren die Ausfuhren lediglich im Jahr 2011 mit 872.7 Millionen Franken gewesen.

Die starke Zunahme der Kriegsmaterialausfuhren um 218 Millionen Franken ist, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte, insbesondere auf grössere Geschäfte mit Dänemark, Rumänien und Bangladesch zurückzuführen.

So wurden gepanzerte Radfahrzeuge im Wert von 150 Millionen Franken nach Dänemark und für 111 Millionen Franken an Rumänien geliefert. Grössere Geschäfte waren auch die Exporte von Munition und Munitionskomponenten nach Deutschland (68 Millionen Franken) und von Flugabwehrsystemen inklusive Munition nach Bangladesch (55 Millionen Franken).

Dänemark als grösster Abnehmer

Die fünf Hauptabnehmerländer waren denn auch im vergangenen Jahr Dänemark (Wert: 155.3 Millionen Franken), Deutschland (125.8 Millionen Franken), Rumänien (111.8 Millionen Franken), Bangladesch (55.2 Millionen Franken) und die USA (38.5 Millionen Franken).

Die Exporte nach Europa machten 73.3 Prozent der Ausfuhren aus, jene nach Asien 14.6 Prozent und diejenigen nach Amerika 8.1 Prozent.

Umfrage

Sollen die Waffenexport-Bestimmungen verschärft werden?

  • Abstimmen

3,138

  • Nein, von mir aus könnte man die sogar noch weiter lockern.11%
  • Nein, ich finde die momentane Exportpraxis gut. 14%
  • Ja, die sollte man unbedingt verschärfen. 18%
  • Ich finde, die Schweiz sollte sogar ganz darauf verzichten, Waffen zu exportieren.55%

Fast zwei Drittel (64 Prozent) des ausgeführten Kriegsmaterials (2018: 80 Prozent) waren für die 25 Länder der Kriegsmaterialverordnung (KMV) bestimmt, die allen vier internationalen Exportkontrollregimen für die Kontrolle strategisch sensibler Güter angehören.

Grosse Zahl von Gesuchen

Im vergangenen Jahr wurden dem Seco insgesamt 2450 neue Ausfuhrgesuche unterbreitet. 2257 Gesuche im Wert von 2.968 Milliarden Franken wurden bewilligt. 12 Gesuche wurden abgelehnt.

1.855 Milliarden Franken der 2019 bewilligten Ausfuhren im Gesamtumfang von 2.968 Milliarden Franken gehen laut Seco-Angaben auf bereits früher bewilligte Geschäfte zurück. Neu bewilligte Ausfuhrgesuche machen rund 1.113 Milliarden Franken aus. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer wertmässigen Abnahme von 811 Millionen Franken.

Die Differenz zwischen dem Wert der effektiven Ausfuhren (728 Millionen Franken) und jenem der bewilligten Ausfuhrgesuche (2.968 Milliarden Franken) lässt sich damit erklären, dass bewilligte Gesuche teilweise erst in der folgenden Berichtsperiode ausgeführt werden, oder Bewilligungen häufig nicht genutzt werden, weil Geschäfte annulliert oder aufgeschoben werden.

Kritik der GSoA

BILDPAKET -- ZUM JAHRESRUECKBLICK 2018 JUNI, STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Quatre militants deguises avec des masques representant Guy Parmelin, Ueli Maurer, Ignazio Cassis, Johann Schneider-Ammann, membres du Conseil federal, font une action organise par le

Bild: KEYSTONE

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) kritisierte in einer Medienmitteilung vom Dienstag die Rekordzahlen bei den Schweizer Waffenexporten. Während die Rüstungsindustrie und ihre Lobby in Bern jammerten, dass die Schweizer Rüstungsindustrie angeblich serbeln würde, zeigten die neusten Seco-Zahlen ein ganz anderes Bild.

2019 sei ein «absolutes Rekordjahr» für die Schweizer Rüstungsindustrie gewesen. Auch 2019 habe es dabei Lieferungen an Staaten gegeben, in denen Menschenrechte massiv verletzt würden. Kritisiert werden insbesondere die Lieferungen an Bangladesch, an Bahrain, Saudi-Arabien und Pakistan.

Korrektur-Initiative

Die GSoA erinnerte an die Volksinitiative gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer (Korrektur-Initiative), die von der Allianz gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer im vergangenen Sommer nur rund ein halbes Jahr nach ihrer Lancierung eingereicht worden war.

Die Initiative will kein absolutes Verbot von Kriegsmaterialexporten. Sie verlangt aber, dass keine Schweizer Waffen in Länder exportiert werden dürfen, die die Menschenrechte systematisch und schwerwiegend verletzen, oder in ein Land, in dem Bürgerkrieg herrscht oder das in einen Konflikt verwickelt ist

Der Bundesrat lehnt die Volksinitiative ab und will ihr einen indirekten Gegenvorschlag entgegenstellen. Dieser Gesetzesentwurf soll Ende März vorliegen. (aeg/sda)

Die brisantesten Stellen aus dem EFK-Bericht

47 Millionen Franken für Kriegsmaterial

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    Alle Leser-Kommentare
  • dä u nid der anger 05.03.2020 06:52
    Highlight Highlight Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern

    Verdienen an jeder Not und Gefahr

    den rest des Chrütlischwurs hab ich leider vergessen 🙊🙈🙉

  • PC Principal 04.03.2020 11:35
    Highlight Highlight Die meisten Watson-User sind ganz klar dagegen, dass Waffen verkauft werden. Das heisst es dürften keine bewaffneten Armeen mehr existieren. Ich habe eine ernst gemeinte Frage: Glauben diese Leute, dass das realistisch ist? Ich kann mir leider nicht vorstellen, dass der Iran oder Syrien ihre Armee abschaffen würden, schön wäre es natürlich schon.

    Angenommen zumindest alle Europäischen Länder schaffen ihre Armee ab. Glaube diese Leute, dass die Welt dadurch friedlicher werden würde?
  • Grabeskaelte 03.03.2020 20:53
    Highlight Highlight Jaja unsere liebe Schweiz. Wenns um Kohle machen mit Kriegen geht, sind wir seit 1914 gross dabei...
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 04.03.2020 00:00
      Highlight Highlight Schon früher. Stichwort Söldner
  • bebby 03.03.2020 20:22
    Highlight Highlight Jetzt wird mir klar, wieso die Kohesionsmilliarde bezahlt wird: u.a. damit die armen Länder wie Rumänien unsere Rüstungsindustrie alimentieren.
  • banda69 03.03.2020 20:01
    Highlight Highlight Und die Kriegsgewinnler von SVP und Konsorten werden dann wieder lauthals gegen Menschen in Not hetzen.

    Und ja, die menschen- und umweltfeindliche SVP ist eine hässliche Partei.

    Quellehttps: www.aargauerzeitung.ch/schweiz/waffenexporte-in-buergerkriegslaender-svp-und-fdp-setzen-sich-durch-lockerung-so-gut-wie-entschieden-132946363
    Benutzer Bild
  • Balikc 03.03.2020 19:22
    Highlight Highlight Interessante (wenn auch nicht gänzlich überraschende) Korrelation:
    Die selben Kommentatoren, welche hier die Exporte von Kriegsmaterial verteidigen und schönreden, weisen unter den Lesbos-Artikeln jede Verantwortung von sich, in dem bspw. Flüchtende pauschal als "Wirtschaftsmigranten" abgestempelt werden oder durch Verweis auf die alleinige Schuld/Pflicht der direkten Konfliktparteien.

    Wenn es darum geht sich aus der Verantwortung zu stehlen, wird Neutralität nur zu gern vorgeschoben. Ebenso schnell ist sie dann aber vergessen, wenn der Mammon ruft.
    • PC Principal 04.03.2020 11:29
      Highlight Highlight Nein da gibt es keine Korrelation. Ich sage
      klar wir müssen mehr Flüchtlinge aufnehmen und es braucht eine Lösung für die Leute auf Lesbos aber wieso soll man dazu ganz Europa entwaffnen?

      Was Leute wie du fordern ist dass kein Land eine Armee haben darf (Zumindest keine Armee mit Waffen). Das ist einfach völlig weltfremd und es wäre hochgefährlich für Europa. Denn auf der Welt gibt es leider noch immer ein paar nationalistische Führer die nicht vor einem Angriff zurückschrecken würden, wenn sich die Gelegenheit ergeben würde.

      Erklär doch mal was Dänemark mit Flüchtlingen zu tun hat.
  • AdvocatusDiaboli 03.03.2020 18:02
    Highlight Highlight Ausgegeben werden die Militärbudgets Weltweit so oder so. Es ist besser wenn eine Schweizer Waffe erworben wird, statt mit gleichem Geld drei jeweils gleich tödliche Chinesische..

    • Grötzu 03.03.2020 21:16
      Highlight Highlight Mache eine Straftat, ansonsten mache es ein anderer
    • DerLettant 03.03.2020 23:25
      Highlight Highlight Kinderarbeit gibts weltweit so oder so. Es ist besser die arbeiten in einer Mine von Glencore als in einer chinesischen. Evtl. gibts mit 15 eine Überbrückungsrente bis zur Volljährigkeit
    • Liselote Meier 04.03.2020 10:19
      Highlight Highlight Ja genau produzieren wird doch auch Heroin, Kinderpornos, angereichertes Uran und verkaufen es Weltweit, sonst tut es auch ein anderer.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 03.03.2020 17:29
    Highlight Highlight Jaaa, aber wir liefern doch niemals in die Kriegs-Nationen Türkei, Saudi-Arabien, Pakistan, Indien, Argentinien oder USA!

    Ah wart. Machen wir doch...

    https://www.kriegsmaterial.ch/s/all/kb/2018/2019/v/10/1
  • The_real_Zippy 03.03.2020 16:22
    Highlight Highlight PC Principal:

    Soso Dänemark hat also keine Truppen in Afghanistan und im Irak stationiert.. Aha...

    Deutschland hat ebenfalls keine Truppen in Afghanistan..

    Von den USA und den Saudis fange ich gar nicht erst an...
    • Zyniker haben es leichter 03.03.2020 20:18
      Highlight Highlight Wenn man sogar so tut als wären Exporte nach Dänemark und Deutschland verwerflich... Das sind EU Länder, wer findet die EU nochmals so toll und will sich dem Diktat selbiger unterwerfen? Heuchelei.
    • The_real_Zippy 04.03.2020 18:31
      Highlight Highlight @Zyniker haben es leichter

      Findest du irgendwo einen Kommentar von mir in welchem ich schreibe "Die EU ist toll"?

      Nein? Gut... Kein Argument deinerseits...

      Dänemark und Deutschland sind in Konflikte involviert, das war mein Kommentar an PC Principal da er ja findet Waffenexporte in Europäische Demokratien seinen komplett unbedenklich, da Europäische Demokratien ja Frieden und Demokratie bringen wenn sie Irgendwo Krieg führen...
    • Zyniker haben es leichter 04.03.2020 20:12
      Highlight Highlight Was bist Du? Ein pazifistischer Nationalist? Ein sich selbst hassender Anti-Westler? Ein Verfechter von Diktaturen und Sharia-Staat? Und ja, diese Exporte sind komplett unbedenklich und wenn doch nicht, wie Du scheinbar der Meinung bist, dann steht der Feind schon vor der Tür und es wird Zeit für eine massive Aufrüstung der Armee.
  • Magnum 03.03.2020 14:28
    Highlight Highlight Lang lebe das Blutgeld. Aber wehe, wenn wegen des Einsatzes von Schweizer Waffen vertriebene Menschen in der Schweiz Zuflucht suchen - das geht dann gar nicht.
  • PC Principal 03.03.2020 14:21
    Highlight Highlight Ich sehe die meisten hier wollen keine Waffen nach Europa schicken, Europa soll also völlig unbewaffnet sein. Ich verstehe, dass man gegen die Schweizer Armee ist aber ein Europa ohne Armee wäre einfach gefährlich. Man stelle sich vor dass irgendwo ein neuer Hitler an die Macht kommt und dann völlig unbewaffnete Länder überfällt.

    Und ich meine nicht, dass man die Armee tatsächlich einsetzen sollte, aber sie hat auch schon abschreckende Wirkug.
    • Magnum 03.03.2020 16:19
      Highlight Highlight Was laberst Du hartnäckig von Europa? Denkst Du, dass dieses Wachstum der Waffenexporte nur durch Exporte innerhalb Europas erzielt wurde? Dann solltest Du das mit konkreten Zahlen belegen.

      Ich halte dem entgegen: Die Schweiz exportiert wissentlich in Länder, die in völkerrechtswidrige Angriffskriege verwickelt sind (USA, Saudi Arabien). Die Schweiz hat somit Blut an den Händen.
    • PC Principal 03.03.2020 18:56
      Highlight Highlight @Magnum: 75% Europa. Das findest du hoffentlich okay?
  • PC Principal 03.03.2020 13:34
    Highlight Highlight Die ganzen Hippies hier würden Terrororganisationen wie den IS oder einem neuen Naziregime wohl einfach mit Verständnis begegnen, selbst wenn sie Verbündete angreifen.

    Schweizer Waffen tragen zur Sicherheit und Stabilität in Europa bei. Auch wenn sie nicht eingesetzt werden dienen sie der Abschreckung.

    Man kann über die Nützlichkeit der Schweizer Armee diskutieren aber ein unbewaffnetes Europa wäre hochgefährlich.
    • nuhresideeli 03.03.2020 15:42
      Highlight Highlight Ja Schweizer Waffen tragen zur Sicherheit in Europa bei.
      Vor allem wenn sie an SA verkauft und im Jemen eingesetzt werden und der Hass auf den Westen geschürt wird....
      Momoll richtig lässig dini aasichtä
    • Magnum 03.03.2020 16:20
      Highlight Highlight Handgraten aus Schweizer Fertigung sind bei IS-Terroristen aufgetaucht. Dumme Sache - aber so kommt das eben raus, wenn man skrupellos in Kriegsgebiete exportiert.

      Dass Du Menschen, die mehr Skrupel haben, als Hippies abtust, disqualifiziert Dich in dieser Diskussion nachhaltig.
    • anonymer analphabet 03.03.2020 18:02
      Highlight Highlight Terrororganisationen wie den IS, wurden wegen sinnlosen Kriegen wie der zweite Golfkrieg überhaupt erst so mächtig. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Jede Armee hat eine Rüstungsindustrie hinter sich, welche Waffen exportiert, das ist ein Teufelskreis welcher nur unterbrochen werden kann, wenn man endlich zur Einsicht kommen würde, dass Waffen keinen Frieden bringen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 03.03.2020 12:58
    Highlight Highlight Alle Länder wo die Schweiz exportiert führen keine Kriege. Ein Zusammenhang mit Flüchtlingen ist von den linken konstruiert. Kriegsgüter dienen vor allem dem Schutz. Ohne die Exporte gäbe es noch viel mehr Flüchtlinge auf der Welt. Die Schweiz muss mehr Kriegsgüter exportieren und damit den Frieden auf der Welt sichern.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 03.03.2020 13:30
      Highlight Highlight Kleine Info:
      Saudi Arabien hat Waffen und Munition aus der Schweiz an den IS weitergereicht.
      Scheisse, ne.
    • Cirrum 03.03.2020 13:41
      Highlight Highlight Das Argument seit hunderten von Jahren , es ist "zum Schutz der Nation". Und es gibt leider immer noch zu viele Leute wie sie, die dieses lächerliche Argument noch glauben.
    • Vecchia 03.03.2020 13:45
      Highlight Highlight "Alle Länder wo die Schweiz exportiert führen keine Kriege."

      Nein, nein ... das was Saudiarabien im Jemen veranstaltet, ist nuuur eine Militärintervention und die Luftangriffe der USA in Syrien sind natüüürlich Friedensmissionen, genau wie alle andern "humanitääären" Aktionen der USA im Nahen Osten während der letzten 20 Jahre...

      Was für ein schön zusammengereimtes Weltbild, potz Holzöpfel und Zipfelchappe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fruchtzwerg 03.03.2020 12:37
    Highlight Highlight Cool, Arbeitsplätze *Ironie off*
    • PC Principal 03.03.2020 14:24
      Highlight Highlight Ich finde nicht dass es ironisch zu sein braucht. Mehr Arbeitsplätze, mit denen wir ggleichzeitig auch noch die Sicherheit und die Stabilität in der Welt erhöhen. Finde ich gut.
    • Fruchtzwerg 03.03.2020 14:53
      Highlight Highlight Seit wann erhöhen Waffen/Kriegsmaterial Sicherheit und Stabilität in der Welt? Irgendwie scheine ich im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst zu haben...
    • Pafeld 03.03.2020 16:51
      Highlight Highlight Der hohe Rüstungsgrad sowie die damit verbundene Überheblichkeit und das Gefühl von vermeintlicher Sicherheit war der Nährboden des ersten Weltkrieges. Die daraus resultierenden Spannungen jener für den zweiten. Man muss schon sowas wie ein komplett realitätsferner Marktfetischist sein, um einen solchen Blödsinn zu verzapfen.
      Glaubst du solchen Schwachsinn wirklich oder bedienst du dich einfach der Zwecklüge, weil sie ein höheres, liberales Gut nicht gefährden soll?
    Weitere Antworten anzeigen
  • häxxebäse 03.03.2020 12:37
    Highlight Highlight Aber natürlich nur zu friedenszwecken.... 😎🙄
    Jo genau.
  • anonymous2 03.03.2020 12:23
    Highlight Highlight "neutral"
    • PC Principal 03.03.2020 14:24
      Highlight Highlight Neutral bedeutet nicht unbewaffnet.
    • Satan Claws 03.03.2020 15:38
      Highlight Highlight @PC Principal

      Wie neutral ist man wenn man nur eine Seite unterstützt?
    • PC Principal 03.03.2020 19:22
      Highlight Highlight @Satan Claws: Die Schweiz unterstützt niemanden. Man ist frei, Waffen zu verkaufen, ausser in Kriegsgebiete.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mynamesjeff 03.03.2020 12:22
    Highlight Highlight Together Ahead wie gewohnt...

    Aber sind ja alles "anständige" Länder die dieses Material NIE weiterverkaufen würden *ironie off*
    • holzapfelin 03.03.2020 13:53
      Highlight Highlight more like „together a head“, vielleicht auch zwei...
    • just sayin' 03.03.2020 15:36
      Highlight Highlight schweizer rüstungsgüter sind dermassen teuer, dass diese nicht wirklich an problematische gruppen weiterverkauft werden.

      die decken sich bei unseren ötlichen nachbarn ein.
    • PC Principal 04.03.2020 12:40
      Highlight Highlight Wenn du schon von Ironie schreibst: Hast du Hinweise dafür, dass Dänemark (oder sonst ein Land von der Liste) Waffen an Terroristen liefert?
  • Cervelat 03.03.2020 12:17
    Highlight Highlight scheinheilige Sch.....weiz.
    Und sich „neutral“ nennen
    • PC Principal 03.03.2020 14:28
      Highlight Highlight Neutral bedeutet nicht unbewaffnet. Wir sollten sagen wier liefern nicht in Bürgerkriegsländer oder an aggressive Diktaturen. Demokratien die sich nicht im Krieg befinden dürfen und sollen sich ruhig bewaffnen.
  • Eskimo 03.03.2020 12:16
    Highlight Highlight Nennt es doch anstatt Kriegsmaterial einfach Friedensförderungsmaterial und schon sieht das ganze doch viel positiver aus..
    • PC Principal 03.03.2020 14:29
      Highlight Highlight Man kann keinen Frieden mit Waffen erkämpfen. Hitler wurde damals auch durch gutes Zureden besiegt.
  • Makatitom 03.03.2020 12:08
    Highlight Highlight Cool, dann können wir jetzt ja auch 43% mehr Flüchtlinge aufnehmen und bei den Profiteure dieser Exportmörder unterbringen
    • PC Principal 03.03.2020 14:30
      Highlight Highlight Wie viele Flüchtlinge kommen genau aus Dänemark oder aus Ländern, die von Dänemark angegriffen wurden?
    • Makatitom 03.03.2020 15:32
      Highlight Highlight Immer schön die Tatsachen (Saudis, Kathar, Türkei, diverse Länder im Bürgerkriegszustand) ausblenden und das Mordgeschäft schön reden, typisches Verhalten
    • PC Principal 04.03.2020 12:43
      Highlight Highlight @Makaniton: Also findest du die 75% der Waffen die an die EU gehen unproblematisch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Team Insomnia 03.03.2020 11:56
    Highlight Highlight War klar. Geld regiert die Welt. Und die Schweiz ganz besonders.
  • KoSo 03.03.2020 11:48
    Highlight Highlight traurig......
  • PC Principal 03.03.2020 11:39
    Highlight Highlight Super Nachrichten. Neben Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen tragen diese Exporte auch zur Stabilisierung der globalen Situation bei. Es ist wichtig, dass Europa militärisch stark ist.
    • DemonCore 03.03.2020 12:06
      Highlight Highlight ... und dass wir das Know-how erhalten.
    • Makatitom 03.03.2020 12:12
      Highlight Highlight Wozu? Um sich gegen die Flüchtlinge zu wehren welche durch diese Exporte zur Flucht gezwungen wurden? Und seit wann Sind Mörderarbeitsplätze wichtig? Auf diese 0,0irgendwas % können wir problemlos verzichten
    • Deep Mike (1) 03.03.2020 12:43
      Highlight Highlight Das klingt logisch ja. Mehr Waffen = mehr Sicherheit/Stabilität. Und Flüchtlinge flüchten ja auch nie vor Krieg, sondern nur vor der wirtschaftlichen Misere. 🤦🏼‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Holunderblütensirup 03.03.2020 11:37
    Highlight Highlight Hoch lebe die "humanitäre Tradition" der Schweiz
  • Christian Mueller (1) 03.03.2020 11:33
    Highlight Highlight wie viele Tote verursachen wohl diese Waffen? Wie viele Fasnachten würden den toten Zivilist*innen geopfert werden? Können die Arbeiter von den Werken überhaupt ruhig schlafen? Bei den CEOs merkt man ja schon, dass sie kein Gewissen mehr zu haben scheinen.
    • PC Principal 03.03.2020 14:57
      Highlight Highlight Diese Waffen verursachen keine Toten, da sch Länder wie Dänemark nicht im Krieg befinden. Ich finde es richtig, dass sich nicht-aggressive Demokratien in Europa bewaffnen. Hitler ist man damals nicht durch liebes Zureden losgeworden. Ich kann jedenfalls besser schlafen wenn ich weiss, dass neben den ganzen nationalistischen Diktaturen auch noch ein paar friedlich gesinnte Demokratien bewaffnet sind.
    • Christian Mueller (1) 04.03.2020 18:11
      Highlight Highlight Wenn Du keine Ahnung hast: Schweige lieber: Dänemark ist in Afghanistan, Deutschland auch. Aber hey, googlen dauert schon 5 sekunden.
    • PC Principal 04.03.2020 20:02
      Highlight Highlight @Christian Müller: Und das ist auch gut so. Die Taliban waren ein aggressives Terrorregime gegen aussen und gegen die lokale Bevölkerung. Der Entscheid der UN war unbestritten. Die wird man nicht durch liebes Zureden los, genausowenig wie damals Hitler.
  • Cirrum 03.03.2020 11:31
    Highlight Highlight Immer schön Hass auf andere Kulturen und Nationen schüren, sonst hätte man ja keine Rechtfertigung für diesen unnötigen Scheiss. Wie wäre es denn diese Gelder zur Friedensförderung einzusetzen? Ah nein sorry, das lohnt sich ja finanziell nicht.. Lieber Kriege mit Lügen anzetteln und unschuldige Menschen umbringen, das ist ja in Ordnung wenn es für das eigene Land und zum „Schutz der eigenen Nation ist“
    • PC Principal 03.03.2020 15:53
      Highlight Highlight Hitler hätte man damals mit massiver Friedensförderung besiegen können.
  • d10 03.03.2020 11:24
    Highlight Highlight Zum K... Wieviel wurde an die Saudis geliefert?
    • Vecchia 03.03.2020 13:31
      Highlight Highlight Für die Saudis nur im Wert von rund 2.7 Mio, im Gegensatz zur USA, der Einkäufe rund 38 Mio betrugen. Aber beide sind ja äussert friedfertige Länder, die das Material ganz bestimmt nicht gegen Menschen einsetzen.........

      Auf jede Kriegsmaterialeinnahme sollten mind. 10% als Abgabe für die Flüchtlingshilfe erhoben werden.

      Es ist wirklich zum K...
    • d10 03.03.2020 16:41
      Highlight Highlight Danke für die Info @Vecchia
  • Schnymi 03.03.2020 11:18
    Highlight Highlight DAS sind doch mal wichtige Nachrichten, die JEDE/R lesen sollte!
    Ich persönlich finde dies viel tragischer als die ganze Corona-Berichte...
    • Freedoom Fighter 03.03.2020 13:15
      Highlight Highlight Ich finde sie erfreulicher =)
  • cykez 03.03.2020 11:13
    Highlight Highlight gaht eifach gar nöd!

    da muss auch ein realpolitiker mal ein bisschen über ethik und moral nachdenken, als immer nur nach dem „batzen“ zu politisieren.
    • PC Principal 03.03.2020 11:40
      Highlight Highlight Ich finde es morallisch sehr lobenswert, Waffen an befreundete Europäische Staaten zu verkaufen. Ein sicheres und stabilies Europa ist auch gut für uns.
  • Sam Regarde 03.03.2020 11:12
    Highlight Highlight Wir sind sowas von schizophren.
  • sheshe 03.03.2020 11:02
    Highlight Highlight Und sich dann über die Flüchtlinge aufregen... Ich verstehe es einfach nicht!
    • PC Principal 03.03.2020 11:37
      Highlight Highlight Die Flüchtlinge kommen ja nicht aus Europa oder Bangladesch, wo die Waffen verkauft wurden.
    • häxxebäse 03.03.2020 12:40
      Highlight Highlight Kroaten haben anfangs mit jagdgewehren gegen die ju armee gekämpft...
      wenn ein konflikt entsteht, dann kämpft man mit allen mitteln.

      Problematisch ist eher, WER mit den waffen unterstützt wird.
    • sheshe 03.03.2020 13:27
      Highlight Highlight @PC Principal,

      Schau mal, in diese Länder wurden Waffen geliefert. Viele davon sind momentan aktiv in einen Krieg oder kriegsähnliche Krise involviert. Verantwortung von uns zu schieben klappt für einmal nicht.

      https://q-images.nzz.ch/2018/09/06/Waffen_weltkarte-2-1523745a67bd19751f62c904abfd192d.png?width=1120&format=webply
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