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Remo Surber, Product Manager, Barbara Artmann, CEO, und Katherine Buechli, Product Manager, Kuenzli Schuhe Windisch, 12. August 2015.

1327 Dollar in Bitcoin wollten die Cyberbetrüger von Barbara Artmann. Bild: WIR

Internet-Betrüger wollten Chefin von Aargauer Schuhfirma mit erfundenen Pornos erpressen

Die Inhaberin der bekannten Aargauer Schuhfirma Künzli Schuhe, wurde Opfer einer Attacke von Cyberkriminellen.

leo eiholzer / ch media



Letzte Woche erhielt Barbara Artmann, Chefin des Aargauer Traditionsunternehmens Künzli Schuhe, eine E-Mail «bei der ich in Panik ausgebrochen bin», wie sie sagt. Es war eine Erpressungsforderung von Internet-Betrügern. Sie schrieben, sie hätten Artmann per Webcam gefilmt, wie sie Pornos geschaut habe. Sollte sie nicht 1327 Dollar in Bitcoin bezahlen, werde das Video an alle ihre Kontakte geschickt.

Eine Horrorvorstellung für die Firmenchefin: «Ich habe nie eine solche Seite besucht, aber selbst wenn ein fremdes Pornobild an meine Kontakte gesendet wird, wäre das fatal, da ich Dutzende Politiker, Geschäftsleute und Journalisten in meinen Kontakten habe.»

«Da hat mich die Angst ergriffen. Ich begann mich wirklich zu fragen, ob die Zugang zu meinem Computer haben.»

Barbara Artmann

Zusätzlich zu schaffen machte ihr, dass die Kriminellen im ersten Satz der E-Mail ein Passwort nannten, das die Firmenchefin tatsächlich auf einer Website benutzt hatte. «Da hat mich die Angst ergriffen. Ich begann mich wirklich zu fragen, ob die Zugang zu meinem Computer haben», sagt Artmann. Nach einer Krisensitzung mit ihrem Team wandte sie sich an die Cybercrime-Spezialisten der Kantonspolizei Zürich.

Diese gaben Entwarnung: Es handelt sich um einen sogenannten Fake-Sextortion-Betrug. Die Absender haben in aller Regel gar keinen Zugang zu kompromittierendem Material und setzen auf die Angst-Karte. Tausende solcher Mails wurden dieses Jahr an Schweizer verschickt. Meistens erfolgen Sie ungezielt. Da laut Schätzungen rund die Hälfte der Internet-Benutzer Pornos schauen, ist die Trefferquote recht hoch. Meist verlangen die Betrüger eher tiefe Beträge, viele Betroffene zahlen.

Im Falle der Künzli-Chefin Artmann war der Angriff aber ausgereifter. Die Betrüger verfügten über ein Passwort von ihr, das sie bei einem privaten Profil verwendet hatte. Dieses stammt mit grosser Wahrscheinlichkeit aus einem Leck bei der Website, auf der Artmann das Passwort gebraucht hatte. Tatsächlich wurden der Website laut Medienberichten mehrmals Daten gestohlen. Gehackte Passwörter und E-Mailadressen werden auf Handelsplattformen im Darkweb zum Verkauf angeboten. Die Betrüger kaufen diese und benutzen das Wissen, um ihren Opfern vorzugaukeln, ihre Computer seien kompromittiert.

Bei Artmann verknüpften die Betrüger zudem die private Adresse, die sie laut eigener Aussage bei dem Online-Dienst verwendet hatte, mit ihrer Geschäfts-E-Mail. Dort traf die Drohung ein. Zudem war der Betrag von 1327 Dollar im Vergleich zu anderen Forderungen recht hoch. Die Cybercrime-Abteilung der Zürcher Kantonspolizei sagt auf Anfrage, die Betrüger würden ihre Mails immer besser auf die Zielgruppe abstimmen, um mehr Erfolg zu generieren. Heisst: Die Firmenchefin muss mehr bezahlen als eine Putzfrau. «Angreifer investieren oft viel Zeit in das Ausspionieren potenzieller Opfer», sagt auch Max Klaus, stellvertretender Direktor von Melani, der IT-Sicherheitsstelle des Bundes.

Wer die Kriminellen sind, oder woher sie operieren, ist nicht bekannt. Klar ist nur: Sie wurden mit ihrem Betrug reich. Das Cyber-Security-Institut Sans untersuchte dieses Jahr zwei Bitcoin-Adressen, die international für Erpressungen benutzt wurden. Zusammen wiesen sie ein Bitcoin-Guthaben von umgerechnet 77 Millionen Franken auf. Der Autor der Untersuchung geht davon aus, dass dies nur ein kleiner Teil der tatsächlich erpressten Summe ist.

Melani, die IT-Sicherheitsstelle des Bundes, schaute sich Bitcoin-Wallets von Schweizer Betrugsversuchen genauer an. Sie enthielten Bitcoins über zwei Millionen Franken. Und es wird immer schlimmer: Die gleiche Untersuchung im Jahr davor hatte noch «nur» 360‘000 erpresste Franken ergeben.

Schweizer Künzli-Schuhe kommen bald aus Albanien

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61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kramer 28.12.2019 21:04
    Highlight Highlight Ich bekomme dieses E-Mail etwa jede Woche auf einen alten Geschäfts E-Mail Account, der seit 10 Jahren nicht mehr aktuell ist.
    Wer etwas informiert ist, den beunruhigen solche E-Mails nicht, aber es ist gut das Watson seine Leser darüber aufklärt.
  • Aurum 28.12.2019 17:52
    Highlight Highlight Die Mail hab ich auch schon (mehrmals) bekommen. Fühle mich aber ziemlich geschmeichelt, die "Erpresser" gestehen mir einen guten Geschmack bei meinen konsumierten Pornos zu :)
  • Martel 28.12.2019 17:02
    Highlight Highlight „Aargauer Firma“... die ausschliesslich in Albanien produzieren lässt. Da ist nicht mehr viel aargauerisches an dieser Firma.
  • Spi 28.12.2019 15:06
    Highlight Highlight Auch ich bekam eine solche Mail (mit Passwort-verschlüsseltem PDF-Anhang). Nachdem dieses unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen auf einem Standalone-Rechner geöffnet wurde, war mir schnell klar, dass dies nicht allzu ernst gemeint sein kann. Das Passwort war ein Uralt-Passwort, welches schon lange ausser Betrieb ist.
    Übrigens ist die Geschäftsmailadresse von Frau Artmann (man muss kein Cyber-Crack sein um da drauf zu kommen) mit entsprechendem Passwort gemäss https://haveibeenpwned.com beim LinkedIn-Breach 2012 publik geworden. Vermutlich war es dasselbe Passwort. ;-)
  • Thomas Oetjen 28.12.2019 13:33
    Highlight Highlight Jemand in so einer Position sollte clever genug sein um mit einer Google Recherche rauszufinden, worum es sich bei solchen E-Mails handelt. Das hätte ihr erspart, das ganze bis in die Öffentlichkeit zu schleppen.

    Eigentlich weiss erst jetzt jeder, dass sie Pornos schaut. Das wusste vorher nicht mal der Erpresser.
    • My Senf 28.12.2019 14:13
      Highlight Highlight Es geht ja darum, dass die ein reales Passwort von ihr hatten und nicht um die Mail an sich!
    • Hiker 28.12.2019 14:43
      Highlight Highlight Sie sollten den Artikel besser lesen. Zudem ist es tausend mal besser an die Öffentlichkeit zu gehen als aus Angst zu bezahlen. Die Frau hilft damit es den Erpressern etwas schwieriger zu machen. Diese Frau hat Mut das zu tun, Hut ab!
    • bokl 28.12.2019 15:10
      Highlight Highlight Unbezahlbare gratis PR. Was will Frau mehr?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erieri 28.12.2019 13:25
    Highlight Highlight Da ist B.A aber betreffend solchen Mails überhaupt nicht informiert. Man (Frau) sollte sich auch ausser Schuhen etwas informiert sein. P.S. Gute Werbung.
  • bokl 28.12.2019 12:41
    Highlight Highlight Einfach aufhören Nacktheit und Sexualität zu tabuisieren und schon ist dieser Masche die Grundlage entzogen.
  • E-Lisa 28.12.2019 12:33
    Highlight Highlight Habe auch so eine Email erhalten und Ja, ich habe Pornos geschaut und tue es immer noch. Account gelöscht, neuen angelegt. Ruhe war. Webcam ist immer abgeklebt.
    Wir sind alle nicht mit dem Klapperstorch gebracht worden. Soll doch jeder denken was er will, wenn er davon Kenntnis hat.
    • My Senf 28.12.2019 14:15
      Highlight Highlight z.B. dass es einem an Selbstbeherrschung fehlt (geht auch meist mit fehlender Selbstachtung einher), schlechte Faktoren für eine Person mit viel Kundenkontakt
    • Corpus Delicti 28.12.2019 14:28
      Highlight Highlight Von einer Socke sind wir aber auch nicht (oder nur sehr selten) gebracht worden 😄
  • Aussie 28.12.2019 12:17
    Highlight Highlight Diese E-Mail wurden im letzten halben Jahr massenweise versendet, es wurde viel darüber in der Presse berichtet und ich denke jede kennt jemanden, der eine solche E-Mail bekommen hat. Nur weil die Kuenzli Chefin nun auch eines bekommen hat, ist das ein Artikel wert?
    • marki19 28.12.2019 14:53
      Highlight Highlight Genau - sie will halt mal in der Zeitung erscheinen.
  • Chatzegrat Godi 28.12.2019 12:16
    Highlight Highlight Darf ich Euch bitten, bei Gelegenheit Künzli Schuhe zu posten!? Ich meine dies nicht ironisch, die sind wirklich gut!
  • Martin ZH(2) 28.12.2019 11:51
    Highlight Highlight Hab ich auch bekommen. Nur schau ich keine Pornos😇 und habe keine Webcam...😁
    • maude 28.12.2019 13:18
      Highlight Highlight haha bei mir dasselbe. Ich bin unwissentlich wohl ziemlich wild,krank&kriminell unterwegs , wenn ich seh womit ich alles erpresst werd. Huiuiui...
  • rothi 28.12.2019 11:50
    Highlight Highlight Oder vielleicht doch die geschäftsaddy benutzt um sich irgendwo zu registrieren? haveibeenpwned.com sollte Klarheit schaffen. Die Masche ist jedoch schon älter. Beobachte ich seit mind. 4 Jahren.
  • fabsli 28.12.2019 11:41
    Highlight Highlight Wieso in Panik ausbrechen? Doch mal Pornos geschaut?
    • Ribosom 28.12.2019 12:05
      Highlight Highlight Heutzutage können ganz einfach Videos gefaket werden. Wenn also die Erpresser wirklich ein Video an all ihre Kontakte schicken würden, könnten sie so ein gefaketes Video schicken. Was sagen dann die Kontakte dazu? "Aber das auf dem Video bist du, wie du Pornos schaust. Du bist ein Ekel und ich will nichts mehr mit dir zu tun haben."
      Und fertig ist es mit dem Geschäft. Wer will schon Schuhe von einer Frau kaufen, die Pornos schaut?
      Schon mal daran gedacht, dass die Gesellschaft nichts mehr hinterfragt? Selten denkt jemand weiter als bis zur eigener Nasenspitze.
    • RicoH 28.12.2019 12:53
      Highlight Highlight Ribosom

      "Wer will schon Schuhe von einer Frau kaufen, die Pornos schaut?"

      Echt jetzt? Sind die Schuhe dadurch minderwertiger oder der Laden verschmutzt?

      Manchmal frage ich mich wirklich, mit welcher Einstellung Menschen durchs Leben gehen...
    • Ribosom 28.12.2019 13:01
      Highlight Highlight RicoH

      Rede doch mal mit deinen Bekannten über Sex. Es ist ein Tabuthema. Es ist eklig, Pornos zu konsumieren und wehe man probiert andere Stellungen aus als die Missionarsstellung im Bett. Natürlich nur im eigenen Bett und im Dunkeln. Und das auch nur zu Fortpflanzungszwecken.

      Ich kann mir gut vorstellen, dass Geschäftleute keine Geschäfte mit ihr machen möchten, weil die Kunden so derart verklemmt sind. Ohne Kunden kein Geschäft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 28.12.2019 11:40
    Highlight Highlight Diese mail ist schon jahre alt, warum auf eine diese geschichte? Viel besser wäre menschen direkt zu warnen für diesen betrug. Mail einfach löschen und alte passwörter nicht mehr verwenden.
  • RicoH 28.12.2019 11:39
    Highlight Highlight Ich hatte eine genau gleiche E-Mail erhalten und darauf mit "fuck you" geantwortet.

    Nichts passiert. Also keine Panik bei solchen Dingern...
    • Crazmoe 28.12.2019 11:52
      Highlight Highlight Gar nicht erst antworten! Ignorieren, sonst validiert man noch die E-Mailadresse...
    • esclarmonde 28.12.2019 11:59
      Highlight Highlight Die Antwort ist zwar gut 👍🏻😁, dennoch ist nicht reagieren meist noch besser.
    • Fabian Müller (1) 28.12.2019 12:02
      Highlight Highlight Als würde sich der Bot für Ihre Antwort interessieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • 262d 28.12.2019 11:28
    Highlight Highlight Im Ernst, im Internet werden betrügerische Emails versendet? Nein aber auch! Wenn da nicht mal jemand die Möglichkeit für ein bisschen Publicity gewittert hat...
  • Tiny Rick 28.12.2019 11:23
    Highlight Highlight Solche Mails habe ich dieses Jahr min 3 mal erhalten. Löschen, Fall abgeschlossen.
  • who cares? 28.12.2019 11:16
    Highlight Highlight Ich habe letztes Jahr auch so eine Email bekommen, da ich aber keine Pornos schaue, habe ich sie einfach gelöscht. Ist das einen Beitrag wert? Denke nicht. Der Titel sollte wohl eher heissen "Boomer überfordert mit alltäglichem Betrugsemail".
    • Alnothur 28.12.2019 12:52
      Highlight Highlight Weil das ja auch so viel mit dem Alter zu tun hat... 🤦‍♂️
    • Dodogama 28.12.2019 14:13
      Highlight Highlight @Alnothur: Eigentlich schon, ja. Viele ältere Laute haben Probleme, Angriffe aus dem Internet zu erkennen und in der jeweiligen Situation korrekt zu handeln.
    • Alnothur 29.12.2019 12:16
      Highlight Highlight Haben Junge genauso... Mach mal ein paar Monate IT-Support, dann merkst du schnell, dass das komplett altersunabhängig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Finöggeli 28.12.2019 10:49
    Highlight Highlight Als Webbetreber erhalte ich regelmässig solche Mails. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es sich meistens um Passwörter handelt, welche 3 Jahre oder älter sind (und dann bei einem Breach auffliegen, Dank Tools wir LastPass einfach nachvollziehbar). Wenn man die Passwörter regelmässig wechselt, merkt man meistens ziemlich rasch, dass sie Mails ein fake sind
  • Pius C. Bünzli 28.12.2019 10:48
    Highlight Highlight Ok Boomer...
    • Thomas Rothen 28.12.2019 13:03
      Highlight Highlight Boomer...? Hab ich einen neuen Trend verpasst oder was soll ein Boomer sein? 🤔

      Les das in letzter Zeit dauernd irgendwo
    • Pius C. Bünzli 28.12.2019 13:12
      Highlight Highlight Es bezieht sich auf die Generation von Baby Boomern (Nachkriegsgeneration). Unter anderem Leute die ein Spam Mail nicht als solches erkennen können...
    • Thomas Rothen 28.12.2019 13:37
      Highlight Highlight Danke Dir! Wieder was gelernt 😁
  • Opa 28.12.2019 10:45
    Highlight Highlight hab im letzten sommer genau das gleiche mail erhalten.
    die Angabe eines von mir früher benutzten Passworts hatte mich auch stark verunsichert.
    frage mich schon immer wieder, weshalb betrüger wie zb 'im calling you from microsoft windows' nicht geschnappt werden können. diese agieren via Telefon und mit bankkonten in england ?!
    • Coffeetime 28.12.2019 12:58
      Highlight Highlight Die sitzen nicht in England.... benutzen aber nur eine Nr. Aus England. So wie viele Kundendienste via CH-Nr. Erreichbar sind aber in Südafrika, Polen oder Südamerika sitzen...
    • Opa 28.12.2019 15:23
      Highlight Highlight @coffeetime
      doch, kenne jemanden, der so ausgeraubt wurde, die transfers im online banking liefen nach england, die telefonate kamen aus indien.
      die person wurde komplett ausgeraubt, die eingeschaltete ch-polizei hat nur mit den schultern gezuckt. sie könne da auch nichts machen - bankgeheimniss und mangelnde uusammenarbeit mit indien.

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