Schweiz
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Feldschlösschen vor allem dank alkoholfreiem Bier mit guten Zahlen



HANDOUT - Feldschloesschen feiert den Tag des Schweizer Bieres mit Musik, Festwirtschaft und Fuehrungen durch die Brauerei in Rheinfelden am 30. April 2016. (PHOTOPRESS/Feldschloesschen)

Bild: PHOTOPRESS

Die Brauerei Feldschlösschen hat im vergangenen Jahr mehr eigene Getränke wie Bier, Mineralwasser und Softgetränke verkauft. Gut gelaufen sind vor allem alkoholfreie sowie Craft- und Spezialbiere. Dieser Trend gewinnt auch im gesamten Schweizer Biermarkt an Dynamik.

Konkret verkaufte Feldschlösschen zwei Prozent mehr eigene Getränke als im Vorjahr. Konkrete Absatz- und Umsatzzahlen nannte das Unternehmen, das zur dänischen Carlsberg Gruppe gehört, am Dienstag im Communiqué keine. Mit 75 Prozent machen fünf Marken den Löwenanteil des gesamten Bierangebots aus. Neben den drei Schweizer Biermarken Feldschlösschen, Cardinal und Valaisanne gehören dazu auch die Carlsberg-Marken Grimbergen und Brooklyn.

Zumindest gehalten oder teilweise sogar ausgebaut wurden die Umsätze mit weiteren Getränken wie Wasser oder Softgetränken. Dies gelang, obwohl der Gesamtmarkt hier schweizweit rückläufig war.

Alkoholfreies Bier zieht

Ungebrochen blieb der Trend zum alkoholfreien Bier. Hier nahmen die Umsätze von Feldschlösschen um 10 Prozent zu. Dies liegt aber laut Mediensprecherin Gaby Gerber nicht wie vermutet werden könnte an den heissen Sommertemperaturen: «Beim alkoholfreien Bier machen sich keine saisonalen Effekte bemerkbar», sagte sie auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Vielmehr führe der allgemeine Trend zu einem gesünderen Leben vermehrt zum Griff nach alkoholfreien Getränken.

Noch stärker zugelegt hat Feldschlösschen indes bei den Verkäufen von Craft- und Spezialitäten-Bieren: Das Volumen wuchs in diesem Segment gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent und der Umsatz um 18 Prozent. Nach wie vor wird im gesättigten Biermarkt Schweiz aber immer noch am häufigsten Lager-Bier getrunken.

Über 4'000 Biersorten

Gemäss den Zahlen des Schweizer Brauerei-Verbands (SBV) wuchs der Gesamtbiermarkt im vergangenen Braujahr 2018/19 (per Ende September) um ein Prozent auf insgesamt 4.74 Millionen Hektoliter. Immer beliebter ist dabei einheimisches Bier: Während die inländischen Brauereien den Ausstoss um 2.3 Prozent auf 3.69 Millionen Hektoliter steigerten und Marktanteile gewinnen konnten, gingen die Bierimporte im selben Zeitraum um 3.5 Prozent auf 1.05 Millionen Hektoliter zurück.

Auch in Europa werden einheimische Produkte bevorzugt – allerdings ergibt sich ein etwas anderer Blick, wenn man sich die Besitzverhältnisse hinter den Biermarken anschaut. Feldschlösschen, die Nr.1 in der Schweiz, ist im Besitz des dänischen Bier-Giganten Carlsberg, der spanische Favorit Cruzcampo ist Teil des Portfolios des holländischen Bierkonzerns Heineken. Eine Ausnahme bildet Deutschland, das sich gerne als Mutterland des Gerstensaft bezeichnet: Hier dominiert mit Oettinger ein Bier, das sich nach wie vor im Besitz des Familienunternehmens Oettinger befindet. Interessanterweise verzichtet die Brauerei komplett auf Werbung.

Bild: vinepair

Der Gesamtmarktanteil der inländischen Brauereien stieg damit auf 77.8 Prozent von 76.7 Prozent. Insgesamt beschäftigte die Brauereibranche direkt und indirekt rund 50'000 Personen und erzielte einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Franken. Zudem wird die Schweiz je länger je mehr zum Land der Biervielfalt. Insgesamt dürften in der Schweiz laut SBV zwischen 4'000 und 5'000 verschiedene Biere gebraut werden.

Gewinnsprung für Carlsberg

Der Feldschlösschen-Besitzer Carlsberg konnte im vergangenen Jahr unter anderem dank eines florierenden Asien-Geschäftes kräftig zulegen. Bei einem Umsatzplus von 5.4 Prozent auf umgerechnet 9.4 Milliarden Franken stieg das operative Ergebnis um 12.2 Prozent auf rund 1.5 Milliarden Franken. Unter dem Strich blieb dem Mutterkonzern mit 941 Millionen Franken fast ein Viertel mehr als im Vorjahr. (aeg/sda/awp)

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scrat 04.02.2020 22:11
    Highlight Highlight Trinkt tatsächlich jemand freiwillig diese Pfütze, oder ist das ein Resultat, welches durch verordneten Zwangskonsum an Grossanlässen zu Stande kommt?
  • dmark 04.02.2020 21:15
    Highlight Highlight "Vielmehr führe der allgemeine Trend zu einem gesünderen Leben vermehrt zum Griff nach alkoholfreien Getränken.
    Noch stärker zugelegt hat Feldschlösschen indes bei den Verkäufen von Craft- und Spezialitäten-Bieren..."

    Was nun? Alkoholfrei wurde von den Craft- und Spezialbieren abgehängt. Wieso redet man dann von einem Trend zum alkoholfreien Bier?
  • Hardy18 04.02.2020 20:59
    Highlight Highlight Wieso nennt ihr das Bier?
  • Don Huber 04.02.2020 20:03
    Highlight Highlight Was ? Was ?? Alkoholfrei ? Whaaaaaaaaaaaaaaaaaat ??????
  • allegorischeverschnaufspause 04.02.2020 15:13
    Highlight Highlight Was hat das Schaubild mit dem Artikel zu tun? Zudem ist es auch noch in willkürlicher Weise zugeschnitten. Wenn schon ein Bild in den Artikel eingearbeitet wird, sollte es im Artikel erklärt oder mit einer Bildlegende versehen werden.
  • Piora 04.02.2020 14:46
    Highlight Highlight Es gibt doch so viel besseres Bier als Feldschlösschen...
    • calandab 04.02.2020 16:22
      Highlight Highlight Das stimmt! Das alkoholfrei von Feldschlösschen ist aber wirklich ok.
    • RichiZueri 04.02.2020 16:22
      Highlight Highlight Es gibt praktisch ausschliesslich besseres Bier als Feldschlösschen... ausser jetzt vieleicht noch Quöllfrisch oder Calanda. Aber der Schweizer ist halt ein Gewohnheitstier.
  • Jara 04.02.2020 14:01
    Highlight Highlight Hat jemand einen guten Tip für alkoholfreies Bier? Würde gerne weniger Bier mit Alkohol trinken, mag das Feldschlössen Alkoholfrei aber nicht. Gibt es alkoholfreie Biere, welche geschmacklich nicht so fade sind?
    • allegorischeverschnaufspause 04.02.2020 15:35
      Highlight Highlight Lola IPA alkoholfrei 👌
    • Jimmy :D 04.02.2020 15:47
      Highlight Highlight erdinger weissbier, find ich lecker
    • Randy Orton 04.02.2020 15:57
      Highlight Highlight Ja: Riegele hat ein wahnsinnig gutes alkoholfreies IPA: liberis
    Weitere Antworten anzeigen
  • papaya 04.02.2020 13:45
    Highlight Highlight Mag das Bier von Feldschlösschen überhaupt nicht... aber das alkoholfreie ist eins von den besseren!
    • Ichsagstrotzdem 04.02.2020 16:43
      Highlight Highlight Ja, die anderen Hersteller haben leider nichts Vergleichbares.
      Es wäre gut, wenn es in diesem Segment mehr Vielfalt gäbe und das Alkoholfrei nicht teurer wäre als das normale.
  • SörgeliVomChristophNörgeli 04.02.2020 12:53
    Highlight Highlight Feldschlösschen und Craft Beer ist doch ein Widerspruch in sich. Und dann ist das "Bier" dieses Grosskonzerns auch noch sauteuer.
    Leute, trinkt (Craft)-Bier von kleinen und mittleren Brauereien wie Falken, Sonnenbräu, Appenzeller, Schützengarten, Egger, Baarer, Einsiedler Bier, Adler Bräu etc. etc.
    • marsel 04.02.2020 15:58
      Highlight Highlight Müller Bräu!
    • keplan 04.02.2020 16:07
      Highlight Highlight Naja eigentlich gilt feldschlösschen im internationalen vergleich als microbrauerei, aber ja die sichtweise ist schon entscheidend
    • SörgeliVomChristophNörgeli 04.02.2020 17:30
      Highlight Highlight @ marsel
      Bei Müller Bräu ist es wie bei Falken: Die machen sehr gute Spezialitätenbiere, aber das normale Lager finde ich nicht gut.

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