Schweiz
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Thomas Jordan, Praesident der SNB, praesentiert die neue Schweizer 50-Franken-Note der Schweizerischen Nationalbank an der Medienkonferenz in Bern, am Mittwoch, 6. April 2016. Die neue Schweizer Banknote kommt am Dienstag, 12. April 2016, in Umlauf. Die 50er-Note ist die erste Note der neuen Banknotenserie, die in Umlauf gebracht und praesentiert wird. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Gute Zahlen für SNB-Präsident Thomas Jordan.
Bild: KEYSTONE

Dem Gold sei Dank: Die Nationalbank erzielt 5.7 Milliarden Franken Gewinn im ersten Quartal



Für die ersten drei Monate 2016 weist die Schweizerische Nationalbank (SNB) einen Gewinn von 5,7 Milliarden Franken aus. Dieser resultiert vor allem aus der Bewertung der Goldreserven, wie die SNB am Donnerstag mitteilte.

Der Gewinn des ersten Quartals setzt sich aus dem Bewertungsgewinn auf den Goldbestand von 4,1 Milliarden Franken und einem Gewinn auf Fremdwährungspositionen von 1,2 Milliarden Franken zusammen.

Beim Gold hat die SNB davon profitiert, dass die Preise für das Edelmetall im letzten Quartal gestiegen sind. Per Ende März 2016 wurde das Kilo Gold zu 38'091 Franken gehandelt, gegenüber 34'103 Franken Ende 2015. Aus dieser Preissteigerung resultierte der Gewinn bei einem mengenmässig unveränderten Bestand.

Bei den Fremdwährungspositionen führte die Aufwertung des Frankens zu wechselkursbedingten Verlusten von insgesamt 6,9 Milliarden Franken. Diesem Verlust standen jedoch Zins- und Dividendenerträge gegenüber. Zudem führte das tiefere Zinsniveau zu Kursgewinnen auf Zinsinstrumenten, sodass unter dem Strich ein Gewinn auf den Fremdwährungspositionen resultierte.

Aus dem positiven Ergebnis für das erste Quartal will die SNB jedoch nicht auf das Gesamtjahr schliessen, da die Gold-, Devisen- und Kapitalmärkte, von denen das Ergebnis der SNB abhänge, starken Schwankungen unterworfen seien, hiess es in der Mitteilung.

Noch vor einem Jahr hatte die SNB mit einem Rekordverlust von 30 Milliarden Franken den grössten Quartalsverlust ihrer Geschichte verbucht. Dies, weil die Währungshüter im Januar 2015 überraschend den Mindestkurs von 1,20 Franken zum Euro aufgegeben hatten. Das brachte der SNB massive Wechselkursverluste auf ihren riesigen Devisenbeständen ein. (sda)

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