Schweiz
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ZUM THEMA BAUTAETIGKEIT IM KANTON ZUERICH STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 15. FEBRUAR 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Construction cranes rise into the sky at the construction site of the future justice and police department on the site of the former goods station in Zurich Aussersihl-Hard, Switzerland, pictured on January 17, 2018. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Baukraene ragen in den Himmel auf der Baustelle des zukuenftigen Polizei- und Justizzentrums (PJZ) auf dem Areal des ehemaligen Gueterbahnhofs in Zuerich Aussersihl-Hard, aufgenommen am 17. Januar 2018. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Tanz der Baukräne. Bild: KEYSTONE

2019 werden 51,5 Milliarden Franken verbaut – das grosse Zügeln bricht aus

Die 51.5 Milliarden sind ein Rekord. Im Vergleich zu 2009, als jährlich etwa 40 Milliarden flossen, sind es rund 25 Prozent mehr. Diese Milliarden verändern die Schweiz.

Niklaus Vontobel / ch media



Die Schweiz bleibt das Land der Baukräne. Dieses Jahr werden nochmals 51.5 Milliarden investiert in den Bau von Büros und Läden, Schulen und Tunnel, und vor allem in Wohnhäuser für einzelne oder mehrere Familien. Die 51.5 Milliarden sind ein Rekord. Im Vergleich zu 2009, als jährlich etwa 40 Milliarden flossen, sind es rund 25 Prozent mehr. Diese Milliarden verändern die Schweiz.

Zum Beispiel ist hierzulande das Zügel-Fieber ausgebrochen. Das wird im neuesten Immo-Monitor von Wüestpartner nachgezeichnet. So habe die Häufigkeit von Umzügen ein beachtliches Niveau erreicht. Die aktuellsten Zahlen zeigen, dass 2017 über 12 Prozent aller Haushalte ihre Wohnung wechselten. Das sind umgerechnet 574 600 Zügelten.

Der Zügel-Boom wurde von einem anderen Boom mitausgelöst, dem Bau neuer Wohnungen. Nicht ganz die Hälfte der 2019 verbauten 51.5 Milliarden entfallen auf Häuser für mehrere Familien. Damit haben viele Mieter neuerdings die Qual der Wahl. Und, sie können eher in derselben Gemeinde etwas finden. Daneben hat der Boom die Mieten heruntergedrückt. Das neue Heim kommt nicht mehr gar so viel teurer wie das alte. Heute werden Wohnungen zu immerhin 5.8 Prozent tieferen Mieten angeboten als im Jahr 2015. Obendrein locken verzweifelte Mieter mit allerlei Extras, etwa den Erlass von drei Monatsmieten.

Böse Überraschung für MieterEin anderer Trend, der vom Boom befördert wird, kann für Mieter zur bösen Überraschung werden. Wenn nämlich ihre Wohnung abgerissen wird. Denn der Bauboom findet längst nicht nur auf der grünen Wiese statt. Bevor Neues entsteht, wird oftmals erst Altes dem Erdboden gleich gemacht. In den letzten zwei Jahren konnte 36 Prozent der Wohnungen erst gebaut werden, als alte Wohnungen abgerissen waren. Solche Ersatzbauten werden in den kommenden Jahren häufiger werden. Bereits heute werden jährlich mehr als doppelt so viele Wohnungen abgerissen wie Anfang der Nullerjahre. Auf Altbauwohnungen folgen moderne Neubauten, die jedoch deutlich teurer sind.

Rund 600 Franken höher kann die monatliche Miete sein, wenn Altbauen weichen müssen. In den Grosstädten kann der Unterschied gar 800 Franken betragen. Derlei kräftige Aufschläge kann sich manche Familie natürlich nicht leisten. Der Neubau ams selben Ort kommt für sie nicht infrage. Sie müssen wegziehen, oftmals dann gleich die Gemeinde verlassen. Vor allem für ältere Mieter kann so ein Wegzug traumatisch sein. Selbst Bankenökonomen sagen: Der untere Mittelstand wird durch solche Aufschläge aus den Städten verdrängt.

Das ist die negative Seite dieses Trends zu Erstatzneubauten, also dem Abreissen von Altbauten und Erstellen neuer Wohnungen am anderen Ort. Die andere Seite ist, dass die Schweiz sich für eine Verdichtung entschieden hat. Seit 2013 gibt es ein neues Raumplanungsgesetzt. Das Bauen auf der grünen Wiese soll eingeschränkt, die «Zersiedlung» soll gestoppt werden. (bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • soulcalibur 25.10.2019 10:13
    Highlight Highlight Die Bevölkerung hat sich seit 2000 um mehr als 1,2 Mio. erhöht (Quelle: bfs), schon klar, dass es mehr Raum braucht. Dazu gestiegene Ansprüche, Erneuerung alter Infrastruktur, Zweitwohnungsbau. Mieten wird durchs Band teurer, auch in Randregionen wegen Tourismus Airbnb, etc. Das Referenzszenario BFS rechnet mit einem weiteren Anstieg der Wohnbevölkerung bis 2045 auf ungefähr 10,2 Millionen Personen. Denke, da ist noch Luft nach oben punkto Bautätigkeit. Schlussendlich bietet das Bauhauptgewerbe auch rund 80 000 Arbeitsplätze und bildet viele Lernende aus.
  • Schneider Alex 25.10.2019 05:37
    Highlight Highlight Warum soll ich von den dicht besiedelten Nachbarkantonen in den Aargau umziehen, wenn ich auch im Aargau nicht mehr „unverdichtet“ wohnen kann? Da kann ich ja gleich da bleiben wo ich bin.
  • Evan 24.10.2019 21:52
    Highlight Highlight Gute Neuigkeiten. Aber in Zürich muss der Bau-Boom wohl noch ein wenig anhalten, damit mein Wohnraum etwas davon merken wird.
  • Do not lie to mE 24.10.2019 20:53
    Highlight Highlight Die weltweite Herstellung von Zement setzt gewaltige Mengen an CO2 frei. Ungefähr die Hälft der USA. Ist es ein Tehma "NEIN"
    Ein weiterer Beweis für die Klima-Kulturrevolution?
    Chakrabarti (Chief of staff to AOC = Green New Deal) “Do you guys think of it as a climate thing?” “Because we really think of it as a how-do-you-change-the-entire-economy thing”
    • Der müde Joe 25.10.2019 09:23
      Highlight Highlight Joa, wir können auch alles aus Holz bauen und roden die Wälder, oder wir bauen Bambushäuser und roden in China die Wälder.
      Oder wir werden einfach wieder Höhlenbewohner und verzichten auf jeglichen Komfort!😃
      So ganz nach dem Motto „back to the roots.“
      Dann wirds für die Veganer aber schwierig!🤔

      Oder erzähl du mal so, was dir so für Ideen durch den Kopf rauschen.🤓💡

      Vielleicht hast du ja DIE Lösung!😯
  • malu 64 24.10.2019 20:34
    Highlight Highlight Also brauchen wir dringend neue Mieter.
    Deshalb können wir ruhig ein paar Immigranten einlassen, damit die Leerstände nicht zu hoch sind. Zudem gibt es auch ein bisschen frisches Blut und neue Ideen.
    • sturzendiego 25.10.2019 09:03
      Highlight Highlight @malu64: Aha, und sollen sie das deiner Meinung nach selber bezahlen oder übernimmt das der Staat? Das ist wohl das dämlichste, was ich bis jetzt gehört hab heute. Aber zu deinem Glück ist der Tag noch jung.
    • malu 64 25.10.2019 17:58
      Highlight Highlight gestürzterdiego, Danke für.deinen Input. Schön das du dich sorgst. Auch du wirst mithelfen zu zahlen.
  • Posersalami 24.10.2019 20:31
    Highlight Highlight Es werden für 25mia Einfamilienhäuser gebaut?

    Was für eine Verschwendung von Ressourcen! Unglaublich, ich dachte irgendwie die Zeit sei endlich vorbei. Solange sich diese Schlafdörfer von den Zentren fürstlich alimentieren lassen, muss ich wohl weiter träumen. Die Steuereinnahmen aus EFH Quartieren decken nämlich bei weitem nicht die Kosten, die sie in der Gemeinde verursachen.

    Man müsste wohl die Steuern für EFH Bewohner endlich mal dramatisch erhöhen, damit diese Umverteilung endlich ein Ende hat!
    • malu 64 24.10.2019 22:33
      Highlight Highlight Jedem seinen eigenen Kaninchenstall. 😏
    • Selbst-Verantwortin 24.10.2019 22:33
      Highlight Highlight Das ist Unsinn. Die Erschliessung (Quartierplan) zahlen die Eigentümer im Quartier vollständig. Der Unterhalt wird voll durch Gebühren gedeckt.
      Fakten kennen hilft.
    • road¦runner 24.10.2019 22:47
      Highlight Highlight "Nicht ganz die Hälfte der 2019 verbauten 51.5 Milliarden entfallen auf Häuser für mehrere Familien."
      Folglich keine Einfamilienhäuser, also fahr deinen Blutdruck mal etwas runter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CreatorsWolf 24.10.2019 19:48
    Highlight Highlight Eine weitere Dimension ist der CO2-Ausstoss und die Umweltverschmutzung, welcher von der Bauindustrie verursacht wird. Stahl-, Zement- und Betonindustrie zum Beispiel.
  • Selbst-Verantwortin 24.10.2019 19:02
    Highlight Highlight Gemäss Artikel 2/3 davon ohne Abriss bisheriges.
    Super, dann geht‘s ja zügig weiter mit dem Verbauen der Natur.
    Aber Zuwanderung von Fachkräften sei ja alternativlos sagen SP, GLP, Grüne, CVP, .... 🤦‍♂️🤦‍♀️
    Dafür werden bedürftige Asylanten abgewiesen. 🤮
  • Mister Pucker 24.10.2019 18:28
    Highlight Highlight Rot sollte wohl überdurchschnittlicher Leerstand und grau unterdurchschnittlicher Leerstand sein, und nicht andersrum.
  • Garp 24.10.2019 18:12
    Highlight Highlight Es ist eine unsinnige Entwicklung im Gange. Gemischte Wohnquartiere sind ganz wichtig für sozialen Frieden. Darum ja zur Initiative bezahlbarer Wohnraum!
  • Wasser99 24.10.2019 18:05
    Highlight Highlight prost, da haben wir unsere zersiedelung.

Solarpanels werden auf Luzerner Hausdächern bald zur Pflicht

Die Stadt Luzern macht in Sachen erneuerbare Energien vorwärts: Auf Dächern, die grösser sind als 25 Quadratmeter, sollen künftig Solarpanels angebracht werden. Damit geht der Stadtrat auf einen Vorstoss von SP und Grüne ein, in dem sie fordern, dass Luzern «mit Solarstrom endlich durchstartet».

Im ersten Quartal 2021 will der Stadtrat einen Planungsbericht zum Thema vorlegen. Darin sollen die Forderungen aufgenommen werden. Bereits jetzt lässt er seine Absichten durchsickern:

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