Schweiz
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HSBC Schweiz plant Abbau von 260 Stellen



LONDON, ENGLAND - MARCH 25:  A general view of an HSBC branch on March 25, 2009 in London, England.  The banking giant has announced that up to 1,200 of its UK workforce face redundancy and will mostly effect back office operations such as call centres. Unions however have predicted that job losses are more likely to be around 3,000.  (Photo by Dan Kitwood/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

HSBC Private Bank (Suisse) plant einen grösseren Stellenabbau in Genf. Bis 2017 sollen rund 260 Arbeitsplätze wegfallen. Davon betroffen ist vor allem der Back-Office-Bereich, wie HSBC am Mittwoch mitteilte.

Der Arbeitsplatzabbau wird hauptsächlich mit der Einführung einer neuen Informatik-Plattform in diesem Jahr begründet, die Effizienzsteigerungen ermöglichen soll. Gleichzeitig bekennt sich die Bank in einer Medienmitteilung zum Standort Schweiz sowohl für die Privatbank-Aktivitäten als auch als wichtiger Markt für die gesamte Gruppe.

In der Mitteilung werden zudem Angaben in den Medien zum Stellenabbau bestätigt. Die Investitionen von 200 Mio. Fr. in die neue Informatik-Plattform und die kürzlich erfolgte Renovation der Räumlichkeiten am Quai des Berges in Genf will die Bank denn auch als Bekenntnis zu dem Standort verstanden haben.

Im Back-Office-Bereich sollen im Detail 210 Stellen abgebaut werden, der Bereich soll allerdings in Genf verbleiben. Zu den weiteren Abbauplänen werden keine Angaben gemacht. Gespräche mit Mitarbeitern würden bis Mitte Mai stattfinden.

HSBC beschäftigt in der Schweiz rund 1350 Mitarbeiter. (sda/awp)

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