Schweiz
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Kampf gegen Food Waste: Löst «Verfallsdatum» «mindestens haltbar bis» ab?

Pro Person landen jedes Jahr 190 Kilogramm geniessbare Lebensmittel im Abfall. Jetzt prüft der Bundesrat, ob ein neuer Begriff auf Verpackungen das Problem lindern könnte. Doch der Konsumentenschutz ist skeptisch.

Kari Kälin / CH Media



Food Waste Migros, Lebensmittel wegwerfen

Bild: userinput

Ist das Joghurt noch essbar, der Käse in Ordnung, die Bratwurst unverdorben? Ein Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum verschafft Orientierung – aber führt manchmal auch dazu, dass viele Lebensmittel im Abfall landen, obwohl sie noch einwandfrei wären. Auf jeden Fall lohnt es sich, die Geniessbarkeit selber zu testen. So zeigte zum Beispiel eine Untersuchung der Stiftung Konsumentenschutz, dass zwei Wochen nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums 92 Prozent der verpackten Milch- und Fleischprodukte und Desserts noch absolut geniessbar waren.

Führen die Worte «mindestens haltbar bis» in die Irre? Nadine Masshardt vermutet es, weil dadurch vermeintlich abgelaufene Lebensmittel nicht mehr verzehrt würden, obwohl sie noch geniessbar wären. Die Berner SP-Nationalrätin schlägt deshalb vor, Lebensmittel mit dem Wort «Verfallsdatum» versehen – womit diese offiziell einige Tage länger haltbar wären.

Masshardt ist überzeugt, dass die neue Terminologie auf den Verpackungen einen Beitrag zur Reduktion der Lebensmittelverschwendung leisten kann. Der Bundesrat empfiehlt den Vorstoss zur Annahme, wie er an seiner letzten Sitzung entschieden hat. Er klärt deshalb ab, ob er diese Massnahme aufnehmen will in seinen Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung. Diese wirkt sich negativ auf die Umwelt aus. Oberste Priorität für einen sorgsameren Umgang mit Esswaren ortet der Bund etwa bei Fleisch, Fisch, Käse, Eiern, Kaffee und Kakao oder Zitrusfrüchten und Bananen.

Geringe Wertschätzung von Lebensmitteln

Die Schweiz hat sich verpflichtet, bis 2030 die Lebensmittelabfälle zu halbieren. Sie verabschiedete im Jahr 2015 mit mehr als 190 Staaten die UNO-Agenda für eine nachhaltige Entwicklung. Das Bundesamt für Umwelt publiziert denn auch laufend Studien über das Thema. Sie besagen unter anderem, dass in der Schweiz jedes Jahr 2,6 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall landen, obwohl zwei Drittel davon beim Zeitpunkt des Wegwerfens noch geniessbar wären.

Pro Person werden damit hierzulande jährlich 190 Kilogramm Lebensmittel vergeudet. Laut Bafu fallen rund 43 Prozent der vermeidbaren Essensabfälle in der Lebensmittelindustrie an. In einer im April publizierten Studie zeigte der Bund auf, dass in den Privathaushalten jährlich rund 1 Million Tonne Lebensmittels entsorgt werden. Ein Grund dafür sei die geringe Wertschätzung von Lebensmitteln. Zudem fehle es an Wissen über die Haltbarkeit und Lagerung von Lebensmitteln. Auch mit der Restenverwertung hapert es.

Trägt eine neue Terminologie auf der Verpackung dazu bei, das «Food-Waste»-Problem zu entschärfen? Die Migros ist skeptisch. Der Begriff «Verfallsdatum» sei negativ behaftet, sagt ein Sprecher. Und:

«Wir gehen eher davon aus, dass die Kunden sich nach Ablauf eines ‘Verfallsdatums’ noch weniger getrauen würden, ein Produkt zu konsumieren.»

Auch der Konsumentenschutz kann sich nicht mit dem Wort «Verfallsdatum» anfreunden. Er hält es jedoch für sinnvoll, «die Datierung von Lebensmitteln zu überprüfen und allenfalls anzupassen», sagt Josianne Walpen, Leiterin Ernährung und Mobilität. Der Konsumentenschutz bemängle seit Jahren, dass viele Konsumentinnen und Konsumenten die Formulierung «Mindestens haltbar bis…» nicht verstünden und so zum Teil Lebensmittel im Abfall landeten, die noch geniessbar wären. Er plädiert für eine Formulierung wie «best before» wie in Grossbritannien. Diese bringe sehr gut zum Ausdruck, dass nach Ablauf des Datums das Lebensmittel immer noch geniessbar sei.

Mit einer anderen Wortwahl könnte Masshardt gut leben. «Hauptsache, die Lebensmittelverschwendung sinkt», sagt die Nationalrätin. Sie selber geht mit guten Beispiel voran. Lebensmittel probiert sie auch dann, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist.

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    Alle Leser-Kommentare
  • SIEGLINDE 22.08.2019 12:20
    Highlight Highlight das Ablaufdatum passt ist vollkommen Korrekt, denn als die Lebensmitteln noch kein Ablaufdatum hatten,da wurde uns der ALTE DRECK angedreht und verkauft. das ganze Problem ist dass die Märkte zu einem günstigen Preis sehr viel Waren nehmen müssen und jetzt kauft man praktisch wieder den alten Dreck ,da die frische Ware im Lager liegt und der alte auch verdorbene Dreck zum Verkauf im Pult liegt. Außerdem kaufen die Leute viel zu viel ist ja schon so dass die Einkaufswagen voller Mist an Waren ist. Man kauft nur was man braucht und Grundnahrungsmittel hat man sowieso im Vorrat
  • Daniel B (1) 21.08.2019 22:28
    Highlight Highlight Wie wärs mit der Kennzeichnung „Iss etz“
    Das hat meine Grossmutter immer gesagt, wenn sie uns Käse-Spaghetti mit Maden vorgesetzt hat. :)
  • Wentin 21.08.2019 21:15
    Highlight Highlight Weshalb nicht einfach ein Garantiedatum bis zu welchem der Konsum völlig bedenkenlos ist und danach eine Empfehlung ohne Sicherheit? Und in der Zeit könnte man die Lebensmittel sehr günstig und deklariert anbieten? Bringt mit dem Namen nicht wahnsinnig viel wenn die Händler nach dem "Verfallsdatum" trotzdem verpflichtet sind die (zum Grossteil bedenkenlosen) Lebensmittel zu vernichten...
  • Allion88 21.08.2019 19:38
    Highlight Highlight Gut wäre auch zu wissen, welche lebensmittel sind in der regel noch bedenkenlos länger geniessbar bzw bringen ausser bauchschmerzen/durchfall nicht viel probleme mit sich im schlimmsten falle.

    Hier fehlt mir zb etwas das wissen und werfe daher sicher oft was weg, was noch essbar gewesen wäre
  • Sebanimon 21.08.2019 15:22
    Highlight Highlight Hä?!! Das macht ja gar keinen Sinn?! „Mindestens“ deutet doch schon darauf hin, dass es wahrscheinlich länger haltbar ist. „Verfallsdatum“ impliziert, dass das Produkt danach nicht mehr essbar ist!?

    Was soll die Überlegung dahinter gewesen sein!?
    • pinex 21.08.2019 22:52
      Highlight Highlight Die überlegung dahinter wäre, das man produkte mit "verfallsdatum" eben länger datieren kann als solche mit mindesthaltbarkeit. Finde es aber auch nicht ideal...
  • THEOne 21.08.2019 12:40
    Highlight Highlight ich wundere micht echt, dass man das den menschen immernoch lehren muss.
    gerade wegen dieser oder anderen datumsdeklarationen wird soviel müll produziert.
    milch; oh heut abgelaufen schmeiss i weg
    brot; ou heut abgrlaufen " "
    chips; oh heut... usw...

    schaltet endlich euer hirn ein
  • snowleppard 21.08.2019 10:04
    Highlight Highlight Habe vor 2 Tagen ein 2 Jahre über Datum liegendes Crunch Müsli gegessen. Mit Schoggi und Trockenfrüchten.
    Bifidus-Jogurt und etwas Wasser dazu - es war sagenhaft gut !!! Ohne Scheiss.
    • Charlie Brown 21.08.2019 11:42
      Highlight Highlight Bifidus war aber schon jünger?
  • india_s 21.08.2019 08:38
    Highlight Highlight Ich habe meine Gewohnheit geändert um zu verhindern, dass bei mir Esswaren ablaufen. Früher kaufte ich jeweils 1mal wöchentlich für die ganze Woche ein. Vielfach ist mir dann Einiges verdorben weil der 'Gluscht' und auch der Bedarf jeweils schwer abzuschätzen sind. Heute kaufe ich auf dem Heimweg von der Arbeit meinen 1-2 Tagesbedarf ein. Und es klappt, musste schon ewig keine Lebensmittel mehr entsorgen :)
    • india_s 22.08.2019 07:12
      Highlight Highlight @Rainer - Jeder soll sich organisieren wie es für Ihn/sie passt. Hauptsache ist doch das Resultat :)
  • Janis Joplin 21.08.2019 08:03
    Highlight Highlight Vertrau deiner Nase, nicht deinen Augen (ausser bei Schimmelgewächsen)
  • Digitalrookie 21.08.2019 04:35
    Highlight Highlight Ich finde es schon schlimm genug, dass viele Leute den Unterschied zwischen dem Verfallsdatum und dem MHD nicht kennen. 190 Kilo Foodwaste pro Person und Jahr! Das ist einfach nur noch dekadent!
  • Flügu 21.08.2019 03:54
    Highlight Highlight Hm, also die Aussage „mindestens haltbar bis“ und „best before“ ist für mich so ziemlich dasselbe. ich sehe sogar eher in „mindestens haltbar bis“ eine positivere Deutung was darüber hinaus geht.
    Und das mit den „Sinnen nutzen“ ist bei verarbeiteten Lebensmitteln nur noch bedingt möglich. Ich selber kaufe eigentlich immer nur in etwa das wo ich gerade brauche, daher schmeisse ich auch sehr wenig weg. Bei Grossfamilien ist das sicher weniger einfach, aber auch das kann man einigermassen in den Griff bekommen, wichtig ist halt auch wie man die Lebensmittel zuhause einsortiert.
  • cheeky Badger 21.08.2019 03:02
    Highlight Highlight Gemäss der im Artikel zitierten Studie werfen Privathaushalte 1 mio Tonnen Essen weg pro Jahr. Also 125 kg Essen landet durchschnittlich im Abfall. Damit haben Detailhänder und Industrie nichts zu tun, sondern nur die Konsumenten.

    Daran kann ein bisschen Semantik bei der Datierung nichts ändern. Das Problem ist dass einfach masslos eingekauft wird.

    Offenbar ist essen halt einfach zu günstig.
    • cheeky Badger 21.08.2019 17:16
      Highlight Highlight Kleiner Nachtrag: 125 kg sind es pro person und jahr. Nicht pro Haushalt. Bei einem Vierpersonenhaushalt sind es also im Schnitt 500 kg. Wahnsinn!
  • Ichwillauchwassagen 21.08.2019 02:09
    Highlight Highlight Nur noch das Produktionsdatum drauf und gut ist.
    Dann geht nichts mehr über Probieren.

    Lustig finde ich auch, dass sich die Leute immer über die Lebensmittel Preise aufregen, dann das Zeug aber lieber wegwerfen, statt es wenigstens zu probieren ob es wirklich noch gut ist.
    Heisst, Lebensmittel sind immer noch zu billig!
  • Waldmani 21.08.2019 01:39
    Highlight Highlight Es sollte heißten OHNE PRÜFUNG VERZEHRBAR BIS...
  • mako 21.08.2019 01:17
    Highlight Highlight Also mich persönlich schreckt "Verfallsdatum" mehr ab als "mindestens..."
    "best before" finde ich vom Sinn her sehr gut, aber vielleicht gibt es ja auch eine Deutschsprachige Lösung.
  • Darkglow 21.08.2019 01:03
    Highlight Highlight Neuer Vorschlag: “Spenden ab:”
    Die, die unsicher sind sollen die Lebensmittel ab diesem Zeitpunkt weitergeben.
  • bcZcity 21.08.2019 00:20
    Highlight Highlight Das Problem muss man an der Wurzel anpacken, beim Überangebot!

    Muss jeder Laden bis 21.00 Uhr volle Regale haben? Was wenn man einfach besser kalkuliert, den Kunden weniger verführt.

    Braucht es 100 verschiedene Joghurts, Getränke in 5 Grössen, 30 Brotsorten, 15 Laufmeter Fleisch, 10 Laufmeter Biscuits und Snacks, 100 Schokoladen, exotische Früchte, Bio und nicht Bio Gemüse aller Variationen, 50 Waschmittel oder die Wahl beim WC Papier zwischen Recycling Schmirgel-Feeling und 15 Lagen parfümierter wohlfühl Seide?

    Nein. Und dabei ist unser Sortiment noch klein in der CH?!“
    • samsam88 21.08.2019 08:34
      Highlight Highlight Und wer soll in Zukunft entscheiden welches Joghurt ich zu kaufen habe?

      Der Staat? Die Migros? Die Grünen?

      Das ganze ist kein Überangebot sondern eine Auswahl. Du kannst dir dein Lieblingsjoghurt auswählen - sei doch froh darum!
    • bcZcity 21.08.2019 08:39
      Highlight Highlight Der Handel schafft Bedürfnisse, nicht der Mensch. Klar dass dies fast unmöglich zu regulieren ist.
  • Kekzus 20.08.2019 23:13
    Highlight Highlight Ich kann mir dann aber auch vorstellen dass die Lebensmittel dann länger in den Regalen liegen und der Konsument nich zwingend mehr Zeit hat diese zu konsumieren. Somit hätten ja vor allem die Läden was davon. Ich sehe so oft Produkte 50% reduziert wegen des Mindesthaltbarkeitdatums
  • Randalf 20.08.2019 23:09
    Highlight Highlight
    Nase und Bauchgefühl, fertig.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 20.08.2019 23:19
      Highlight Highlight Ok wenn man keinen Geruchssin hat ist Nase z.B. bei Fleisch Potenziell tödlich
    • Randalf 20.08.2019 23:37
      Highlight Highlight
      Zorich,

      Stimmt.
    • sys64738 21.08.2019 00:04
      Highlight Highlight "Bauchgefühl" - das ist wirklich gut :-)
  • Serge Künzli 20.08.2019 22:55
    Highlight Highlight Ich vertraue auf mein Gefühl. Verfallsdatum wird konsequent ignoriert. Das ist reine Geldmacherei und hat mit dem Schutz vor Infektionen nichts zu tun. Der Mensch ist zäh. Der hält was aus. Früher hat er verweste Mammuts gegessen und heute kriegt er Einen Darmkollaps wegen eines krummen Rüebli. Das ist psycho. Ich habe letztens einen abgelaufenen Fleischkäse gegessen. Er war bereits grau. Hey, ich lebe noch und habe einen Teil der Welt gerettet. Hat aber 3 Tage gedauert, bis ich wieder fit war. Wegen eines Datums ist noch niemand gestorben.
    • jimknopf 21.08.2019 14:47
      Highlight Highlight Guet, man kann es auch übertreiben :-)
  • Jungleböy 20.08.2019 22:41
    Highlight Highlight Am meisten irritiert mich zu konsumieren bis.
  • Offi 20.08.2019 22:34
    Highlight Highlight Die Haltbarkeit ist mit gesundem Menschenverstand zu prüfen, wenn schimmlig oder komisch riecht oder Farbe nicht mehr stimmt = nix essen
  • Keviin 20.08.2019 22:29
    Highlight Highlight Was kann man denn an “mindestems haltbar bis” falsch verstehen? Mindestens bedeutet doch, dass das Produkt bis zu diesem Datum eine einwandfreie Qualität aufweist... auch einige Tage danach kann es je nach Produkt doch noch ohne folgen problemlos gegessen werden🤷🏽‍♂️
  • Mutbürgerin 20.08.2019 22:08
    Highlight Highlight Es braucht mehrere Daten:
    Mindestens haltbar.
    Maximal haltbar.
    Leichte Magenverstimmung möglich bis.
    Hilft beim abnehmen bis.
    Für Grüne geniessbar bis.
    Geniessbar mit anschliessendem Magenauspumpen.
    Jetzt wirklich nicht mehr essen.


    • sambeat 20.08.2019 22:41
      Highlight Highlight Mein persönlicher Lacher des Tages, danke sehr😘 Und etwas Wahres ist auch dran😂
  • Mutbürgerin 20.08.2019 22:03
    Highlight Highlight Es braucht Kontrollen. Die Gewerkschaftskontolleure könnten nach ihren Baustellenbesuchen z.B. die Mülltonnen auf dem Nachhauseweg kontrollieren, um food waste Verbrecher zu überführen.
    • Eh Doch 22.08.2019 09:30
      Highlight Highlight "wer soll das bezahlen"?
  • Miikee 20.08.2019 21:52
    Highlight Highlight "Haltbarkeit prüfen ab"
    "Geschmacksprüfung ab"
    "Qualität nicht mehr garantiert ab"


    Ich mag mich noch gut erinnern, bei meinen Grosi, wenn die Selbstgemachte Konfi Schimmel hatte. Hat man den Schimmel einfach ein wenig mit dem Löffel abgetragen, denn Rest konnte man noch ohne Probleme essen.
    Ich denke das hat uns nur Stärker gemacht.

    Die jungen Leute sind heute auf praktisch alles allergisch. Unverträglichkeit auf Laktose, Gluten, und und und. Kein Wunder, sie wachsen in einer hoch sterilisierten und drecksfreien Umgebung auf. So wird es sicherlich nicht besser.
    • bcZcity 21.08.2019 00:28
      Highlight Highlight Ja die „Weichei Jugend“ gell...

      Schimmel ist ein toxischer Pilz. Pilze haben Wurzeln, und die reichen tiefer als „die oberste Schicht“. Dazu Sporen.

      Klar wird man davon und in dieser Menge nicht krank. Aber täglich und regelmässig, wäre ich schon vorsichtig und ich würde die „Schimmelschicht“ grosszügig abtragen.

      Aber ja, früher war man noch härter drauf. Hat auch geraucht und gesoffen was das Zeug hält! Warum nur gibt es aktuell gefühlt viele Krebsfälle bei dieser „harten“ Generation die jetzt langsam ins kritische Alter (60 und 70) kommt?

      Ja, Polemik kann jeder....
    • Miikee 21.08.2019 07:01
      Highlight Highlight Wollte da nicht den grossen Macker raushängen, sagte lediglich das weniger sterile und weniger perfekte Lebensmittel niemandem Schaden.

      Zum Glück weisst du schon das die Krebsfälle wieder zurückgehen werden, das beruhigt mich doch sehr. War da nicht so optimistisch, wenn ich an Genmanipulierten Food, gezüchte Lebensmittel und den ganzen Medis im Essen etc. dachte. Danke
    • Medizinerli 21.08.2019 15:21
      Highlight Highlight @bcZcity kommt doch aufs Lebensmittel an.

      Komisch, wieso erkranken dann gesund lebende und sportliche Menschen auch an Krebs? und Kinder? und was hat das mit Miikees Konfi zu tun?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebanimon 20.08.2019 21:51
    Highlight Highlight Bei Yoghurt und Milchprodukten gilt: Solange der Deckel nicht aufgebläht ist, ist es noch gut!👍🏼
    • PHI (formerly known as Pat the Rat) aka Capy 21.08.2019 19:38
      Highlight Highlight Ausser Du bist in grosser Höhe, wie zum Beispiel in La Paz, Bolivien. Dort wölbt sich JEDER Joghurt-Deckel weil die Abfüllung in geringerer Höhe geschieht und dadurch erhöhter Innendruck herrscht 😉
  • paulinapalinska 20.08.2019 21:47
    Highlight Highlight warum könnten grossfirmen nicht einfach „abgelaufene“ produkte gratis an bedürftige verteilen, anstatt sie wegzuschmeissen? das würde vielleicht mehr bringen...andere länder machen das doch auch...
    • Jungleböy 20.08.2019 22:43
      Highlight Highlight Weil es gesetze gibt und die grossen detailhändler wie coop migros dazu gezwungen sind, diese produkte zu entsorgen.
    • Miikee 20.08.2019 22:49
      Highlight Highlight @paulina
      Machen sie:
      https://generation-m.migros.ch/de/nachhaltige-migros/hintergruende/abfall-recycling/lebensmittelabfaelle.html

      Doch sie lagern das Problem teilweise einfach zu den Kunden aus. Mit Mega-Packungen, Familienportionen etc. habe ich manchmal in meinem Singlehaushalt nur die Wahl zwischen mehr Plastik (kleine Portionen, kleine Packungen) und Foodwaste (günstigere Familien Packungen).

      Ich merke es meist bei mir selbst, wenn ich wieder auf dem Märit statt beim Grosshändler war. Kann die Menge einkaufen, die ich auch Essen kann und habe praktisch kein Abfall.
    • tr3 20.08.2019 23:01
      Highlight Highlight Food waste findet in allererster Linie zuhause und im Restaurant statt, nicht im Laden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 20.08.2019 21:47
    Highlight Highlight Statt irgendwelche Worthülsen, die doch nur verunsichern, wäre Schulung und Information des Konsumenten angesagt.

    Wenn man nicht weiss, dass ein Naturjoghurt ungeöffnet, richtig gekühlt, noch mehrere Wochen über Haltbarkeitsdatum geniessbar ist, nicht weiss was der Unterschied zwischen gepökeltem, geräuchten Aufschnitt und gekochten Aufschnittprodukten ist, nicht weiss, dass Produkte in Schutzatmosphäre, begast werden um den Sauerstoff zu verdrängen, der zur schnelleren Zersetzung durch Bakterien führt, der kann auch Verfallsdaten nicht einschätzen.
    • sambeat 20.08.2019 22:48
      Highlight Highlight Tja. Und ich weiss ohne Scheiss nicht mal genau, was ein Naturjogurt ist. Du hast meiner Ansicht nach absolut recht: Schulung und vor allem Information würden echt helfen! Könnte man durchaus in die Allgemeinbildung der Berufsschule integrieren, und dafür anderen (eher unsinnigen) Stoff weg lassen.
    • Darkglow 21.08.2019 00:54
      Highlight Highlight Aber wir hatten in der Schule Algebra...
  • Galippo 20.08.2019 21:45
    Highlight Highlight Das Problem sind die klagen gegen die Lebensmittelindustrie. Um sich zu schützen, drucken sie lieber ein datum das 30% früher abläuft, als das richtige. Somit können sie jede Klage abwehren, und behaupten bis dahin geben wir die garantie, alles was später kommt, ist nicht mehr nach unser garantie.
    190kg das sind ja fast 500g/Tag/Person. Wie kommt man auf so eine zahl?
    • Pisti 20.08.2019 23:22
      Highlight Highlight Wenn man sieht was die Grossverteiler so alles wegwerfen durchaus realistisch diese Zahl.
  • Daniel* 20.08.2019 21:39
    Highlight Highlight http://worldfoodclock.com/
    Gibt einem zu denken.
  • Remo Robbiani 20.08.2019 21:36
    Highlight Highlight Oder jeder kauft nur noch das ein was er in einer bis zwei Wochen konsumiert. Problem solved
  • Elmas Lento 20.08.2019 21:09
    Highlight Highlight "Verfallsdatum" finde ich definitiv schlimmer als "mindestens Haltbar bis", nur sollten viele wieder lernen was "mindestens" bedeutet.
    ps: Heute gegessen, war einwandfrei.
    Benutzer Bild
    • Nickoseli 20.08.2019 22:46
      Highlight Highlight rip
    • jruf 20.08.2019 22:58
      Highlight Highlight Ne, oder? Echt jetzt? Seit drei Monaten „abgelaufen „ und immer noch essbar?
    • bbelser 20.08.2019 23:32
      Highlight Highlight Ach, du hast auch so einen Joghurt-Friedhof im Kühlschrank? Habe auch gerade Kaffeejoghurt von Anfang Juni genossen. Tiptop. Solange sich nix wölbt: alles paletti.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ironiker 20.08.2019 21:06
    Highlight Highlight Wir machen Zuhause manchmal ein Mitternachtsessen. Noch schnell das Joghurt essen, bevor es nach 24Uhr abläuft.

    Im Ernst: Ich würde nur das Produktionsdatum aufdrucken. Dann müsste jeder seinen Verstand gebrauchen. Bei den allermeisten Lebensmittel sieht, riecht oder schmeckt man sofort, wenn es nicht mehr geniessbar ist. Da braucht es kein Ablaufdatum.
    • Panna cotta 20.08.2019 22:14
      Highlight Highlight Verstand ist leider weit weniger verbreitet als man annehmen würde, sonst gäbe es auch mit der jetztigen Regelung keine 190 kg Verschwendung pro Kopf.
    • Money Matter 20.08.2019 23:23
      Highlight Highlight Man sollte halt nicht zu viele Dinge, welche nicht lange haltbar sind auf Vorrat kaufen. Auch wenn man die Sinne gebraucht um zu prüfen ob es noch geniessbar ist, wird es weggeschmissen, wenn man bemerkt, dass man es nicht mehr essen kann..
      Ich denke das Problem liegt im Kaufverhalten. Merke ich leider auch zu viel..
  • Skadi 20.08.2019 21:05
    Highlight Highlight So ein Witz. Wer schon mal containern war, weiss dass die Privathaushalte nicht am meisten Food Waste verursachen.
    • AnDerWand 20.08.2019 22:34
      Highlight Highlight Ich war noch nie containern, doch Recht hast du.

      Es stellt sich natürlich die Frage, was dieses neue "beste before Datum" für die Ladenregale heissen würde.

      Gleichzeitig muss man sich aber auch bewusst sein, dass die Wirtschaft am Konsum interessiert ist. Die sind doch froh, wenn ein Produkt weggeworfen wird und stattdessen ein Neues gekauft wird
    • Bits_and_More 20.08.2019 23:25
      Highlight Highlight Ehrlich gesagt fällt bei Privathaushalten (45%) viel mehr foodwaste an als im Detailhandel (5%) Im Detailhandet fällt es halt einfach mehr auf, da mehr grössere Menge pro Fläche.
      https://foodwaste.ch/was-ist-food-waste/
  • Saab93 20.08.2019 21:01
    Highlight Highlight Verbrauchen bis heisst, dass das Produkt bis dann verbraucht werden MUSS. Es handelt sich hierbei meist um Fleisch, Fisch, Käse etc. Das Problem bei diesen Produkten: es ist nicht erkennbar, ob das Produkt noch genissbar ist (Bakterien riecht bzw. sieht man oft nicht). Mindestens haltbar bedeutet wiederum, dass das Produkt problemlos noch Tage nach dem Datum konsumiert werden kann, sofern keine Auffälligkeiten. Eine Änderung der Begriffe sehe ich als wenig hilfreich. Besser die Unterschiede der heutigen den Konsumentinnen und Konsumenten näher bringen😉.
  • Sarkasmusdetektor 20.08.2019 20:56
    Highlight Highlight Ich dachte, es geht darum, "Verfalldatum" durch "Mindesthaltbarkeit" zu ersetzen. Die umgekehrte Richtung ist ja wohl völlig hirnrissig.
  • Maya Eldorado 20.08.2019 20:55
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn man schreiben würde.
    "Zu verkaufen bis...."
    Das hätte nun wirklich nichts mit der Haltbarkeit zu tun. Das ist dann dem Käufer überlassen.
    Eine Ausnahme sollte man bei leicht verderblicher Ware machen.
    • AnDerWand 20.08.2019 22:36
      Highlight Highlight Und wenn es bis dann nicht verkauft ist, landet es im Container des Ladens? Weiter sehe ich da auch gesetzliche Hürden.
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 20.08.2019 20:45
    Highlight Highlight "dass viele Konsumentinnen und Konsumenten die Formulierung «Mindestens haltbar bis…» nicht verstanden"
    Mann heyii in was für einer Gesellschaft leben wir hier eigentlich? Alles Vollidioten oder was? Kann mich jemand aufklären?
    • bbelser 20.08.2019 23:39
      Highlight Highlight Nee, nicht Vollidioten, sondern eher ängstlich oder verunsichert. Ich kenne ein paar Leute, die nichts nach dem Ablaufdatum essen, weil sie Angst haben vor Magen-Darm-Problemen. Durch rationale Argumente nicht erreichbar...
    • MacB 21.08.2019 00:02
      Highlight Highlight In einer Welt, in der so mancher ein 8-zeiliges Mail nicht versteht und nach 2 Linien geistig abhängt. Leider.
  • Walser 20.08.2019 20:43
    Highlight Highlight Die Lebensmittelindustrie hat null Interesse an einer Änderung. Das mindert die Rendite. Denen ists einerlei ob Nahrung gegessen, verdirbt oder weggeworfen wird. Deren Lobby wird das im Parlament zu verhindern wissen. In Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung....
  • Jacques #23 20.08.2019 20:41
    Highlight Highlight Es ist schon erstaunlich, was an "mindestens haltbar bis" nicht zu verstehen ist?

    -> Gesetzgebung. Bedeutet, darf nicht mehr verkauft werden. Ergo suggeriert das den Verfall.

    Test mit der Banane... In welchem Reifegrad würde wer wie die Banane bezeichnen? Grün, knackehart, fleckige Schale, fleckiges Fleisch... Ab wann tödlich? 🙄
  • DomKi 20.08.2019 20:41
    Highlight Highlight Warum nicht: "garantiert genießbar bis xxx" (danach Genuss auf eigenes Risiko und beten)?
  • Spieglein 20.08.2019 20:35
    Highlight Highlight Ich würde die EU-Regeln übernehmen, sonst müssen die Verpackungen noch länger extra für die Schweiz hergestellt werden.
    • Jacques #23 20.08.2019 20:47
      Highlight Highlight Müssen sie aufgrund der Sprachen doch sowieso?
    • Patho 21.08.2019 06:26
      Highlight Highlight Kauf doch einfach Schweizer Produkte ;)
  • Bird of Prey 20.08.2019 20:33
    Highlight Highlight Vor der Industrialisierung der Bauern musste eine Kalorie aufgewendet werden, um fünf Kalorien zu erhalten.

    Heute bekommen wir pro aufgewendeter Kalorie deren 0,7 Kalorie zurück. Die Aufschlüsselung der Energiefresser ist:
    - Saatgutherstellung (Hybridpflanzen)
    - Landwirtschaftliche Maschinen
    - Transportwege
    - Dünger (Herstellung, Vertrieb)
    - Industrielle Verarbeitung
    - Verkaufsorganisation

    Daher ist es umso wichtiger, direkt beim Produzenten einzukaufen. Da ist das Verfallsdatum nicht wichtig, da wir wissen was drin ist und wie es gelagert werden muss.
    • derlange 20.08.2019 21:33
      Highlight Highlight Danke an die produzierende Schweizer Landwirtschaft!
    • Bird of Prey 20.08.2019 21:57
      Highlight Highlight Mein Kommentar hat sich nicht gegen die Bauern gerichtet. Es ist nur eine offensichtlich sehr wenig bekannte Tatsache.
      Mit dem Bezug direkt beim Bauern können schon viele Energiefresser eliminiert werden. Weiter ist das Produkt garantiert frisch und wir wissen, wie lagern und verarbeiten.
      Mit dem Bezug beim Bauern im Milchkessel oder dem Korb für Gemüse und Obstvermeide ich zudem sehr viel Verpackung.
    • batschki 21.08.2019 03:37
      Highlight Highlight Also mit dem Auto ein paar Kilometer auf's Land fahren? oder sich Äpfel und Kartoffeln 100 kgweise liefern lassen im Herbst?
      Ganze Tiere im Tiefkühlfach aufbewahren? Und Gemüse? wieder aus Büchsen?
      Das ging vor 70 Jahren noch, mit Grossfamilien und Frauen, die den halben Tag in der Küche standen. Heute ist der food-waste damit vorprogrammiert. Und Vitamine fehlten so auch.
      Hat auch nicht jeder Zeit und Platz (bzw. Geld) für eine eigene Gemüsezucht. Und was dort alles kaputt geht, wenn die Zeit genau dann fehlt, wenn Pflanzenpflege nötig wäre.

      Kalorien: 1/5 ist 0.8; ziemlich nahe bei 0.7.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 20.08.2019 20:28
    Highlight Highlight Das ist ja gut gemeint, würde aber eher für mehr Verwirrung sorgen. Wer das Wort oder Wortteil "mindestens" nicht versteht, wird ja erst recht nicht kapieren, dass "Verfall" nicht absolut ist.

    Bisher meinte ich sogar immer, dass "Verfallsdatum" bei absolut heiklen Sachen wie z.B. Hackfleisch gilt.

    Das englische "best before" wäre wirklich am besten. Wörtlich auf deutsch übersetzt würde das am Anfang zwar etwas ungelenk tönen, aber sinngemäss denoch am besten passen.
    • El Vals del Obrero 20.08.2019 20:53
      Highlight Highlight Ansonsten könnte auch man bei den Sachen, bei denen das Datum eher relativ ist und spürbare geschmackliche oder optische Qualitätsverlusten deutlich vor Gesundheitsgefahren eintreten auch einfach auf ein Haltbarkeitsdatum verzichten und nur das Herstellungsdatum angeben. So wären die Leute eher gezwungen, sich auf ihre Sinne und ihren Menschenverstand zu verlassen.
    • Maya Eldorado 20.08.2019 20:57
      Highlight Highlight Was heisst "best bevore" genau auf deutsch?
      Google übersetzt das mit "mindestens haltbar bis...." Wenn das stimmt wären wir wieder gleich weit.
    • Hier Name einfügen 20.08.2019 21:03
      Highlight Highlight Am besten vor...
    Weitere Antworten anzeigen
  • bnezeli 20.08.2019 20:28
    Highlight Highlight Verfallsdatum verunsichert die Konsumenten noch mehr, das wäre einen Schritt in die falsche Richtung.

    Aus dem Englischen ist Begriff „best before“ geläufig. Diese Bezeichnung sagt klar aus, dass es auch nachher noch essbar sein kann, aber vielleicht etwas weniger frisch und knackig.
    • glointhegreat 20.08.2019 21:21
      Highlight Highlight @bnezeli. Genau das sagt doch mind. Haltbar bis auch aus.... Wenn die leute hier kein deutsch mehr können wirds mit englisch auch nicht besser.
  • bebby 20.08.2019 20:18
    Highlight Highlight Also in meinem lokalen Laden einer grossen Kette kann man einige abgelaufene Produkte mit und ohne Rabatt beziehen. Deshalb verstehe ich das Problem nicht wirklich.
    • EvilBetty 20.08.2019 20:47
      Highlight Highlight Glaube kaum dass die abgelaufene Lebensmittel verkaufen. Die dürfen sie ja nicht mal verschenken.
    • bebby 21.08.2019 03:25
      Highlight Highlight Doch tun sie seit Jahren- ist nicht wirklich verboten
  • Der Teufel auf der Bettkante 20.08.2019 20:13
    Highlight Highlight Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Als Videospiel, Snapchat, in der Schule oder sonst wo. Alles andere wird nicht viel bringen.
  • tRexArmXtender3000 20.08.2019 20:13
    Highlight Highlight Best before wäre wohl auch fürs Marketing der Detailhändler neutral genug.

    Eine grundsätzliche Frage: Wie wird denn Foodwaste offiziell definiert? Geht's dem Bund nur um Abfälle aus Privathaushalten, oder gibt es auch Bestrebungen, den Abfall auf den Feldern effektiv zu reduzieren, damit auch möglichst alle Lebensmittel zum Konsumenten kommen und nicht wegen 'unschönen' Formen vom Bauern untergeackert werden müssen?
  • yey 20.08.2019 20:12
    Highlight Highlight Warum nicht: "Haltbarkeit prüfen ab X"
    • DomKi 20.08.2019 20:39
      Highlight Highlight Sie meinen Geniessbarkeit? Hehe, ich ess mal einen Bisschen um zu schauen ob ich es überlebe...
    • bytheway 20.08.2019 22:58
      Highlight Highlight Und wie genau soll der Konsument die Haltbarkeit prüfen?
    • 3klang 20.08.2019 23:19
      Highlight Highlight @DomKi: schon mal von jemandem gehört der an einem verdorbenen joghurt gestorben ist?
      Probieren geht in den meisten Fällen problemlos...
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 20.08.2019 20:11
    Highlight Highlight das grösste foodwaste problem sind die grossisten. wenn coop und co mal endlich nonconformes gemüsse anbieten würde, oder nicht umverrecken "frisches" brot bis 21uhr anbietet, wäre wohl schon einiges getan
    • Goblin Johnson 20.08.2019 20:47
      Highlight Highlight Coop hatte bis letztes jahr (warum jetzt nicht mehr ist mir ein rätsel) die "unique" abteilung. Dort wurden zu grosses oder natürlich gewachsenes verkauft
    • derlange 20.08.2019 21:32
      Highlight Highlight Warum wohl nicht mehr?
    • Simsalabum 20.08.2019 21:58
      Highlight Highlight Unique war leider teilweise sogar teurer, dazu nicht bio. Schade, die Idee dahinter ist eigentlich toll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 20.08.2019 20:11
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man auch einfach nur den Deutschunterricht verbessern und den Schülern beibringen, was das Wort «mindestens» bedeutet.
    • Knety 20.08.2019 20:59
      Highlight Highlight Erstmals wird guten Morgen gelernt.
  • Knety 20.08.2019 20:08
    Highlight Highlight Wieso lernt man das denn nicht mehr in der Schule? Wir hatten noch Kochschule und wurden diesbezüglich aufgeklärt.
  • Th. Dörnbach 20.08.2019 20:08
    Highlight Highlight Das würde eher für mehr Food Waste sorgen.
  • Faceoff 20.08.2019 19:46
    Highlight Highlight "Verfallsdatum" ginge wirklich eher in Richtung "absolut tödlich nach". Irgendwas à la "best before" wäre wohl zielführend.

    Oder aber, wir lernen wieder auf unsere Sinne zu vertrauen und nehmen das Datum eher als Richtwert. Nur so als Idee.
    • Scaros_2 20.08.2019 20:18
      Highlight Highlight Letzteres - Definitv letzteres!
    • Sir Lanzelot 20.08.2019 20:30
      Highlight Highlight Welche Sinne? Es gibt zu viele die sind nicht bei Sinnen!
    • Waldmani 21.08.2019 01:41
      Highlight Highlight Es sollte heißen OHNE PRÜFUNG VERZEHRBAR BIS...
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